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»Das Ende der Demokratie in Ostdeutschland wird kommen. Vielleicht ist es schon da. Wir sollten vorbereitet sein!«
In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun von immer mehr Ostdeutschen mächtig in Zweifel gezogen und droht damit, zu Ende zu gehen - die Demokratie in Ostdeutschland. Scharfsinnig beschreibt Hensel den langen Weg nach rechts, der für viele Ostdeutsche einmal links begann und durch eine wiedervereinte Bundesrepublik führt, die gerade selbst in der tiefsten Krise ihrer Geschichte steckt. Hensel scheut dabei nicht vor harten Wahrheiten zurück, reiht sich nicht in gängige Narrative über den Osten ein und zeigt einmal mehr, dass sie sich seit ihrem Spiegel-Bestseller »Zonenkinder« eine ganz eigene Perspektive und einen unverwechselbaren erzählerischen Ton bewahrt hat. Geschockt von der eigenen Erkenntnis nimmt sie uns mit auf eine Reise, an deren Ende sie eine Erklärung dafür zu finden hofft, wie es dazu kommen konnte, dass Demokratie für viele Ostdeutsche keine Option mehr ist.
Erscheint im Vorfeld der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
Von hier an alleine
Ohne Amerika kein Europa, ohne US-Soldaten keine Sicherheit - das war die Formel, die seit dem Zweiten Weltkrieg galt. Mit Donald Trump geht diese Epoche unwiderruflich zu Ende. Die Amerikaner sind keine Freunde mehr. Für die Babyboomer und alle danach, die mit Jeans von Levi's und Big Macs aufgewachsen sind, bedeutet dies das Ende eines Weltbildes.
Holger Stark analysiert tiefenscharf und aus nächster Nähe, warum Trumps USA keine Momentaufnahme ist, sondern der Beginn von etwas Neuem. Der preisgekrönte Journalist und Bestsellerautor sagt, worauf wir uns einstellen müssen: Auf der Grundlage von Gesprächen mit Regierenden und Ministern in Berlin, Brüssel und Washington rekonstruiert er die Fehler der vergangenen 25 Jahre - und entwirft ein Bild, wie eine Zukunft jenseits von Amerika aussehen könnte. Für Deutschland ist es an der Zeit, erwachsen zu werden. Es könnte ein zweiter Mauerfall-Moment werden.
Seit dem Angriff auf die Ukraine prägt die Angst vor einem militärisch übermächtigen Russland die politische Debatte in Europa. Immer wieder ist von einer unaufhaltsamen Militärmaschine die Rede, die auch für der NATO zur Bedrohung werden könnte. Milliardeninvestitionen in Aufrüstung werden mit dieser Gefahr begründet. Doch wie stark ist die Armee Russlands tatsächlich?
Der Militärhistoriker Matthias Uhl, einer der profiliertesten Kenner des russischen Militärs, unterzieht die militärische Leistungsfähigkeit Russlands einem Realitätscheck. Auf Grundlage jahrzehntelanger Forschung, russischer Quellen und eigener Erfahrungen aus vielen Jahren Arbeit in Moskau analysiert er die Stärken, Schwächen und strukturellen Probleme der russischen Streitkräfte und ihrer Rüstungsindustrie. Dabei zeigt sich: Das verbreitete Bild von der übermächtigen russischen Militärmaschine hält einer genaueren Prüfung nicht immer stand.
In diesem Buch enthüllt Uhl, über welche militärischen Fähigkeiten Russland tatsächlich verfügt, wo die Grenzen seiner Streitkräfte liegen und wie leicht Propaganda, Fehlwahrnehmungen und vereinfachte Narrative die Wahrnehmung militärischer Stärke verzerren können.
Gerade deshalb ist eine nüchterne Analyse entscheidend: Wer der russischen Aggression wirksam begegnen will, muss nicht nur die Stärken, sondern vor allem auch die Schwächen von Putins Streitmacht genau kennen. Nur eine realistische Einschätzung der militärischen Fähigkeiten Russlands ermöglicht es, die fatalen Folgen einer Rüstungsspirale zu vermeiden.
Dieses Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die die sicherheitspolitische Lage Europas verstehen wollen und Fakten hinter den Schlagzeilen suchen. Es bietet eine fundierte, verständliche und aktuelle Einordnung der militärischen Stärke Russlands und zeigt, wie der Westen auf diese Herausforderung reagieren kann.
Wann und warum kommen Demokratien vom Kurs ab?
»People gone mad« - die Leute sind verrückt geworden. Wer hätte das zuletzt nicht schon gedacht? Moshe Zimmermann nimmt nicht den einzelnen Menschen, sondern ganze Gesellschaften, »das Volk«, in den Blick: Wo ist der Kipppunkt, was ist der Auslöser, dass scheinbar gefestigte Demokratien mit einer starken Zivilgesellschaft ins Wanken geraten, gefährliche Populisten die Oberhand gewinnen oder gar ein faschistischer »Führer« die Macht ergreift? Was bringt Menschen dazu, sich von hart erkämpften Grundwerten wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität abzuwenden?
Angesichts einer bedrohlichen Gegenwart unter einer wachsenden Zahl von autoritären Regimen analysiert Moshe Zimmermann markante historische Beispiele wie die Dreyfus-Affäre in Frankreich, den McCarthyismus in den USA, die Weimarer Republik in Deutschland und die Umdeutung des Zionismus in Israel. Der renommierte Historiker zeigt, wie wir den Feinden der Demokratie auf die Spur kommen können, bevor es zum »point of no return« kommt.
"Wir verlieren dieses Land." Für Liv von Boetticher war der Satz eines Polizisten der Ausgangspunkt einer Recherche, die tiefer geht als viele öffentliche Debatten über Kriminalität in Deutschland. Über mehrere Jahre hinweg hat sie mit unzähligen Polizistinnen und Polizisten im ganzen Land gesprochen - quer durch alle Hierarchien, von der Streife bis in spezialisierte Ermittlungsbereiche. Sie berichteten über verbale und körperliche Gewalt auch gegen sie, über ihren Frust und das Gefühl, von der Politik missbraucht zu werden: Denn Polizisten baden aus, was die Politik versäumt.
