
Artikelbeschreibung
Christiane Hoffmann über den Verlust persönlicher und politischer Träume
Ende der achtziger Jahre: eine Gruppe von jungen Frauen studiert Russisch. Sie lesen Dostojewski, trinken Wodka und reisen durch die Sowjetunion. Es ist eine Zeit des Aufbruchs, der Träume von einem demokratischen Russland und einem friedlichen Europa. Jahrzehnte später nimmt sich eine von ihnen das Leben. Es ist die Woche, in der Russland die Ukraine überfällt.
24. Februar 2022: Russland überfällt die Ukraine. Doch Christiane Hoffmann erhält an diesem Tag eine weitere schlimme Nachricht. Eine ihrer engsten Freundinnen hat sich das Leben genommen. Nun stellt sie sich die Frage: Hätte man es verhindern können? Den Tod der Freundin, aber auch den Krieg gegen die Ukraine und die Selbstzerstörung Russlands? Feinfühlig beobachtet und glänzend geschrieben, verbindet Hoffmanns Buch die Erinnerung an eine besondere Freundschaft mit der Geschichte der deutsch-russisch-ukrainischen Beziehungen, erzählt aus der persönlichen Anschauung der Autorin. Es tut dies auf eine Weise, die Raum lässt für Zweifel und Trauer, für Fragen und Ambivalenzen. Damit gibt sie den Debatten um Russland die emotionale Tiefe zurück, für die im ersten Schock nach dem Angriff kein Platz mehr war, und schlägt zugleich Brücken über die Gräben, die dieses Thema in die deutsche Gesellschaft eingezogen hat.
Ende der achtziger Jahre: eine Gruppe von jungen Frauen studiert Russisch. Sie lesen Dostojewski, trinken Wodka und reisen durch die Sowjetunion. Es ist eine Zeit des Aufbruchs, der Träume von einem demokratischen Russland und einem friedlichen Europa. Jahrzehnte später nimmt sich eine von ihnen das Leben. Es ist die Woche, in der Russland die Ukraine überfällt.
24. Februar 2022: Russland überfällt die Ukraine. Doch Christiane Hoffmann erhält an diesem Tag eine weitere schlimme Nachricht. Eine ihrer engsten Freundinnen hat sich das Leben genommen. Nun stellt sie sich die Frage: Hätte man es verhindern können? Den Tod der Freundin, aber auch den Krieg gegen die Ukraine und die Selbstzerstörung Russlands? Feinfühlig beobachtet und glänzend geschrieben, verbindet Hoffmanns Buch die Erinnerung an eine besondere Freundschaft mit der Geschichte der deutsch-russisch-ukrainischen Beziehungen, erzählt aus der persönlichen Anschauung der Autorin. Es tut dies auf eine Weise, die Raum lässt für Zweifel und Trauer, für Fragen und Ambivalenzen. Damit gibt sie den Debatten um Russland die emotionale Tiefe zurück, für die im ersten Schock nach dem Angriff kein Platz mehr war, und schlägt zugleich Brücken über die Gräben, die dieses Thema in die deutsche Gesellschaft eingezogen hat.
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| Hersteller: | Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG |
| Anschrift: |
Wilhelmstraße 9 DE-80801 München |
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Personeninformation
Christiane Hoffmann ist Autorin, Journalistin und Osteuropa-Expertin. Nach dem Studium der Slawistik, osteuropäischen Geschichte und Journalistik in Freiburg, Leningrad und Hamburg arbeitete sie fast 20 Jahre für die FAZ, unter anderem als Auslandskorrespondentin in Moskau und Teheran. Anfang 2013 wechselte sie in die Leitung des Spiegel-Hauptstadtbüro. Sie war zudem häufig Gast in Rundfunk und Fernsehen, bevor sie unter der Ampelkoalition Stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung wurde.
