Eine Maus namens Merlin

Roman
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Buchprofile - Rezension
Eine kleine Maus bringt wieder Sinn in das Leben der 83-jährigen Helen.
Nach mehr als 60 Jahren in Australien kehrt die 83-jährige Helen an ihren Heimatort in der Nähe von Oxford zurück. Sie hat alle ihre Lieben verloren und mit der Welt weitgehend abgeschlossen. Ihr Alltag ist geprägt von Einsamkeit, Routinen und dem Wunsch, niemandem mehr nahekommen zu müssen. Eines Tages holt sie ein Sperrmüll-Aquarium ins Haus und entdeckt darin eine Maus. Zunächst versucht sie alles, um das Tier loszuwerden, doch dann erwärmt sie sich allmählich für die Maus und beginnt, sie zu füttern. Das bewirkt, dass Helen plötzlich wieder aktiver wird, mit Menschen spricht. Helen tauft den Mäuserich „Merlin“, weil er wie durch Zauberhand in ihr Leben geraten ist. Mit ihm führt sie Gespräche, teilt Erinnerungen und entdeckt etwas längst Verlorenes wieder: Fürsorge. Indem sie sich um Merlin kümmert, öffnet sie sich auch vorsichtig wieder der Welt. Herrlich amüsant und fantastisch wird es, als Merlin erkrankt, Helen sich als Ärztin entpuppt und zusammen mit einem renommierten Herzchirurgen die Maus rettet. Nach einem langen erfolgreichen Leben hat sie nun in England “eine Maus adoptiert, ist zur Vegetarierin geworden, hat sich einen Bibliotheksausweis besorgt und das Gesetz gebrochen …” – Ein warmherziges und tröstliches Buch in einer metaphernreichen Sprache und mit einem passenden Cover, das mit feinem Humor herausragt aus den meisten sentimentalen Romanen. Ein wenig stört das Auftauchen des englischen Original-Titels “Sipsworth” – für deutsche Leser:innen unverständlich. Dennoch ein großes Lesevergnügen!
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Artikelbeschreibung

»Wenn Sie Freude in Ihrem Leseleben haben wollen, kaufen Sie dieses Buch.« Jojo Moyes

Helen Cartwright ist 83 Jahre alt und hat keine großen Erwartungen mehr an ihre Zukunft. Doch eines Tages tritt das Schicksal in Form einer Maus in ihr Leben. Nach und nach, in kleinen Schritten, wagt sie unfreiwillig einen Neuanfang. Mit großem Gefühl erzählt Simon Van Booy von der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen einer Witwe und einer Maus, und erinnert uns daran, dass es immer zweite Chancen geben kann.

Nach sechzig Jahren in Australien kehrt Helen Cartwright in den kleinen Ort in der Nähe von Oxford zurück, in dem sie geboren wurde. Sie kauft ein kleines Haus mit senfgelber Tür und führt ein zurückgezogenes Leben: Jeder Tag eine Wiederholung des vorherigen, als ob es sogar für den Tod eine Warteschlange gäbe. Doch dann nimmt Helens Leben eine plötzliche Wendung, als ein unerwarteter Gast in Form einer gutmütigen Maus auftaucht. Ihre anfänglichen Versuche, die Maus wieder loszuwerden, führen sie in den Tierhandel, die Bibliothek, den Eisenwarenladen. Während die Maus in der Küchenspüle aus einem kleinen Flaschendeckel trinkt, tritt Helen wieder in Kontakt mit ihren Nachbarn - und begibt sich auf eine unerwartete Reise zurück zu sich selbst. Denn egal, was wir für uns geplant haben: Manchmal hat das Leben seine eigenen Pläne.

»Ich habe mich auf jeder Seite für dieses ungewöhnliche Duo begeistert. Simon Van Booys Figuren sind voller Charme und geprägt von dem tiefen Wunsch nach Verbundenheit, den alle Lebewesen teilen. Ich habe es geliebt.« Ann Patchett
»Ein kleines literarisches Meisterwerk... pointiert und wunderschön... bezaubernd und berührend.« Washington Post

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Personeninformation

Simon Van Booy ist ein vielfach ausgezeichneter Bestsellerautor. Er hat für die New York Times, die Financial Times, die Washington Post und die BBC geschrieben. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und sind verfilmt worden. Aufgewachsen im ländlichen Nordwales, lebt er in New York, wo er auch als Lektor und ehrenamtlicher Notfallsanitäter tätig ist.

Dorothee Merkel lebt als freie Übersetzerin in Köln. Zu ihren Übertragungen aus dem Englischen zählen Werke von Edgar Allan Poe, John Banville, John Lanchester und Monica Ali.

Pressestimmen

»'Eine Maus namens Merlin' ist ein emotionales Heftpflaster für alle, die eine gedankliche Pause brauchen in der lauten, donnernden Welt um sie herum, die aktuell immer mehr aus den Fugen zu geraten scheint.« Eva Fischl, Passauer Neue Presse, 09. April 2026 Eva Fischl Passauer Neue Presse 20260409
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