Aus einzelnen Stimmen und Beobachtungen hat Liv von Boetticher ein Buch geschrieben, das schonungslos das ganze Ausmaß der Kriminalität in all ihren Facetten offenlegt - und welchen Anteil Ausländer daran haben. Sie zeigt auf, was oft nur unvollständig erzählt und von Politikern nach wie vor gerne unter den Teppich gekehrt wird. Dieses Buch blickt hinter die Statistik. Es handelt von der Lücke zwischen dem, was die Bevölkerung erlebt und wahrnimmt, und dem, was offiziell gesagt wird. Und von der Frage, was das für ein Land bedeutet, das sich auf seinen Rechtsstaat verlässt.
Dabei geht es auch um Themen, die politisch hart umkämpft sind: Migration, Asylpolitik und Integration. Viele der Beamten berichten von strukturellen Problemen, die in ihrem Alltag sichtbar werden - von überlasteten Behörden, unklaren Zuständigkeiten und einem System, das Entscheidungen oft nicht konsequent umsetzt. Das Buch benennt diese Entwicklungen, ohne zu vereinfachen - und ohne auszuweichen.
"Wir verlieren dieses Land" ist das Ergebnis einer intensiven investigativen Recherche. Es verbindet persönliche Erfahrungsberichte mit systematischer Analyse - und macht sichtbar, was alle Menschen spüren: Deutschland verliert zunehmend den Kampf gegen das Verbrechen.
Weg mit der Ohnmacht und Untergangsstimmung - es ist Zeit für die demokratische Gegenoffensive!
Vieles, was der Politik-Aktivist Arne Semsrott in seinem Bestseller »Machtübernahme« als düsteres Szenario einer rechtskonservativen Wende beschrieben hat, ist bereits bittere Realität - und das ganz ohne AfD-Regierungsbeteiligung. Unter der CDU/SPD-Koalition erleben wir ein hartes Grenzregime, die Herabwürdigung finanziell benachteiligter Menschen, Angriffe auf die demokratische Zivilgesellschaft, ein Ende des Klimaschutzes und eine Politik der Angst.
Die autoritäre Wende stoppen
Was tun? Arne Semsrott zeigt in seinem neuen Buch anhand zahlreicher konkreter Beispiele, wie wir aus der Defensive in die Offensive kommen, u. a. mit:
Dieses Buch beweist: Wir haben alle Instrumente, um das Ruder herumzureißen. Wir müssen sie nur nutzen.
»In diesen überfordernden und erschütternden Zeiten zeigt Arne Semsrott, wie man handlungsfähig bleibt und worauf es wirklich ankommt. Dieser Text ist eine motivierende und entschlossene Kopfwäsche!« Alice Hasters
Extremisten werden nicht erst dann zur Gefahr für die Demokratie, wenn sie an der Macht sind - sie greifen längst gezielt Institutionen an. Dabei versuchen sie strategisch, sie von innen heraus zu schwächen und zu zerstören. Dieses Buch zeigt das ganze Ausmaß.
Seit vielen Jahren untersuchen Tom Mannewitz und Tom Thieme, wie vor allem Rechtsextreme (aber auch Islamisten, Reichsbürger und Linksextremisten) planmäßig staatliche Institutionen infiltrieren. Das Problem ist weitaus größer als allgemein angenommen: Nie zuvor waren Behörden, Bundeswehr, Polizei, Nachrichtendienste, Justiz und Schulen so starken und systematischen Versuchen ausgesetzt, sie zu unterwandern und ihre Arbeit zu behindern. Mannewitz und Thieme geben erstmals Einblick in die Strategien der Extremisten, zeigen Möglichkeiten der Gegenwehr und plädieren dafür, die Möglichkeit einer rechtsextremen Unterwanderung unserer Institutionen endlich ernst zu nehmen.
«Die Autoren sind ausgewiesene Extremismus-Experten und beraten seit Jahren Sicherheitsbehörden. Rechte Staatsfeinde greifen unsere Institutionen bereits jetzt an. Höchste Zeit, genau hinzuschauen.» Christian Fuchs, DIE ZEIT
Die liberale Weltordnung, wie wir sie seit Ende des Zweiten Weltkriegs kennen, löst sich auf: Multilaterale Zusammenarbeit weicht multipolaren Rivalitäten. Globale Normen erodieren. Die Neuausrichtung der Machtverhältnisse ist in vollem Gange - denn was als Nächstes kommt, wird den Rest des Jahrhunderts prägen.Aus persönlicher Einsicht sowie politischer und akademischer Expertise argumentiert der finnische Präsident Alexander Stubb, dass wir einen Wendepunkt der Geschichte erleben, vergleichbar mit 1918, 1945 oder 1989. Ein neues internationales System entsteht, getrieben von drei großen Kräften: dem globalen Westen, dem globalen Osten und dem globalen Süden. Im Zentrum steht der eskalierende Wettbewerb zwischen den Vereinigten Staaten und China, die beide versuchen, bilaterale Abkommen und regionale Allianzen zu schmieden. Doch letztlich wird der globale Süden entscheiden, ob die Zukunft in Richtung Kooperation oder Fragmentierung tendiert.Gestützt auf jahrzehntelange Erfahrung an den diplomatischen Frontlinien hält Stubb ein leidenschaftliches Plädoyer für einen wertebasierten Realismus in der Außenpolitik und warnt: Wenn der Westen nicht lernt zuzuhören, wird er seinen Platz in der Welt, die er einst geschaffen hat, verlieren.
Das neue Buch von Spiegel-Nummer-1-Bestsellerautor ("Die digitale Bevormundung") Joachim Steinhöfel
Was passiert, wenn der Staat seine Bürger nicht mehr vor Übergriffen schützt, sondern selbst zum Angreifer wird?
