Herzblut

Band 7
Kluftingers siebter Fall | Allgäu-Krimi
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Buchprofile - Rezension
Kommissar Kluftingers siebter Fall führt ihn in eine kardiologische Fachklinik in Oberstaufen.
Kommissar Kluftinger fühlt sich gar nicht wohl, ein seltsames Stechen in der Brust macht ihm Angst. Seine Ehefrau Erika verschafft ihm einen Termin zu einer Untersuchung bei seinem Intimfeind Dr. Langhammer. Kluftingers Mittagstisch wird gleich zur leberkäsfreien Zone erklärt und zu Hause werden die heiß geliebten Kässpätzle von der Speisekarte gestrichen. Im Kommissariat hält eine blutige Mordserie Kluftinger und sein Team in Atem und zu allem Übel führen die Ermittlungen ihn in eine kardiologische Fachklinik in Oberstaufen. So tollpatschig und verschroben Kluftinger dem modernen Alltag gegenübersteht, so viel Gespür und Kombinationsgabe entwickelt er auf der anderen Seite bei der Bearbeitung seiner Fälle. Trotz seiner bedächtigen Art ist Kluftinger doch lernfähig, er benutzt inzwischen immerhin sein Handy und lernt in diesem Band auch Skype kennen. - Der siebte Fall kommt nur sehr langsam in die Gänge. Es braucht fast hundert Seiten, bis sich die Handlung richtig entfaltet. Die Bücher werden immer dialoglastiger. Vielleicht ist das der multimedialen Verwertung der Figur Kluftinger in den Lese-Shows der Autoren und den erfolgreichen Verfilmungen geschuldet. Mit Nachfrage ist jedenfalls überall zu rechnen.
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Artikelbeschreibung

Kluftinger ist sich sicher: Bei einem anonymen Handyanruf, der ihn ausgerechnet während einer der gefürchteten Pressekonferenzen seines Chefs erreicht, wird er Zeuge eines Mordes. "Alpträume von zu viel Schweinsbraten", tun seine Kollegen diesen Verdacht ab. Kluftinger ermittelt auf eigene Faust und findet am vermeintlichen Tatort jede Menge Blut, aber keine Leiche. Da überschlagen sich die Ereignisse: Mehrere brutale Mordfälle, anscheinend ohne Zusammenhang, erschüttern das Allgäu. Als dann doch noch der Großteil des abgängigen Toten auftaucht und Kluftinger endlich herausfindet, was all die Verbrechen verbindet, ist es fast schon zu spät ...
Dabei steht er auch privat unter Druck: Seit Tagen leidet er unter heftigem Herzstechen und befürchtet sofort das Schlimmste. Eine demütigende Untersuchung bei Erzfeind Doktor Langhammer scheint das zu bestätigen. Doch der Kommissar ist entschlossen, das Ruder noch einmal herumzureißen. Aber ob fleisch- und kässpatzenarme Ernährung und ein Yogakurs da die richtigen Mittel sind?

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Personeninformation

Volker Klüpfel teilt mit Kluftinger den Heimatort Altusried. Doch den ehemaligen Journalisten hat es beruflich nach Augsburg verschlagen. Dort lebt er nach wie vor mit seiner Familie, auch wenn ihn sein Beruf nun nicht mehr in die Kulturredaktion der Augsburger Allgemeinen, sondern an seinen Autoren-Schreibtisch führt. Studiert hat Klüpfel, Jahrgang 1971, Politik und Geschichte in Bamberg, arbeitete dann bei einer Zeitung in den USA und vertreibt sich seine Zeit mit Sport und Theater - entweder als Zuschauer oder als Mitspieler bei den Freilichtspielen in Altusried. Wie Kommissar Kluftinger.

Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten im Allgäu, studierte Germanistik und Romanistik in Erlangen. Er arbeitete nach dem Staatsexamen an verschiedenen Realschulen in Bayern, momentan aber ist er beurlaubt - um sich dem Schreiben der Romane, den Shows und der Familie widmen zu können. Kobr wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Allgäu.

Pressestimmen

"Herzblut" ist der siebente Krimi des Allgäuer Erfolgsduos, das jeden anderen Provinzspannungsbogen so blass aussehen lässt wie die Kässpatzen, die Kluftinger bis eben noch genießerisch in sich hineinschaufelte. (...) So fädeln die Autoren ein Schläufchen nach dem anderen mit aberwitzigen Einfällen und einer bösen Lust an der Abschweifung in den Krimi. Es sind aber keine Abschweifungen. Der Revolver, der im ersten Akt an der Bühnenwand hängt, geht im vierten los, die alte Theaterregel beherrschen Klüpfel und Kobr perfekt. Sächsische Zeitung 20130323
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