Die Reise

24,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar

Artikelbeschreibung

Polen im Herbst 1942. In der Flucht aus dem Ghetto erkennen zwei jüdische Schwestern ihre letzte Überlebenschance. Unter neuen Namen, Elzbieta und Katarzyna, melden sie sich als polnische Freiwillige zur Zwangsarbeit in Deutschland, dem Feindesland. Die »Reise«, die jetzt beginnt, birgt zahllose Gefahren: Denunziationen, Verhöre, Gerüchte zwingen die jungen Frauen wieder und wieder zum Aufbruch. Zunächst im Arbeitslager, später auf Bauernhöfen, wo man sie anheuert - überall müssen sie fürchten, entdeckt zu werden. Wie lebt man unter falscher Identität, ohne sich selbst zu verlieren? Wie verbirgt man die Angst, die das ganze Denken bestimmt?

Ida Fink lässt in ihrem autobiographischen Roman Elzbieta die Erinnerungen an eine existenzielle Ausnahmesituation rekonstruieren, an einen jahrelangen Albtraum, ein Überleben am Rand des Abgrunds, der »Auschwitz« heißt. Eine Erzählung von hoher atmosphärischer Intensität über Hass und Gräuel, aber auch über unverhoffte Hilfsbereitschaft und bedingungslose Geschwisterliebe. Ein ergreifender Text, in dem das Unfassbare geschichtlicher Wirklichkeit erfahrbar wird.

Produktsicherheit

Hersteller: Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH
Anschrift: Kaiserstraße 79
DE-60329 Frankfurt am Mai
Kontakt: info@schoeffling.de

Personeninformation

Ida Fink, geboren 1921 in Zbaraz, Polen, studierte Musik am Lemberger Konservatorium. Während der deutschen Besatzung lebte sie im Ghetto ihrer Geburtsstadt, aus dem ihr und ihrer Schwester mit gefälschten Papieren die Flucht gelang. Die beiden wurden als polnische Zwangsarbeiterinnen nach Deutschland deportiert. 1957 verließ sie Polen und wanderte mit ihrer Familie nach Israel aus, wo sie in einer Musikbibliothek arbeitete und für das Forschungsinstitut Yad Vashem Holocaustüberlebende interviewte. Erst 1971 begann sie, ihre eigenen Werke zu veröffentlichen. Ida Fink starb 2011 in Tel Aviv.

Pressestimmen

»Ida Finks hochliterarischer Text [...] packt die Leser mit Haut und Haar. Er führt die Nachgeborene nah heran an die Zone jenseits der Worte, in der Menschen ihre Mitmenschen zu Tode jagen.« Bernadette Conrad / Berliner Zeitung

»Ein dauerhaft bedeutsamer Beitrag zur Erinnerungskultur, der in vielen Bibliotheken seinen Platz finden sollte.« Jürgen Seefeldt / ekz Bibliotheksservice

»Aus einem zeitlichen Abstand von mehreren Jahrzehnten ist es Fink gelungen, über diese Jahre eines Ausnahmezustands, der Flucht, aber auch der Verwandlung in verschiedene Identitäten, ein literarisches Zeugnis von ungeheurer Wucht zu erschaffen, dessen Lektüre unbedingt zu empfehlen ist.« Valerie Bäuerlein / Berliner Morgenpost

Mehr von Fink, Ida

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.