Zukunft
07.04.2026

Interview

„Auch als Soldat barmherzig sein“

Brigadegeneral Thomas Hambach (64) ist Kommandeur des Landeskommandos Bayern. Wir haben ihn in der Fürst-Wrede-Kaserne im Münchner Norden besucht und ausführlich über die aktuelle Sicherheitslage gesprochen. Dabei verriet er uns auch, welches Jesuswort er sich besonders zu Herzen nimmt und wo er in der katholischen Kirche Nachholbedarf sieht.
  

Brigadegeneral Thomas Hambach leitet seit 2019 das Landeskommando Bayern. Brigadegeneral Thomas Hambach leitet seit 2019 das Landeskommando Bayern. Foto: © Kiderle

Herr General, seit einigen Jahren gerät unsere gewohnte Welt aus den Fugen – denken wir nur an die Corona-Pandemie, den Ukraine-Krieg, die Krise der Demokratie in vielen Ländern, den Wegfall der USA als Sicherheitsgarant, den Iran-Krieg. Ich frage Sie zunächst persönlich, nicht als Soldat: Wie erleben Sie diese Entwicklungen?

Persönlich, nicht als Soldat? Das kann ich gar nicht trennen. Ich bin seit dem Abitur Soldat, komme aus einer Soldatenfamilie, mein Vater war schon Offizier. Ich merke jedenfalls, dass ich noch nie eine so angespannte politische Lage habe wahrnehmen müssen. Vielleicht war sie in der Kubakrise 1962 kurzzeitig ähnlich angespannt. Auch während der deutsch-deutschen Teilung habe ich es nie so gefährlich und spannungsgeladen erlebt wie jetzt. Jetzt weiß man ja wirklich nicht, was am nächsten Tag passiert, es ist eine sehr volatile Lage. 

Das liegt zum einen an Russland, zum anderen daran, dass einige Akteure nach einer anderen Weltordnung streben. Russland ist ganz klar auf einem imperialistischen Trip und versucht, das alte Reich zu neuem Leben zu erwecken. Und dazu kommt noch eine wenig berechenbare US-Administration, deren Priorität inzwischen nicht mehr der europäische Kontinent ist, sondern in der Pazifikregion liegt.

Können Sie in aller Kürze beschreiben, was Ihre Aufgaben als Kommandeur des Landeskommandos Bayern sind?

Ich bin mit meinem Landeskommando wie ein „Generalkonsulat“ der Bundeswehr in Bayern. Wir sind direkter Ansprechpartner für die Bayerische Staatsregierung in allen Streitkräftefragen, und das machen wir auf verschiedenen Ebenen. Neben dem kleinen Kommando hier in der Zentrale in München gehören dazu auch die Kreis- und Bezirksverbindungskommandos, Reservisten in der Fläche, in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt. Insbesondere bei Naturkatastrophen bildet sich ein Führungsstab, eine „Führungsgruppe Katastrophenschutz“, die den Landrat – der ja der „Krisenmanager“ im Landkreis ist und auch den Katastrophenfall erklärt – darüber berät, was die Bundeswehr als Amtshilfe leisten kann. 

Der andere große Bereich sind territoriale Aufgaben – alles, was mit den Bundeswehrstandorten zu tun hat. Mir unterstehen die Standortältesten, die für Infrastruktur, Wachaufgaben, zivil-militärische Zusammenarbeit und so weiter an den Standorten zuständig sind. Auch Truppenübungsplätze gehören dazu, und ich muss mich manchmal einschalten, damit es nicht zu einer gefährlichen Lage kommt, wenn so ein Übungsplatz beispielsweise auch von der Bevölkerung unbefugt genutzt wird.
    

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Stellen wir uns folgendes Szenario vor: Über Nacht ist Deutschland plötzlich einer hybriden Attacke ausgesetzt, die die Computersysteme und die Stromversorgung lahmlegt; zugleich erfolgt ein militärischer Angriff mit Raketen. Wären wir in so einer Lage handlungsfähig?

Ja, natürlich. Die hybride Lage, die Sie schildern, ist schon Realität. Vielleicht nicht in dem Umfang, den Sie gemeint haben, aber sie ist Realität. Attacken im Cyberraum, Beeinträchtigung unserer Infrastruktur, zum Beispiel Angriffe auf die Bahn-Infrastruktur – das alles fällt unter hybride Angriffe. Wenn Raketen auf Deutschland abgefeuert werden, dann kriegen wir das mit. Wir haben über die NATO ein Frühwarnsystem, und diese Geräte sind hellwach. Da unterstützen sich die Mitgliedsstaaten gegenseitig, und wenn da was passiert, dann sind Abwehrsysteme bereit – auch die, die uns die USA zur Seite stellen. Von daher sage ich: Ja, wir sind handlungsfähig. Vielleicht nicht in dem Maße und so durchhaltefähig, wie wir uns das vorstellen, aber da werden wir immer besser. Wir sind dabei, das einzukaufen, was wir brauchen, um länger durchhaltefähig zu sein.

