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Wer verstehen will, warum Russland die Ukraine überfiel und welche Rolle die NATO dabei tatsächlich spielte, findet in diesem Buch Orientierung fernab politischer Narrative.
Hat der Westen Michail Gorbatschow 1990 versprochen, die NATO werde sich nicht nach Osten erweitern? Wurde Russland getäuscht und in seinen Sicherheitsinteressen übergangen? Und war die NATO-Osterweiterung damit der entscheidende Auslöser für Wladimir Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine?
Ignaz Lozo rekonstruiert die Entwicklung vom Ende des Kalten Krieges bis zur russischen Invasion 2022. Er hat mit den zentralen Entscheidungsträgern und Zeitzeugen persönlich gesprochen, darunter Michail Gorbatschow, James Baker, Hans-Dietrich Genscher, Eduard Schewardnadse und Leonid Krawtschuk. Ergänzt um Akten aus dem Archiv des Auswärtigen Amtes, Verträge und russische Originalquellen entsteht ein präzises Bild der Beziehungen zwischen Russland, der Ukraine und der NATO.
Das Buch zeigt:
Eine kenntnisreiche, streitbare Analyse, die die Vorgeschichte des Krieges einordnet, Argumente prüft und eine belastbare Grundlage schafft, um sich eine fundierte Meinung zu bilden."Lozo führt überzeugend aus, dass Putin aus Angst um seinen Machterhalt einen neo-imperialistischen Krieg vom Zaun gebrochen hat, um das Übergreifen demokratischer Bestrebungen auf Russland zu verhindern."Ernst-Jörg von Studnitz, deutscher Botschafter in Moskau 1995-2002 "Eine glänzend recherchierte Analyse der komplexen Beziehungsgeschichte von post-sowjetischem Russland und dem Westen seit 1991."Kirsten Bönker, Universität Hamburg "Nach diesem Buch kann es eigentlich niemanden mehr geben, der das Märchen nacherzählt, Russland habe wegen der NATO-Osterweiterung die Ukraine überfallen."Gerhard Simon, Universität zu Köln
Was können vergessene Grenzregionen und umstrittene Territorien über die Zukunft Europas verraten? Dieser Frage geht die Journalistin Hannah Lucinda Smith in ihrem Buch nach. Es führt die Leser*innen in teils vergessene Konfliktzonen wie Bosnien, Bergkarabach und Transnistrien, wo alte Fehden und Machtkämpfe zwischen Russland, der Türkei und dem Westen neue Dynamiken entfalten. Basierend auf eigenen Reisen durch die Region, zeigt die Autorin mit eindringlicher Reportage, persönlichen Geschichten und präzisen Analysen, wie autokratische Regierungen erstarken, während westliche Institutionen wie die EU und die NATO an Einfluss verlieren. Anhand lebhafter Begegnungen mit Politikern, Spionen, aber auch einfachen Menschen, die sich im Kreuzfeuer befinden, liefert Smith ein packendes Bild von Europa an seinen Rändern - und von den Kämpfen, die seine Zukunft bestimmen werden.
Arme Menschen gelten als faul, dumm, selbst schuld. Diese Erzählung ist so wirkmächtig, dass selbst Betroffene daran glauben. Manuel Biallas ist arm aufgewachsen und hat diese Zuschreibungen lange für wahr gehalten. In »Arme hassen« wirft er einen kritischen Blick über den persönlichen Tellerrand - er recherchiert in alten Akten, an historischen Stätten, trifft Menschen in prekärer Beschäftigung. So zeigt er, wie sehr Arme Feindbild in unserer Gesellschaft sind, wie seit jeher mit ihnen Politik gemacht wird und warum das für uns alle gefährlich ist.
»Wirklichkeit schlägt Fiktion. Absolute Pflichtlektüre.«-Georg Mascolo ( »Das Versagen« )
»Bojan Pancevski verbindet investigativen Spürsinn mit geopolitischem Weitblick und beleuchtet nicht nur, wie die Nord-Stream-Pipelines zerstört wurden, sondern auch, warum sie für Europas Energieversorgung, Sicherheit und politische Zukunft von so großer Bedeutung sind. Ein echter Pageturner.«-Peter Frankopan, Autor des SPIEGEL-Bestsellers »Licht aus dem Osten«
»Spannend wie ein Thriller, der in diesem Fall aber weltpolitische Geschichte geschrieben hat.«-Paul Ronzheimer, Journalist und Kriegsreporter, Moderator des Podcasts RONZHEIMER. »Atemberaubend... grandios.«-Markus Lanz
Basierend auf langjähriger Recherche und dem Zugang zu Saboteuren und Vermittlern, deren Vorgesetzten sowie hochrangigen Geheimdienstvertretern wie den Chefs von CIA und BND rekonstruiert der preisgekrönte Wall-Street-Journal-Autor erstmals die gesamte Geheimoperation, ihre politischen Hintergründe und ihre Auswirkungen.
Für diesen geopolitischen Thriller aus dem wirklichen Leben hat der Pulitzer-Finalist über drei Jahre hinweg mit ukrainischen Attentätern, russischen Geheimdienstgenerälen, US-Masterspionen und deutschen Chefermittlern gesprochen. Er interviewte Staats- und Regierungschefs sowie Topbeamte, die im Schatten ihren Einfluss ausüben.
