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Noch nie gab es so viele Ermittlungen wegen bloßer Worte, egal ob es um Migration, Klimapolitik, die Ukraine oder den Nahostkonflikt geht. Der Staat definiert heute etliche politische Aussagen als strafbar, die noch vor zehn Jahren ganz klar unter die Meinungsfreiheit fielen.
Grenzen der Meinungsfreiheit
Ronen Steinke zeigt auf, wo neuerdings die Grenzen der Meinungsfreiheit verlaufen, auch im digitalen Raum. Gerade in der gegenwärtigen Lage, so kritisiert der preisgekrönte Journalist und Jurist, sollte das Land mehr Meinungsfreiheit wagen, anstatt zu glauben, man überzeuge Menschen, indem man ihnen den Mund verbietet.
Wer bestimmt, was als »Hass und Hetze« gilt?
Wegen des Satzes »Impfen macht frei« kann man neuerdings schon bestraft werden, aber »Deutschland den Deutschen, Ausländer raus« in der Disco zu grölen, ist erlaubt. »Gaza = Auschwitz« ist eine Straftat, doch die Aussage, der Bundeskanzler sei ein »Volksschädling«, ist erlaubt. Zu sagen, die CSU hetze gegen die Grünen, als seien diese die »neuen Juden«, ist eine Straftat, aber die Vertreibung aller Palästinenser aus dem Gazastreifen zu fordern, ist erlaubt. Wer kennt sich da noch aus?
Heutzutage wird es oft Gerichten überlassen zu entscheiden, welche Meinungsäußerungen strafbar sind und welche nicht. Ein engagiertes Plädoyer für mehr Transparenz und ein dringender Appell, mehr Meinungsfreiheit zu wagen, das heißt Debatten in der Zivilgesellschaft zuzulassen, solange sie gewaltfrei bleiben.
Wir alle spüren, dass Deutschland eine Macht im Umbruch ist, ein Land, das tiefgreifende Veränderungen erfährt. Was bedeutet der Wandel der Welt für das Selbstverständnis Deutschlands, vor welchen Herausforderungen stehen wir, und was müssen die Deutschen jetzt tun, um nicht abgehängt zu werden, sondern aktiv gestalten zu können, innen- wie außenpolitisch?
Herfried Münkler kreist die neuralgischen Punkte der deutschen Politik ein und entwirft hellsichtig eine Strategie für das künftige Agieren. Die Frage nach der neuen Rolle Deutschlands wird wesentlich davon abhängen, ob es dem größten Land in der Mitte Europas gelingt, seine ökonomische, politische und kulturelle Macht so einzusetzen, dass ein Auseinanderfallen Europas verhindert werden kann. Hierfür sind nicht nur grundlegende Reformen dringend nötig, Deutschland und die EU müssen sich auch als widerstandsfähig gegen Russland, selbstbewusst im Umgang mit China und, falls es nötig werden sollte, als unabhängig von den USA erweisen.
Eine tiefschürfende, richtungsweisende Analyse, die zeigt, wie Deutschlands Rolle neu gedacht werden kann und muss, wenn Europa sich im 21. Jahrhundert im Spiel der großen Mächte behaupten möchte.
Wird Russland europäisches NATO-Territorium angreifen?
Aktuell kann niemand diese Frage beantworten, sicher aber ist: Ziehen sich die USA mittelfristig aus Europa zurück, wie es unter Donald Trump den Anschein hat, werden sich die Europäer gegen einen Angriff kaum effektiv verteidigen können.
Abriss einer DemokratieDie alte Weltordnung zerbröselt, befeuert durch den US-Präsidenten Donald Trump. Er zettelt Handelskriege an, untergräbt multilaterale Bündnisse und hebelt die Schutzmechanismen der amerikanischen Demokratie aus. Mit einer Säuberungswelle ungekannten Ausmaßes entfernt Trump alle Kritiker aus dem öffentlichen Dienst.
Billionen von Dollar, die das Parlament für konkrete Projekte genehmigt hat, sind rechtswidrig beschlagnahmt. Ein nicht gewählter Milliardär bekommt Macht über die gesamte amerikanische Regierung. Wichtige Bürgerrechte und der Schutz von Minderheiten werden geschleift.
Elmar Theveßen entwirft in diesem Buch das düstere Szenario vom Abgleiten in einen Autoritarismus, der uns alle bedroht. Deshalb brauchen wir endlich eine Vision und eine Strategie, um die Zukunft unseres Landes und unseres Kontinents zu gestalten; und wir brauchen ein entschlossenes und geschlossenes Europa, das die Stärken der liberalen Demokratie ausspielt gegen die Allmachtsfantasien von autoritären Anführern.
Wir müssen den Kampf um die Zukunft wieder aufnehmen
Wir leben in einer Zeit des Umbruchs: Neue Spaltungen entstehen, die Demokratie wird von Krisen erschüttert, geopolitische Herausforderungen fordern uns heraus wie nie zuvor. Inmitten dieser tiefgreifenden Veränderungen treffen zwei kluge Köpfe aufeinander: die Grünen-Politikerin Ricarda Lang und der Soziologe Steffen Mau. Gemeinsam analysieren sie die großen Themen unserer Zeit - von sozialer Ungleichheit über politische Polarisierung bis hin zur Krise der Staatlichkeit. In ihrem Dialog stellen sie drängende Fragen: Wie können wir den gesellschaftlichen Diskurs aus der Falle der Affektpolitik befreien? Was braucht es, um Fortschritt neu zu denken? Und wie können wir Demokratie und Zusammenhalt in einer von Krisen geprägten Welt stärken? Ihr Buch bietet keine einfachen Antworten, sondern zeigt, warum wir offene, ehrliche und informierte Gespräche brauchen, um zukunftsfähige Lösungen zu finden. Ein Mut machender Beitrag zur Debatte über unsere gemeinsame Zukunft.
Ein wegweisendes und dringend erforderliches Buch für alle Demokraten
100 Beste Bücher des Jahres der ZEIT
Platz 1 Sachbuchbestenliste Deutschlandfunk Kultur
In seinem hochaktuellen Buch bietet Volker Weiß eine tiefgehende und historisch fundierte Zeitdiagnose zur AfD und der extremen Rechten. Scharfsinnig enthüllt er, wie die extreme Rechte von dem Ziel getrieben ist, den westlichen Liberalismus zu überwinden und eine alternative Geschichtsdeutung durchzusetzen. Mit neuen beeindruckenden Details und einer Analyse der rechten Gegenerzählungen seziert der Autor die neurechte Szene.
