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Digitale Portfolioarbeit wird in der Lehrkräftebildung zunehmend als Reflexionsmedium zur Professionalisierung angehender Lehrkräfte eingesetzt. Insbesondere im pädagogischen Vorbereitungsdienst wird ePortfolioarbeit unter Bedingungen institutioneller Spannungsverhältnisse bearbeitet. Diese Studie rekonstruiert mit der dokumentarischen Methode, wie Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst ePortfolioarbeit wahrnehmen, damit umgehen und das Spannungsfeld zwischen Reflexion und Bewertung bearbeiten. Die Ergebnisse zeigen unterschiedliche Typen im Umgang mit ePortfolioarbeit und verdeutlichen, dass ePortfolios nicht nur individuelle Reflexionsprozesse strukturieren, sondern auch organisationale Spannungen der Lehrkräftebildung sichtbar machen können.
Diese Einführung verbindet Themen der Sprachwissenschaft und der Sprachdidaktik und ist speziell auf das Grundschullehramtsstudium Deutsch zugeschnitten. Fachwissenschaftliche Kapitel zu Semiotik, Phonologie, Graphematik, Textlinguistik, Grammatik sind verzahnt mit fachdidaktischen Kapiteln zu Sprechen und Zuhören, Schriftspracherwerb, Lese- und Rechtschreibdidaktik, Texte verfassen und Sprache untersuchen. So wird die Relevanz fachwissenschaftlicher Inhalte für die Lehrerprofessionalisierung ersichtlich. Der Band ist auch für die Fort- und Weiterbildung zu empfehlen. - Im zweifarbigen Layout, mit Definitionen, Beispielen und Aufgaben.
Arbeitsheft für Lernende zum schnellen und erfolgreichen Üben des 10-Finger-Tastschreibens!
Für jene, die (künftig) als Lehrkräfte oder in anderen Positionen im Kontext von Schule arbeiten, ist es unerlässlich, über ein orientierendes Wissen zum Schulsystem zu verfügen. In Anlehnung an die Themenstruktur der Module zum bildungswissenschaftlichen Studium bietet dieses Open-Access-Lehrbuch in komprimierter und präziser Form zentrale, wissenschaftlich fundierte Grundlagen zur Entstehung, Struktur und Steuerung des deutschen Schulsystems und seiner Qualitätsentwicklung. Eine konzentrierte Themenwahl und die grundlegende Einführung zentraler Begriffe und problemorientierter Zusammenhänge garantieren ein vertieftes Basiswissen, das sowohl im Rahmen von Lehrveranstaltungen als auch zur Prüfungsvorbereitung unentbehrlich ist. Hierzu tragen auch Reflexionsaufgaben am Ende aller Kapitel bei.
Über eine grundlegende Aktualisierung der herangezogenen Forschungs- und Datenlage hinaus bietet die 4. Auflage nun einen systematischen Blick auf die (nicht) staatlichen Akteure, die aufunterschiedlichen Ebenen des Bildungssystems Einfluss nehmen. Darüber hinaus werden Querschnittsthemen (wie Inklusion und Digitalisierung) stärker akzentuiert, die das Bild von Schule prägen.
Dieses Buch bietet praxisnahe Einblicke in die Anwendung der Standards der Schweizerischen Evaluationsgesellschaft (SEVAL) für Evaluationen in der Schweiz. Es vereint Erfahrungen und Perspektiven aus Verwaltung, Wissenschaft und Praxis und richtet sich an Evaluierende, Auftraggebende sowie andere Interessierte. Sie können darin wertvolle Anregungen, theoretische Hintergründe und konkrete Beispiele entdecken, die dabei helfen, Evaluationsprozesse professionell zu gestalten.
Rassismus an der Schule? Ja, er versteckt sich überall. Nur wer ein vertieftes Verständnis davon entwickelt, kann Rassismus erkennen und ihm entgegenwirken. Die Autor*innen laden dich dazu ein, genau hinzusehen und dich mit der eigenen Erfahrung auseinanderzusetzen. Mit Hintergrundwissen und praktischen Beispielen befähigt dich dieses Grundlagenbuch dazu, Unterricht und Schule rassismuskritisch zu gestalten. Die zweite Auflage enthält neue Kapitel. Ausserdem ist eine E-Book-Edition inklusive.
Sexismus, Diskriminierung und Ausgrenzung lassen sich nach wie vor in den verschiedenen gesellschaftlichen Handlungsfelder beobachten. So nehmen einerseits Sensibilisierung und Liberalisierung zu, andererseits sind jedoch gegenläufige Tendenzen keineswegs überwunden, in Teilen nehmen sie sogar zu. Auf dem Weg hin zu einem sozialen Miteinander, das durch Chancengerechtigkeit, Akzeptanz und Wertschätzung mit Blick auf Geschlecht, sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität getragen ist, stellen sich daher noch erhebliche Herausforderungen. Der interdisziplinär angelegte Band bündelt zu dieser zentralen Thematik zunächst theoretische Annäherungen aus historischer, soziologischer und sozialpsychologischer Perspektive sowie aus dem Blickwinkel auf die Transformationsgesellschaft. Sodann werden in weiteren Schwerpunkten ausgewählte Handlungsfelder beleuchtet, hierzu zählen u. a. die Bereiche der Familie, der (Hoch-)Schule und der Arbeitswelt, ferner die Kontexte der Medizin, der Kirche, der Medien, der Sprache sowie der Sozial- und Arbeitspolitik. Der Herausgeberband richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, die sich mit Sexismus, Diskriminierung und Ausgrenzung auseinandersetzen, zudem an ein interessiertes, nicht akademisches Publikum, das Einblicke in die interdisziplinäre Erforschung dieser Thematik gewinnen möchte.
