Die Rose der Welt

Band 3213
Roman
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Buchprofile - Rezension
Ende der 1220er Jahre eskaliert der Konflikt zwischen der Pariser Universität, der Kirche und der Krone um die Freiheit des Denkens.
Die neu gegründete Pariser Universität hat im ganzen Abendland einen hervorragenden Ruf. Paul und Robert, Freunde seit Kindertagen, träumen davon, auch in der berühmten Lehranstalt zu studieren, obwohl sie in ihrem Dorf auf dem Land Söhne von mittellosen Eltern sind. Doch der örtliche Abbé unterrichtet sie und so schaffen sie es tatsächlich nach Paris. Während Paul sich mit einer Kopieranstalt aufs Geldverdienen versteift, stürzt sich Robert in die Studien. Die Theologie nimmt einen breiten Raum ein, und Robert findet ob seiner Intelligenz und seines Fleißes in einem Magister, Victor d'Alsace, einen Förderer und Fürsprecher. Als Robert 1229 in eine ausufernde Karnevalsfeier mit den Studenten gerät, bei der Klerus und Bürgertum angegriffen werden, ist für den Bischof und die Mutter des Königs das Maß voll. Sie ordnen eine Züchtigung der Studenten an, bei der es dann Tote gibt. Robert kann fliehen und findet vorübergehend Unterschlupf im Haus seines Freundes Paul. Dort arbeitet er als Kopist und verliebt sich unseligerweise in Marie, Pauls Frau ... - Die fiktive Hauptfigur Robert Savetier wird als ein erster Vertreter des modernen Intellektuellen geschildert. Auseinandersetzungen der Institutionen in den Jahren 1229 bis 1231 nehmen zu Recht breiten Raum ein, das meiste davon ist aber auch für Laien gut verständlich. Über Gebühr thematisiert ist die tragische Liebesgeschichte von Robert und Marie. Das Buch liest sich trotz der vielen Brüche mit fast durchwegs sehr kurzen Kapiteln gut. Eine kurzweilige, spannende Lektüre für größere Leserkreise.
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Artikelbeschreibung

Paris, an der Sorbonne, der ersten Universität der Welt: 1229 geraten Robert und Paul in den dramatischen Konflikt zwischen Gottesfurcht und der Freiheit des Denkens. Und beide kämpfen um die Liebe derselben Frau. Noch nie wurde vom Anfang unserer Universitäten erzählt wie in diesem großen Roman von Bestsellerautor Peter Prange: mitreißend, authentisch, verblüffend aktuell.»Die Rose der Welt« - so wird im ganzen Abendland die 1229 gegründete Pariser Universität gepriesen. Dorthin streben die Freunde Robert und Paul, der eine, um Karriere als Gelehrter zu machen, der andere, um als Kopist Bücher für den Lehrbetrieb zu produzieren. Am Karneval geraten beide in eine "Eselsmesse", eine orgiastische Feier der Studenten zur Verhöhnung des Bischofs und der Pfaffen. Ein Tumult bricht aus, Soldaten metzeln die Studenten nieder. Die Folgen erschüttern Paris und ganz Frankreich. Die Sorbonne tritt in den Streik, ein Machtkampf beginnt zwischen den Magistern und ihren Studenten auf der einen sowie der Obrigkeit von Kirche und Staat auf der anderen Seite. Im Sturm der entfesselten Mächte muss Robert sich entscheiden: zwischen der Liebe zur Wissenschaft und seiner Karriere - und der Liebe zur schönen Marie, in der er eine Seelenverwandte gefunden hat. Aber Marie ist die Frau seines besten Freundes Paul ...

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Personeninformation

Bestsellerautor Peter Prange ist der große Erzähler der deutschen Geschichte. Als Autor aus Leidenschaft gelingt es ihm, die eigene Begeisterung für seine Themen auf Leser und Zuhörer zu übertragen. Die Gesamtauflage seiner Werke beträgt weit über drei Millionen. 'Der Traumpalast' ist sein vierter großer Deutschland-Roman. Die Vorläufer sind Bestseller, etwa sein Roman in zwei Bänden, 'Eine Familie in Deutschland'. 'Das Bernstein-Amulett' wurde erfolgreich verfilmt, der TV-Mehrteiler zu 'Unsere wunderbaren Jahre' begeisterte in zwei Staffeln ein Millionenpublikum. Der Autor lebt mit seiner Frau in Tübingen.
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