Verschwörung

Band 14
Ein Fall für Kostas Charitos
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Buchprofile - Rezension
Athen in Zeiten der Pandemie.
In Corona-Zeiten scheinen auch die Verbrecher in Athen im Lockdown zu sein. Kommissar Charitos hat nicht viel zu tun. Aber der Selbstmord eines hochbetagten Herrn, dessen Abschiedsbrief im Internet auftaucht, erweckt doch seine professionelle Neugier. Der Brief ist eine einzige Anklage wegen der sozialen Folgen des Lockdowns und gezeichnet von der "Bewegung der Selbstmörder". Binnen kurzem gibt es mehrere ähnliche Fälle, immer gefolgt von - coronagerechten - Protestkundgebungen. Der Polizei bleibt nur die Beobachterrolle, aber als der Fahrer eines Impfstofftransporters überfallen wird, verschärft sich die Lage. Auch in der Familie von Kommissar Charitos liegen die Nerven blank. Die Anwaltskanzlei von Tochter Katarina verursacht nur Kosten, kann aber keine Fälle abschließen, weil die Gerichte geschlossen sind. Schwiegersohn Fanis arbeitet als Arzt im Krankenhaus bis zur Erschöpfung. - Ein weiteres Mal greift Markaris in unterhaltsamer Krimiform ganz aktuelle Probleme auf. Soziale Ungerechtigkeit, Armut und Verschwörungsängste verschärfen sich während der Pandemie. Familienzusammenhalt und Freundschaft helfen aber auch über schlechte Zeiten hinweg. Wie immer eine gute Wahl für die Ferienlektüre!
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Artikelbeschreibung

Athen in der Pandemie. Die Läden sind geschlossen, viele Menschen am Rande der Existenz. Da verwundert es nicht, dass sich auch alte Leute das Leben nehmen. Und doch horcht Kostas Charitos auf, als ein Neunzigjähriger in seinem Abschiedsbrief schreibt: Es lebe die Bewegung der Selbstmörder! Steckt hinter seinem Freitod mehr als die pure Verzweiflung? Charitos ermittelt - und lernt seine Stadt Athen und den Widerstandsgeist ihrer Bewohner neu kennen.

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Personeninformation

Petros Markaris, geboren 1937 in Istanbul, ist Verfasser von Theaterstücken und Schöpfer einer Fernsehserie, er war Co-Autor von Theo Angelopoulos und hat deutsche Dramatiker wie Brecht und Goethe ins Griechische übertragen. Mit dem Schreiben von Kriminalromanen begann er erst Mitte der Neunzigerjahre und wurde damit international erfolgreich. Er hat zahlreiche europäische Preise gewonnen, darunter den Pepe-Carvalho-Preis sowie die Goethe-Medaille. Petros Markaris lebt in Athen.

Pressestimmen

»Markaris' Kommissar Kostas Charitos hat längst Kultstatus.« Welt am Sonntag Welt am Sonntag
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