
Artikelbeschreibung
Joseph ist einsam und hadert mit seinem Schicksal, nicht erst, seit seine Frau Lis mit dem gemeinsamen Sohn in die Stadt gezogen ist, weil sie den Alltag auf dem Hof nicht mehr ausgehalten hat. Wahrlich etwas Besonderes in den Sechzigerjahren auf dem Land. Zum Glück ist da noch Ada, Lis' ältere Schwester, mit der sich Joseph schon immer sehr verbunden fühlt. Und dann steht plötzlich die 20-jährige Birdie vor seiner Tür, geschwächt und auf der Flucht vor ihrer Familie. Lis, Ada und Birdie - sie werden ihrem eigenen, aber auch Josephs Leben eine ganz neue Richtung geben.
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Personeninformation
Elena Fischer, geboren 1987, hat Komparatistik und Filmwissenschaft in Mainz studiert, wo sie mit ihrer Familie lebt. Ihr Debüt 'Paradise Garden' wurde sofort zum Bestseller und 2023 für den Deutschen Buchpreis sowie den Debütpreis des Harbour-Front-Literaturfestivals nominiert. 'Paradise Garden' ist bereits in 15 Sprachen übersetzt.
Pressestimmen
»Alle müssen dieses Buch lesen.«
Mike Altwicker / WDR 4 WDR 4Bewertungen
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Wirf einen Schatten
Elena Fischer die Zweite
Es ist Weihnachten 1963 und Bauer Joseph ist gerade kurz davor...
Es ist Weihnachten 1963 und Bauer Joseph ist gerade kurz davor...
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5
Bewertung vom
Elena Fischer die Zweite
Es ist Weihnachten 1963 und Bauer Joseph ist gerade kurz davor sich mit einem Gewehr eine Kugel in den Kopf zu jagen. Seine Ehefrau hat ihn samt des kleinen Sohnes verlassen. Im letzten Moment klopft es auf dem Einsiedlerhof an die Haustür: Birdy, eine junge Frau, angeschlagen und erschöpft, steht vor seiner Tür. Er nimmt sie auf und kümmert sich um sie, die Geschichte nimmt ihren Lauf, bei der auch seine Schwägerin Ada eine gewichtige Rolle spielt.
Elena Fischer überrascht mich. Eine junge Autorin, welche 1963 nicht ansatzweise erlebt hat, beschreibt das Innenleben eines Mannes, dessen Leben nicht mehr lebenswert erscheint. Eine Scheidung im bäuerlichen Umfeld der 60iger Jahre, eine Undenkbarkeit. Der Name Birdy oder ein selbstverständlicher privater Telefonanschuss passen nicht recht zur Jahreszahl. Ansonsten hielt mich die Verfasserin von der ersten bis zur letzten Seite bei der Sache.
Toller zweiter Roman der jungen Schriftstellerin.
Es ist Weihnachten 1963 und Bauer Joseph ist gerade kurz davor sich mit einem Gewehr eine Kugel in den Kopf zu jagen. Seine Ehefrau hat ihn samt des kleinen Sohnes verlassen. Im letzten Moment klopft es auf dem Einsiedlerhof an die Haustür: Birdy, eine junge Frau, angeschlagen und erschöpft, steht vor seiner Tür. Er nimmt sie auf und kümmert sich um sie, die Geschichte nimmt ihren Lauf, bei der auch seine Schwägerin Ada eine gewichtige Rolle spielt.
Elena Fischer überrascht mich. Eine junge Autorin, welche 1963 nicht ansatzweise erlebt hat, beschreibt das Innenleben eines Mannes, dessen Leben nicht mehr lebenswert erscheint. Eine Scheidung im bäuerlichen Umfeld der 60iger Jahre, eine Undenkbarkeit. Der Name Birdy oder ein selbstverständlicher privater Telefonanschuss passen nicht recht zur Jahreszahl. Ansonsten hielt mich die Verfasserin von der ersten bis zur letzten Seite bei der Sache.
Toller zweiter Roman der jungen Schriftstellerin.
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Bewertung vom
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Dieses Buch ist angenehm zu lesen, da es in einer schönen, ruhig dahinfließenden Sprache verfasst...