Er verfolgte die Spur bis ins Kanzleramt, ins Weiße Haus, in den Kreml und hinter die Stahlbetonwände des »Aquariums«, wie der Sitz der berüchtigten GRU genannt wird.
Schließlich verbrachte er mehrere Monate in der Ukraine, wo er etwa ein Dutzend Mitglieder einer Eliteeinheit aus Spezialkommandos und Geheimdienstlern kennenlernte. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe ziviler Tiefseetaucher planten und führten sie die Nord-Stream-Sprengung durch.
Die komplexe Verschwörung wurde dank einer simplen deutschen Radarfalle und einer handelsüblichen Gesichtserkennungssoftware aufgedeckt.
Dieses Buch erzählt erstmals die kinoreifen Geschichten der Täter und Ermittler. Zusammen ergibt sich daraus ein geopolitischer Thriller, ein Spiel mit schwindelerregend hohen Einsätzen.
Wie der Zuschauer eines Pokerspiels mit hohem Einsatz hatte der Autor das seltene Privileg, beiden Seiten über die Schulter und in die Karten schauen zu können, bevor sie diese ausspielten.
Eine hochexplosive Geschichte über Himmelfahrtskommandos, wirtschaftliche Abhängigkeiten, Souveränitätsverletzungen, menschlichen Wagemut und politische Verantwortung - und über den Moment, in dem der Krieg Deutschland erreicht
»Wirklichkeit schlägt Fiktion, ein geopolitischer Plot, den man sich nicht ausdenken kann. Absolute Pflichtlektüre.«-Georg Mascolo, Autor des SPIEGEL-Bestsellers »Das Versagen«
»So gewagt und fesselnd wie die Sabotage selbst, überzeugt das Buch in seinen Details durch faktenreiche Präzision.«-Ivan Krastev, Politologe und Autor von Das Licht, das erlosch
»Mit dem scharfen Blick eines Journalisten für Details und dem Gespür eines Filmregisseurs für Tempo erzählt Bojan Pancevski eine Geschichte, die man nicht aus der Hand legen will.«-Fiona Hill, ehemalige Russlandberaterin im Nationalen Sicherheitsrat der USA
»Das Ende der Demokratie in Ostdeutschland wird kommen. Vielleicht ist es schon da. Wir sollten vorbereitet sein!«
In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun von immer mehr Ostdeutschen mächtig in Zweifel gezogen und droht damit, zu Ende zu gehen - die Demokratie in Ostdeutschland. Scharfsinnig beschreibt Hensel den langen Weg nach rechts, der für viele Ostdeutsche einmal links begann und durch eine wiedervereinte Bundesrepublik führt, die gerade selbst in der tiefsten Krise ihrer Geschichte steckt. Hensel scheut dabei nicht vor harten Wahrheiten zurück, reiht sich nicht in gängige Narrative über den Osten ein und zeigt einmal mehr, dass sie sich seit ihrem Spiegel-Bestseller »Zonenkinder« eine ganz eigene Perspektive und einen unverwechselbaren erzählerischen Ton bewahrt hat. Geschockt von der eigenen Erkenntnis nimmt sie uns mit auf eine Reise, an deren Ende sie eine Erklärung dafür zu finden hofft, wie es dazu kommen konnte, dass Demokratie für viele Ostdeutsche keine Option mehr ist.
Erscheint im Vorfeld der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
Noch nie gab es so viele Ermittlungen wegen bloßer Worte, egal ob es um Migration, Klimapolitik, die Ukraine oder den Nahostkonflikt geht. Der Staat definiert heute etliche politische Aussagen als strafbar, die noch vor zehn Jahren ganz klar unter die Meinungsfreiheit fielen.
Grenzen der Meinungsfreiheit
Ronen Steinke zeigt auf, wo neuerdings die Grenzen der Meinungsfreiheit verlaufen, auch im digitalen Raum. Gerade in der gegenwärtigen Lage, so kritisiert der preisgekrönte Journalist und Jurist, sollte das Land mehr Meinungsfreiheit wagen, anstatt zu glauben, man überzeuge Menschen, indem man ihnen den Mund verbietet.
Wer bestimmt, was als »Hass und Hetze« gilt?
Wegen des Satzes »Impfen macht frei« kann man neuerdings schon bestraft werden, aber »Deutschland den Deutschen, Ausländer raus« in der Disco zu grölen, ist erlaubt. »Gaza = Auschwitz« ist eine Straftat, doch die Aussage, der Bundeskanzler sei ein »Volksschädling«, ist erlaubt. Zu sagen, die CSU hetze gegen die Grünen, als seien diese die »neuen Juden«, ist eine Straftat, aber die Vertreibung aller Palästinenser aus dem Gazastreifen zu fordern, ist erlaubt. Wer kennt sich da noch aus?
Heutzutage wird es oft Gerichten überlassen zu entscheiden, welche Meinungsäußerungen strafbar sind und welche nicht. Ein engagiertes Plädoyer für mehr Transparenz und ein dringender Appell, mehr Meinungsfreiheit zu wagen, das heißt Debatten in der Zivilgesellschaft zuzulassen, solange sie gewaltfrei bleiben.