Joachim Steinhöfel, Deutschlands profiliertester Kämpfer für die Meinungsfreiheit, dokumentiert eine beängstigende Entwicklung: Den systematischen Feldzug staatlicher Institutionen gegen die Freiheit des Wortes. Allein im Jahr 2024 führte Steinhöfel 16(!) Prozesse gegen die Bundesregierung - und hat sie alle gewonnen. Anhand dieser Verfahren gegen Ministerien, Behörden und Auseinandersetzungen mit dem BKA zeigt er, dass es sich um verfassungswidrige Eingriffe des Staates gegen eines unserer wichtigsten Grundrechte handelt. Der Grund: die wachsende Angst der Mächtigen vor einer Machtkritik, die sie nicht mehr kontrollieren können.
Die Anatomie der Repression
Vom Bundesamt für Justiz bis hin zu Regierungssprechern, die Bürger öffentlich diffamieren: Der Staat nutzt seine Ressourcen als Waffe gegen seine Bürger. Steinhöfel demaskiert den "staatlich-industriellen Zensurkomplex" - ein toxisches Netzwerk aus Ministerien und finanzierten NGOs, die unter dem Deckmantel der "Zivilgesellschaft" das erledigen, was dem Staat per Grundgesetz verboten ist: Einschüchterung seiner Bürger und die Zensur freier Rede.
Warum dieses Buch ein Alarmzeichen ist:
- Die "Tulsa King"-Doktrin: Wie der Staat Bevormundung und Gängelung an NGOs auslagert, um das Grundgesetz zu umgehen.
- Das autoritäre Mindset: Steinhöfel analysiert die Rhetorik von Nancy Faeser, Robert Habeck und Lisa Paus und zeigt, wie Minister das Grundgesetz zum bloßen "Thesenpapier" umdeuten.
- Justiz im Sog der Politik: Von Hausdurchsuchungen wegen "Schwachkopf"-Memes bis hin zur Jagd auf Meinungen "unterhalb der Strafbarkeitsschwelle".
- Der Westen teilt sich: Während die USA die Meinungsfreiheit als Schutzschild des Bürgers verteidigen, wird Europa durch den Digital Services Act (DSA) zum globalen Vorreiter für staatliche Bevormundung und die Verfolgung von Plattformbetreibern.
Wenn Minister die Freiheit fürchten
Dieses Buch liefert die Analyse einer politischen Elite, welche die ungesteuerte Öffentlichkeit fürchtet und sich hinter einem Schutzwall aus öffentlich-rechtlichen Medien und vagen Rechtsbegriffen wie "Hass und Hetze" und "Desinformation" verschanzt.
"Unsere Grundrechte sind Abwehrrechte gegen den Staat." Joachim Steinhöfel erinnert uns daran, warum wir diese Rechte heute entschlossener denn je verteidigen müssen. Ein unverzichtbares Werk für jeden, dem der Fortbestand unseres Rechtsstaates am Herzen liegt.
Der kalifornische Gouverneur und prominente Widersacher Donald Trumps erzählt seine Geschichte: inspirierend, bewegend und zutiefst persönlich.
In seiner Autobiographie zeichnet Gavin Newsom seinen Weg auf die große politische Bühne nach. Er berichtet von den Erlebnissen, die ihn dazu inspirierten, Politiker zu werden - und von den Werten und Idealen, die ihn als Mensch prägen.
Gavin Newsom wurde in San Francisco geboren, und seine Eltern ließen sich scheiden, als er noch klein war. Seine Kindheit verbrachte er zwischen zwei Welten: Seine Mutter hatte drei Jobs, um für ihre Kinder sorgen zu können, unterdessen führte sein Vater Newsom in eine Gesellschaft ein, in der Reichtum und Beziehungen bestimmend waren. Die Perspektive war widersprüchlich, aber wertvoll: Er erbte die Beharrlichkeit und Resilienz seiner Mutter ebenso wie die Liebe seines Vaters zu Kalifornien, nicht nur für seine ungezähmte Landschaft, sondern auch für seine unbegrenzten Möglichkeiten.
In »Mein Leben für die Demokratie« erzählt Newsom, wie seine Geschichte einen Politiker aus ihm gemacht hat, der seiner Zeit stets um ein paar Schritte voraus ist: Als Bürgermeister von San Francisco ermöglichte er die Ehe für alle, zehn Jahre bevor der Oberste Gerichtshof sie legalisierte. Er startete mutige Initiativen zur Bekämpfung des Klimawandels, zur Verbesserung der psychischen Gesundheitsversorgung und engagierte sich für strengere Waffengesetze.
»Mein Leben für die Demokratie« bietet zum ersten Mal einen Einblick in Gavin Newsoms politische Motivationen, seine Überzeugungen und Visionen. Und damit einen echten Hoffnungsschimmer in finsteren Zeiten.
Die Ideologie hinter Peter Thiel, Donald Trump und Co.
Vom Tech-Milliardär Peter Thiel bis hin zum russischen Ultranationalisten Alexander Dguin - neuerdings bemühen alle ein biblisches Motiv: den Katechon. Als geheimnisvolle Kraft kann er das Böse aufhalten, seine irdische Gestalt soll wahlweise Trump oder Putin sein. Über eine Figur der politischen Theologie, mit der alles begründet, aber nichts erklärt werden kann.
Wer ist der »Katechon«? Seit einiger Zeit verkünden rechte und religiöse Fundamentalisten, dass eine höhere Kraft den »falschen Verheißungen« des »Antichristen« entgegentrete. Diese Verlockungen gaukeln als Werte einer demokratischen und aufgeklärten Gesellschaft den Menschen Sicherheit und Stabilität vor, während sie doch in Wahrheit nur Werke des Teufels sind. Mit dem Katechon als »Aufhalter« dieses Bösen wird nun eine theologische Figur in den Dienst genommen, um die Politik der extremen Rechten zu legitimieren. Der Essay geht den Spuren des »Katechon«-Motivs bis in die Schriften des deutschen Staatsrechtlers Carl Schmitt nach.
