Sunshine Man

Roman
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Buchprofile - Rezension
Birdie will den Mann erschießen, der ihre Halbschwester ermordet haben soll. Er saß dafür im Gefängnis – ist er wirklich der Mörder?
Der erste Satz in einem Buch muss sitzen – das ist eine viel besungene Regel. Nun, dieser erste Satz haut richtig rein und reißt den Leser in die Geschichte: „Die Woche, in der ich einem Mann in den Kopf schoss, fing ganz normal an.“ Der Roman startet mit Birdie, Ehefrau und Mutter, die nach Außen ein ganz normales Leben zu führen scheint. Aber hinter der Fassade stecken Schmerz und Rachegedanken: Vor 18 Jahren hat James Maguire ihre Halbschwester ermordet, heute wird er aus dem Gefängnis entlassen. Birdie hat auf diese Nachricht gewartet. Sie schnappt sich die vorbereitete Tasche mit der Waffe und macht sich auf, um James zu töten. Die Erzählperspektive wechselt, auch James kommt zu Wort. Zudem wird die Vergangenheit aufgedröselt, Birdies und James’ Lebensgeschichten erzählt. Mehr und mehr werden alle scheinbaren Gewissheiten infrage gestellt: War wirklich James der Mörder? Spannend erzählt, mit einem überraschenden Ende und historischem Einblick ist dieser Roman eine wunderbare, wenn auch düstere Lektüre. Empfohlen für alle Bestände.
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Artikelbeschreibung

»Die Woche, in der ich einem Mann in den Kopf schoss, fing ganz normal an.«

Eine Suche, ein Erwachen - und die Grautöne der Schuld

Es ist ein kalter Januarmorgen, an dem Birdie Keller die Nachricht erhält, auf die sie 18 Jahre gewartet hat. Der Mann, der ihre Schwester ermordet hat, wird aus dem Gefängnis entlassen. Mit einem Plan - und einer Waffe - verlässt Birdie ihr Zuhause, ihre Familie, ihr Leben, um den Mann zu suchen, der für sie alles andere als ein Fremder ist. Von London über Cornwall folgt sie ihm, Jimmy Maguire, bis zurück in ihre Heimat Devon - jene Landschaft, in der die Erinnerungen Birdies Gewissheiten einstürzen lassen und die Vergangenheit die Gegenwart niemals loslässt.

Die Sehnsucht nach Gerechtigkeit, die alles verschlingt

Emma Stonex erzählt von der Reise einer Frau, die den Verlauf der Geschichte selbst in die Hand nimmt, von der wahren Bedeutung von Chancenlosigkeit, Schwesternschaft und dem Versuch, dem eigenen Schicksal zuentkommen. Ein Buch voller psychologischer Tiefe, atemraubender Spannung und der Verzweiflung der Einsamkeit.

Das neue genresprengende Spannungshighlight der Autorin von Die Leuchtturmwärter

Produktsicherheit

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Personeninformation

Emma Stonex, 1983 in Northamptonshire in England geboren und aufgewachsen, begann ihre Karriere als Lektorin. Mehrere Jahre arbeitete sie erfolgreich in einem großen Verlagshaus, bevor sie ihrem Traum vom Schreiben folgte und ihr gefeiertes Debut »Die Leuchtturmwärter« veröffentlichte. Stonex lebt heute in Bristol.

Eva Kemper, geboren 1972 in Bochum, studierte in Düsseldorf Literaturübersetzen. Neben Junot Díaz' »Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao« übersetzte sie aus dem Englischen u. a. Werke von Peter Carey, Louis de Bernières, Tom Rob Smith, Martin Millar und Penny Hancock.

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