Die schmutzige Frau

Ein Trennungsroman zwischen Unsicherheit, Rebellion und Einsamkeit
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Buchprofile - Rezension
Der einsame Weg der Trennung.
Nachdenklich, sprachgewandt und inspirierend. Der schnell zu lesende Roman von Annette Pehnt umfasst das langsame Auseinanderleben zweier Menschen und deren verschiedener Lebenswege. Ein Mann kauft seiner Ehefrau eine Wohnung hoch oben in einem Haus, damit sie ihrer Leidenschaft des Schreibens nachgehen und sich während dieser Phase völlig isolieren kann, denn einen Haken hat das neue Heim - die Frau darf die Wohnung nicht verlassen. So in völliger Einsamkeit lebend beschreibt Annette Pehnt in sanfter Wortgewandtheit, wie die Ehe der beiden Protagonisten still und leise ein Ende nimmt und umrahmt dies mit kurzen, zwischengeschobenen Geschichten, welche die Frau selbst verfasst hat. - Ein Buch, welches geübten Lesern zu empfehlen ist.
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Artikelbeschreibung

Ein trügerisch sanfter, inspirierender Roman über eine Ehe und ihre existenziellen Konsequenzen.

Ein Mann kauft seiner Frau ein großzügiges Apartment über der Stadt. Dort soll sie sich Zeit für sich nehmen und ihren Neigungen nachgehen. Aber die Sache hat einen Haken: Die Frau kann die Wohnung nicht mehr verlassen. »Hier oben brauche ich niemanden, keinen Liebhaber, keinen Ausblick und Meinenmann schon gar nicht«, sagt sie trotzig. Nun ist sie hoch über der Stadt sich selbst, ihren Wünschen und Fantasien ausgeliefert, während ihr Mann seine ganz eigenen Interessen verfolgt.

»Eine sprachgewandte, reflektierte Autorin, die sich auf Zwischentöne versteht.« DLF

Produktsicherheit

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Personeninformation

Annette Pehnt, geboren 1967 in Köln, studierte und arbeitete in Irland, Schottland, Australien und den USA. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Freiburg und Hildesheim, wo sie das Institut für Literarisches Schreiben & Literaturwissenschaft leitet. 2001 veröffentlichte sie ihren ersten Roman »Ich muß los«, für den sie unter anderem mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. 2002 erhielt sie in Klagenfurt den Preis der Jury für einen Auszug aus dem Roman »Insel 34«, 2008 den Thaddäus-Troll-Preis sowie die Poetikdozentur der Fachhochschule Wiesbaden und 2009 den Italo Svevo-Preis. 2022 wurde sie mit dem Rheingauer Literaturpreis und 2023 mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet, und 2026 erhielt sie den Johann-Peter-Hebel-Preis. 2011 erschien ihr Roman »Chronik der Nähe«, im selben Jahr erhielt sie den Solothurner Literaturpreis sowie den Hermann Hesse Preis. Darüber hinaus schrieb sie mehrere Kinderbücher, unter anderen »Der Bärbeiß«. Zuletzt veröffentlichte sie »Einen Vulkan besteigen«.

Pressestimmen

»Die knappe Sprache entwickelt eine Sogwirkung. Die melancholischen Miniaturen ihrer meist einsamen Ich-Erzähler handeln von Verlusten und Tod, Missverständnissen und Liebe. Lesenswert.« Ruhr Nachrichten 20250827
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