Die Vorherrschaft des Liberalismus scheint ihrem Ende entgegenzugehen. Angesichts sich verschärfender geopolitischer Krisen und der beschleunigten Erosion liberaler Demokratien werden in der politischen Theorie diesseits und jenseits des Atlantiks Alternativen zum Liberalismus diskutiert, die unter dem schillernden Oberbegriff des Postliberalismus zusammengefasst werden. Der Band versammelt Beiträge von international renommierten Wissenschaftler:innen wie u. a. Thomas Biebricher, Annelien de Dijn, Patrick J. Deneen, Anton Jäger, Philip Manow, Samuel Moyn, Jan-Werner Müller, Elif Özmen, Adrian Pabst und Nadia Urbinati, die dieses neue Phänomen in den Blick nehmen. Als Beobachter, Kritikerinnen oder Befürworter solcher Alternativen fragen sie: Ist der Liberalismus noch zu retten?
Wie grenzenlos der Reichtum einiger weniger wirklich ist und wie ihr Vermögen das Land verändert.
Julia Friedrichs ist gelungen, was es so noch nicht gegeben hat: Sie bittet Superreiche zum Gespräch, und diese erlauben ihr umfassende Einblicke in ihre Welt und stellen sich ihren Fragen. Ist Vermögen eine Privatangelegenheit? Braucht es ein anderes Steuersystem? Kann es richtig sein, dass sich extreme Vermögen in den Händen ganz weniger ballen? Wann habe ich genug?
Auf den Spuren des Geldes
Ihre Recherchereise führt die Autorin zu Luxusjachten, in Family-Offices und Steueroasen. Im Gespräch mit Wissenschaftlern und Experten fördert sie exklusive neue Daten zutage über die vermögendsten Familien des Landes. Ein augenöffnender Trip durch die Welt des Geldes und ein vielschichtiger Blick auf jene, die sonst schweigen.
Wer sind Deutschlands Superreiche?
Superreich ist ein Mensch, der über viele Millionen Euro verfügt. Hierzulande sind es 3300 Personen, die 23 Prozent des gesamten Finanzvermögens besitzen. Aber auch in anderen Ländern nimmt die Zahl der Superreichen zu. Mit dem Geld, das man braucht, um ihre Superjachten auch nur ein Jahr instand zu halten, könnte man mittlerweile die Schulden aller Entwicklungsländer tilgen - auf einen Schlag.
Müssen wir dem Reichtum Grenzen setzen?
Welches Ausmaß an Ungleichheit verträgt eine Gemeinschaft, verträgt die Demokratie, in der zumindest theoretisch jede Stimme gleich viel wert sein soll? Wie viel dürfen Einzelne für sich beanspruchen in einer Welt, in der die Ressourcen endlich sind? Müssen wir dem Reichtum Grenzen setzen? Julia Friedrichs begibt sich auf die Spuren des Geldes. Eine eindringliche Reportage über die Frage, wie wir als Gesellschaft zusammenleben wollen.
»Eine so explosive Mischung aus Antikapitalismus und Zerstörung linker Illusionen wie die von Marx ausgeheckte hat man seither nicht wieder gefunden.«
Im Januar 2009 wurde Dietmar Dath vom SPIEGEL gefragt, ob er für die »Beseitigung des kapitalistischen Systems« sei. Seine Antwort: »Absolut.« Mit diesem Beitrag zu Karl Marx' 200. Geburtstag hat Dath nicht nur ein äußerst persönliches Buch über Marx geschrieben, sondern eines, das in seiner Klarheit und Dynamik gleichzeitig eine brillante Einführung in die Marx'sche Lehre und deren Nachwirkung bietet. So zeigt er unter anderem, dass Marx das zu Bekämpfende immer zuerst einmal verstehen will und sich stets an der Praxis orientiert - zwei der vielen Gründe für seine anhaltende Aktualität.
Mit 4-farbigen Abbildungen und Infografiken.
Wir müssen den Kampf um die Zukunft wieder aufnehmen
Wir leben in einer Zeit des Umbruchs: Neue Spaltungen entstehen, die Demokratie wird von Krisen erschüttert, geopolitische Herausforderungen fordern uns heraus wie nie zuvor. Inmitten dieser tiefgreifenden Veränderungen treffen zwei kluge Köpfe aufeinander: die Grünen-Politikerin Ricarda Lang und der Soziologe Steffen Mau. Gemeinsam analysieren sie die großen Themen unserer Zeit - von sozialer Ungleichheit über politische Polarisierung bis hin zur Krise der Staatlichkeit. In ihrem Dialog stellen sie drängende Fragen: Wie können wir den gesellschaftlichen Diskurs aus der Falle der Affektpolitik befreien? Was braucht es, um Fortschritt neu zu denken? Und wie können wir Demokratie und Zusammenhalt in einer von Krisen geprägten Welt stärken? Ihr Buch bietet keine einfachen Antworten, sondern zeigt, warum wir offene, ehrliche und informierte Gespräche brauchen, um zukunftsfähige Lösungen zu finden. Ein Mut machender Beitrag zur Debatte über unsere gemeinsame Zukunft.
Gysi und Diestel. Zwei Rechtsanwälte, zwei gelernte Rinderzüchter. Zwei aus dem Osten, die in den Westen gingen. Zwei aus der Politik. Der eine links, der andere konservativ: Gysi war letzter SED-Vorsitzender und Protagonist der Linken, Diestel der letzte Innenminister der DDR, dann CDU-Abgeordneter in Brandenburg, später parteilos. In Gesprächen mit dem Journalisten Hans-Dieter Schütt entfalten sie die jüngste deutsche Geschichte, die eng mit ihren eigenen verknüpft ist, und blicken auf das vereinte Deutschland - so kritisch wie zuversichtlich. Dabei entsteht noch einmal jene wilde Phase nach 1989, als das Unerwartete Wirklichkeit wurde: Vieles änderte sich, Widersprüche bleiben.
Das neue Buch von Bestsellerautor Gregor Gysi.
Exklusive Erinnerungen einer Schlüsselfigur der Wendezeit: Peter-Michael Diestels Perspektiven als letzter DDR-Innenminister.
