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Roman | Die Geschichte ihres berühmtesten Porträts zum 100. Geburtstag von Queen Elizabeth II
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Buchprofile - Rezension
Zwei Berühmtheiten treffen aufeinander: der britische Maler Lucian Freud porträtiert Queen Elisabeth II.
Dieser amüsante Roman basiert auf wahren Begebenheiten. Tatsächlich fertigte Lucian Freud, „Enfant terrible“ der britischen Kunstszene, im Jahr 2001 ein Porträt der damals amtierenden Königin von England an. Die Autorin Lea Singer hat die historischen Hintergründe akribisch recherchiert und dann literarisch verarbeitet. Es ist spannend zu lesen, wie die beiden exzentrischen und doch sehr unterschiedlichen Charaktere aufeinandertreffen. Dabei ist es ganz egal, was davon wahr ist und was frei erfunden – die Figuren sind so glaubhaft und einfühlsam dargestellt, dass sie für den Rezipienten real werden. Sowohl die Königin als auch der Künstler, die beide unter enormen Druck der Öffentlichkeit stehen, werden jenseits ihrer Rollen gezeigt: als Menschen mit Emotionen, nahbar und verletzlich. Auch die Assistenten der beiden Hauptfiguren bekommen Raum in der Geschichte, was dem Ganzen noch mehr Tiefe verleiht. Es macht Spaß, die Entstehung des Porträts und die Annäherung der beiden besonderen Persönlichkeiten zu verfolgen. Leider sind die zahlreichen Gemälde, die im Laufe der Geschichte erwähnt werden, im Buch nicht abgebildet. Wenn man also wissen möchte, wovon die Figuren gerade sprechen, ist man darauf angewiesen, die Werke parallel im Internet zu recherchieren, was den Lesefluss etwas stört. Für England-Fans, Kunstliebhaber und Freunde von psychologischen Studien ist dieser Roman trotzdem sehr zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

Die Entstehungsgeschichte ihres ungewöhnlichsten Bildes: Als Lucian Freud, Enkel Sigmund Freuds, die Queen bittet, ihr Porträt malen zu dürfen, ist er fast 80 Jahre alt und in einer persönlichen Krise. Queen Elizabeth II hat nach dem Unfalltod von Lady Di ein massives Imageproblem. Obwohl Freud als unberechenbar gilt, willigt sie ein und sitzt ihm von Mai 2000 bis Dezember 2001 in monatlichen mehrstündigen Sitzungen Modell. Der Roman erzählt, was hinter verschlossenen Türen geschah. Die Begegnung von zwei der prominentesten Briten wird zur Exkursion in sorgsam gehütete Geheimnisse. Und zum Abenteuer einer radikal neuen Erfahrung und Selbsterfahrung. Ein faszinierender Beziehungsroman, profund recherchiert und subtil imaginiert.'Singer schreibt für leidenschaftliche Leser.' Elke Heidenreich

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Pressestimmen

»Wie in Freuds Malprozess bekommt Elisabeth II. in Singers Buch von Seite zu Seite mehr menschliches Format, Lebensintensitätt« Jutta Czeguhn Süddeutsche Zeitung - Bayern 20260401
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