Nein sagen

Über den 20. Juli 1944, meine Eltern und persönliche Verantwortung heute
16,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Rede zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 – und was wir von ihnen lernen können.
Matthias Brandt, den sicher viele als TV-Kommissar, Bühnenschauspieler, Hörbuchsprecher kennen, ist der jüngste Sohn des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt. Am 20.7. 2025 hielt er eine denkwürdige und eindrucksvolle Rede anlässlich der Erinnerung an die Widerstandskämpfer des 20. Juli in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee. Diese Rede, erweitert durch tiefergehende Gedanken Brandts, liegt nun als Buch vor. Während der Vorbereitung dazu beschäftigte sich Brandt, der sich selbst bislang als eher unpolitisch gesehen hat, mit der Geschichte seines Vaters und seiner Mutter, die von Norwegen aus die Widerstandsbewegung gegen das Hitlerregime organisierten, sowie der anderen Widerstandskämpfer um Graf Stauffenberg. Und er kommt zum Schluss, dass ähnlich wie vor über 90 Jahren auch heute unsere Demokratie massiv bedroht wird durch rechtsextreme Strömungen. In seiner Rede lässt Brandt das Leben der Widerstandskämpfer, vor allem seiner Eltern, Helmuth James Graf von Moltkes und seiner Frau, Julius Lebers und Anton Saefkows Revue passieren. Er beschreibt mit eindringlichen, zutiefst bewegenden Worten, auf welch vielfältige Art sie den Widerstand gegen den Naziterror aufbauten, organisierten, umsetzten. Und kommt am Ende zum Fazit, dass auch heute jeder von uns, dem unsere Demokratie höchstes Gut ist, gefordert ist, Stellung zu beziehen gegen Rechtsextremismus in jeglicher Form. – Diese Rede, gehalten von einem – wie er selbst sagt – politischen Laien ist weitaus hellsichtiger, treffender als Vieles, was von politischer Seite zu diesem Thema verlautbart wird. Sie ist durchaus von Gehalt und Bedeutung vergleichbar mit Richard von Weizsäckers berühmter Rede vom 8. Mai 1985. Jeder, der sich als deutscher Demokrat fühlt, sollte sie lesen, sie würde auch äußerst geeignet sein als Pflichtlektüre im Schulunterricht. – Allen Büchereien dringend zu empfehlen.
Weiterlesen
Susanne Steufmehl empfiehlt:

Schauspieler, Hörbuchsprecher und Schriftsteller Matthias Brandt wurde 2025 gebeten, die Rede zum Gedenktag für die hingerichteten Widerstandskämpfer des 20. Juli zu halten. Ihm war klar, dass nicht sein kulturelles Schaffen der Grund dafür war, sondern die Tatsache, der Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers zu sein, der gemeinsam mit seiner Frau Rut ebenfalls dem Widerstand gegen das Naziregime angehörte. Nach anfänglichem Zögern und intensiven Überlegungen sagte er schließlich zu. Dieses kleine, aber immens wichtige Buch, entstand auf der Grundlage seiner denkwürdigen Ansprache. Es legt Zeugnis ab für seine starke Haltung für unsere demokratischen Grundwerte und gegen die zunehmend stärker werdenden rechtsextremen Strömungen in unserer Gesellschaft, die diese massiv bedrohen. Sein Fazit, jeder und jede müsse Stellung beziehen, und zwar jetzt, durchdringt seine Worte und ist ein starker und nahbar formulierter Appell. Ein Buch, dass man auch in Schulen lesen sollte, zum Beispiel in der Verfassungsviertelstunde.

Susanne Steufmehl, Medienberaterin Belletristik und Sachbuch
RegalGeflüster empfiehlt:

Artikelbeschreibung

Über den Mut, Nein zu sagenAngesichts der neuen Bedrohung der Demokratie durch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit erinnert der Schauspieler Matthias Brandt an den Mut der Widerstandskämpfer und -kämpferinnen gegen das NS-Regime, zu denen auch seine Eltern gehörten.Matthias Brandt hielt 2025 eine denkwürdige Rede zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee - dem Ort, an dem viele der Beteiligten an dem Attentat gegen Adolf Hitler hingerichtet wurden. Als Sohn des Emigranten und späteren Bundeskanzlers Willy Brandt und seiner Frau Rut nahm Matthias Brandt die Rede zum Anlass, aus heutiger Sicht über den Mut und die Motive der Verschwörer des 20. Juli und vieler anderer Widerstandskämpfer:innen, zu denen auch die eigenen Eltern gehört hatten, nachzudenken und auch sich selbst über notwendige Konsequenzen aus der Geschichte zu befragen. Den Ausschlag, sich mit diesem, auf seiner Rede basierenden Buch politisch zu äußern, gaben für Matthias Brandt die bedrohliche Wiederkehr des Rechtsextremismus und die Wahlerfolge der AfD.

Produktsicherheit

Hersteller: Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Anschrift: Bahnhofsvorplatz 1
Köln
DE
Kontakt: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

Pressestimmen

»Brandts Plädoyer richtet sich an uns alle, etwas gegen den um sich greifenden Rechtsradikalismus und die Geschichtsvergessenheit zu unternehmen.« Rüdiger Schaper Der Tagesspiegel 20260509
Mehr von Brandt, Matthias

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.