Wie erleben Sie aktuell die Stimmung in der Truppe? Die steigende Kriegsgefahr dürfte ja nicht spurlos an den Soldatinnen und Soldaten vorbeigehen … 

Das Risiko, die Möglichkeit eines Krieges, ist zwar größer geworden, aber ich würde das nicht als „steigende Kriegsgefahr“ bezeichnen, das wäre mir zu viel. Die Soldaten sind sich des Risikos sehr bewusst, insbesondere diejenigen, die jetzt nach Litauen gehen – dort baut die Bundeswehr gerade eine Brigade auf. Sie sind sich aber auch bewusst, dass sie einen Beitrag dazu leisten können, dass es gerade nicht zum Kriegsfall kommt – indem sie präsent sind und trainieren. Stichwort „Kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen“. Wir sind in Litauen auch nicht alleine, dort sind auch andere Brigaden aus mehreren Nationen, und die können alle was. Mit einem Angriff dort zieht man die gesamte NATO auf sich. Ich bin davon überzeugt, dass wir immer noch fest im Artikel 5 verbunden sind. (Der Artikel 5 des Nordatlantikvertrags definiert den Bündnisfall, in dem alle NATO-Partner einem angegriffenen NATO-Staat Beistand leisten; Anm. d. Red.)

In der Ukraine hat sich eine neue Art der Kriegsführung herausgebildet: der Drohnenkrieg. Zudem werden Drohnen auch zur Spionage eingesetzt oder um Unsicherheit und Angst zu verbreiten. Sind feindliche Drohnen auch über bayerischen Kasernen ein Thema?

Ja, selbstverständlich. Insbesondere dort, wo ukrainische Soldaten ausgebildet werden. Deswegen steigen dort vermehrt Drohnen auf, wir werden da „getestet“. Das wird eine Weile gemacht, und dann hört es auch wieder auf. Die Sache mit den Drohnen über Flugplätzen hat sich aktuell wieder ein bisschen gelegt. Man hat also getestet, wie wir reagieren, und jetzt überlegt man sich, was man als Nächstes macht. Mit Drohnen über den Kasernen, in denen ukrainische Soldaten ausgebildet werden, probiert man auch, Informationen zu kriegen. Da sind wir aber besser geworden: Wir haben schon etliche Drohnenabwehrmittel beschafft, von speziellen Aufsätzen für Schusswaffen bis hin zu Drohnenabwehr-Drohnen.

Russland testet also aus, wie Deutschland auf Provokationen reagiert. Halten Sie es für vorstellbar, dass es auch einen echten militärischen Angriff auf NATO-Gebiet geben könnte, oder ist das alles nur ein Bluff, ein Versuch, uns zu verunsichern?
 

Beides. Für möglich halte ich das auf alle Fälle – du sollst einen Gegner nie unterschätzen! Man kann natürlich sagen: Die Russen sind momentan noch so stark in der Ukraine gebunden, dass sie nichts anderes anfangen können. Mag sein – andererseits steckt Russland nicht all seine Kapazitäten in den Krieg gegen die Ukraine. Parallel bauen sie militärische Kapazitäten auf und weiten die Umfänge aus. Ein möglicher „Test“ muss sich nicht unbedingt gegen NATO-Länder richten, er könnte auch an anderer Stelle erfolgen, zum Beispiel in Moldawien und seiner abtrünnigen Region Transnistrien, in der bereits russische Soldaten stationiert sind. Also: Ja, ich halte einen militärischen Angriff für möglich. Ist er wahrscheinlich? Nun, über den Aufbau der deutschen und europäischen Streitkräfte tun wir unser Mögliches, dass er es nicht wird.

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In Deutschland wird vielen Menschen wieder bewusst, wie wichtig es ist, eine handlungsfähige Armee zu haben. Gibt es eine neue Wertschätzung für die Bundeswehr in der Gesellschaft?

Ja, durchaus. Ich merke das auch ganz persönlich, weil ich Bahnfahrer und am Wochenende oft in Uniform in den Zügen unterwegs bin. Da werde ich angesprochen und höre positive Kommentare wie „Danke für Ihren Dienst“ oder „Toll, dass in der Bahn mal ein General zu sehen ist“. Manchmal bekomme ich sogar einen Kaffee angeboten. Ich merke das aber auch an anderer Stelle: Wenn ich zu einem Podium eingeladen oder für Vorträge angefragt werde – von Wohltätigkeitsclubs, vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU Thüringen oder auch vom Erzbischöflichen Ordinariat hier in München –, dann ist das auch ein Interesse und eine Wertschätzung, die ich zuvor nicht erlebt habe.