Die extreme Rechte spricht von einem geistigen Bürgerkrieg, der in Deutschland tobe - und den sie gleichzeitig anheizt. In diesem Kampf geht es um nichts weniger als um die Deutungshoheit über Geschichte und Gegenwart, um Deutschland aus dem Westen herauszulösen. Die widersprüchlichen, verklärenden und oft schrillen Geschichtskonstruktionen der extremen Rechten weisen auf ein Ziel: ein »Deutsches Demokratisches Reich« als Synthese aus den autoritären Systemen der deutschen Vergangenheit. Mit seinem Buch knüpft Volker Weiß an seinen Bestseller »Die autoritäre Revolte« an und analysiert diese neuen Methoden der kulturellen Kriegsführung vor allem in den Feldern der Geschichts- und Geopolitik. Rechtzeitig zur anstehenden Bundestagswahl zeigt der Historiker die aktuelle Entwicklung des neuen rechten Denkens auf. Die wichtigsten Strömungen und Akteure werden hierbei untersucht, und immer wieder weitet der Autor den Blick hin auf vergleichbare Aktionen der rechten Milieus in Russland und den USA. Eine kluge wie schonungslose Darstellung der strategischen Umdeutung unserer Geschichte und der gezielten Zerstörung demokratischer Werte durch die extreme Rechte.
Gysi und Diestel. Zwei Rechtsanwälte, zwei gelernte Rinderzüchter. Zwei aus dem Osten, die in den Westen gingen. Zwei aus der Politik. Der eine links, der andere konservativ: Gysi war letzter SED-Vorsitzender und Protagonist der Linken, Diestel der letzte Innenminister der DDR, dann CDU-Abgeordneter in Brandenburg, später parteilos. In Gesprächen mit dem Journalisten Hans-Dieter Schütt entfalten sie die jüngste deutsche Geschichte, die eng mit ihren eigenen verknüpft ist, und blicken auf das vereinte Deutschland - so kritisch wie zuversichtlich. Dabei entsteht noch einmal jene wilde Phase nach 1989, als das Unerwartete Wirklichkeit wurde: Vieles änderte sich, Widersprüche bleiben.
Das neue Buch von Bestsellerautor Gregor Gysi.
Exklusive Erinnerungen einer Schlüsselfigur der Wendezeit: Peter-Michael Diestels Perspektiven als letzter DDR-Innenminister.
Die bekannte Politik-Creatorin Nina Poppel erklärt Politik einfach und humorvoll
Was bedeutet es eigentlich, in einer Demokratie zu leben? Wie funktioniert das politische System in Deutschland? Warum ist Meinungsfreiheit ein Eckpfeiler der Demokratie und wo endet sie? Wie gehe ich mit Weltschmerz und Nachrichtenflut um? Wo kann ich mich informieren, wie funktioniert persönliches Fact-Checking? Die Antworten auf diese Fragen sind kompliziert und zeigen: Politik ist überall - ob wir es wollen oder nicht.
Nina Poppel, einflussreiche Politik-Creatorin auf TikTok und Instagram (@nini_erklärt_politik), gibt in ihrem ersten Sachbuch eine Einführung in das politische Leben und Denken. Sie fängt bei den Basics an und führt dann spielerisch Level für Level durch den komplexen Politik-Dschungel - sie erklärt, wie unser Wahlsystem funktioniert, welche Auswirkungen das Grundgesetz im Alltag hat und wer eigentlich über die Höhe von Steuern entscheidet. Dabei macht sie deutlich, dass Politik nicht nur in Parlamenten und auf internationalen Gipfeln stattfindet, sondern alle betrifft - in unseren Rechten, unseren Entscheidungen und unserer Zukunft.
Die liberale Weltordnung, wie wir sie seit Ende des Zweiten Weltkriegs kennen, löst sich auf: Multilaterale Zusammenarbeit weicht multipolaren Rivalitäten. Globale Normen erodieren. Die Neuausrichtung der Machtverhältnisse ist in vollem Gange - denn was als Nächstes kommt, wird den Rest des Jahrhunderts prägen.Aus persönlicher Einsicht sowie politischer und akademischer Expertise argumentiert der finnische Präsident Alexander Stubb, dass wir einen Wendepunkt der Geschichte erleben, vergleichbar mit 1918, 1945 oder 1989. Ein neues internationales System entsteht, getrieben von drei großen Kräften: dem globalen Westen, dem globalen Osten und dem globalen Süden. Im Zentrum steht der eskalierende Wettbewerb zwischen den Vereinigten Staaten und China, die beide versuchen, bilaterale Abkommen und regionale Allianzen zu schmieden. Doch letztlich wird der globale Süden entscheiden, ob die Zukunft in Richtung Kooperation oder Fragmentierung tendiert.Gestützt auf jahrzehntelange Erfahrung an den diplomatischen Frontlinien hält Stubb ein leidenschaftliches Plädoyer für einen wertebasierten Realismus in der Außenpolitik und warnt: Wenn der Westen nicht lernt zuzuhören, wird er seinen Platz in der Welt, die er einst geschaffen hat, verlieren.
»Das Ende der Demokratie in Ostdeutschland wird kommen. Vielleicht ist es schon da. Wir sollten vorbereitet sein!«
In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun von immer mehr Ostdeutschen mächtig in Zweifel gezogen und droht damit, zu Ende zu gehen - die Demokratie in Ostdeutschland. Scharfsinnig beschreibt Hensel den langen Weg nach rechts, der für viele Ostdeutsche einmal links begann und durch eine wiedervereinte Bundesrepublik führt, die gerade selbst in der tiefsten Krise ihrer Geschichte steckt. Hensel scheut dabei nicht vor harten Wahrheiten zurück, reiht sich nicht in gängige Narrative über den Osten ein und zeigt einmal mehr, dass sie sich seit ihrem Spiegel-Bestseller »Zonenkinder« eine ganz eigene Perspektive und einen unverwechselbaren erzählerischen Ton bewahrt hat. Geschockt von der eigenen Erkenntnis nimmt sie uns mit auf eine Reise, an deren Ende sie eine Erklärung dafür zu finden hofft, wie es dazu kommen konnte, dass Demokratie für viele Ostdeutsche keine Option mehr ist.