Mit Putins allumfassendem Angriffskrieg gegen die Ukraine stehen drei Jahrzehnte deutscher Außenpolitik auf dem Prüfstand. Wie konnte es so weit kommen? In einer akribischen Recherche haben Katja Gloger und Georg Mascolo eine Fülle vertraulicher wie brisanter Regierungsdokumente eingesehen und mit zahlreichen Zeitzeugen gesprochen. Eine besondere Rolle spielten die Dossiers deutscher Geheimdienste, die früh vor Putins imperialen Gelüsten warnten. Spannend wie in einem Thriller rekonstruieren Gloger und Mascolo die Bruchpunkte einer Epoche: den NATO-Gipfel von Bukarest, die Abkommen von Minsk, den Fall Nawalny, den frühen hybriden Krieg Putins gegen Deutschland und den Bau von Nord Stream 2. Nicht einmal die alarmierendsten Erkenntnisse änderten den sehr pragmatischen Umgang der deutschen Politik mit Putin. Und zu oft versteckten sich hinter den propagierten politischen Zielen harte ökonomische Interessen. Das Buch trägt zu jener unverzichtbaren Aufklärung bei, die bis heute verweigert wird.
»Pflichtlektüre ... Unglaublich präzise, packend geschrieben.« Markus Lanz
Seit dem Angriff auf die Ukraine prägt die Angst vor einem militärisch übermächtigen Russland die politische Debatte in Europa. Immer wieder ist von einer unaufhaltsamen Militärmaschine die Rede, die auch für der NATO zur Bedrohung werden könnte. Milliardeninvestitionen in Aufrüstung werden mit dieser Gefahr begründet. Doch wie stark ist die Armee Russlands tatsächlich?
Der Militärhistoriker Matthias Uhl, einer der profiliertesten Kenner des russischen Militärs, unterzieht die militärische Leistungsfähigkeit Russlands einem Realitätscheck. Auf Grundlage jahrzehntelanger Forschung, russischer Quellen und eigener Erfahrungen aus vielen Jahren Arbeit in Moskau analysiert er die Stärken, Schwächen und strukturellen Probleme der russischen Streitkräfte und ihrer Rüstungsindustrie. Dabei zeigt sich: Das verbreitete Bild von der übermächtigen russischen Militärmaschine hält einer genaueren Prüfung nicht immer stand.
In diesem Buch enthüllt Uhl, über welche militärischen Fähigkeiten Russland tatsächlich verfügt, wo die Grenzen seiner Streitkräfte liegen und wie leicht Propaganda, Fehlwahrnehmungen und vereinfachte Narrative die Wahrnehmung militärischer Stärke verzerren können.
Gerade deshalb ist eine nüchterne Analyse entscheidend: Wer der russischen Aggression wirksam begegnen will, muss nicht nur die Stärken, sondern vor allem auch die Schwächen von Putins Streitmacht genau kennen. Nur eine realistische Einschätzung der militärischen Fähigkeiten Russlands ermöglicht es, die fatalen Folgen einer Rüstungsspirale zu vermeiden.
Dieses Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die die sicherheitspolitische Lage Europas verstehen wollen und Fakten hinter den Schlagzeilen suchen. Es bietet eine fundierte, verständliche und aktuelle Einordnung der militärischen Stärke Russlands und zeigt, wie der Westen auf diese Herausforderung reagieren kann.
Von hier an alleine
Ohne Amerika kein Europa, ohne US-Soldaten keine Sicherheit - das war die Formel, die seit dem Zweiten Weltkrieg galt. Mit Donald Trump geht diese Epoche unwiderruflich zu Ende. Die Amerikaner sind keine Freunde mehr. Für die Babyboomer und alle danach, die mit Jeans von Levi's und Big Macs aufgewachsen sind, bedeutet dies das Ende eines Weltbildes.
Holger Stark analysiert tiefenscharf und aus nächster Nähe, warum Trumps USA keine Momentaufnahme ist, sondern der Beginn von etwas Neuem. Der preisgekrönte Journalist und Bestsellerautor sagt, worauf wir uns einstellen müssen: Auf der Grundlage von Gesprächen mit Regierenden und Ministern in Berlin, Brüssel und Washington rekonstruiert er die Fehler der vergangenen 25 Jahre - und entwirft ein Bild, wie eine Zukunft jenseits von Amerika aussehen könnte. Für Deutschland ist es an der Zeit, erwachsen zu werden. Es könnte ein zweiter Mauerfall-Moment werden.
Der kalifornische Gouverneur und prominente Widersacher Donald Trumps erzählt seine Geschichte: inspirierend, bewegend und zutiefst persönlich.
In seiner Autobiographie zeichnet Gavin Newsom seinen Weg auf die große politische Bühne nach. Er berichtet von den Erlebnissen, die ihn dazu inspirierten, Politiker zu werden - und von den Werten und Idealen, die ihn als Mensch prägen.
Gavin Newsom wurde in San Francisco geboren, und seine Eltern ließen sich scheiden, als er noch klein war. Seine Kindheit verbrachte er zwischen zwei Welten: Seine Mutter hatte drei Jobs, um für ihre Kinder sorgen zu können, unterdessen führte sein Vater Newsom in eine Gesellschaft ein, in der Reichtum und Beziehungen bestimmend waren. Die Perspektive war widersprüchlich, aber wertvoll: Er erbte die Beharrlichkeit und Resilienz seiner Mutter ebenso wie die Liebe seines Vaters zu Kalifornien, nicht nur für seine ungezähmte Landschaft, sondern auch für seine unbegrenzten Möglichkeiten.
