Das Dorf der 13 Dörfer

Roman
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Buchprofile - Rezension
Ein älterer Journalist kehrt zurück in das Dorf seiner Kindheit und die Erinnerungen brechen über ihn herein.
Der Erzähler der Radioserie "Kalenderblatt", ohnehin auf Kurznachrichten aus dem Alltag programmiert, kehrt wie zu einem langen Spaziergang zurück in das Dorf seiner Kindheit in den 50er Jahren. Er lässt Beruf und Großstadt hinter sich und kehrt zurück in die Provinz, in der er einst groß wurde. Was ihm dort begegnet, an was er sich aus Kindergarten, Schule und Ausbildung, Familie und Kirche, erinnert, wächst sich aus zu einem Panoptikum besonderer Art. Eine einst gewesene Welt entsteht noch einmal und löst im Leser eigene Erinnerungen aus. Es sind Straßen und Wege, Wiesen und Wälder, Häuser und Kirchen, aber auch Onkel und Tanten, Freunde und Freundinnen, Pfarrer, Lehrer und - last but not least - Lehrerinnen, die auf dem Weg zum Erwachsenwerden wichtig wurden und an die der Erzähler sich uneingeschränkt gerne erinnert und sie mit seinen rührenden Worten wieder zum Leben erweckt. Er kommt des öfteren dabei richtig ins Schwärmen. Private Erinnerungen und kollektives Gedächtnis gehen hier eine eng verschlungene Verbindung ein - die Vergangenheit, die wir erlebten, hat uns zu dem gemacht, wie wir wurden, was wir sind. - Ein Buch voller liebenswerter Erinnerungen an Kindheit und Jugend, mitreißend an einem Stück erzählt. Für viele Leser/innen!
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Artikelbeschreibung

Eigentlich ist er spezialisiert auf Nachrufe und schreibt im Radio für das Kalenderblatt. Aber ein neuer Auftrag für eine Reportage über das Dorf der 13 Dörfer führt einen älteren Journalisten zurück in das Land Innerfern - seit 1983 der Ausgangspunkt des literarischen Kosmos von Gerhard Köpf und mittlerweile in zahlreichen Romanen und Erzählungen ausgefaltet.Die Reise, die einem langen Spaziergang gleicht, führt nicht nur geografisch aus der Hauptstadt in die Provinz, sondern auch zeitlich zurück in die beginnenden 1950er-Jahre, als die Republik noch im Entstehen war. Anhand der Erinnerungen an die unterschiedlichsten Menschen und Charaktere aus der Kindheit des Journalisten entsteht ein buntes und vielfältiges Bild einer dörflichen Gemeinschaft, in der alles ganz nah beieinanderliegt: die verlorene Illusion neben den hoffnungsvollen Träumen von der Zukunft, die Schatten der Vergangenheit neben den sich neu eröffnenden Chancen auf ein besseres Leben. Private Erinnerung und kollektives Gedächtnis gehen hier eine eng verschlungene Verbindung ein, die sich erst im Rückblick erschließt und geleitet wird von der Frage, wie wir wurden, was wir sind.

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Personeninformation

Gerhard Köpf, 1948 geboren, ehemaliger Literaturprofessor an verschiedenen Universitäten des In- und Auslandes, danach Gastprof. an der Psychiatr. Klinik der LMU München; diverse Literaturpreise für sein literar. Werk (u. a. 1983 Preis der Jury beim Ingeborg-Bachmann-Preis; 1985 Villa Massimo, 1989 Förderpreis Berliner Akad. der Künste, 1990 Raabe-Preis); spielt gelegentlich kleine Rollen in Film (zuletzt Oliver Stone: Snowden) und Theater (Münchner Kammerspiele).
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