
Artikelbeschreibung
Die East India Company: Die schmutzigen Geschäfte einer Welthandelsmacht
Die British East India Company war der unrühmliche Vorreiter kolonialistischer Ausbeutung eines ganzen Subkontinents. Indien wurde im 17. und 18. Jahrhundert nicht etwa von einem anderen Staat unterworfen, sondern von einer gewinnorientierten Privatfirma mit Sitz in London. In einem großen historischen Panorama erzählt der mehrfach Bestsellerautor William Dalrymple den beispiellos blutigen Aufstieg der Company zur dominierenden Welthandelsmacht filmreif nach. Dabei berücksichtigt er zum ersten Mal auch die indische Perspektive und macht so diese Ursünde des britischen Kolonialismus in all ihrer Grausamkeit verständlich.
Im Oktober 1764 besiegte die East India Company den jungen Mogulkaiser Shah Alam II. auf dem Schlachtfeld und setzte eine eigene Regierung ein, die über den indischen Subkontinent herrschte. Diese wurde von englischen Kaufleuten geführt und trieb mit Hilfe einer eigenen Armee Steuern ein. Von diesem Zeitpunkt an war die Company keine bloße Handelsfirma mehr, sondern wurde zur aggressiven Kolonialmacht. Im Lauf der folgenden Jahrzehnte unterwarf sie dann fast ganz Indien südlich von Delhi und wurde zum unrühmlichen Vorreiter kolonialistischer Ausbeutung. Im glänzend erzählten Buch von William Dalrymple kommt nun auch die Perspektive der Moguln und Einheimischen zu ihrem Recht. Der Autor hat zahlreiche unveröffentlichte Quellen auf Urdu, Persisch und Punjabi ausgewertet und kann die dramatischen Ereignisse so auch durch die Augen der Beteiligten zum Leben erwecken.
Die British East India Company war der unrühmliche Vorreiter kolonialistischer Ausbeutung eines ganzen Subkontinents. Indien wurde im 17. und 18. Jahrhundert nicht etwa von einem anderen Staat unterworfen, sondern von einer gewinnorientierten Privatfirma mit Sitz in London. In einem großen historischen Panorama erzählt der mehrfach Bestsellerautor William Dalrymple den beispiellos blutigen Aufstieg der Company zur dominierenden Welthandelsmacht filmreif nach. Dabei berücksichtigt er zum ersten Mal auch die indische Perspektive und macht so diese Ursünde des britischen Kolonialismus in all ihrer Grausamkeit verständlich.
Im Oktober 1764 besiegte die East India Company den jungen Mogulkaiser Shah Alam II. auf dem Schlachtfeld und setzte eine eigene Regierung ein, die über den indischen Subkontinent herrschte. Diese wurde von englischen Kaufleuten geführt und trieb mit Hilfe einer eigenen Armee Steuern ein. Von diesem Zeitpunkt an war die Company keine bloße Handelsfirma mehr, sondern wurde zur aggressiven Kolonialmacht. Im Lauf der folgenden Jahrzehnte unterwarf sie dann fast ganz Indien südlich von Delhi und wurde zum unrühmlichen Vorreiter kolonialistischer Ausbeutung. Im glänzend erzählten Buch von William Dalrymple kommt nun auch die Perspektive der Moguln und Einheimischen zu ihrem Recht. Der Autor hat zahlreiche unveröffentlichte Quellen auf Urdu, Persisch und Punjabi ausgewertet und kann die dramatischen Ereignisse so auch durch die Augen der Beteiligten zum Leben erwecken.
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Wilhelmstraße 9 DE-80801 München |
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Personeninformation
William Dalrymple ist mehrfacher Bestsellerautor und international renommierter Experte zur Geschichte Indiens. Er ist reichweitenstarker Podcaster und Fernsehmoderator und schreibt u.a. für die New York Review of Books, The New Yorker und den Guardian. Er war Visiting Fellow in Princeton, Brown und am All Souls College in Oxford und erhielt die Ehrendoktorwürde von sechs weiteren Universitäten. 2020 wurde er von Prospect zu einem der World's Top 50 Thinkers gekürt. Unter seinen Vorfahren befindet sich eine Mogulprinzessin, er lebt mit seiner Familie auf einer Ziegenfarm außerhalb von Delhi.
William Dalrymple ist mehrfacher Bestsellerautor und international renommierter Experte zur Geschichte Indiens. Er ist reichweitenstarker Podcaster und Fernsehmoderator und schreibt u.a. für die New York Review of Books, The New Yorker und den Guardian. Er war Visiting Fellow in Princeton, Brown und am All Souls College in Oxford und erhielt die Ehrendoktorwürde von sechs weiteren Universitäten. 2020 wurde er von Prospect zu einem der World's Top 50 Thinkers gekürt. Unter seinen Vorfahren befindet sich eine Mogulprinzessin, er lebt mit seiner Familie auf einer Ziegenfarm außerhalb von Delhi.
Pressestimmen
"Sein Buch ... blickt ebenso mit den Augen der Inder auf die Fremden von jenseits des Meeres wie aus der Perspektive der Briten auf die faszinierende Welt des Subkontinents"
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Kilb
"Geballte Geschichte ... die ganze Zeit an die Gegenwart erinnert ... endlich auch in deutscher Übersetzung erhältlich."
Deutschlandfunk Studio 9, Andrea Roedig
"Verglichen mit der Dominanz der East India Company (EIC) um 1800 wirken Google, Amazon und Co fast putzig. ... 'Anarchie' will beides sein, ein packendes Geschichtspanorama und historischwarnendes Lehrstück."
FALTER, Oliver Hochadel
"aufregendes Sachbuch ... Das wissenschaftlich hervorragende Großwerk Dalrymples liest sich wie eine Geschichte Indiens aus der Perspektive von Aktionären."
nd, Andreas Form
"Eindrücklich."
NZZ Geschichte, Claudia Mäder
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Kilb
"Geballte Geschichte ... die ganze Zeit an die Gegenwart erinnert ... endlich auch in deutscher Übersetzung erhältlich."
Deutschlandfunk Studio 9, Andrea Roedig
"Verglichen mit der Dominanz der East India Company (EIC) um 1800 wirken Google, Amazon und Co fast putzig. ... 'Anarchie' will beides sein, ein packendes Geschichtspanorama und historischwarnendes Lehrstück."
FALTER, Oliver Hochadel
"aufregendes Sachbuch ... Das wissenschaftlich hervorragende Großwerk Dalrymples liest sich wie eine Geschichte Indiens aus der Perspektive von Aktionären."
nd, Andreas Form
"Eindrücklich."
NZZ Geschichte, Claudia Mäder
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