In »Mein Leben für die Demokratie« erzählt Newsom, wie seine Geschichte einen Politiker aus ihm gemacht hat, der seiner Zeit stets um ein paar Schritte voraus ist: Als Bürgermeister von San Francisco ermöglichte er die Ehe für alle, zehn Jahre bevor der Oberste Gerichtshof sie legalisierte. Er startete mutige Initiativen zur Bekämpfung des Klimawandels, zur Verbesserung der psychischen Gesundheitsversorgung und engagierte sich für strengere Waffengesetze.
»Mein Leben für die Demokratie« bietet zum ersten Mal einen Einblick in Gavin Newsoms politische Motivationen, seine Überzeugungen und Visionen. Und damit einen echten Hoffnungsschimmer in finsteren Zeiten.
Wird Russland europäisches NATO-Territorium angreifen?
Aktuell kann niemand diese Frage beantworten, sicher aber ist: Ziehen sich die USA mittelfristig aus Europa zurück, wie es unter Donald Trump den Anschein hat, werden sich die Europäer gegen einen Angriff kaum effektiv verteidigen können.
Die bekannte Politik-Creatorin Nina Poppel erklärt Politik einfach und humorvoll
Was bedeutet es eigentlich, in einer Demokratie zu leben? Wie funktioniert das politische System in Deutschland? Warum ist Meinungsfreiheit ein Eckpfeiler der Demokratie und wo endet sie? Wie gehe ich mit Weltschmerz und Nachrichtenflut um? Wo kann ich mich informieren, wie funktioniert persönliches Fact-Checking? Die Antworten auf diese Fragen sind kompliziert und zeigen: Politik ist überall - ob wir es wollen oder nicht.
Nina Poppel, einflussreiche Politik-Creatorin auf TikTok und Instagram (@nini_erklärt_politik), gibt in ihrem ersten Sachbuch eine Einführung in das politische Leben und Denken. Sie fängt bei den Basics an und führt dann spielerisch Level für Level durch den komplexen Politik-Dschungel - sie erklärt, wie unser Wahlsystem funktioniert, welche Auswirkungen das Grundgesetz im Alltag hat und wer eigentlich über die Höhe von Steuern entscheidet. Dabei macht sie deutlich, dass Politik nicht nur in Parlamenten und auf internationalen Gipfeln stattfindet, sondern alle betrifft - in unseren Rechten, unseren Entscheidungen und unserer Zukunft.
"Wir verlieren dieses Land." Für Liv von Boetticher war der Satz eines Polizisten der Ausgangspunkt einer Recherche, die tiefer geht als viele öffentliche Debatten über Kriminalität in Deutschland. Über mehrere Jahre hinweg hat sie mit unzähligen Polizistinnen und Polizisten im ganzen Land gesprochen - quer durch alle Hierarchien, von der Streife bis in spezialisierte Ermittlungsbereiche. Sie berichteten über verbale und körperliche Gewalt auch gegen sie, über ihren Frust und das Gefühl, von der Politik missbraucht zu werden: Denn Polizisten baden aus, was die Politik versäumt.
Aus einzelnen Stimmen und Beobachtungen hat Liv von Boetticher ein Buch geschrieben, das schonungslos das ganze Ausmaß der Kriminalität in all ihren Facetten offenlegt - und welchen Anteil Ausländer daran haben. Sie zeigt auf, was oft nur unvollständig erzählt und von Politikern nach wie vor gerne unter den Teppich gekehrt wird. Dieses Buch blickt hinter die Statistik. Es handelt von der Lücke zwischen dem, was die Bevölkerung erlebt und wahrnimmt, und dem, was offiziell gesagt wird. Und von der Frage, was das für ein Land bedeutet, das sich auf seinen Rechtsstaat verlässt.
Dabei geht es auch um Themen, die politisch hart umkämpft sind: Migration, Asylpolitik und Integration. Viele der Beamten berichten von strukturellen Problemen, die in ihrem Alltag sichtbar werden - von überlasteten Behörden, unklaren Zuständigkeiten und einem System, das Entscheidungen oft nicht konsequent umsetzt. Das Buch benennt diese Entwicklungen, ohne zu vereinfachen - und ohne auszuweichen.
"Wir verlieren dieses Land" ist das Ergebnis einer intensiven investigativen Recherche. Es verbindet persönliche Erfahrungsberichte mit systematischer Analyse - und macht sichtbar, was alle Menschen spüren: Deutschland verliert zunehmend den Kampf gegen das Verbrechen.
Jeder kann alles schaffen, wenn er sich nur anstrengt? Schön wär's.
Ramona Wuttig zeigt in diesem Debattenbuch eindrücklich: Sozialer Aufstieg gelingt in Deutschland oft trotz - und nicht wegen - der bestehenden Strukturen. Ihre eigene Geschichte beginnt im ländlichen Thüringen in extremer Armut: ohne fließendes Warmwasser, geprägt von Arbeitslosigkeit der Nachwendezeit und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Offen erzählt sie von der Scham, die das Aufwachsen in prekären Verhältnissen begleitet, und entlarvt das Versprechen der Chancengleichheit als Illusion.