Ausgelöst durch den Überfall Russlands auf die Ukraine hat der Bundestag im Juni 2022 ein „Sondervermögen Bundeswehr“ beschlossen, ein Finanzierungspaket von 100 Milliarden Euro. Was hat dieses Geld bis heute konkret bewirkt, was wurde erneuert oder verbessert?

Manche Projekte sind noch nicht zur Auslieferung gekommen, zum Beispiel Schiffe oder Flugzeuge. Was schon gekommen ist, ist die persönliche Ausrüstung der Soldaten. Selbst ich habe meine schon bekommen! Das ist wirklich eine spürbare Verbesserung. Die Soldaten sind hoch begeistert von dem, was wir jetzt haben. Bemerkbar macht sich das Sondervermögen aber auch in Bereichen wie der Logistik, zum Beispiel in Form von neuen LKWs. Es gibt teilweise so viel neues Material, dass man das draußen stehen lassen muss, weil die Unterstellmöglichkeiten nicht ausreichen. Mit der Truppenstärke wurde seit dem Ende des Kalten Kriegs ja auch die Infrastruktur reduziert.

Der Befund, dass die Bundeswehr eine veraltete Ausrüstung hat, trifft also nicht mehr zu?

Nein, da sind wir inzwischen deutlich besser aufgestellt.

Joachim Burghardt (rechts) im Gespräch mit Brigadegeneral Thomas Hambach. Joachim Burghardt (rechts) im Gespräch mit Brigadegeneral Thomas Hambach. Foto: © Kiderle
Die AfD, die immer wieder mit populistischen Thesen, Verschwörungserzählungen, teils sogar rechtsextremistischen Äußerungen auffällt, hat in Bayern sowohl bei der Landtagswahl 2023 als auch kürzlich bei den Kommunalwahlen stark zugelegt. Spiegelt sich der Aufstieg dieser Partei auch in der Bundeswehr wider? Beobachten Sie eine Zunahme von rechtem Gedankengut? 

Ja und nein. Zwar sind die Zahlen nominal gestiegen über die vergangenen Jahre. Daraus könnte man schlussfolgern, dass auch das rechtsradikale Gedankengut in der Bundeswehr angewachsen ist. Andererseits ist aber auch die Sensibilität unserer Soldatinnen und Soldaten hinsichtlich dieses Themas größer geworden, was dann auch zu einem höheren Meldeaufkommen führt. Wir werden also besser in der Identifizierung. Und nutzen dann alle rechtlichen Möglichkeiten, diese Menschen aus der Bundeswehr zu entfernen. Dann fällt es auch auf und ist gleich in der Presse. Das ist nicht schön – aber mir ist es lieber, wir sind in der Presse und können sagen: „Wir finden rechtsradikale Personen, und dann werden sie aussortiert“, als wenn wir nicht so handeln würden.

Sie werben immer wieder für gesellschaftliche Widerstandskraft, für eine Vorbereitung auf den Ernstfall auf allen Ebenen der Gesellschaft. Wo besteht der größte Handlungsbedarf – auf militärischer oder auf ziviler Seite?

Ich will das gar nicht unterschiedlich qualifizieren, wir brauchen beides. Wir haben als Militär unsere Ausgabe, Abschreckung zu produzieren, das heißt, dass wir uns so aufstellen, dass wir Deutschland verteidigen können und dass die europäischen Streitkräfte Europa verteidigen können – und zwar möglicherweise auch ohne die Unterstützung der USA. Wir brauchen drei gleich starke Säulen: die militärische, die politische und die wirtschaftlich-gesellschaftliche. Als Beispiel für eine zusammenstehende Gesellschaft führe ich immer gern die nordischen Länder an, insbesondere Finnland und Schweden mit ihrer Umsetzung einer Gesamtverteidigung (Total Defence): Da weiß jeder, was er im Ernstfall zu tun hat, und ist darauf vorbereitet, auch mal eine Weile ohne den Staat auszukommen und in einer Krise zu Hause eine Zeit lang zu überleben. Diese Art der Resilienz würde ich mir für Deutschland auch wünschen. Das Problem dabei ist, dass wir nicht so sozialisiert sind. Wir stehen nicht so unter einer direkten Bedrohung wie in Finnland oder in den baltischen Staaten. Dazu kommt, dass wir mehrere Jahrzehnte im schönsten Frieden gelebt haben. Hilft aber alles nichts, wir müssen jetzt lernen, dass es nicht nur darum geht, persönlich und auf Kosten anderer glücklich zu sein, sondern darum, sich um den Nachbarn zu kümmern, sich um die Gesellschaft zu kümmern, sich für die Demokratie einzusetzen. 