Am 8. September 2022 sticht von Rügen aus eine in die Jahre gekommene Segeljacht in die Ostsee. An Bord: fünf Männer, eine Frau und schweres Tauchgerät. Zweieinhalb Wochen später detonieren Sprengladungen an drei von vier Strängen der Nord-Stream-Pipelines. Die Druckwellen registrieren Seismografen in ganz Skandinavien. Die Bilder der Methangasblasen an der Meeresoberfläche gehen um die Welt.
Oliver Schröm und Ulrich Thiele rekonstruieren den Anschlag aus über hundert vertraulichen Gesprächen mit Ermittlern, Geheimdienstmitarbeitern, Ministern und früheren Regierungschefs, diesseits und jenseits des Atlantiks. Gestützt auf Ermittlungsakten, interne Dokumente, Chatverläufe und persönliche Aufzeichnungen entsteht ein umfassendes Bild der größten Sabotageaktion seit dem Zweiten Weltkrieg. Investigativer Journalismus, der sich liest wie ein Spionage-Thriller.
Das Buch führt an Bord der Jacht Andromeda und in die CIA-Zentrale in Langley, in diplomatische Hinterzimmer und einen abhörsicheren Raum des Bundestags, in TV-Studios und an geheime Orte in der Ukraine. Immer wieder mittendrin: der damalige Kanzler Olaf Scholz und sein Strippenzieher Wolfgang Schmidt, die ihre eigene Agenda verfolgen und ihre Beziehungen zu einflussreichen Journalisten spielen lassen.
Im Kern steht eine Frage, die bis heute nicht beantwortet ist: Was waren die wahren Motive für Scholz' hinhaltendes Agieren in der Ukraine-Politik, das die Beziehungen zum angegriffenen Land und zu wichtigen Verbündeten bis heute belastet?
Eine packend erzählte Geschichte, die noch nicht zu Ende ist.
Was Sie in diesem Buch erfahren:
»Die Gewalt umgibt uns. Kein Milieu, keine Kultur, keine Klasse sind vor ihr immun. Schaffen wir es, sie als das zu sehen, was sie ist?«
Überall wird über Opfer gesprochen. Doch immer häufiger sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, die als verweichlicht gelten, die andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen. Wenn sie nicht so viel jammern würden, heißt es, hätten wir nicht so viele Probleme. Härte gegen andere gilt als zunehmend erstrebenswert - und während an Opfer unmenschlich hohe Ansprüche gestellt werden, verändern mächtige Bündnisse patriarchaler Komplizenschaft unsere Welt zum Schlechteren.
Alice Hasters beschreibt einen kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Sensibilität als elitär gilt? Und das Recht des Stärkeren als authentisch? Mit intellektueller Unruhe stellt sie der Ausbreitung der neuen Härte die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber.
»Eine kluge, ehrliche und reflektierte Zeitdiagnose.« Claas Christophersen, NDR Kultur über Identitätskrise
»Hasters Worte haben eine starke Wirkkraft, gerade weil sie Widersprüche aushält. Ihre gesellschaftlichen Analysen sind intelligent und ihre Forderungen nach Veränderung sind herausfordernd und zugleich hoffnungsvoll.« Naomi Asal, Mephisto 97.6
Klare Haltung in der internationalen Krise: Deutschlands neue Rolle in der Weltpolitik
Die USA sorgen für unsere Sicherheit, China für unsere Exporteinnahmen und Russland für unsere Energie - so lautete lange Jahre die unausgesprochene Annahme aller deutschen Außenpolitik. Diese Gleichung geht im Zeitalter der Unsicherheit nicht mehr auf: Deutschland muss im Konzert der internationalen Mächte endlich seiner Verantwortung gerecht werden und selbstbewusst als Vertretung der westlichen Werte in der neuen Weltordnung auftreten. Jörg Lau, Außenpolitik-Experte der ZEIT, zeigt in disem politischen Sachbuch, wie eine neue, mutigere und realitätsnähere Außenpolitik aussehen muss, die unsere Freiheit schützt, unseren Wohlstand gewährleistet und den Frieden sichert. Dazu begleitet er die bestimmenden Personen der Weltpolitik bei ihren Reisen, Terminen und Gipfeln. gibt Einblicke, wie Entscheidungen gefällt werden und analysiert die Leitlinien der Deutschen Außenpolitik. Sein Buch ist der längst überfällige Entwurf einer anderen Außenpolitik für ein zerrissenes 21. Jahrhundert.
»Jörg Lau seziert - gekonnt wie immer - das Ende alter Gewissheiten. Wer wissen will, warum Deutschland am Nullpunkt steht, woher die Verunsicherung in Europa kommt und wie eine mutigere Außenpolitik aussehen kann, muss dieses Buch lesen!« Anne Will
»Jörg Lau hat ein dichtes und scharfsinniges Buch über Außenpolitik geschrieben. Wer über Deutschlands Rolle in einer sich rapid ändernden Welt nachdenken will, sollte es unbedingt lesen.« taz
Wird in allen Ländern gleich gewählt? Warum haben manche Länder Präsidenten und andere Könige? Und was hat die Politik mit dem Klimaschutz zu tun?
Kinder stellen Tausend Fragen. Wir Erwachsene hingegen trauen uns oft nicht mehr, genau nachzufragen. Schließlich müssten wir es ja längst wissen. Doch gerade im Bereich der Politik gibt es so viel Spannendes und vor allem unzählige vermeintliche Selbstverständlichkeiten, die lohnen, genauer erläutert zu werden.
Petra Cnyrim nimmt sich der häufigsten Fragen rund um die Politik an und erklärt auf anschauliche Weise komplexe Zusammenhänge - sodass alle sie verstehen.
Wie wird man Minister und wie sieht dessen Arbeit aus?
Was ist der Kalte Krieg?
Woher kommen die Bezeichnungen »links«, »rechts« und »Mitte« in der Politik?
In seinem neuen Buch analysiert der renommierte Ökonom und Bestseller-Autor Hans-Werner Sinn die tektonischen Verschiebungen der Weltordnung. Er beleuchtet die Machtpolitik von Donald Trump und Wladimir Putin, stellt deren Einfluss auf Europa in den Kontext globaler Interessen und entwickelt eine pointierte Vision für die Schaffung eines europäischen Bundes.