Die enge Verknüpfung ihrer bewegenden Biografie mit soziologischer Analyse macht dieses Buch zu einer unverzichtbaren Lektüre.
Wer dieses Buch liest, wird es nicht mehr vergessen. Mit großer sprachlicher Wucht entfaltet Ramona Wuttig ein erschütterndes Bild der sozialen Ungleichheit in diesem Land. Christian Baron
Eine radikal ehrliche Biografie darüber, wie Ausgrenzung Menschen formt und Chancen zerstört. Prof. Dr. Jutta Allmendinger
Wie steinig der soziale Aufstieg für Kinder aus (ostdeutschen) Arbeiterfamilien ist, haben auch schon andere Buchautor:innen beschrieben, aber wohl nie so fesselnd wie Ramona Wuttig. Prof. Dr. Christoph Butterwegge
Wann und warum kommen Demokratien vom Kurs ab?
»People gone mad« - die Leute sind verrückt geworden. Wer hätte das zuletzt nicht schon gedacht? Moshe Zimmermann nimmt nicht den einzelnen Menschen, sondern ganze Gesellschaften, »das Volk«, in den Blick: Wo ist der Kipppunkt, was ist der Auslöser, dass scheinbar gefestigte Demokratien mit einer starken Zivilgesellschaft ins Wanken geraten, gefährliche Populisten die Oberhand gewinnen oder gar ein faschistischer »Führer« die Macht ergreift? Was bringt Menschen dazu, sich von hart erkämpften Grundwerten wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität abzuwenden?
Angesichts einer bedrohlichen Gegenwart unter einer wachsenden Zahl von autoritären Regimen analysiert Moshe Zimmermann markante historische Beispiele wie die Dreyfus-Affäre in Frankreich, den McCarthyismus in den USA, die Weimarer Republik in Deutschland und die Umdeutung des Zionismus in Israel. Der renommierte Historiker zeigt, wie wir den Feinden der Demokratie auf die Spur kommen können, bevor es zum »point of no return« kommt.
Die Welt scheint aus den Fugen, Krisen folgen auf Krisen. Gewissheiten lösen sich auf, Menschen haben verlernt, miteinander zu reden. Sie werden feindseliger, radikaler - und das nicht nur an den politischen Rändern. Ahmad Mansour erzählt von einer Gesellschaft, der das Zuhören abhandengekommen ist; die sich für demokratisch hält und doch selbst immer misstrauischer und gereizter wird.
Gespräche mit Andersdenkenden
Der renommierte Psychologe und Extremismusexperte erlebt dies als tägliche Realität in Gesprächen mit Jugendlichen, mit Lehrkräften, mit Sicherheitsbehörden. Eindringlich wirbt er dafür, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, auch mit Andersdenkenden - nur so können wir als demokratische Gesellschaft bestehen.
Radikalisierung als tägliche Realität
Ahmad Mansour erlebt Radikalisierung als tägliche Realität. Er sieht, wie sich Menschen in Verschwörungserzählungen verlieren, sich von Populismus verführen lassen, auf virtuelle Desinformation keine Antwort finden. Seine Analyse bleibt nicht abstrakt, sondern handlungsorientiert. Er denkt interdisziplinär, identifiziert Muster und macht gesellschaftliche Widersprüche sichtbar, die anderen oft entgehen.
Erfolgreiche Prävention
Anhand konkreter Beispiele zeigt der Präventionsexperte, was in Schulen, Feeds und Foren und in den Köpfen junger Menschen geschieht. Er erzählt aber auch davon, wo Prävention bereits erfolgreich funktioniert, gibt Einblicke in seine Arbeit und erklärt, was jetzt getan werden muss.
Politik verstehen mit Deutschlands bekanntester Nachrichtenjournalistin: Der Nummer-1-Bestseller von Marietta Slomka jetzt als Graphic Novel
Wie funktioniert unsere Demokratie eigentlich? Gemeinsam mit der preisgekrönten Comic-Zeichnerin Hannah Brinkmann erklärt die Star-Moderatorin Marietta Slomka das politische System der Bundesrepublik. Basierend auf ihrem Bestseller »Nachts im Kanzleramt« gelingt den beiden ein völlig neuer Blick auf den politischen Alltag im Großen und Kleinen.
Den Mechanismen unserer Gesellschaft auf der Spur
Ausdrucksstarke, farbenprächtige Zeichnungen erwecken das abstrakte politische System zum Leben und machen komplexe Zusammenhänge greifbar. Auf einer visuell beeindruckenden Reise von den historischen Schauplätzen unseres Grundgesetzes bis in den Berliner Reichstag erfahren wir u. a.:
Seriös, fundiert, unterhaltsam: Diese einzigartige Graphic Novel über unsere Demokratie macht deutlich, dass Politik uns alle angeht. Sie liefert das perfekte Rüstzeug für Einsteiger und politisch Interessierte, die unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten wollen.
Weg mit der Ohnmacht und Untergangsstimmung - es ist Zeit für die demokratische Gegenoffensive!