Brigadegeneral Hambach war schon mehrmals in Lourdes und plant bereits die nächste Fahrt zum großen französischen Wallfahrtsort. In seinem Dienstzimmer hängen mehrere Erinnerungsstücke aus Lourdes an der Wand. Brigadegeneral Hambach war schon mehrmals in Lourdes und plant bereits die nächste Fahrt zum großen französischen Wallfahrtsort. In seinem Dienstzimmer hängen mehrere Erinnerungsstücke aus Lourdes an der Wand. Foto: © Kiderle
Können auch die Kirchen etwas dazu beitragen, dass wir krisenfest werden?

Na klar. Die Kirchen haben ja genau das in ihrem „Programm“ drinstehen: sich um den Zusammenhalt kümmern und sich für die Gesellschaft einsetzen. Was die Kirchen für die Gesellschaft tun, wird zu selten gewürdigt: Nehmen wir nur Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, … Ich kann mir nur wünschen, dass die Kirchen aus dem Tief, in dem sie jetzt sind, wieder herauskommen. Vielleicht kann ja die Einsicht, dass gesellschaftliches Engagement wichtig ist, dazu führen, dass die Menschen die Kirchen wieder neu entdecken – weil die Kirchen dieses Engagement ermöglichen und selbst vorleben.

Sie selbst sind praktizierender Katholik, richtig?

Ja, ich würde sogar weiter gehen und sagen: Ich bin praktizierender Christ. Wir sind in der Familie ökumenisch – meine Frau ist evangelisch, ich bin katholisch. Die Kinder sind katholisch, aber sehr viel in der evangelischen Kirche unterwegs, wie wir auch. Das liegt an der Musik. Vielleicht kann ich hier mal eine kleine Anregung an die katholische Kirche loswerden: dass sie mal etwas mehr für die Musik tut. Denn in der evangelischen Kirche passiert da tatsächlich mehr. Also wenn Bach einen adäquaten Platz in der katholischen Kirche finden würde, wären wir da auch öfter …

Soldat zu sein, wird oft mit Stärke und Abhärtung assoziiert; der christliche Glaube hingegen eher mit Werten wie Liebe, Sanftmut und Barmherzigkeit. Wie schwierig ist es, beides miteinander zu verbinden und als gläubiger Christ Soldat zu sein?

Eigentlich gar nicht schwierig. Als Soldat brauche ich zwar Härte und muss Entbehrungen auf mich nehmen können – weil ich in einem Einsatz eben nicht im klimatisierten Container kämpfe, sondern draußen, wenn’s kalt ist und matschig. Aber das heißt ja nicht, dass ich mich nicht auch menschlich, gerecht und barmherzig verhalten kann. Auch gegenüber meinem Gegner, zum Beispiel wenn er unbewaffnet ist und ich ihn gefangen nehme. Ich sehe den Glauben also nicht als Hindernis, sondern als Hilfestellung. Zum Beispiel, wenn ich jemanden vor mir habe, der einen Fehler gemacht hat, und ich mich frage: Wie behandle ich ihn jetzt? Wie würde ich selbst gern in dieser Situation behandelt werden? Jesus sagt: „Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein.“ Das gilt auch für uns, das ist direkt anwendungsbezogen. Und es ist der Kern unserer Konzeption der Inneren Führung, unseres Wertegerüsts. 

Werfen wir zum Abschluss einen Blick auf Deutschland als Ganzes. Von „deutschen Tugenden“ oder „Made in Germany“ ist kaum noch die Rede, wir beklagen Reformstau, wirtschaftliche Stagnation, politische Zaghaftigkeit und das Versagen bei großen Bauprojekten oder der Deutschen Bahn. Ist unser Land noch irgendwo spitze – oder geht es mit uns bergab?


Wir sind als Deutsche irgendwie immer die, die alles schlechtreden. Ich will nicht sagen, dass alles supertoll läuft. Aber wenn man die nackten Zahlen sieht, dann sind wir wirtschaftlich durchaus noch wer. Und wir sind auch politisch noch wer. Wir könnten uns durchaus mal den Gefallen tun, auch das zu erwähnen, was gut läuft. Und wenn etwas nicht so läuft, sollten wir nicht immer nach neuen Regelungen, Vorschriften und Gesetzen rufen, sondern es das nächste Mal einfach besser machen. Mit jeder neuen Regelung bauen wir ein Fenster zu. Lassen wir doch mal die Fenster auf. Und dann fällt halt auch mal was raus aus dem Fenster … Also: Mut zum Optimismus! 

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Joachim Burghardt
Artikel von Joachim Burghardt
Redakteur
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