Alexander

Das erste Kinderbuch von Ferdinand von Schirach
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Buchprofile - Rezension
Wie sieht eine gerechte Gesetzgebung aus? Überlegungen zu Frieden und Demokratie am Beispiel einer Heldenreise im antiken Griechenland.
Bei einem Krieg zwischen zwei Herrschern/Nachbarn hat es viele Tote gegeben. Die Bürger der einen betroffenen Stadt, Kaliste, konnten sich von ihrem Tyrannen befreien, wollen künftig friedlich miteinander leben und kommen zu dem Schluss, dass es dafür aber gerechte Gesetze geben muss. Nur, was sind gerechte Gesetze? Der Junge "Alexander", der als Kind unschuldig per se ist und sich zudem durch eine schwierige Rätsellösung als besonders klug erwiesen hat, wird auserkoren, in der großen Stadt danach zu forschen. Die Zeit drängt. Innerhalb von sieben Tagen muss er mit Ergebnissen zurück sein – sonst greift der Herrscher des Nachbarstaates abermals an. – Ferdinand von Schirach erzählt ein philosophisches Abenteuer, in dessen Zentrum die Errichtung einer demokratischen Gesellschaft steht. Dabei lässt er Alexander berühmte Philosophen wie z.B. Diogenes treffen und mit Orakeln debattieren. Obwohl nicht explizit erwähnt, ist die Geschichte irgendwann im antiken Griechenland angesiedelt. Durchaus interessante Fragestellungen, die die Themen Gerechtigkeit, Freiheit und Vielfalt streifen und in dem Fazit über die Unantastbarkeit der Würde des Menschen münden. Während die Erzählungen von Schirach, die sich an erwachsene Leser:innen wenden, aber immer Spielraum für eigene Überlegungen lassen, wirkt diese Geschichte sehr pädagogisch und Alexander als mögliche Identifikationsfigur eher altklug. Dennoch: das Thema Demokratie ist wichtig und mit Nachfrage wird zu rechnen sein.
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Artikelbeschreibung

Wie können wir friedlich miteinander leben? Anhand der Geschichte eines Jungen aus der antiken Stadt Kaliste, erklärt Ferdinand von Schirach die Grundzüge der Demokratie.

Alexander wird von den Einwohnern seiner Heimatstadt Kaliste der Auftrag erteilt, "gute Gesetze" zu finden. Nie wieder soll eine Tyrannei möglich sein, und nur einem Kind traut man zu, frei von Vorurteilen gerechte Regeln für das Zusammenleben zu finden. Alexander macht sich also auf den Weg und spricht mit ganz unterschiedlichen Menschen: einem Orakel, einem Modeschöpfer, einem Soldaten und einem echten Philosophen. Nach und nach kommt er so den Prinzipien der Demokratie auf den Grund. Doch die Zeit drängt, denn der König des Nachbarreiches droht, die Stadt zu überfallen - und nur Alexander kann das verhindern, wenn er rechtzeitig gute Gesetze nach Hause bringt.

Klug, einfühlsam und humorvoll: Das erste Kinderbuch von Ferdinand von Schirach! Mit liebevollen vierfarbigen Zeichnungen des Autors.

Ausstattung: 4-farbig mit Vignetten

Produktsicherheit

Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Anschrift: Neumarkter Straße 28
DE-81673 München
Kontakt: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Personeninformation

Der SPIEGEL nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Seine Erzählungsbände und Romane wurden vielfach verfilmt und zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen in mehr als vierzig Ländern. Die Theaterstücke Terror und Gott zählen zu den erfolgreichsten Dramen unserer Zeit, und mit seinem Theatermonolog Regen trat Ferdinand von Schirach nahezu 18 Monate lang vor ausverkauften Sälen auf. Seine Essaybände wie Die Würde des Menschen ist antastbar sowie die Gespräche mit Alexander Kluge Die Herzlichkeit der Vernunft und Trotzdem standen monatelang auf den Bestsellerlisten. Zuletzt erschienen von ihm u.a. die Erzählsammlung Nachmittage, der Theatermonolog Regen und das Theaterstück Sie sagt. Er sagt.

Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literatur- und Filmpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.

Pressestimmen

»Wenn soooo viel Hoffnung in so ein kleines Büchlein passt, dann ist die Welt noch nicht verloren!« Börsenblatt über »Alexander«
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