Mirabellentage

Roman | "Warmherzig und sonnendurchflutet. Ein Roman, sinnlich wie ein Sommertag auf dem Land." Für Sie
23,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Nach dem Tod des Dorfpfarrers muss sich seine langjährige Haushälterin einer ganz besonderen Herausforderung stellen.
Viele Jahre lang hat die inzwischen 50 Jahre alte Anna ihrem Jugendfreund Josef, der in einem kleinen bayerischen Dorf die Pfarrstelle innehatte, den Haushalt geführt. Nach seinem plötzlichen Tod steht sie, deren Leben bisher vom langsamen dörflichen Rhythmus bestimmt wurde, vor großen Herausforderungen. Da ist der junge Pfarrer, der sehr schnell die Pfarrstelle übernimmt und dessen ostfriesischen Dialekt kaum jemand versteht, was zu vielerlei Spekulationen bei den dem Tratsch nicht abgeneigten Dorfbewohnern führt. Anna, die mit ihrer freundlichen und zupackenden Art die Seele des Dorfes ist, weiß plötzlich nicht mehr, wie es unter den veränderten Bedingungen mit ihr weitergehen soll. Doch die größte Herausforderung ist Josefs letzte, ziemlich ungewöhnliche Bitte, die sie unbedingt erfüllen will. Doch wie soll sie, die trotz des Führerscheinerwerbs vor vielen Jahren keinerlei Fahrpraxis hat, mit Josefs Asche quer durch Deutschland fahren, um sie dann im Meer zu verstreuen? In zahlreichen kleinen Episoden und humorvollen Anekdoten und in vielen Rückblenden erzählt die Autorin auf überzeugend warmherzige Weise vom dörflichen Leben, das trotz seiner durchaus vorhandenen Beschaulichkeit auch einige Herausforderungen bereithält. Die Reise ans Meer, die sie zum Glück nicht alleine antreten muss, befreit Anna von vielen Unsicherheiten und lässt sie erkennen, wo sie wirklich hingehört. – Der stimmungsvolle Roman wirkt in seiner bedächtigen Erzählweise ein wenig aus der Zeit gefallen und ist gerade deswegen sehr empfehlenswert.
Weiterlesen
Susanne Steufmehl empfiehlt:

Der Josef ist tot! Fast ihr ganzes Leben lang war die Anna mit dem Josef zusammen, erst waren sie Kinderfreude, dann wurde sie seine Haushälterin, denn der Josef war Pfarrer im fiktiven, ländlichen Blumfeld und ihr engster Vertrauter. Seinen Haushalt und sein Leben zu managen, war ihr stets genug, eigene Ambitionen wurden ihr früh ausgetrieben und später hatte sie keine Zeit dafür. Was soll nun aus ihr werden? Wird der neue Pfarrer Verwendung für sie haben? Und wie, um alles in der Welt, soll sie den letzten Wunsch vom Josef erfüllen?

Während Anna trauert und sich Sorgen macht, steht Josefs Nachfolger bereits vor der Tür, und der wird sie mehr brauchen, als sie sich hätte vorstellen können. Martina Bogdahn hat sich mit ihrem Erstling „Mühlensommer“ in die Herzen der Leser und Leserinnen geschrieben und nun hat sie mit Anna eine bezaubernde Protagonistin erfunden. Mit Liebe und viel Humor zeichnet sie das Bild einer Frau, die in ihrem Leben nicht viele Möglichkeiten zur Selbstentfaltung hatte, und die doch zu einer unverzichtbaren Säule des Gemeindelebens wurde.

cEin wunderschöner und herzerwärmender moderner Heimatroman, der alle glücklich machen wird.

Susanne Steufmehl, Medienberaterin Belletristik und Sachbuch
RegalGeflüster empfiehlt:

Artikelbeschreibung

Mirabellentage - Ein Sommer voller Neuanfänge und der Duft von Freiheit

Flirrende Hitze über dem See, das Summen in den Feldern und der Geschmack von Mirabellen. Martina Bogdahn führt uns in einen bewegten Sommer. In ihrem neuen Roman aus dem Kosmos des »Mühlensommers« erzählt sie warmherzig und humorvoll von einem Leben zwischen Routinen, Pflichten und Loslassen. Von einem letzten Wunsch und einem lang gehüteten Geheimnis. Von einer Frau, die alles hinterfragt und eine neue Sicht aufs Leben gewinnt. Denn ihre Freiheit liegt nicht in weiter Ferne, sie ist der schmale Weg, auf dem sie geht.

Als der Ortspfarrer Josef überraschend stirbt, gerät die geordnete Welt seiner Haushälterin Anna ins Wanken. Was soll nun werden? Erst mal muss sie die Beerdigung organisieren, den jungen Ersatzpriester Fridtjof in Empfang nehmen - und dann soll auch noch Josefs Asche ans Meer.

Dafür nimmt Anna, Anfang fünfzig, Fahrstunden bei ihrem ehemaligen Fahrlehrer und heimlichen Schwarm Herrn Tanner. Gemeinsam erkunden sie die fränkische Gegend um Blumfeld und erinnern sich an ein fast vergessenes Leben. An den Geruch des Sommers, die Farbe reifer Mirabellen, an harte Arbeit und kleine Alltagsfluchten.

Je näher der Aufbruch rückt, desto drängender werden Annas Fragen, denn die Fahrt bedeutet eine Reise ins Ungewisse. Es braucht eine Entscheidung. Wie gut, dass sie die nicht alleine treffen muss.

Produktsicherheit

Hersteller: Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Anschrift: Bahnhofsvorplatz 1
DE-50667 Köln
Kontakt: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

Personeninformation

Martina Bogdahn, geboren 1976 in Weißenburg, ist auf einem Einödhof in Mittelfranken aufgewachsen und hat in Nürnberg Kommunikationsdesign studiert. Sie lebt und arbeitet als Fotografin in München. Ihr Debütroman »Mühlensommer« stand monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Pressestimmen

»wunderbar leichtfüßiger, zwischen Humor und Nachdenklichkeit changierender Roman, der ein großes Lesevergnügen darstellt« Alexandra Regner PTA in der Apotheke 20260601
Mehr von Bogdahn, Martina

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.
1 Bewertung
Bewertung vom
Zwiegespalten
Endlich wieder in Blumfeld, laut der Autorin Martina Bogdahn ein Ort im fränkischen, der ihrem Heimatort nahe dem Brombachsee nachempfunden ist. Nach ihrem Debüt „Mühlensommer“ war ich ganz sehnsüchtig, da ich mich durch die geografische Nähe zu meinem Wohnort so wohl dort gefühlt hatte.
Zentrum der Handlung ist diesmal Pfarrhaushälterin Anna, die ihren Dienstherren und Freund aus Kindertagen Pfarrer Jakob beerdigen muss. Er liegt nicht im Sarg seiner vorgegaukelten Erdbestattung, sondern Anna soll seine Asche ans Meer bringen. Hierfür muss sie wieder Fahrstunden nehmen und auch andere Situationen mit dem neuen Pfarrer, führen zu mehr oder weniger amüsanten Anekdoten aus dem Leben von Anna, Jakob und weitern Dorfbewohnern.
Neugierig und gespannt begann ich meine Lektüre, nach etwa 100 Seiten fuhr ich mich fest. Seien es überzeichnete Darstellungen oder Geschichten, die bloß aneinander gefügt wirken. In der Gesamtschau fühlte ich mich diesmal nicht mehr so wohl in Blumfeld.