Die Inanspruchnahme von Nachhilfeunterricht stellt in Deutschland einen weit verbreiteten Versuch dar, schulische Leistungsprobleme zu kompensieren. Forschung zu Nachhilfeunterricht zentriert bisher auf die Verbreitung und Wirksamkeit des Nachhilfeunterrichts sowie auf dessen Auswirkungen auf soziale Ungleichheitsverhältnisse. Melanie Schubsky setzt in ihrer Studie die Perspektive der Nachhilfeschüler:innen in den Fokus. Die dokumentarisch-adressierungsanalytische Auswertung von Interviews und Gruppendiskussionen mit (ehemaligen) Nachhilfeschüler:innen macht sichtbar, welche Bedeutung sowohl der Erfüllung der Leistungsnorm als auch der Herstellung von anerkennenden Verhältnissen für die Subjektwerdung von Nachhilfeschüler:innen zukommt.
Bisher findet eine Auseinandersetzung mit Subjektivität und Reflexivität in qualitativer Forschung primär in methodischen Publikationen und solchen, in denen Forschende ihre Selbstreflexionsprozesse offenlegen, statt. Um einen umfassenderen und vergleichenden Blick auf dieses Themenfeld zu werfen, analysiert der Autor die Rolle der Beziehung Forschender zu ihrem Forschungsthema und dessen Bedeutung für die Umsetzung des Forschungsvorhabens. Anhand eines konstruktivistischen Grounded Theory-Forschungsdesigns untersucht er Identifikationserfahrungen in qualitativen Forschungsprozessen Promovierender und wirft einen erkenntnistheoretischen Blick auf die subjektive Wahrnehmung sowie die relationale Aushandlung von Forschungsbeziehungen. Diese Studie zielt darauf ab, anhand des Begriffs der Forschungsbeziehungen die komplexe Involviertheit Forschender in den qualitativen Forschungsprozess offenzulegen. Das zentrale Ergebnis lautet, dass Identifikationen in qualitativen Forschungsprozessen neben einer Identifikation über den Forschungsgegenstand auch über das Erkenntnisinteresse und die wissenschaftliche Tätigkeit und über den Beruf und die Qualifikation vollzogen werden können. Die Standortgebundenheit der Forschenden, welche sich durch die Entstehung und die Bezugspunkte des Forschungsthemas abbilden lässt, bieten dabei einen Weg, die Identifikationserfahrungen herzuleiten.
Welche Rolle spielen Diversitätsmarker von Lehrkräften im Schulalltag? Die explorative Studie zeigt anhand von arabischen Migrationsgeschichten auf, in welchen Situationen die Kategorien Geschlecht, Migration, Sozioökonomie, Religion, Körper und Sichtbarkeit eine intersektionale Wirksamkeit im Schulraum (nicht) entfalten können. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel von persönlichen, sozialen, gesellschaftlichen und schulischen Relevanzfaktoren, die eine Migrationsgeschichte erst mit Bedeutsamkeit auf- oder entladen. Was arabische Migrationsgeschichten dabei überhaupt heuristisch in diesem Forschungskontext bedeuten, beantwortet die Studie auf Basis der Selbstverortung der Lehrkräfte und bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen Dekonstruktion und Konstruktion.
Das Buch führt in die Theorie(n) der pädagogischen Beziehung ein und vermittelt grundlegende Kenntnisse über die soziale Dimension von Bildung und Erziehung. Pädagogische Prozesse vollziehen sich stets als intersubjektives Geschehen: Das Lehren ist auf das Lernen verwiesen wie die Vermittlung auf die Aneignung. Studierende erhalten einen anschaulichen Überblick über zentrale Problemstellungen pädagogischer Beziehungen, zu denen neben dem Spannungsfeld von Nähe und Distanz auch Fragen der Anerkennung und Macht sowie die professionelle Reflexion zu den Grenzen pädagogischer Wirksamkeit im Handeln mit und an Anderen gehören.
In diesem Buch werden Anforderungen an eine kompetenzorientierte Gesundheitsförderung im Sportunterricht konkretisiert. Auf Grundlage sportpädagogischer und gesundheitswissenschaftlicher Ansätze wird ein adaptiertes Modell sportbezogener Gesundheitskompetenz entwickelt und in einer quantitativen Studie mit 465 jugendlichen Schüler*innen untersucht. Neben wissensbezogenen Dimensionen berücksichtigt die Studie motivational-volitionale Voraussetzungen der Jugendlichen und integriert eine handlungsorientierte Testung im Kontext des Sportunterrichts. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf die Förderung eines aktiven und gesundheitsbewussten Lebensstils diskutiert.