Erscheint im Vorfeld der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
Von hier an alleine
Ohne Amerika kein Europa, ohne US-Soldaten keine Sicherheit - das war die Formel, die seit dem Zweiten Weltkrieg galt. Mit Donald Trump geht diese Epoche unwiderruflich zu Ende. Die Amerikaner sind keine Freunde mehr. Für die Babyboomer und alle danach, die mit Jeans von Levi's und Big Macs aufgewachsen sind, bedeutet dies das Ende eines Weltbildes.
Holger Stark analysiert tiefenscharf und aus nächster Nähe, warum Trumps USA keine Momentaufnahme ist, sondern der Beginn von etwas Neuem. Der preisgekrönte Journalist und Bestsellerautor sagt, worauf wir uns einstellen müssen: Auf der Grundlage von Gesprächen mit Regierenden und Ministern in Berlin, Brüssel und Washington rekonstruiert er die Fehler der vergangenen 25 Jahre - und entwirft ein Bild, wie eine Zukunft jenseits von Amerika aussehen könnte. Für Deutschland ist es an der Zeit, erwachsen zu werden. Es könnte ein zweiter Mauerfall-Moment werden.
Dieses Buch liefert eine verständliche, fundierte und zugleich amüsante Entschlüsselung der Politiksprache. Wer politische Debatten besser verstehen möchte und wissen will, was sich hinter den Aussagen von Politikerinnen und Politikern wirklich verbirgt, findet in diesem Buch Antworten.
Die Politik will mit ihrer Sprache Wirkung erzielen und dabei volksnah erscheinen. Gerade dieses Bemühen führt jedoch häufig zu Unschärfen, Phrasen und Formulierungen, die mehr verschleiern als erklären. Genau hier setzt Ole von Beust an: Der frühere Erste Bürgermeister von Hamburg und Kommunikationsexperte erklärt Wort für Wort und Formulierung für Formulierung, was Politikerinnen und Politiker wirklich meinen.
Anhand bekannter Beispiele wie dem inzwischen ikonischen "Doppelwumms" bis zu omnipräsenten "Leuchtturmprojekten" zeigt er, wie politische Begriffe entstehen, warum sie so stark wirken und weshalb bestimmte Floskeln in nahezu jeder Diskussion auftauchen.
Das Buch zeigt, wie politische Kommunikation funktioniert und warum Sätze wie "Wir sind auf einem guten Weg" oft mehr über die Kommunikationsstrategie verraten als über die Realität.
"Am Ende des Tages" ist ein Buch für alle, die wissen wollen, was Politikerinnen und Politiker wirklich meinen, wenn sie sich bestimmter Floskeln bedienen. Ole von Beust bietet dank seiner langjährigen politischen Erfahrung und seinem geschulten Sprachgefühl den Leserinnen und Lesern einen Blick hinter die Kulissen der politischen Kommunikation.
Ein unverzichtbares Buch für alle, die Politik nicht nur verfolgen, sondern wirklich verstehen wollen, gerade in Zeiten des Wahlkampfs und zugespitzten Debatten.
Klare Haltung in der internationalen Krise: Deutschlands neue Rolle in der Weltpolitik
Die USA sorgen für unsere Sicherheit, China für unsere Exporteinnahmen und Russland für unsere Energie - so lautete lange Jahre die unausgesprochene Annahme aller deutschen Außenpolitik. Diese Gleichung geht im Zeitalter der Unsicherheit nicht mehr auf: Deutschland muss im Konzert der internationalen Mächte endlich seiner Verantwortung gerecht werden und selbstbewusst als Vertretung der westlichen Werte in der neuen Weltordnung auftreten. Jörg Lau, Außenpolitik-Experte der ZEIT, zeigt in disem politischen Sachbuch, wie eine neue, mutigere und realitätsnähere Außenpolitik aussehen muss, die unsere Freiheit schützt, unseren Wohlstand gewährleistet und den Frieden sichert. Dazu begleitet er die bestimmenden Personen der Weltpolitik bei ihren Reisen, Terminen und Gipfeln. gibt Einblicke, wie Entscheidungen gefällt werden und analysiert die Leitlinien der Deutschen Außenpolitik. Sein Buch ist der längst überfällige Entwurf einer anderen Außenpolitik für ein zerrissenes 21. Jahrhundert.
»Jörg Lau seziert - gekonnt wie immer - das Ende alter Gewissheiten. Wer wissen will, warum Deutschland am Nullpunkt steht, woher die Verunsicherung in Europa kommt und wie eine mutigere Außenpolitik aussehen kann, muss dieses Buch lesen!« Anne Will
Gregor Gysi - so offen und persönlich wie noch nie.
Gregor Gysi, Legende der Linkspartei, gilt als alternativer Elder Statesman. Journalist Hans-Dieter Schütt begleitete ihn jahrelang zu Buchveranstaltungen - unterwegs entstanden die Gespräche dieses Buches. Schlagfertig und kenntnisreich spricht Gysi über Frieden und Fußball, Bürgergeld und Utopien, Abenteuerlust und Protest. Eine Mischung aus Plauderei und politischem Programm - ein Wegweiser durchs Leben, wie es ist, sein könnte und verändert werden sollte.
So schlagfertige wie originelle, so charmante wie lebenskluge Antworten auf die wichtigsten Lebensfragen
Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Handlungsfähigkeit des Staates schwindet - und damit auch das Vertrauen in die Demokratie. Doch die Bundesrepublik hat in ihrer Geschichte gewaltige Veränderungen bestanden und mehrfach die Kraft für große Reformen aufgebracht.Die »Initiative für einen handlungsfähigen Staat« formuliert 35 Vorschläge, wie das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in unser freiheitliches Gemeinwesen wiederhergestellt und Deutschland wieder in die Lage versetzt werden kann, den Herausforderungen unserer Zeit wirksam zu begegnen. Julia Jäkel, Thomas de Maizière, Peer Steinbrück und Andreas Voßkuhle haben sich im Austausch mit zahlreichen Expertinnen und Experten mit der Frage beschäftigt, welche Weichen gestellt werden müssen, damit Staat und Gesellschaft die notwendigen großen Veränderungen anstoßen und bewältigen können. Eine mutmachende Programmschrift über das Gelingen und den demokratischen Aufbruch.