Die Ereignisse der letzten Monate und Jahre machen unmissverständlich klar, dass Europa sein Schicksal auch sicherheitspolitisch selbst in die Hand nehmen muss. Es braucht einen wirksamen militärischen Schutz vor einem expansionistischen Russland und einen ebenso wirksamen politischen Schutz vor einer wankelmütigen USA.
Für Hans-Werner Sinn schlägt daher die Stunde Europas. Es muss die einst verpasste Chance, zu einer politischen Union zu werden, jetzt zügig ergreifen, und sich zu einem starken, geeinten Europa entwickeln mit einem echten Parlament und einer gemeinsamen, demokratisch gewählten Regierung, die über eigene Streitkräfte verfügt und sich innerhalb der NATO ähnlich wie die USA positionieren kann. Der Autor schlägt dazu die Gründung eines europäischen Bundes vor, der nicht Teil der EU ist und auch Länder, wie Großbritannien und Norwegen umfassen kann.
Wie Deutschland in den 1990er Jahren seine D-Mark unter dem Namen Euro sozialisierte und es zuließ, dass die EZB einen fiskalischen Schutzschirm für die schwächeren Mitglieder der Währungsunion aufspannte, muss jetzt Frankreich seine Streitkräfte europäisieren und zulassen, dass seine nukleare Abschreckungskapazität Europa zugutekommt. Dabei tut Eile not.
Nur die politische Union wird potenzielle Aggressoren und eigennützig agierende NATO-Verbündete wirklich beeindrucken und bewegen, einer Friedensordnung unter gleichwertigen Partnern zuzustimmen.
Mit gewohnt klarer Sprache zeigt Hans-Werner Sinn, welche historische Chance die gegenwärtige Polykrise bietet. Ein Buch für alle, die hinter Schlagzeilen blicken und globale Entwicklungen verstehen wollen.
Ein wegweisendes und dringend erforderliches Buch für alle Demokraten
Empfohlen von der Friedrich-Ebert-Stiftung
100 Beste Bücher des Jahres der ZEIT
Platz 1 Sachbuchbestenliste Deutschlandfunk Kultur
In seinem hochaktuellen Buch bietet Volker Weiß eine tiefgehende und historisch fundierte Zeitdiagnose zur AfD und der extremen Rechten. Scharfsinnig enthüllt er, wie die extreme Rechte von dem Ziel getrieben ist, den westlichen Liberalismus zu überwinden und eine alternative Geschichtsdeutung durchzusetzen. Mit neuen beeindruckenden Details und einer Analyse der rechten Gegenerzählungen seziert der Autor die neurechte Szene.
Die extreme Rechte spricht von einem geistigen Bürgerkrieg, der in Deutschland tobe - und den sie gleichzeitig anheizt. In diesem Kampf geht es um nichts weniger als um die Deutungshoheit über Geschichte und Gegenwart, um Deutschland aus dem Westen herauszulösen. Die widersprüchlichen, verklärenden und oft schrillen Geschichtskonstruktionen der extremen Rechten weisen auf ein Ziel: ein »Deutsches Demokratisches Reich« als Synthese aus den autoritären Systemen der deutschen Vergangenheit. Mit seinem Buch knüpft Volker Weiß an seinen Bestseller »Die autoritäre Revolte« an und analysiert diese neuen Methoden der kulturellen Kriegsführung vor allem in den Feldern der Geschichts- und Geopolitik. Rechtzeitig zur anstehenden Bundestagswahl zeigt der Historiker die aktuelle Entwicklung des neuen rechten Denkens auf. Die wichtigsten Strömungen und Akteure werden hierbei untersucht, und immer wieder weitet der Autor den Blick hin auf vergleichbare Aktionen der rechten Milieus in Russland und den USA. Eine kluge wie schonungslose Darstellung der strategischen Umdeutung unserer Geschichte und der gezielten Zerstörung demokratischer Werte durch die extreme Rechte.
Wie kommt es, dass Wladimir Putins imperiale Komplexe und aggressive Wunschträume sich in der russischen Gesellschaft als mehrheitsfähig erweisen, warum gab es unter Russen, auch unter Auslandsrussen, so viel Kriegsbegeisterung, warum fällt der offiziell propagierte Hass gegen die Ukrainer, die Amerikaner, die Europäer auf so fruchtbaren Boden?
Der gebürtige Moskauer und in Köln lebende russische Journalist Andrey Gurkov geht in seinem Buch den historischen, kulturellen, politischen und massenpsychologischen Gründen für dieses Phänomen auf den Grund. Zugleich warnt er eindringlich vor der illusorischen Erwartung, es könne nach einem Ende des Ukrainekriegs eine Wiederherstellung früherer Beziehungen Deutschlands bzw. Europas zu Russland geben - die russische Gesellschaft sieht sich längst nicht mehr als Teil der europäischen Wertegemeinschaft, Europa ist zum Feindbild geworden.
Andrey Gurkovs Blick auf sein Heimatland ist so analytisch wie schonungslos - schonungsloser als ihn möglicherweise deutsche Autorinnen und Autoren wagen würden.
»Den Europäern und vor allem den Deutschen darf nicht noch einmal der Fehler unterlaufen, im Russischen sträflich das latent aggressive Großrussische, das der Putinismus freigesetzt und angefacht hat, zu übersehen und zu unterschätzen.« Andrey Gurkov
Das neue Standardwerk über Mafia, Syndikate, Gangs und Kartelle
Die organisierte Kriminalität ist ein weltweites Milliardengeschäft. Die internationalen Aktivitäten der Kartelle als Drogenhändler, Waffenschieber, Kapitalanlagebetrüger, als Geldwäscher oder Betreiber von Prostitutionsringen sind weitreichend. Von den zuständigen Behörden sind sie kaum zu fassen. Waren die kriminellen Machenschaften zunächst noch sehr lokal ausgerichtet, entwickelten sich nach dem 2. Weltkrieg neue Organisationen, und die Kartelle führen inzwischen ein globales kriminelles Geschäft, das Regierungsführung, Gesellschaft und Weltwirtschaft beeinflusst.
