
Artikelbeschreibung
Joseph ist einsam und hadert mit seinem Schicksal, nicht erst, seit seine Frau Lis mit dem gemeinsamen Sohn in die Stadt gezogen ist, weil sie den Alltag auf dem Hof nicht mehr ausgehalten hat. Wahrlich etwas Besonderes in den Sechzigerjahren auf dem Land. Zum Glück ist da noch Ada, Lis' ältere Schwester, mit der sich Joseph schon immer sehr verbunden fühlt. Und dann steht plötzlich die 20-jährige Birdie vor seiner Tür, geschwächt und auf der Flucht vor ihrer Familie. Lis, Ada und Birdie - sie werden ihrem eigenen, aber auch Josephs Leben eine ganz neue Richtung geben.
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Personeninformation
Elena Fischer, geboren 1987, hat Komparatistik und Filmwissenschaft in Mainz studiert, wo sie mit ihrer Familie lebt. Ihr Debüt 'Paradise Garden' wurde sofort zum Bestseller und 2023 für den Deutschen Buchpreis sowie den Debütpreis des Harbour-Front-Literaturfestivals nominiert. 'Paradise Garden' ist bereits in 15 Sprachen übersetzt.
Bewertungen
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Wirf einen Schatten
Dieses Buch ist angenehm zu lesen, da es in einer schönen, ruhig dahinfließenden Sprache verfasst...
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Bewertung vom
Dieses Buch ist angenehm zu lesen, da es in einer schönen, ruhig dahinfließenden Sprache verfasst wurde. Auch die Handlung an sich - Mann vom Land ist verzweifelt, als seine Frau ihn mit dem gemeinsamen Sohn verlässt, möchte nicht mehr leben, findet dann aber nach und nach ins Leben zurück - klingt zunächst vielversprechend. Allerdings weist dieses Buch auch Ungereimtheiten und unmotivierte Brüche auf, die mich zunehmend gestört haben. Warum beispielsweise geht Joseph aufs Gymnasium, wird dann aber Landwirt? Warum meldet er sich in der Vorgeschichte nicht bei Ada, obwohl er sie nicht vergessen kann? Wieso gelingt es Joseph so lange nicht, plötzlich aber doch, richtige Beziehungen einzugehen? Viele dieser Fragen werden für mich zu wenig plausibel beantwortet. Joseph bleibt mit zu widersprüchlich, das Bild vom Landleben mit zwei Frauen, die beide kaum Ahnung von der Arbeit auf einem Bauernhof haben, zu unrealistisch. Daher ist dieses Buch zwar ok, aber doch nichts, was mich "vom Hocker reißt".
Dieses Buch ist angenehm zu lesen, da es in einer schönen, ruhig dahinfließenden Sprache verfasst wurde. Auch die Handlung an sich - Mann vom Land ist verzweifelt, als seine Frau ihn mit dem gemeinsamen Sohn verlässt, möchte nicht mehr leben, findet dann aber nach und nach ins Leben zurück - klingt zunächst vielversprechend. Allerdings weist dieses Buch auch Ungereimtheiten und unmotivierte Brüche auf, die mich zunehmend gestört haben. Warum beispielsweise geht Joseph aufs Gymnasium, wird dann aber Landwirt? Warum meldet er sich in der Vorgeschichte nicht bei Ada, obwohl er sie nicht vergessen kann? Wieso gelingt es Joseph so lange nicht, plötzlich aber doch, richtige Beziehungen einzugehen? Viele dieser Fragen werden für mich zu wenig plausibel beantwortet. Joseph bleibt mit zu widersprüchlich, das Bild vom Landleben mit zwei Frauen, die beide kaum Ahnung von der Arbeit auf einem Bauernhof haben, zu unrealistisch. Daher ist dieses Buch zwar ok, aber doch nichts, was mich "vom Hocker reißt".