Für mehr innere Balance im Alltag
– Tipps von Yoga-Expertinnen
Je nach Art der Praxis muss man für Yoga nicht besonders sportlich oder beweglich sein. Wer trotzdem vor einem Kurs zurückschreckt, für den haben Expertinnen zum Welt-Yoga-Tag am 21. Juni einige Tipps - für Entspannung im Alltag.
Die richtige Atmung hilft, das Nevensysem zuberuhigen. Foto: © StockAdobe/La Famiglia
Viele Menschen fühlen sich dauerhaft angespannt, gereizt oder erschöpft. Die psychologische Psychotherapeutin und Yogatherapeutin Elisa Holderied sowie die Yogalehrerin Jessica Megow empfehlen vor allem Methoden, die den Körper wieder stärker in die Selbstwahrnehmung einbeziehen.
Längere Ausatmung
Die Atmung ist das einzige Werkzeug, mit dem Menschen direkt Einfluss auf ihr autonomes Nervensystem nehmen können. Wer die Ausatmung bewusst etwas verlängert, aktiviert den Parasympathikus - jenen Teil des Nervensystems, der für Erholung und Regeneration zuständig ist. Schon wenige Minuten ruhiges Atmen können helfen, innere Anspannung abzubauen.
Den Körper wieder wahrnehmen
Viele Menschen verbringen ihren Alltag vor Bildschirmen und nehmen körperliche Signale kaum noch bewusst wahr. Kleine Pausen helfen dabei, die Aufmerksamkeit wieder nach innen zu richten: Wie fühlt sich der Boden unter den Füßen an? Wo sitzt Spannung im Körper? Wie fließt der Atem? Allein diese Wahrnehmung kann beruhigend wirken.
[inne]halten - das Magazin 10/2026
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