Pressestimmen
"beschreibt den Weg der Freundschaft und den Weg Russlands seit 1989 ... Hoffmann verknüpft die beiden Erzählstränge auf elegante Art und nimmt den Leser mit auf eine Reise, die Raum lässt für Ambivalenz und Trauer und dennoch präzise analysiert."
ZDF Mittagsmagazin, Anja Heyde
"Man kann es als Plädoyer lesen, Russland als Zivilgesellschaft trotz Krieg und Putin nicht einfach abzuschreiben."
Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste von Welt, NZZ, RBB Kultur, Ö1 im August 2026
"Die geplatzten Träume werden zum leitenden Motiv dieses persönlich-politischen Erinnerungsbuches ... atmosphärisch dichte, nachdenkliche Schilderungen ... kenntnisreich."
Neue Zürcher Zeitung, Bücher am Sonntag, Martina Läubli
"Ein wahnsinnig intelligentes und zutiefst berührendes Buch ... mit scharf-analytischem Blick das europäische, insbesondere das deutsche Verhältnis zu Russland, der Ukraine, den baltischen Staaten und den weiteren ehemaligen Sowjetrepubliken kritisch zu beleuchten."
Frankfurter Rundschau, Jana Fuchs
"Schreibt mit unbändiger seelischer Kraft. ... Das Buch bringt uns ihre Welt nahe, als wären wir ein Teil von ihr."
Welt am Sonntag, Hannah Bethke
"Historische Ereignisse verbunden mit sehr Persönlichem"
RBB radio 3, Susanne Papawassiliu
"Das Buch verbindet ein persönliches Schicksal mit weltpolitischen Umbrüchen."
RBB radio 3
"Verbindet ihre persönliche Trauer mit der weltpolitischen Tragik. Intensiv, sehr literarisch"
Hörzu, Gong
"Präzise, sehr feinfühlig ... Der Blick der Autorin ... ist persönlich, darüber hinaus jedoch der einer exzellenten Journalistin."
Der Kultur-Blog, Ingrid Mosblech-Kaltwasser
"Es geht um die verpassten Chancen, den Krieg in der Ukraine doch verhindert zu haben."
Podcast Table Today, Michael Bröcker
ZDF Mittagsmagazin, Anja Heyde
"Man kann es als Plädoyer lesen, Russland als Zivilgesellschaft trotz Krieg und Putin nicht einfach abzuschreiben."
Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste von Welt, NZZ, RBB Kultur, Ö1 im August 2026
"Die geplatzten Träume werden zum leitenden Motiv dieses persönlich-politischen Erinnerungsbuches ... atmosphärisch dichte, nachdenkliche Schilderungen ... kenntnisreich."
Neue Zürcher Zeitung, Bücher am Sonntag, Martina Läubli
"Ein wahnsinnig intelligentes und zutiefst berührendes Buch ... mit scharf-analytischem Blick das europäische, insbesondere das deutsche Verhältnis zu Russland, der Ukraine, den baltischen Staaten und den weiteren ehemaligen Sowjetrepubliken kritisch zu beleuchten."
Frankfurter Rundschau, Jana Fuchs
"Schreibt mit unbändiger seelischer Kraft. ... Das Buch bringt uns ihre Welt nahe, als wären wir ein Teil von ihr."
Welt am Sonntag, Hannah Bethke
"Historische Ereignisse verbunden mit sehr Persönlichem"
RBB radio 3, Susanne Papawassiliu
"Das Buch verbindet ein persönliches Schicksal mit weltpolitischen Umbrüchen."
RBB radio 3
"Verbindet ihre persönliche Trauer mit der weltpolitischen Tragik. Intensiv, sehr literarisch"
Hörzu, Gong
"Präzise, sehr feinfühlig ... Der Blick der Autorin ... ist persönlich, darüber hinaus jedoch der einer exzellenten Journalistin."
Der Kultur-Blog, Ingrid Mosblech-Kaltwasser
"Es geht um die verpassten Chancen, den Krieg in der Ukraine doch verhindert zu haben."
Podcast Table Today, Michael Bröcker
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