Der renommierte Historiker Ryan Gingeras erforscht in Originalarchiven und Fachliteratur das Konstrukt Mafia von seinen Anfängen im 18. Jahrhundert bis heute. Er gibt einen umfassenden historischen Einblick in die Strukturen und Geschäftsfelder der organisierten Kriminalität: Wo und wann hatten ikonische Mafiagruppen ihre Ursprünge? Welche Bosse gibt es neben Jesse James, Al Capone und El Chapo noch? Wie sind die einzelnen Organisationen
wie zum Beispiel
aufgebaut und auf welche Weise entwickelten sich aus ihnen zeitgenössische Verbrechersyndikate in Russland, Nigeria oder Albanien? Zahlreiche popkulturelle Bezüge (Gangster-Movie und -Literatur, Mob-Movie, Mafia-Epos) unterstützen seine tiefgründige Analyse.
Angesichts der Weiterentwicklung der Verbrechersyndikate im 21. Jahrhundert hebt Gingeras die alarmierende Verwischung der Grenzen zwischen Gangstern, Unternehmen und politischen Führern hervor - ein Trend, der die globale Ordnung zu destabilisieren droht.
Ein fundiertes und hochaktuelles Grundlagenwerk über die verborgenen Machtstrukturen der globalen Unterwelt.
»Gingeras zeichnet ein überzeugendes Bild eines vernetzten, zunehmend diversifizierten und wahrhaft globalen Geschäfts, das auf vielfältige Weise eng und untrennbar mit dem Staatsapparat selbst verflochten ist.« Financial Times
»Eine Geschichte der Mafia, durchdrungen von Gewalt, Intrigen und Geheimhaltung - fesselnd, grundlegend, weltumspannend und einfach faszinierend.« Simon Sebag Montefiore
»Eine weitreichende Geschichte von Möchtegern-Corleones und anderen gleichgesinnten Kriminellen ... Eine aufschlussreiche Studie über das organisierte Verbrechen und seine vielen Formen.« Kirkus Reviews
»Eine wertvolle historische Referenz zum organisierten Verbrechen.« Booklist
»Ryan Gingeras bietet uns einen wichtigen und augenöffnenden Leitfaden dazu, wie die Unter- und die Oberwelt sich gegenseitig prägen.« Mark Galeotti
Denken wir an die Vereinigten Staaten, dann denken wir an Hollywood, Silicon Valley und Country Music, aber auch an Unabhängigkeit und grenzenlose Freiheit. Die USA sind ein Sehnsuchtsort - oder waren es zumindest lange. Zum 250. Geburtstag der Nation fragt die US-Expertin Johanna Roth: Was ist seit der Gründung 1776 vom amerikanischen Versprechen geblieben, und warum war es von Anfang an problematisch? Dabei betrachtet sie das Land ebenso kritisch wie einfühlsam, nicht nur in der Gegenwart, sondern auch im Spiegel seiner Vergangenheit. Ein vielschichtiges Porträt einer zerrissenen Nation.
Eine engagierte Reportage, die zeigt, warum der Verfassungsschutz zum Problem geworden ist.
Schützt der Verfassungsschutz die Demokratie wirklich?
Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik gab es so viele Agentinnen und Agenten, die im Inland die eigene Bevölkerung ausforschen. Das Personal des Verfassungsschutzes hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt, sein Budget verdreifacht.
Ein kritischer Blick hinter die Kulissen des Verfassungsschutzes
Ronen Steinke recherchiert seit Jahren im Milieu der Inlandsspione. Er hat Spionagechefs interviewt und Agentinnen bei der Arbeit begleitet. Er zeigt, wie V-Leute vorgehen. Und er stellt eine fundamentale Frage: Schützt dieser Geheimdienst die Demokratie - oder schädigt er sie nicht eher?
Wie tickt der Geheimdienst, der jahrelang von Hans-Georg Maaßen geführt wurde?
Der deutsche Verfassungsschutz ist etwas sehr Besonderes. Einen solchen Geheimdienst haben andere westliche Demokratien nicht. Es ist ein Geheimdienst, der im Inland späht. Er richtet sich nicht gegen Kriminelle, sondern gegen Personen und Gruppen, die als politisch verwerflich erklärt werden. Er spioniert Bürgerinnen und Bürger aus, die keine Gesetze verletzen. Dabei hat der Verfassungsschutz enorm große Freiheiten, enorm große Macht. Er hat viel mehr Einfluss auf politische Bewegungen, als es der Öffentlichkeit bewusst ist.
»Überzeugende Analyse. Klarheit der Argumentationslinien und Prägnanz im faktischen Detail machen die Darstellung eingängig.« FAZ
Mit jeweils eigenen Kapiteln zum heimlichen Vorgehen der Inlandsspione gegen die Klimabewegung, zum Wirken rechter Netzwerke und der Causa Hans-Georg Maaßen.
Warum sich der Nahostkonflikt nicht durch Diskussionen darüber, wer angefangen hat, beenden lässt
Wie soll man sachlich bleiben in diesem hoch emotionalisierten Konflikt? Diese Frage stellt sich seit dem 7. Oktober 2023 radikaler als je zuvor. Steffi Hentschke lebt in Tel Aviv und arbeitet als Nahostkorrespondentin. 2012 beginnt sie, sich mit Israel und Palästina zu befassen. Sie reist nach Jerusalem, Ramallah, in den Iran, in den Libanon. Ihr Buch verbindet persönliche Erfahrungen mit politischer Analyse.