Der kalifornische Gouverneur und prominente Widersacher Donald Trumps erzählt seine Geschichte: inspirierend, bewegend und zutiefst persönlich.
In seiner Autobiographie zeichnet Gavin Newsom seinen Weg auf die große politische Bühne nach. Er berichtet von den Erlebnissen, die ihn dazu inspirierten, Politiker zu werden - und von den Werten und Idealen, die ihn als Mensch prägen.
Gavin Newsom wurde in San Francisco geboren, und seine Eltern ließen sich scheiden, als er noch klein war. Seine Kindheit verbrachte er zwischen zwei Welten: Seine Mutter hatte drei Jobs, um für ihre Kinder sorgen zu können, unterdessen führte sein Vater Newsom in eine Gesellschaft ein, in der Reichtum und Beziehungen bestimmend waren. Die Perspektive war widersprüchlich, aber wertvoll: Er erbte die Beharrlichkeit und Resilienz seiner Mutter ebenso wie die Liebe seines Vaters zu Kalifornien, nicht nur für seine ungezähmte Landschaft, sondern auch für seine unbegrenzten Möglichkeiten.
In »Mein Leben für die Demokratie« erzählt Newsom, wie seine Geschichte einen Politiker aus ihm gemacht hat, der seiner Zeit stets um ein paar Schritte voraus ist: Als Bürgermeister von San Francisco ermöglichte er die Ehe für alle, zehn Jahre bevor der Oberste Gerichtshof sie legalisierte. Er startete mutige Initiativen zur Bekämpfung des Klimawandels, zur Verbesserung der psychischen Gesundheitsversorgung und engagierte sich für strengere Waffengesetze.
»Mein Leben für die Demokratie« bietet zum ersten Mal einen Einblick in Gavin Newsoms politische Motivationen, seine Überzeugungen und Visionen. Und damit einen echten Hoffnungsschimmer in finsteren Zeiten.
Der SPIEGEL-Bestseller - jetzt als komplett aktualisierte Taschenbuchausgabe
**Publikumsliebling in der Kategorie Zündstoff beim Wissensbuch des Jahres 2024**
Die Welt steckt in der Endphase eines Kulturkampfs: Gier gegen Gerechtigkeit, Zerstörung gegen Nachhaltigkeit, Zynismus gegen Empathie. Nichts zeigt dies deutlicher als die Reaktionen auf die Klimakatastrophe: Hier jene, die versuchen, das Schlimmste zu verhindern, dort jene, die alles tun, um aus dem Verbrennen fossiler Stoffe Profit zu ziehen. Jahrzehntelang haben Ultrareiche sowie Unternehmen, die mit CO2-Produktion gut verdienen, mit skrupelloser Desinformation Zweifel daran gesät, dass wir Menschen mit unserer Sucht nach fossilen Brennstoffen die Erde aufheizen. Nicht zufällig sind die Hauptprofiteure der Klimazerstörung Leute, die mit demokratischen Werten und Menschenrechten wenig am Hut haben - oft geht die Begeisterung für fossile Brennstoffe und die Ablehnung von Klimaschutz einher mit reaktionären Positionen.
Das Kartell der Verbrenner vereint Leute wie Mohammed bin Salman, Wladimir Putin, Rupert Murdoch, Donald Trump und Mathias Döpfner, flankiert von Akteurinnen wie Sahra Wagenknecht. In vielen politischen Diskursen und militärischen Konflikten der Gegenwart geht es letztlich um CO2 - und um sehr viel Geld. Christian Stöcker zeigt: Es kommt jetzt darauf an, dass wir für unsere Kinder die Welt retten vor den Verbrennern und Verblendern, Lügnern und Kleptokraten, die von Öl und Gas profitieren. Und er liefert uns die Argumente, mit denen wir im öffentlichen und privaten Streit klar machen können, warum das fossile Zeitalter am Ende ist und die Zukunft in den erneuerbaren Energien liegt.
»Das beste Sachbuch, das ich dieses Jahr gelesen habe!« Marc-Uwe Kling
Elon Musk bezeichnet die Plattform X als »kybernetische Superintelligenz«, Mark Zuckerberg denkt Unternehmen als »lernende Organismen«, und der Erfinder der Datenbrille Google Glass sagt: »Die Kybernetik ist überall, wie Luft.« Diese Aussagen kommen nicht von ungefähr. Wer die Digitalisierung verstehen will, muss auf ihre kybernetischen Ursprünge schauen. In ihrem grundlegenden Buch zeichnet Anna-Verena Nosthoff ein umfassendes Panorama der Kybernetisierung der datafizierten Gegenwartsgesellschaft - von den ersten Prämissen der »Wissenschaft von Kommunikation und Kontrolle« über die Emergenz des Cyberspace bis hin zum aktuellen KI-Hype und zu technikautoritären Strömungen. Es zeigt sich: Die Kybernetisierung erfasst auch die Kritik - die sich daher neu erfinden muss, um zu überleben.
In seinem neuen Buch analysiert der renommierte Ökonom und Bestseller-Autor Hans-Werner Sinn die tektonischen Verschiebungen der Weltordnung. Er beleuchtet die Machtpolitik von Donald Trump und Wladimir Putin, stellt deren Einfluss auf Europa in den Kontext globaler Interessen und entwickelt eine pointierte Vision für die Schaffung eines europäischen Bundes.
Die Ereignisse der letzten Monate und Jahre machen unmissverständlich klar, dass Europa sein Schicksal auch sicherheitspolitisch selbst in die Hand nehmen muss. Es braucht einen wirksamen militärischen Schutz vor einem expansionistischen Russland und einen ebenso wirksamen politischen Schutz vor einer wankelmütigen USA.
Für Hans-Werner Sinn schlägt daher die Stunde Europas. Es muss die einst verpasste Chance, zu einer politischen Union zu werden, jetzt zügig ergreifen, und sich zu einem starken, geeinten Europa entwickeln mit einem echten Parlament und einer gemeinsamen, demokratisch gewählten Regierung, die über eigene Streitkräfte verfügt und sich innerhalb der NATO ähnlich wie die USA positionieren kann. Der Autor schlägt dazu die Gründung eines europäischen Bundes vor, der nicht Teil der EU ist und auch Länder, wie Großbritannien und Norwegen umfassen kann.
