Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Band 1613
Roman
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Buchprofile - Rezension
Ein vom Leben frustrierter Mann mittleren Alters findet einen neuen Lebenssinn als ehrenamtlicher Sterbebegleiter.
Fred Wiener fühlt sich als Versager. Erst die Scheidung, dann die Vereinsamung und das tägliche Gespött der Kollegen. Tatsächlich gibt es außer seinem dreizehnjährigen Sohn Phil fast nichts in seinem Leben, das besonders aufregend oder spannend wäre. Bis er eines Tages auf eine Dokumentation über Sterbebegleiter stößt und sich zu einer ehrenamtlichen Ausbildung entschließt. Karla wird seine erste Klientin. Doch die Frau ist einsilbig und alles andere als freundlich; nichts funktioniert so, wie Fred sich das vorgestellt hat. Vielleicht benötigt sie ja doch keinen Sterbebegleiter? Mehr als einmal kommt beiden im Lauf ihrer Treffen diese Frage. Doch Fred gibt nicht auf. Er will diese Frau, deren Leben nur noch an einem seidenen Faden hängt, bis in den Tod begleiten. Dabei entdeckt er, dass er doch kein Versager ist und dass unglaubliche Kräfte in ihm schlummern. Sein Sohn Phil ist zunächst gar nicht von dem Ehrenamt seines Vaters angetan. Als er Karla kennenlernt, ändert er seine Meinung. Auf überraschende Weise schafft es Phil, eine Beziehung zur sonst verschlossenen Karla aufzubauen, was ihm besser gelingt, als seinem Vater. Fred Wiener muss erst lernen, nicht an sich und sein Projekt zu denken, sondern an Karlas Wünsche, ein Prozess, in dem es Höhen und Tiefen gibt. - Ein fantastisches Buch, in dem es um Fragen wie den Tod, das Sterben und den Umgang damit geht, um Themen also, die sonst gerne vermieden werden. Dabei ist der Roman keineswegs traurig oder tiefernst, sondern allein schon wegen seiner Figuren unterhaltsam und stellenweise geradezu witzig. Sehr zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

Eine berührende Geschichte über die Schönheit des Lebens und die erstaunliche Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung. Das Buch zum ARD-FernsehfilmWie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Bei seinem ersten Einsatz möchte er alles richtig machen. Aber Karla, stark, spröde und eigensinnig, arrangiert sich schon selbst mit ihrem bevorstehenden Tod und möchte nur etwas menschliche Nähe - zu ihren Bedingungen.Als Freds Versuch, sie mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, grandios scheitert, darf nur noch sein 13-jähriger Sohn Phil Karla besuchen, um ihre Konzertfotos zu archivieren. Dann trifft Hausmeister Klaffki in einer kritischen Situation die richtige Entscheidung - und verhilft Fred zu einer zweiten Chance. 'Dieser Roman ist keiner, der Angst vorm Sterben macht. Im Gegenteil. Er macht Lust auf das Leben.' Christine Westermann

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Pressestimmen

»An keiner Stelle wird dieses Buch pathetisch oder gar rührselig. Dieser Roman ist keiner, der Angst vorm Sterben macht. Im Gegenteil. Er macht Lust auf das Leben.« Christine Westermann WDR Frau TV
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