»Ich schätze Steffi Hentschke für ihre klugen, differenzierten Analysen - für Berichte, in denen sie genau hinsieht, versucht zu verstehen und Komplexitäten nicht künstlich vereinfacht. Sie ist eine der Journalistinnen, die ich immer lese, wenn ich wissen will, was in Israel los ist.« Ronya Othmann
»Steffi Hentschke traut uns zu, empathisch mit der Zivilbevölkerung zu sein, egal auf welcher 'Seite' sie lebt. Ihr Buch zeigt die Widersprüche, die Gewalt, die Unmöglichkeit einfacher Antworten. Und ist genau deshalb so wertvoll.« Ronen Steinke
»Eines der wichtigsten Werke zum Nahostkonflikt, das ich bisher gelesen habe. Große Leseempfehlung!« Joana Osman
»Es ist eben doch ein sehr komplizierter Konflikt, und die Tatsache, dass Steffi Hentschke nicht leichtfertig Urteile fällt, ist die große Stärke dieses Buchs.« Dana von Suffrin
Das Glück eines Menschen hängt daran, in der Nähe von anderen zu sein.
Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land - alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich? In seinem ersten Sachbuch findet Simon Strauß eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen.
Was macht ein gutes Zusammenleben aus? Am Beispiel der Kleinstadt Prenzlau erkundet Simon Strauß, wie Gemeinschaft gelingen kann, wann sie scheitert und welche politische Bedeutung es hat, in der Nähe zu sein. Welche Kraft hat der gemeinsame Glaube an einen physischen Ort? Gibt es noch so etwas wie einen geteilten Himmel oder greift inzwischen jeder nur noch nach den eigenen Sternen? Ein Buch, das das Wissen des Autors um die ersten städtischen Bürgerschaften in der Antike mit seiner Neugier für die Probleme unserer Gegenwart verbindet. Seine Beobachtungsgabe mit seiner Begeisterungskraft. Die Bedeutung von Nähe wird hier zuerst emphatisch gedacht - und dann real betrachtet.
»Simon Strauß macht hier Ernst mit der Erkenntnis, dass Gesellschaft immer vor Ort passiert. Das gilt erst Recht für Ostdeutschland. Wer wissen will, wie hier die Menschen ihre Gesellschaft machen, muss dieses Buch lesen.« Heinz Bude
»Die Wahrheit ist immer konkret, aber nie einfach. Simon Strauß gelingt mit seinem sehr persönlichen Buch eine exemplarische Erzählung über ostdeutsche und gesamtdeutsche Lebensverhältnisse seit 1945.« Dirk Oschmann
Das erste neue Leben, das sich nach der nuklearen Katastrophe in Hiroshima wieder regte, war ein Pilz. Ein Matsutake, der auf den verseuchten Trümmern der Stadt wuchs - einer der wertvollsten Speisepilze Asiens, der nicht nur in Japan, wo er Spitzenpreise aufruft, vorkommt, sondern auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet ist. Dieser stark riechende Pilz wächst bevorzugt auf von der Industrialisierung verwüsten und ruinierten Böden und ist nicht kultivierbar. In ihrem faszinierenden kaleidoskopischen Essay geht die Anthropologin Anna Lowenhaupt-Tsing den Spuren dieses Pilzes sowie seiner biologischen und kulturellen Verbreitung nach und begibt sich damit auch auf die Suche nach den Möglichkeiten von Leben in einer vom Menschen zerstörten Umwelt. Sie erzählt Geschichten von Pilzsammlern, Wissenschaftlern und Matsutake-Händlern und öffnet einen neuen und ungewohnten Blick auf unsere kapitalistische Gegenwart. Denn eigentlicher Gegenstand ihrer preisgekrönten und in viele Sprachen übersetzten Erzählung ist die Ökologie des Matsutake, das Beziehungsgeflecht um den Pilz herum, als pars pro toto des Lebens auf den Ruinen des Kapitalismus, das ein Leben in Beziehungen sein - oder aber nicht sein wird.
Politik einfach erklärt- Über 100 Ideen und Konzepte der wichtigsten politischen Denker*innender Geschichte einfach und anschaulich erklärt- Chronologische Gliederung in politische Epochen - von der Antike bis heute- Kurzbiografien wichtiger Persönlichkeiten wie Friedrich von Hayek, Hannah Arendt oder Elinor Ostrom- Anschaulich & verständlich mit spannenden Grafiken aufbereitet- Vollständig überarbeitet und aktualisiert Big Ideas: Das große Politik Buch zum NachschlagenPolitik endlich verstehen: Warum prägen Benjamin Franklins Ideen die USA bis heute? Wie trug Emmeline Pankhurst mit ihrem Einsatz entscheidend zum Wahlrecht der Frauen bei? Und wieso kämpfte Simone Weil im Spanischen Bürgerkrieg? Dieses umfangreiche Nachschlagewerk aus der DK Erfolgsreihe Big Ideas präsentiert über 100 Ideen und Taten der wichtigsten politischen Denker - von den ersten Staatstheorien der Antike über die Entwicklung der Grund- und Menschenrechte bis zu aktuellen Herausforderungen wie dem Kampf gegen Armut, Terrorismus und Rassismus. Zusätzlich informieren Kurzbiografien anschaulich und kompakt über die bewegten Lebenswege wichtiger Persönlichkeiten wie z.B. Konfuzius, Friedrich Nietzsche oder Michail Gorbatschow.Politik fundiert und zugänglich - Basiswissen zum Studieren, Informieren oder Nachschlagen.Dieses Buch ist Teil der Reihe "Big Ideas".
Ein kleiner gelber Luftballon überwindet Grenzen und schenkt der sechsjährigen Stefanie aus Dossenheim bei Heidelberg im Frühling 1977 eine Brieffreundin aus Lommatzsch bei Meißen. In unzähligen Briefen, die anfangs die ersten Schreibversuche der Mädchen sind, verbinden sie im Laufe der Jahre ihre Leben miteinander.
Stefanie Wally erzählt die wahre Geschichte dieser tiefen und ungewöhnlichen Freundschaft und schildert in mitreißender Frische, was die Generation der in den 1970er-Jahren Geborenen umtrieb. Eine ebenso flott geschriebene wie nachdenklich machende Geschichte zweier Freundinnen im geteilten Deutschland. Eine Frauenfreundschaft, die Grenzen überwindet.
Dieses Buch ist Teil der Reihe Elisabeth Sandmann im insel taschenbuch - »Schöne Bücher für kluge Frauen«