Wie Deutschland in den 1990er Jahren seine D-Mark unter dem Namen Euro sozialisierte und es zuließ, dass die EZB einen fiskalischen Schutzschirm für die schwächeren Mitglieder der Währungsunion aufspannte, muss jetzt Frankreich seine Streitkräfte europäisieren und zulassen, dass seine nukleare Abschreckungskapazität Europa zugutekommt. Dabei tut Eile not.
Nur die politische Union wird potenzielle Aggressoren und eigennützig agierende NATO-Verbündete wirklich beeindrucken und bewegen, einer Friedensordnung unter gleichwertigen Partnern zuzustimmen.
Mit gewohnt klarer Sprache zeigt Hans-Werner Sinn, welche historische Chance die gegenwärtige Polykrise bietet. Ein Buch für alle, die hinter Schlagzeilen blicken und globale Entwicklungen verstehen wollen.
Warum sich der Nahostkonflikt nicht durch Diskussionen darüber, wer angefangen hat, beenden lässt
Wie soll man sachlich bleiben in diesem hoch emotionalisierten Konflikt? Diese Frage stellt sich seit dem 7. Oktober 2023 radikaler als je zuvor. Steffi Hentschke lebt in Tel Aviv und arbeitet als Nahostkorrespondentin. 2012 beginnt sie, sich mit Israel und Palästina zu befassen. Sie reist nach Jerusalem, Ramallah, in den Iran, in den Libanon. Ihr Buch verbindet persönliche Erfahrungen mit politischer Analyse.
»Ich schätze Steffi Hentschke für ihre klugen, differenzierten Analysen - für Berichte, in denen sie genau hinsieht, versucht zu verstehen und Komplexitäten nicht künstlich vereinfacht. Sie ist eine der Journalistinnen, die ich immer lese, wenn ich wissen will, was in Israel los ist.« Ronya Othmann
»Steffi Hentschke traut uns zu, empathisch mit der Zivilbevölkerung zu sein, egal auf welcher 'Seite' sie lebt. Ihr Buch zeigt die Widersprüche, die Gewalt, die Unmöglichkeit einfacher Antworten. Und ist genau deshalb so wertvoll.« Ronen Steinke
»Eines der wichtigsten Werke zum Nahostkonflikt, das ich bisher gelesen habe. Große Leseempfehlung!« Joana Osman
»Es ist eben doch ein sehr komplizierter Konflikt, und die Tatsache, dass Steffi Hentschke nicht leichtfertig Urteile fällt, ist die große Stärke dieses Buchs.« Dana von Suffrin
Eva Kienholz fasst in ihrer «Kurzen Geschichte der AfD» prägnant und anschaulich die zunehmende Radikalisierung der Alternative für Deutschland zusammen.
Die AfD hat die politische Landschaft in Deutschland seit ihrer Gründung 2013 tiefgreifend verändert. Entstanden als wirtschaftsliberale Partei, deren Hauptziel es war, den Euro in Deutschland wieder abzuschaffen, hat sie sich seitdem in mehreren Wellen radikalisiert. Von Bernd Lucke über Frauke Petry, Jörg Meuthen und Tino Chrupalla sind ihre Aussagen immer extremer geworden. Björn Höcke agitiert heute für die «Remigration» von Menschen mit Migrationshintergrund und gilt als gesichert rechtsextrem: Er hat das Ringen um die Macht in der Partei gewonnen. Trotzdem, oder gerade deswegen, hat die AfD in der Gunst der Wählerinnen und Wähler beständig zulegen können und breite Bevölkerungsschichten erreicht. Bei den drei Landtagswahlen in Ostdeutschland im Herbst 2024 erreichte sie in zwei Bundesländern über 30 Prozent der Stimmen, in Thüringen wurde sie sogar stärkste Kraft - ein Zäsur in der Geschichte der Bundesrepublik.
Eva Kienholz zeichnet die Entwicklung der Partei nach, die sich immer weiter nach rechts bewegt hat und nun offen nach der Macht im Land greift. Ein wichtiges Buch zum Verständnis der politischen Landschaft in Deutschland.
Das Amerikabuch, das wir jetzt brauchen.
Ein Präsident, der offen die Verfassung angreift, das Oval Office als Gefälligkeitsbörse, das transatlantische Bündnis in der Krise. Schon im ersten Jahr von Donald Trumps zweiter Amtszeit ist klar, dass diese vier Jahre nicht einfach unbeschadet ausgesessen werden können. Vielmehr stehen wir vor der grundlegenden Frage: »Goodbye, Amerika?«, die Trump uns aufgezwungen hat.
Die langjährige USA-Expertin Rieke Havertz lädt uns ein in ihr Amerika. Auf eine persönliche Reise durch Erinnerungen, amerikanische Ambivalenzen und ein sich veränderndes Land, das uns doch alle betrifft. - Immer mit der Hoffnung, dieses streitbare, entnervende, wunderbare, aufregende Land nicht aufgeben zu müssen.
