hoffentlich.

Gespräche in der Krise
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Buchprofile - Rezension
Vielfältige Überlegungen zur Coronapandemie und ihren möglichen Folgen.
Die gegenwärtige Krise verschärft Ungleichheiten, macht uns unsicher und erschüttert das Vertrauen in die Welt und in die Gesellschaft. Dem versucht der Autor in sechzehn fiktiven Gesprächen u.a. mit einer Gesellschaftswissenschafterin, Katastrophenforscherin, Theologin, mit einem Seelsorger, Historiker, Raumpfleger und zehn weiteren Personen entgegenzuwirken. Er artikuliert die Auswirkungen der Krise und die emotionalen Befindlichkeiten der Menschen, stellt Zusammenhänge mit der Pest und anderen Katastrophen her und entdeckt in den unterschiedlichen Sichtweisen immer wieder positive, aufmunternde Ansätze. Da es kein "Weiter so" mehr geben kann und das Leben neu gedacht werden muss, sieht er im notwendigen Neuanfang gangbare Wege der Genügsamkeit, des Miteinanders und des Zusammenhalts. Dass dies möglich sein kann, ist Hoffnung und Trost zugleich. Eine sehr empfehlenswerte Gedankensammlung.
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Artikelbeschreibung

Wie wird es weitergehen?Philosophische und spirituelle Impulse in unsicheren ZeitenIn diesem Buch führt der Autor fiktive Gespräche: mit einem Journalisten, mit einer Therapeutin, mit einer Theologin, mit einem Historiker, mit einem Dichter, mit einer Mystikerin, mit einem Geschichtenerzähler, mit einer Philosophin ... Die Texte machen deutlich, dass die vom Corona-Virus ausgelöste weltweite Krise eine Zeit kreativer Neuaufbrüche sein kann. Billiger Optimismus ist blind und naiv und vorschnell, schreibt Clemens Sedmak, teure Hoffnung hingegen ist "bewohnte Hoffnung", die mit Leben gefüllt ist: "Die Hoffnung, die wir brauchen, ist wie ein Gemeinschaftsgarten, zu dem alle beitragen können, von dem aber auch alle ernten können."Tipp: Orientierung in der KriseImpulse für einen NeubeginnBekannter Autor Treue Lesergemeinde

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Personeninformation

CLEMENS SEDMAK, geb. 1971, ist Theologe und Philosoph. Nach Professuren an der Universität Salzburg sowie am King's College in London sowie Gastprofessuren in Nairobi, Manila, Mexico City, Dublin, Jena und Wien lehrt er nun Sozialethik an der University of Notre Dame (USA) und leitet das Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg. Der Vater dreier Kinder ist Autor zahlreicher Bücher, die sich mit den Fragen nach dem Sinn des Lebens beschäftigen, darunter "Das Gute leben", das in fünfter Auflage vorliegt.

Pressestimmen

"Große Fragen, kluge Antworten [...] ein 159 Seiten schmales Büchlein mit viel Tiefsinn." ORF religion.at "Clemens Sedmak bringt unter dem Titel "hoffentlich." Vielfältige Gesichtspunkte der Krise aufs Tapet. Er tut dies in wissenschaftlich fundierten und philosophisch geistreichen fiktiven Gesprächen" Salzburger Nachrichten
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