Vieles, was der Politik-Aktivist Arne Semsrott in seinem Bestseller »Machtübernahme« als düsteres Szenario einer rechtskonservativen Wende beschrieben hat, ist bereits bittere Realität - und das ganz ohne AfD-Regierungsbeteiligung. Unter der CDU/SPD-Koalition erleben wir ein hartes Grenzregime, die Herabwürdigung finanziell benachteiligter Menschen, Angriffe auf die demokratische Zivilgesellschaft, ein Ende des Klimaschutzes und eine Politik der Angst.
Die autoritäre Wende stoppen
Was tun? Arne Semsrott zeigt in seinem neuen Buch anhand zahlreicher konkreter Beispiele, wie wir aus der Defensive in die Offensive kommen, u. a. mit:
Dieses Buch beweist: Wir haben alle Instrumente, um das Ruder herumzureißen. Wir müssen sie nur nutzen.
»In diesen überfordernden und erschütternden Zeiten zeigt Arne Semsrott, wie man handlungsfähig bleibt und worauf es wirklich ankommt. Dieser Text ist eine motivierende und entschlossene Kopfwäsche!« Alice Hasters
Inseln des Guten bilden - ein Plädoyer für Hoffnung in stürmischen Zeiten.
Westliche Demokratien scheinen zunehmend bedroht zu sein, während die Zahl der Autokratien weltweit zunimmt. Auch die Bundesrepublik Deutschland steht vor zahlreichen Herausforderungen. Angesichts vieler aktueller Entwicklungen ist es wichtig, nie den Glauben an das Gute zu verlieren: an die Menschlichkeit, den Wert von Gemeinschaft, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Gewaltlosigkeit - all das, was unsere Demokratie im Kern zusammenhält.
Welche Werte sind es, die unsere Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken? Welche Rolle spielt dabei die Religion?
Der ehemalige Ministerpräsident Thüringens, Bodo Ramelow, und die Autorin und Künstlerin Nina Brunetto lernten sich 2025 bei einer gemeinsamen Veranstaltung auf dem Evangelischen Kirchentag in Hannover kennen. Was die beiden eint, ist ihr christlicher Glaube, der sie ermutigt, dort anzupacken, wo es nötig ist, für unabdingbare Werte einzustehen und sie zuversichtlich bleiben lässt. Wo viele schwarzsehen, wollen sie ein Licht anzünden und dazu einladen, hoffnungsvoll Inseln des Guten zu bilden. Entstanden ist ein inspirierendes Dialogbuch über Demokratie, christliche Werte und die Kraft des Miteinanders. Wir alle sind gefragt, uns für ein neues Miteinander zu engagieren.
Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran erreicht mit der jüngsten offenen Konfrontation und dem militärischen Eingreifen der USA eine neue Eskalationsstufe. Zuvor haben schon der 7. Oktober 2023 und die gewaltvolle Auseinandersetzung in Gaza den Nahen Osten in eine neue Phase des radikalen Umbruchs gestürzt, die Feindbilder zwischen Juden und Muslimen in fataler Weise zementiert. Dieser Konflikt erschüttert nicht nur die gesamte Region, an ihm zeichnet sich, im spannungsreichen Einfluss der USA, Chinas und Russlands auf den Nahen Osten, zugleich ein Kampf um eine neue Weltordnung ab - mit unmittelbaren Folgen nicht zuletzt für Europa und Deutschland.Die deutsch-iranische Journalistin Shahrzad Eden Osterer und der langjährige Nahost-Korrespondent Richard C. Schneider nehmen die Ursachen der sich immer weiter verschärfenden Konfrontation in den Blick und zeigen, welche komplexen Machtstrukturen und Ideologien sich dahinter verbergen. Ein fesselnder Bericht am Puls der aktuellen Entwicklungen - und eine tiefgründige Analyse, die vor Augen führt, was in dieser gefährlichsten Krisenregion der Welt derzeit geschieht und was ihr bevorsteht.
Das neue Buch von Spiegel-Nummer-1-Bestsellerautor ("Die digitale Bevormundung") Joachim Steinhöfel
Was passiert, wenn der Staat seine Bürger nicht mehr vor Übergriffen schützt, sondern selbst zum Angreifer wird?
Joachim Steinhöfel, Deutschlands profiliertester Kämpfer für die Meinungsfreiheit, dokumentiert eine beängstigende Entwicklung: Den systematischen Feldzug staatlicher Institutionen gegen die Freiheit des Wortes. Allein im Jahr 2024 führte Steinhöfel 16(!) Prozesse gegen die Bundesregierung - und hat sie alle gewonnen. Anhand dieser Verfahren gegen Ministerien, Behörden und Auseinandersetzungen mit dem BKA zeigt er, dass es sich um verfassungswidrige Eingriffe des Staates gegen eines unserer wichtigsten Grundrechte handelt. Der Grund: die wachsende Angst der Mächtigen vor einer Machtkritik, die sie nicht mehr kontrollieren können.
Die Anatomie der Repression
Vom Bundesamt für Justiz bis hin zu Regierungssprechern, die Bürger öffentlich diffamieren: Der Staat nutzt seine Ressourcen als Waffe gegen seine Bürger. Steinhöfel demaskiert den "staatlich-industriellen Zensurkomplex" - ein toxisches Netzwerk aus Ministerien und finanzierten NGOs, die unter dem Deckmantel der "Zivilgesellschaft" das erledigen, was dem Staat per Grundgesetz verboten ist: Einschüchterung seiner Bürger und die Zensur freier Rede.