»Rieke Havertz kennt Amerika besser als die meisten Amerikaner. Ihre Stimme ist entscheidend, um uns dieses tief gespaltene Land näherzubringen.« Anne Hull, Pulitzer-Preis-Gewinnerin und langjährige Journalistin für die Washington Post
Eine neue Kapitalismuskritik - und eine Liebeserklärung an menschliches Handeln In Zeiten der Krise entzündet sich politisches Engagement. Protestbewegungen wie Black Lives Matter, Fridays for Future und NiUnaMenos kämpfen derzeit weltweit gegen Rassismus, Klimakatastrophe und Gewalt gegen Frauen. So unterschiedlich sie scheinen mögen, verfolgen diese Widerstandskräfte doch ein gemeinsames Ziel: die Rettung von Leben. Im Kern richtet sich ihr Kampf gegen den Kapitalismus, der unsere Lebensgrundlagen zerstört, indem er im Namen von Profit und Eigentum lebendige Natur in toten Stoff verwandelt: Der Kapitalismus verwertet uns und unseren Planeten rücksichtslos. In autoritären Tendenzen und rassistischen Ausschreitungen, in massiven Klimaveränderungen und einer globalen Pandemie zeigt er seine verheerendsten Seiten. In den neuen Protestformen erkennt Eva von Redecker, die als Philosophin zu Fragen der Kritischen Theorie forscht und auf einem Biohof aufgewachsen ist, die Anfänge einer Revolution für das Leben, die die zerstörerische kapitalistische Ordnung stürzen könnte und unseren grundlegenden Tätigkeiten eine neue solidarische Form verspricht: Wir könnten pflegen statt beherrschen, regenerieren statt ausbeuten, teilhaben statt verwerten. Die erste philosophische Analyse des neuen Aktivismus. »Eine der aufregendsten Nachwuchsphilosophinnen des Landes.« Philosophie Magazin
Was sind heute die großen Ideen? Historischer Fortschritt basierte fast immer auf utopischen Ideen: Noch vor 100 Jahren hätte niemand für möglich gehalten, dass die Sklaverei abgeschafft oder die Demokratie wirklich existieren würde. Doch wie begegnen wir den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt, des Familienlebens, des gesamten globalen Gefüges? Der niederländische Vordenker Rutger Bregman sagt: «Das wahre Problem unserer Zeit ist nicht, dass es uns nicht gut ginge oder dass es uns in Zukunft schlechter gehen könnte. Das wahre Problem ist, dass wir uns nichts Besseres vorstellen können.» Wir müssen es wagen, das Unmögliche zu denken, denn nur so finden wir Lösungen für die Probleme unserer Zeit. Bregman macht deutlich, warum das bedingungslose Grundeinkommen eine echte Option ist und inwiefern die 15-Stunden-Woche eine Antwort auf die Digitalisierung der Arbeit sein kann. «Alternativlos» ist für Bregman keine Option, sogar die Armut kann abgeschafft werden, wie er am Beispiel einer kanadischen Stadt zeigt. Bregmans Visionen sind inspirierend, seine Energie ist mitreißend; er zeigt: Utopien können schneller Realität werden, als wir denken.
»Eine so explosive Mischung aus Antikapitalismus und Zerstörung linker Illusionen wie die von Marx ausgeheckte hat man seither nicht wieder gefunden.«
Im Januar 2009 wurde Dietmar Dath vom SPIEGEL gefragt, ob er für die »Beseitigung des kapitalistischen Systems« sei. Seine Antwort: »Absolut.« Mit diesem Beitrag zu Karl Marx' 200. Geburtstag hat Dath nicht nur ein äußerst persönliches Buch über Marx geschrieben, sondern eines, das in seiner Klarheit und Dynamik gleichzeitig eine brillante Einführung in die Marx'sche Lehre und deren Nachwirkung bietet. So zeigt er unter anderem, dass Marx das zu Bekämpfende immer zuerst einmal verstehen will und sich stets an der Praxis orientiert - zwei der vielen Gründe für seine anhaltende Aktualität.
Mit 4-farbigen Abbildungen und Infografiken.
Das Netz der Mullahs - Wie der Iran den Westen herausfordert
Der renommierte Islam-Experte Ralph Ghadban legt in diesem brisanten Sachbuch offen, wie das Regime in Teheran seine Macht weit über die Landesgrenzen hinaus ausdehnte. Seine Analyse setzt ein beim Kampf um das Erbe des Propheten Muhammad zwischen Sunniten und Schiiten und erklärt, wie sich nach der Absetzung des Schahs während der Islamischen Revolution und dem Aufstieg Ayatollah Khomeinis das Mullah-Regime festigen konnte. Ghadban benennt darüber hinaus die heutigen Strukturen des politischen Islam, die Rolle der Mullahs und die gefährlichen Netzwerke, die Europa herausfordern und den Nahen Osten seit Jahrzehnten destabilisieren. Darin wird klar, dass die wahre Macht im Iran schon lange nicht mehr bei den Mullahs selbst liegt. Die Revolutionsgarden sind die eigentlichen Strippenzieher hinter der Fassade des Gottesstaats. Dies ist vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs von entscheidender Bedeutung.
Dieses Buch liefert fundiertes Hintergrundwissen zu den aktuellen Entwicklungen im Iran sowie den dort vorherrschenden Islamismus und Fundamentalismus. Und es zeigt die geopolitischen Strategien des schiitischen Machtzentrums, das nun selbst durch die Massenproteste unter Druck geraten ist. Ghadban erklärt, wie das Regime Terrororganisationen unterstützt, Einfluss auf westliche Gesellschaften nimmt und welche sicherheitspolitischen Risiken daraus entstehen.
Für alle, die die aktuellen Konflikte verstehen wollen, bietet »Das Netz der Mullahs« den nötigen Hintergrund.
Können wir uns auf diesen Kanzler verlassen? DAS Buch, das Merz erklärt
Die Republik ist nervös und zerstritten - und sie sieht sich stärker werdenden inneren und äußeren Feinden gegenüber. In einer Zeit, in der autoritäre Regime weltweit an Einfluss gewinnen, sehnen sich viele Menschen nach einem Konservatismus, der sowohl das Land stabilisiert als auch den Autoritären die Stirn bietet. Aber ist der neue Kanzler ein solcher Konservativer? Oder ist auch Friedrich Merz auf dem Weg dahin, alte Gewisseheiten der parlamentarischen Zusammenarbeit zu zerschlagen, um schnelle Antworten auf die geopolitischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu liefern? Kann er große Zukunftsthemen vorantreiben, die Europa stärken? Wie geht Merz mit dem Reizthema Migration um - mäßigend oder eskalierend? Und was hat all das mit seinem persönlichen Werdegang zu tun? Niemand kann diese Fragen besser beantworten als Mariam Lau, die Friedrich Merz seit Jahren als Berichterstatterin bei der ZEIT begleitet.
Was wir vom Untergang Roms für die Zukunft des Westens lernen können
Der Westen befindet sich in einer Krise: Unsere Demokratie ist angeschlagen, die Deindustrialisierung bedroht den Wohlstand und Flüchtende machen sich auf in westliche Länder und stehen vor den Toren. In diesem außergewöhnlichen historischen Vergleich erkunden die Autoren die unheimlichen Parallelen - und produktiven Unterschiede - zwischen dem Untergang Roms und dem Fall des Westens, um aus der antiken Geschichte neue Lehren zu ziehen. Die Ära der westlichen globalen Dominanz hat ihr Ende erreicht - doch was kommt als Nächstes?
