Das Mosaik der Frauen

Roman
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Buchprofile - Rezension
10 Erzähltage sind 10 Frauen gewidmet, die Nadim Suris Leben geprägt und bereichert haben, wie ein farbiger Stein in einem Mosaik.
Said Mardini kommt im Jahr 1971 aus Beirut nach Deutschland. Er flüchtet aus einer Diktatur, die ihm, dem Dichter, die Freude am Leben genommen hat. Hier wird er studieren, Dolmetscher werden und heiraten. Einer seiner Studienkollegen, Klaus Rosenbaum, wird Arzt und vermittelt ihm Arbeit als Begleiter für reiche arabische Patienten. Dabei lernt er auch Nadim Suri kennen. Nadim kommt in Damaskus zur Welt, damals eine offene Gesellschaft, in der sich die verschiedenen Religionen noch miteinander vertragen. Dies ändert sich rasch und Nadim muss seinen Tod vortäuschen und nach Deutschland flüchten, wo er sich eine Existenz als Dolmetscher aufbaut und wohlhabend wird. Auf seinem Weg trifft er auf Frauen, die ihn nachhaltig prägen und sein Leben beeinflussen. All diese Geschichten erzählt er Said, während er im Krankenhaus seinem Tod nahe ist. – Der Roman ist im Stil orientalischer Erzählkunst mit viel Herz, auch feinem Humor, erzählt und flüssig geschrieben. Die Charaktere sind mit viel Empathie und authentisch skizziert. Der Autor, der sich seit vielen Jahren für die Aussöhnung zwischen Palästinensern und Israelis einsetzt, verknüpft jedes Kapitel mit den politischen Ereignissen und kritisiert jegliche Art von religiösem Fanatismus. Er gewährt den Lesenden nicht nur interessante Einblicke in die orientalischen Lebens- und Gedankenwelten, sondern beschreibt auch die Wirkung deutscher Verhaltensweisen auf die Geflüchteten. – Für alle Bestände geeignet.
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Artikelbeschreibung

Ein Feuerwerk der Liebe und eine Hommage an die Kraft der Frauen - der neue Roman des Bestsellerautors Rafik SchamiNadim Suri erzählt von den Lieben seines Lebens. Wie er in Damaskus als Sohn eines christlichen Syrers und einer deutsch-jüdischen Mutter aufwuchs. Wie er als junger Mann offiziell in der Heimat begraben wurde und heimlich über Beirut nach Deutschland floh. Wie er in Heidelberg als Dolmetscher erfolgreich war, und dass er seine wichtigsten Eigenschaften den Frauen verdankt. Jedes Kapitel ist einer Frau gewidmet, und auch wenn manche Liebe tragisch endet - Nadims erste Frau Salma wird vom Geheimdienst ermordet -, hinterlässt jede einen unverzichtbaren Mosaikstein in seiner Seele. Ein Roman voll spannender, abenteuerlicher Szenen, aber auch voller Wärme und Zuneigung - eine Hommage an die Kraft der Frauen.

Produktsicherheit

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Personeninformation

Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren und lebt seit 1971 in Deutschland. Sein umfangreiches Werk wurde in 35 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so u.a. mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Preis »Gegen Vergessen - Für Demokratie«, dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis, der Carl-Zuckmayer-Medaille und zuletzt der Grimm-Bürgerdozentur. Im Hanser Kinder- und Jugendbuch erschien u.a. »Das ist kein Papagei« (illustriert von Wolf Erlbruch, 1994), »Die Sehnsucht der Schwalbe« (2000), »Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm« (2003, illustriert von Ole Könnecke), »Der Kameltreiber von Heidelberg« (2006, illustriert von Henrike Wilson), »Das Herz der Puppe« (2012, illustriert von Kathrin Schärer), »Meister Marios Geschichte« (2013, illustriert von Anja Maria Eisen), »Elisa oder Die Nacht der Wünsche« (2019, illustriert von Gerda Raidt), »Der beste Zufall der Welt« (2026, illustriert von Annette Swoboda); im Erwachsenenprogramm des Verlages »Die dunkle Seite der Liebe« (Roman, 2004), »Das Geheimnis des Kalligraphen« (Roman, 2008), »Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte« (2011), »Sophia oder Der Anfang aller Geschichten« (Roman, 2015), »Die geheime Mission des Kardinals« (Roman, 2019), »Mein Sternzeichen ist der Regenbogen« (Erzählungen, 2021) und »Wenn du erzählst, erblüht die Wüste« (Roman, 2023).

Pressestimmen

»Rafik Schami macht in seinem Werk sichtbar, wie Menschen in einer Diktatur leben, unter Beobachtung, mit Angst vor Verhaftung oder Folter. Aber er erzählt eben auch mit Humor, Lebensklugheit und Kampfgeist. Dabei schreibt Rafik Schami nie anklagend, er wird nie heftig, brutal, sondern bleibt erzählend und menschlich. Man fühlt sich in Schamis Texten zu Hause.« Annette König, SRF, 23.06.26 »Rafik Schami reiht Geschichten wie Lampions auf.« Katharina Lohmeyer, Bremen Zwei, 23.06.26 »Ein Star-Schriftsteller auf der Höhe seines Schaffens.« Heribert Vogt, Rhein-Neckar-Zeitung, 23.06.26 »Rafik Schami ist wieder ein abenteuerlicher und auch ein sehr zu Herzen gehender Roman gelungen.« Andrea Gerk, Deutschlandfunk Kultur, 21.05.26 »Ein warmherziger, vielschichtiger Roman über die Kraft von Beziehungen. Rafik Schami erzählt in seiner unverwechselbaren, lebendigen, bisweilen märchenhaften Sprache - stets verwoben mit politischen und historischen Realitäten. Abenteuerliche Episoden stehen neben leisen, nachdenklichen Momenten und verleihen dem Buch seine spürbare Tiefe.« Pascale Mayer, Galore, 22.05.26 »Ein facettenreiches, funkelndes Bild und ein leiser, weiser Blick zurück.« Dagmar Gilcher, Rheinpfalz, 19.06.26 »Einprägsame Sätze, die man sich anstreichen möchte, Figuren, die man nicht mehr vergessen wird und Anekdoten, die einen zum Schmunzeln bringen - ein typischer Rafik Schami eben.« Leonie Berger, SWR Kultur, 30.05.26 »Rafik Schami zeichnet ein großes Bild in kleinen Geschichten. Ein bewegender Roman.« Katharina Salzer, Kurier, 28.06.26
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