Warum dieses Buch ein Alarmzeichen ist:
- Die "Tulsa King"-Doktrin: Wie der Staat Bevormundung und Gängelung an NGOs auslagert, um das Grundgesetz zu umgehen.
- Das autoritäre Mindset: Steinhöfel analysiert die Rhetorik von Nancy Faeser, Robert Habeck und Lisa Paus und zeigt, wie Minister das Grundgesetz zum bloßen "Thesenpapier" umdeuten.
- Justiz im Sog der Politik: Von Hausdurchsuchungen wegen "Schwachkopf"-Memes bis hin zur Jagd auf Meinungen "unterhalb der Strafbarkeitsschwelle".
- Der Westen teilt sich: Während die USA die Meinungsfreiheit als Schutzschild des Bürgers verteidigen, wird Europa durch den Digital Services Act (DSA) zum globalen Vorreiter für staatliche Bevormundung und die Verfolgung von Plattformbetreibern.
Wenn Minister die Freiheit fürchten
Dieses Buch liefert die Analyse einer politischen Elite, welche die ungesteuerte Öffentlichkeit fürchtet und sich hinter einem Schutzwall aus öffentlich-rechtlichen Medien und vagen Rechtsbegriffen wie "Hass und Hetze" und "Desinformation" verschanzt.
"Unsere Grundrechte sind Abwehrrechte gegen den Staat." Joachim Steinhöfel erinnert uns daran, warum wir diese Rechte heute entschlossener denn je verteidigen müssen. Ein unverzichtbares Werk für jeden, dem der Fortbestand unseres Rechtsstaates am Herzen liegt.
Überleben wir die Superintelligenz? Der Weckruf von Eliezer Yudkowsky und Nate Soares
Steht die Menschheit vor dem Aus? In seinem bahnbrechenden Sachbuch analysiert der Pionier der KI-Sicherheitsforschung, Eliezer Yudkowsky, gemeinsam mit Nate Soares, das existenzielle Risiko durch künstliche Intelligenz. Während das Silicon Valley den Fortschritt feiert, warnen die Experten des Machine Intelligence Research Institutes (MIRI) eindringlich: Eine unkontrollierte künstliche Superintelligenz wird niemals menschliche Werte teilen.
Dieses Werk liefert eine messerscharfe Analyse zum KI-Alignment und erklärt, warum herkömmliche KI-Regulierung scheitern muss. Yudkowsky, vom TIME Magazine als einer der einflussreichsten Köpfe im Bereich KI ausgezeichnet, und Soares, Präsident des MIRI, dekonstruieren die Mythen von Tech-Giganten wie OpenAI. Ihre Forderung ist radikal: Ein sofortiger Stopp der KI-Eskalation, um die Zukunft der Menschheit zu sichern. Ein unverzichtbares Buch für Leser*innen von Nick Bostrom und Max Tegmark, das die Debatte um Maschinenintelligenz und Technologiekritik neu definiert.
»Die beste sachliche, einfache Erklärung des Problems der Risiken künstlicher Intelligenz, die ich je gelesen habe.« Yishan Wong, ehemaliger CEO, Reddit
Pflichtlektüre für alle, die sich für KI-Ethik, Zukunftsszenarien und die Auswirkungen von Hochtechnologie auf die Gesellschaft interessieren.
»Ein Warnsignal an die Menschheit, das uns aufweckt, während wir wie Schlafwandler in die Katastrophe taumeln.« Stephen Fry
»Yudkowsky und Soares legen nachvollziehbar dar, warum unser derzeitiger Weg hin zu immer leistungsfähigeren KI-Systemen äußerst gefährlich ist.« Emmett Shear, ehemaliger Interims-CEO von OpenAI
»If Anyone Builds It, Everyone Dies ist nicht nur ein Weckruf, sondern ein Feueralarm, der mit Deutlichkeit und Dringlichkeit ertönt. ... Es ist eine ernüchternde Mahnung, dass die Zukunft der Menschheit davon abhängt, was wir gerade jetzt tun.« Mark Ruffalo, Schauspieler
»If Anyone Builds It, Everyone Dies könnte sich als das wichtigste Buch unserer Zeit erweisen. ... Anhand von Gleichnissen und glasklaren Erläuterungen appellieren sie an uns zu handeln, bevor es zu spät ist.« Tim Urban, Autor und Creator, Wait But Why
»Unverzichtbare Lektüre für politische Entscheidungsträger, Journalisten, Forscher und die breite Öffentlichkeit. ... Ein wichtiger Ausgangspunkt für die Diskussion über KI auf allen Ebenen.« Bart Selman, Informatik-Professor, Cornell University
»Das wichtigste Buch des Jahrzehnts.« Max Tegmark
Wir müssen den Kampf um die Zukunft wieder aufnehmen
Wir leben in einer Zeit des Umbruchs: Neue Spaltungen entstehen, die Demokratie wird von Krisen erschüttert, geopolitische Herausforderungen fordern uns heraus wie nie zuvor. Inmitten dieser tiefgreifenden Veränderungen treffen zwei kluge Köpfe aufeinander: die Grünen-Politikerin Ricarda Lang und der Soziologe Steffen Mau. Gemeinsam analysieren sie die großen Themen unserer Zeit - von sozialer Ungleichheit über politische Polarisierung bis hin zur Krise der Staatlichkeit. In ihrem Dialog stellen sie drängende Fragen: Wie können wir den gesellschaftlichen Diskurs aus der Falle der Affektpolitik befreien? Was braucht es, um Fortschritt neu zu denken? Und wie können wir Demokratie und Zusammenhalt in einer von Krisen geprägten Welt stärken? Ihr Buch bietet keine einfachen Antworten, sondern zeigt, warum wir offene, ehrliche und informierte Gespräche brauchen, um zukunftsfähige Lösungen zu finden. Ein Mut machender Beitrag zur Debatte über unsere gemeinsame Zukunft.