In den letzten drei Jahrhunderten stieg der Westen auf, um den Planeten zu dominieren. Doch plötzlich, um die Jahrtausendwende, kehrte sich die Geschichte um. Angesichts wirtschaftlicher Stagnation und innerer politischer Spaltung befindet sich der Westen in einem rapiden Niedergang. Es ist nicht das erste Mal, dass die globale Ordnung einen solch dramatischen Aufstieg und Fall erlebt. Das Römische Reich folgte einer ähnlichen Entwicklung von überwältigender Macht bis zum Zerfall - eine Tatsache, die mehr ist als ein seltsamer historischer Zufall. In diesem fesselnden Buch nutzen der Historiker Peter Heather und der politische Ökonom John Rapley diese römische Vergangenheit, um über den zeitgenössischen Westen, seinen Zustand der Krise und mögliche Wege heraus neu nachzudenken.
Wie kommt es, dass Wladimir Putins imperiale Komplexe und aggressive Wunschträume sich in der russischen Gesellschaft als mehrheitsfähig erweisen, warum gab es unter Russen, auch unter Auslandsrussen, so viel Kriegsbegeisterung, warum fällt der offiziell propagierte Hass gegen die Ukrainer, die Amerikaner, die Europäer auf so fruchtbaren Boden?
Der gebürtige Moskauer und in Köln lebende russische Journalist Andrey Gurkov geht in seinem Buch den historischen, kulturellen, politischen und massenpsychologischen Gründen für dieses Phänomen auf den Grund. Zugleich warnt er eindringlich vor der illusorischen Erwartung, es könne nach einem Ende des Ukrainekriegs eine Wiederherstellung früherer Beziehungen Deutschlands bzw. Europas zu Russland geben - die russische Gesellschaft sieht sich längst nicht mehr als Teil der europäischen Wertegemeinschaft, Europa ist zum Feindbild geworden.
Andrey Gurkovs Blick auf sein Heimatland ist so analytisch wie schonungslos - schonungsloser als ihn möglicherweise deutsche Autorinnen und Autoren wagen würden.
»Den Europäern und vor allem den Deutschen darf nicht noch einmal der Fehler unterlaufen, im Russischen sträflich das latent aggressive Großrussische, das der Putinismus freigesetzt und angefacht hat, zu übersehen und zu unterschätzen.« Andrey Gurkov
Wie das Project 2025 Amerika und den Rest der Welt radikal verändern wirdWas genau ist das Project 2025? Wer hat es verfasst, was steht darin, wie kann Donald Trump es umsetzen - und welche Konsequenzen wird es für Amerika und den Rest der Welt haben? Der preisgekrönte Atlantic-Journalist David A. Graham erklärt und liefert alle relevanten Hintergründe.In den Monaten vor der Präsidentschaftswahl 2024 verbreitete sich die Nachricht über das Project 2025 von der ultrarechten Heritage Foundation. Trump wies jede Verbindung dazu von sich. Doch seit Tag eins seiner zweiten Amtszeit führt er in erschreckender Präzision aus, was dieser Masterplan vorgibt. David A. Graham schlüsselt die radikale Strategie auf und zeigt, was konkret geplant ist u.a. in Bezug auf Bildung, Familie und Gleichberechtigung, Handel und Zölle sowie Außenpolitik.
Mit einem Vorwort von Klaus Brinkbäumer
»Ali Fathollah-Nejad legt den Finger in die Wunden der westlichen Iran-Politik!« Natalie Amiri
Es scheint, als ob die Islamische Republik Iran einen stetigen Anspruch auf die Schlagzeilen der Weltpolitik erhebt - sei es in Bezug auf den Westen, den Nahen Osten oder aber in der Auseinandersetzung mit der unzufriedenen iranischen Gesellschaft. In diesem Buch blickt der renommierte Iran- und Nahost-Experte Ali Fathollah-Nejad auf die innere Verfassung des Landes und auch auf die außenpolitischen Herausforderungen durch die Politik Teherans. Wie stabil ist das Regime eigentlich und was ist unter dem revolutionären Prozess in Iran - ein Begriff, den der Autor geprägt hat - genau zu verstehen? Dabei schaut der Politologe fundiert, differenziert und kritisch hinter die Schlagzeilen - von den »Frau, Leben, Freiheit«-Protesten, der Rolle Irans in Nahost (vor und nach dem »7. Oktober«) bis hin zu den blinden Flecken des Atomdeals und den Beziehungen Teherans zu Russland und China. Abschließend werden Eckpfeiler einer Iran-Politik entworfen, die weder die Werte des Westens noch seine Interessen verrät - und dadurch nicht nur die iranische Demokratiebewegung stärkt, sondern auch sicherheitspolitisch nachhaltig ist. Fathollah-Nejad erklärt dabei, weswegen Staat und Gesellschaft in Iran sich auf Kollisionskurs befinden, das Regime weniger fest im Sattel sitzt als weithin angenommen, welchen Fehlannahmen unsere Iran-Politik hat und weswegen die Islamische Republik im Gaza-Krieg zu einem Kaiser ohne Kleider geworden ist.Ein umfassender Grundlagentext, der in dieser Form in deutscher Sprache noch nicht vorlag, sowie eine messerscharfe politische Analyse der Gegenwart.
»Einer der wenigen, die ein gründliches, über die Schlagzeilen hinausgehendes und vorausschauendes Verständnis für Iran haben.« Florence Gaub
»Deutschlands Iran-Erklärer Nummer 1.« Nora Müller, Bereichsleiterin Internationale Politik und Leiterin des Hauptstadtbüros der Körber-Stiftung
»Minutiös und pointiert analysiert er - nie um eine scharfe Formulierung verlegen -, wie das Land wurde, was es heute zu sein scheint. Dabei geht es Fathollah-Nejad in erster Linie darum, das 'statische und eindimensionale' Iran-Bild zu korrigieren. [...] Woran sich eine werte- und interessengeleitete Iran-Politik orientieren müsste, versteht man nach gut 400 kurzweiligen Seiten.« Die zehn besten Bücher des Frühlings 2025, Der Tagesspiegel
»Wer wissen will, was in der Iran-Politik schiefläuft und wie man es besser machen könnte - bitte lesen! Ein Grundlagenwerk.« Jörg Lau, Die Zeit
»Jeder soll bitteschön dieses Buch zur Hand nehmen, der sich auch nur im Ansatz [für Iran] interessiert und mitsprechen möchte. Ein ganz fabelhaftes Buch.« Jörg Thadeusz
»In mehrerlei Hinsicht bemerkenswert und kaum aus der Hand zu legen! Ich empfehle vielen im politischen Berlin [...], dieses Buch zu lesen.« Prof. Dr. Ulrich Schlie, Henry-Kissinger-Professor für Sicherheits- und Strategieforschung, Universität Bonn
»Dieses Buch liest sich wie ein sezierender Blick hinter die Fassade eines Regimes, das sich Wandel auf die Fahne schreibt, aber Repression zementiert. Ali Fathollah-Nejad gelingt es, die Bruchlinien einer Gesellschaft sichtbar zu machen, die um Würde, Freiheit und Selbstbestimmung kämpft - mit einer Klarheit, die lange nachhallt. Eine unverzichtbare Analyse für alle, die sich für Menschenrechte, regionale Stabilität und die Zukunft Irans interessieren.« Hannah Neumann (MdEP), Vorsitzende der Iran-Delegation des Europäischen Parlaments
»Plädoyer gegen ein Schwarz-Weiß-Denken im Nahen Osten.« Table Media
»Ein echtes Meisterwerk!« Davood Hosseini, Vorsitzender von Woman Life Freedom e.V.