1
3
5
Bewertung vom
Dieses Buch ist angenehm zu lesen, da es in einer schönen, ruhig dahinfließenden Sprache verfasst wurde. Auch die Handlung an sich - Mann vom Land ist verzweifelt, als seine Frau ihn mit dem gemeinsamen Sohn verlässt, möchte nicht mehr leben, findet dann aber nach und nach ins Leben zurück - klingt zunächst vielversprechend. Allerdings weist dieses Buch auch Ungereimtheiten und unmotivierte Brüche auf, die mich zunehmend gestört haben. Warum beispielsweise geht Joseph aufs Gymnasium, wird dann aber Landwirt? Warum meldet er sich in der Vorgeschichte nicht bei Ada, obwohl er sie nicht vergessen kann? Wieso gelingt es Joseph so lange nicht, plötzlich aber doch, richtige Beziehungen einzugehen? Viele dieser Fragen werden für mich zu wenig plausibel beantwortet. Joseph bleibt mit zu widersprüchlich, das Bild vom Landleben mit zwei Frauen, die beide kaum Ahnung von der Arbeit auf einem Bauernhof haben, zu unrealistisch. Daher ist dieses Buch zwar ok, aber doch nichts, was mich "vom Hocker reißt".
Elena Fischer die Zweite
Es ist Weihnachten 1963 und Bauer Joseph ist gerade kurz davor sich mit einem Gewehr eine Kugel in den Kopf zu jagen. Seine Ehefrau hat ihn samt des kleinen Sohnes verlassen. Im letzten Moment klopft es auf dem Einsiedlerhof an die Haustür: Birdy, eine junge Frau, angeschlagen und erschöpft, steht vor seiner Tür. Er nimmt sie auf und kümmert sich um sie, die Geschichte nimmt ihren Lauf, bei der auch seine Schwägerin Ada eine gewichtige Rolle spielt.
Elena Fischer überrascht mich. Eine junge Autorin, welche 1963 nicht ansatzweise erlebt hat, beschreibt das Innenleben eines Mannes, dessen Leben nicht mehr lebenswert erscheint. Eine Scheidung im bäuerlichen Umfeld der 60iger Jahre, eine Undenkbarkeit. Der Name Birdy oder ein selbstverständlicher privater Telefonanschuss passen nicht recht zur Jahreszahl. Ansonsten hielt mich die Verfasserin von der ersten bis zur letzten Seite bei der Sache.
Toller zweiter Roman der jungen Schriftstellerin.
Es ist Weihnachten 1963 und Bauer Joseph ist gerade kurz davor sich mit einem Gewehr eine Kugel in den Kopf zu jagen. Seine Ehefrau hat ihn samt des kleinen Sohnes verlassen. Im letzten Moment klopft es auf dem Einsiedlerhof an die Haustür: Birdy, eine junge Frau, angeschlagen und erschöpft, steht vor seiner Tür. Er nimmt sie auf und kümmert sich um sie, die Geschichte nimmt ihren Lauf, bei der auch seine Schwägerin Ada eine gewichtige Rolle spielt.
Elena Fischer überrascht mich. Eine junge Autorin, welche 1963 nicht ansatzweise erlebt hat, beschreibt das Innenleben eines Mannes, dessen Leben nicht mehr lebenswert erscheint. Eine Scheidung im bäuerlichen Umfeld der 60iger Jahre, eine Undenkbarkeit. Der Name Birdy oder ein selbstverständlicher privater Telefonanschuss passen nicht recht zur Jahreszahl. Ansonsten hielt mich die Verfasserin von der ersten bis zur letzten Seite bei der Sache.
Toller zweiter Roman der jungen Schriftstellerin.
Dieses Buch ist angenehm zu lesen, da es in einer schönen, ruhig dahinfließenden Sprache verfasst wurde. Auch die Handlung an sich - Mann vom Land ist verzweifelt, als seine Frau ihn mit dem gemeinsamen Sohn verlässt, möchte nicht mehr leben, findet dann aber nach und nach ins Leben zurück - klingt zunächst vielversprechend. Allerdings weist dieses Buch auch Ungereimtheiten und unmotivierte Brüche auf, die mich zunehmend gestört haben. Warum beispielsweise geht Joseph aufs Gymnasium, wird dann aber Landwirt? Warum meldet er sich in der Vorgeschichte nicht bei Ada, obwohl er sie nicht vergessen kann? Wieso gelingt es Joseph so lange nicht, plötzlich aber doch, richtige Beziehungen einzugehen? Viele dieser Fragen werden für mich zu wenig plausibel beantwortet. Joseph bleibt mit zu widersprüchlich, das Bild vom Landleben mit zwei Frauen, die beide kaum Ahnung von der Arbeit auf einem Bauernhof haben, zu unrealistisch. Daher ist dieses Buch zwar ok, aber doch nichts, was mich "vom Hocker reißt".