Der Spiegel-Bestseller von Chris Methmann für alle mit Interesse an Ernährung und Selbstbestimmung
Wer bestimmt, was wir essen?
Ernährung ist längst zum politischen Streitfeld geworden - und genau das lenkt vom eigentlichen Problem ab: den Machtverhältnissen im Lebensmittelmarkt. Chris Methmann zeigt anhand zahlreicher Beispiele aus Politik, Social Media, Geschichte und Alltag, wie gezielt Ängste und Empörung geschürt werden - und wie die Industrie davon profitiert. Denn während die Debatte hochkocht, steuern Konzerne mit Rezepturen, Kinderwerbung, Produktdesign und Lobbyismus, was in unserem Einkaufswagen landet. Wir wissen so viel über Ernährung wie keine Generation vor uns - und doch werden wir durch falsches Essen immer kränker. Bad Food macht uns handlungsfähig: Es gibt konkrete Werkzeuge an die Hand, um Manipulation zu erkennen, souveräner zu konsumieren und politische Veränderungen einzufordern - für mehr Kontrolle über unser Essen.
»Wer echt gesund sein will, braucht echtes Essen. Und wir alle brauchen Menschen, die das verständlich machen und Organisationen wie Foodwatch, die den Finger ins Regal legen, da wo's wehtut.« Dr. Eckart von Hirschhausen/ Stiftung Gesunde Erde - Gesunde Menschen
Die alte Weltordnung zerbröselt, befeuert durch den US-Präsidenten Donald Trump. Er zettelt Handelskriege an, untergräbt multilaterale Bündnisse und hebelt die Schutzmechanismen der amerikanischen Demokratie aus. Mit einer Säuberungswelle ungekannten Ausmaßes entfernt Trump alle Kritiker aus dem öffentlichen Dienst. Billionen von Dollar, die das Parlament für konkrete Projekte genehmigt hat, sind rechtswidrig beschlagnahmt. Ein nicht gewählter Milliardär bekommt Macht über die gesamte amerikanische Regierung. Wichtige Bürgerrechte und der Schutz von Minderheiten werden geschleift. Elmar Theveßen entwirft in diesem Buch das düstere Szenario vom Abgleiten in einen Autoritarismus, der uns alle bedroht. Deshalb brauchen wir endlich eine Vision und eine Strategie, um die Zukunft unseres Landes und unseres Kontinents zu gestalten; und wir brauchen ein entschlossenes und geschlossenes Europa, das die Stärken der liberalen Demokratie ausspielt gegen die Allmachtsfantasien von autoritären Anführern.
Der SPIEGEL-Bestseller - jetzt als komplett aktualisierte Taschenbuchausgabe
**Publikumsliebling in der Kategorie Zündstoff beim Wissensbuch des Jahres 2024**
Die Welt steckt in der Endphase eines Kulturkampfs: Gier gegen Gerechtigkeit, Zerstörung gegen Nachhaltigkeit, Zynismus gegen Empathie. Nichts zeigt dies deutlicher als die Reaktionen auf die Klimakatastrophe: Hier jene, die versuchen, das Schlimmste zu verhindern, dort jene, die alles tun, um aus dem Verbrennen fossiler Stoffe Profit zu ziehen. Jahrzehntelang haben Ultrareiche sowie Unternehmen, die mit CO2-Produktion gut verdienen, mit skrupelloser Desinformation Zweifel daran gesät, dass wir Menschen mit unserer Sucht nach fossilen Brennstoffen die Erde aufheizen. Nicht zufällig sind die Hauptprofiteure der Klimazerstörung Leute, die mit demokratischen Werten und Menschenrechten wenig am Hut haben - oft geht die Begeisterung für fossile Brennstoffe und die Ablehnung von Klimaschutz einher mit reaktionären Positionen.
Das Kartell der Verbrenner vereint Leute wie Mohammed bin Salman, Wladimir Putin, Rupert Murdoch, Donald Trump und Mathias Döpfner, flankiert von Akteurinnen wie Sahra Wagenknecht. In vielen politischen Diskursen und militärischen Konflikten der Gegenwart geht es letztlich um CO2 - und um sehr viel Geld. Christian Stöcker zeigt: Es kommt jetzt darauf an, dass wir für unsere Kinder die Welt retten vor den Verbrennern und Verblendern, Lügnern und Kleptokraten, die von Öl und Gas profitieren. Und er liefert uns die Argumente, mit denen wir im öffentlichen und privaten Streit klar machen können, warum das fossile Zeitalter am Ende ist und die Zukunft in den erneuerbaren Energien liegt.
»Das beste Sachbuch, das ich dieses Jahr gelesen habe!« Marc-Uwe Kling