Wie stark ist Russland wirklich?

Die Wahrheit über Putins Militärmacht
22,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Studie zum militärischen Potenzial Russlands.
Vor dem Hintergrund möglicher Angriffspläne Putins gegen NATO-Staaten ist die Frage nach der militärischen Stärke Russlands von zentraler Bedeutung. Als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet analysiert Matthias Uhl in dieser Neuerscheinung detailliert Leistungsfähigkeit und Probleme der russischen Rüstungsindustrie, der Waffensysteme sowie der Streitkräfte. Dabei blickt er zurück auf die Hypotheken des Kalten Krieges und beschäftigt sich intensiv mit den Lehren aus dem Ukrainekrieg. Beim Vergleich der Kräfteverhältnisse zwischen Russland und der NATO sieht der Autor in konventionell-militärischer, technologischer und wirtschaftlicher Hinsicht schon aktuell eine Überlegenheit der NATO-Staaten, auch ohne die USA. Ein russisches Angriffsszenario sei deshalb derzeit nicht plausibel. Es empfehle sich also, die Bundeswehr mit modernen, zukunftsweisenden Waffensystemen auszustatten, ohne in die Falle einer fatalen Rüstungsspirale zu tappen. – Die als Fachstudie konzipierte Veröffentlichung ist eine anspruchsvolle, aber durchaus allgemeinverständliche Lektüre, die als wichtige politische Orientierungshilfe wenigstens in ausgebauten Beständen verfügbar sein sollte.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Seit dem Angriff auf die Ukraine prägt die Angst vor einem militärisch übermächtigen Russland die politische Debatte in Europa. Immer wieder ist von einer unaufhaltsamen Militärmaschine die Rede, die auch für der NATO zur Bedrohung werden könnte. Milliardeninvestitionen in Aufrüstung werden mit dieser Gefahr begründet. Doch wie stark ist die Armee Russlands tatsächlich?

Der Militärhistoriker Matthias Uhl, einer der profiliertesten Kenner des russischen Militärs, unterzieht die militärische Leistungsfähigkeit Russlands einem Realitätscheck. Auf Grundlage jahrzehntelanger Forschung, russischer Quellen und eigener Erfahrungen aus vielen Jahren Arbeit in Moskau analysiert er die Stärken, Schwächen und strukturellen Probleme der russischen Streitkräfte und ihrer Rüstungsindustrie. Dabei zeigt sich: Das verbreitete Bild von der übermächtigen russischen Militärmaschine hält einer genaueren Prüfung nicht immer stand.

In diesem Buch enthüllt Uhl, über welche militärischen Fähigkeiten Russland tatsächlich verfügt, wo die Grenzen seiner Streitkräfte liegen und wie leicht Propaganda, Fehlwahrnehmungen und vereinfachte Narrative die Wahrnehmung militärischer Stärke verzerren können.

Gerade deshalb ist eine nüchterne Analyse entscheidend: Wer der russischen Aggression wirksam begegnen will, muss nicht nur die Stärken, sondern vor allem auch die Schwächen von Putins Streitmacht genau kennen. Nur eine realistische Einschätzung der militärischen Fähigkeiten Russlands ermöglicht es, die fatalen Folgen einer Rüstungsspirale zu vermeiden.

Dieses Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die die sicherheitspolitische Lage Europas verstehen wollen und Fakten hinter den Schlagzeilen suchen. Es bietet eine fundierte, verständliche und aktuelle Einordnung der militärischen Stärke Russlands und zeigt, wie der Westen auf diese Herausforderung reagieren kann.

Produktsicherheit

Hersteller: Verlag Herder GmbH
Anschrift: Hermann-Herder-Str. 4
DE-79104 Freiburg
Kontakt: produktsicherheit@herder.de

Personeninformation

Matthias Uhl (geb. 1970) war langjähriger Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Moskau und arbeitet jetzt am Max Weber Netzwerk Osteuropa. Er gilt als einer der besten Experten für die Geschichte des Kalten Krieges sowie der sowjetischen und russischen Geheim- und Nachrichtendienste.

Uhl publizierte als (Mit-)Herausgeber "Das Buch Hitler" (erschienen 2005 und in 29 Sprachen übersetzt) und "Die Organisation des Terrors. Der Dienstkalender Heinrich Himmlers 1943-1945".

Mehr von Uhl, Matthias

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.