»Ali Fathollah-Nejad hat mehr Einblick und Verständnis für die inneren Mechanismen des Landes und sein Verhältnis zum Westen und seinen Nachbarstaaten als die allermeisten westlichen Journalisten und Exp
SPIEGEL-Bestseller
Die Wahrheit hinter Nord Stream und wie deutsche Politiker zu Komplizen Putins wurden.»Ihr Buch ist nicht nur ein wichtiges Dokument der Naivität, groben Fahrlässigkeit und Korruption, sondern auch eine journalistische Meisterleistung.« Y. Landenberger, taz
Nord Stream 2 ist Teil des russischen Angriffskrieges in Europa. Die Erfolgsmethoden: ein mächtiges Netzwerk und strategische Korruption. Deutsche Behörden hintergehen die Bundeswehr und geben geheime NATO-Daten an Gazprom weiter. SPD-Ministerpräsidenten stellen sich in den Dienst des russischen Kriegstreibers. Erstmals porträtieren die Autoren alle wichtigen Personen der Affäre und decken die geheimen Machenschaften des Kremls auf.
Jahrelang kämpft die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern für den Bau der russischen Ostsee-Pipeline und stellt sich in den Dienst Putins. Ungestört baut Gazprom in Deutschland ein korruptives Netzwerk auf. Steffen Dobbert und Ulrich Thiele enthüllen besorgniserregende Zusammenhänge: Warum fließen 200 Millionen Euro aus Moskau an die deutsche Ostseeküste? Weshalb gibt eine deutsche Behörde geheime NATO-Daten an Gazprom weiter? Wieso ignoriert die Bundesregierung ukrainische Warnungen vor einer Kriegseskalation? Und sie zeigen, wie dutzende Volksvertreter sich für die Energieaußenpolitik Putins einsetzen, wie ein Ex-Spion der DDR einen folgenschweren Deal mit Gerhard Schröder und Manuela Schwesig verabredet und wie ein geheimes Schiff in der Ostsee an der Fertigstellung der Pipeline arbeitet. Sie entlarven die Strategien, mit denen Putin die EU spaltet, die Ukraine schwächt und Entscheidungsprozesse in Demokratien manipuliert.
Der Klassiker - von den Wirtschaftsnobelpreisträgern 2024, eine Pflichtlektüre!Warum sind Nationen reich oder arm?Starökonom Daron Acemoglu und Harvard-Politologe James Robinson geben eine ebenso schlüssige wie eindrucksvolle Antwort auf diese grundlegende Frage. Anhand zahlreicher, faszinierender Fallbeispiele - von den Conquistadores über die Industrielle Revolution bis zum heutigen China, von Sierra Leone bis Kolumbien - zeigen sie, mit welcher Macht die Eliten mittels repressiver Institutionen sämtliche Regeln zu ihren Gunsten manipulieren - zum Schaden der vielen Einzelnen. Ein spannendes und faszinierendes Plädoyer dafür, dass Geschichte und Geographie kein Schicksal sind. Und ein überzeugendes Beispiel, dass die richtige Analyse der Vergangenheit neue Wege zum Verständnis unserer Gegenwart und neue Perspektiven für die Zukunft eröffnet. Ein provokatives, brillantes und einzigartiges Buch.»Dieses Buch werden unsere Ur-Ur-Urenkel in zweihundert Jahren noch lesen.« George Akerlof, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften»Eine absolut überzeugende Studie.«Gary S. Becker, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften »Ein wirklich wichtiges Buch.«Michael Spence, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften »Acemoglu und Robinson begeistern und regen zum Nachdenken an.«Robert Solow, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften»Ein wichtiges, unverzichtbares Werk.«Peter Diamond, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften »Ein wichtiger Beitrag zur Debatte, warum Staaten mit gleicher Vorrausetzung sich so wesentlich in wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen unterscheiden.«Kenneth J. Arrow, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften»Diese faktenreiche und ermutigende Streitschrift lehrt uns, dass die Geschichte glücklich enden kann, wenn ihr kein Mensch mehr als Versuchsobjekt dient.«Michael Holmes, NZZ am Sonntag»Anderthalb Jahrzehnte Arbeit eines Pools von Wissenschaftlern, auf 600 Seiten zusammengefasst durch zwei Forscher von Weltrang - und dies kommt heraus: eine Liebeserklärung an Institutionen, die im Sinne ihrer Bürger funktionieren. [...] bestechend.«Elisabeth von Thadden, Die Zeit»Sie werden von diesem Buch begeistert sein.« Jared Diamond, Pulitzer Preisträger und Autor der Weltbestseller »Kollaps« und »Arm und Reich«» Ein höchst lesenswertes Buch.«Francis Fukuyama, Autor des Bestsellers »Das Ende der Geschichte« »Ein phantastisches Buch. Acemoglu und Robinson gehen das wichtigste Problem der Sozialwissenschaften an - eine Frage, die führende Denker seit Jahrhunderten plagt - und liefern eine in ihrer Einfachheit und Wirkmächtigkeit brillante Antwort. Eine wunderbar lesbare Mischung aus Geschichte, Politikwissenschaft und Ökonomie, die unser Denken verändern wird. Pflichtlektüre.«Steven Levitt, Autor von »Freakonomics«