Hört sich gut an

50 Instrumente und wie sie klingen
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Buchprofile - Rezension
52 Musikinstrumente in Bild, Text und Ton (per QR-Code).
Der Illustrator und Kinderbuch-Autor Ole Könnecke, Träger des Deutschen Jugendliteraturpreises, bringt uns in seinem unverwechselbaren, schlichten, an Comics erinnernden Zeichenstil ausgesprochen humorvoll 50, nein, sogar 52 Musikinstrumente in Bild, Text und Ton nahe. Wir erfahren, welcher Trick angewandt wurde, damit die Mundharmonika in die Hosentasche passt oder ob die menschliche Stimme ebenfalls ein Musikinstrument ist. Herrlich, wenn Bongos und Congas aus Kuba sowie spanische Kastagnetten auf dem Bild ausgerechnet von Pinguinen in der Antarktis gespielt werden! Erstaunt liest man, welches Instrument eigentlich zweieinhalb Meter lang ist, ohne dass man es ihm ansieht - weshalb es im Buch wohl von einer Giraffe gespielt wird. Der Biber hingegen bläst die Tuba, die auseinandergewickelt zwischen vier und zehn Meter lang wäre. Der Komponist, Instrumentalist und Musikproduzent Hans Könnecke hat zu jedem Bild ein kleines Musikstück geschaffen, das man per QR-Code zum Klingen bringen kann. Zu lustig, wenn es etwa bei der Orgel heißt, dass niemals profane Musik auf ihr gespielt wird ("Niemals, hörst du?"), auf der Aufnahme dann aber eine rockige Hammondorgel ertönt. Durch die großen Schriftarten und Zeilenabstände ist das liebenswerte Buch für Leseanfänger geeignet. Doch auch Erwachsene erfahren viel Interessantes aus der Welt der Musikinstrumente.
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Vera Lang empfiehlt:

Mit diesem gelungenen Kinder-Sachbuch lernen Kindern ab 5 Jahren zahlreiche wissenswerte sowie kuriose Fakten über mehr oder weniger bekannte Musikinstrumente, wie zum Beispiel, dass die Panflöte zu den ältesten Instrumenten überhaupt gehört, man zu Dudelsack auch Sackpfeife sagen kann, Glockenspiele auch in Orchestern gespielt werden können und die Lure wie eine Art Trompete benutzt wird. Neben den witzigen und passgenauen Illustrationen gibt es auch akustisch viel zu entdecken. Denn die zu jedem Instrument abgebildeten QR-Codes führen zu kurzen Tonbeispielen und runden die jeweilige Vorstellung perfekt ab - Bravissimo!

Vera Lang, Buchberaterin Kinder- und Jugendbuch

Artikelbeschreibung

Empfohlen von ELTERN family - Ole und Hans Könnecke über Cello, Triangel, Klavier und viele andere Instrumente. Eine originelle Einführung in die Musik mit 50 Tonbeispielen, zum Zuhören und EntdeckenWie klingt eigentlich ein Kontrabass, ein Fagott oder eine Sitar? Welches Instrument hat nur einen Ton? Und mit welchem schafft man es in 30 Sekunden vom Anfänger zum Virtuosen? Dieses ebenso amüsante wie lehrreiche Bilderbuch stellt 50 Musikinstrumente vor - vom Akkordeon bis zum Vibrafon, von der E-Gitarre bis zur Ukulele. Dabei erfährt man viel Wissenswertes, Praktisches und Kurioses über Instrumente und das Musizieren: dass die Geige vier Saiten und das Klavier 88 Tasten hat, woher der Name des Saxofons stammt oder dass in der Tuba 10 Meter Blasinstrument stecken. Im Bild geben Biber, Ente, Ziege und andere Tiere den spielerischen Ton an, die 50 Instrumente lassen sich per QR-Code in professionellen Tonbeispielen anhören.

Produktsicherheit

Hersteller: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Anschrift: Kolbergerstr. 22
DE-81679 München
Kontakt: info@hanser.de

Personeninformation

Ole Könnecke, 1961 geboren, wuchs in Schweden auf und lebt in Hamburg. Seit 1990 hat er über 40 Bücher gestaltet, für die er mehrfach mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurde. Bei Hanser erschienen u.a. das erfolgreiche Bilderbuch »Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm« (Text: Rafik Schami), die »Anton«-Bücher, »Das große Buch der Bilder und Wörter« (2010), »Das große Bilderbuch der ganzen Welt« (2014), »Elvis und der Mann mit dem roten Mantel« (2016), »Sport ist herrlich!« (2017), »Desperado« (2019), »Dulcinea im Zauberwald« (2021), »Hört sich gut an - 50 Instrumente und wie sie klingen« (2022, mit Tonbeispielen von Hans Könnecke), »Max - Memoiren eines Schulanfängers« (2022, Text: Jan Weiler), »Buddeln, baggern, bauen - Kleine Geschichten von großen Maschinen« (2023), »Gutenachtgeschichten für Celeste« (2024, zusammen mit Nikolaus Heidelbach) und »Hämmern, sägen, schrauben - Frau Schaf baut ein Haus und alle helfen mit« (2025). 2026 folgt sein Kinderbuch »Der letzte Zauberspruch«. Hans Könnecke, 1997 geboren, arbeitet als Komponist, Instrumentalist und Musikproduzent für Film, Theater und andere Medien. Seit 2018 studiert er Komposition an der Hochschule für Musik und Theater in München. Für die QR-Codes in dem Bilderbuch »Hört sich gut an - 50 Instrumente und wie sie klingen« (Text und Illustrationen: Ole Könnecke) hat er 50 Tonbeispiele komponiert und mit solistischen Instrumentalisten aufgenommen.

Pressestimmen

"Bücher kann man lesen oder anschauen, aber nicht anhören. Außer dieses: Denn zu jedem der vorgestellten 50 Musikinstrumente gibt es einen QR-Code, der zu einem extra für dieses Buch komponierten und aufgenommenen Musikstück führt. ... Sehr witzig." Der Standard, 14.04.2023 "Ole Könnecke, einer der großartigsten deutschen Bilderbuchkünstler der Gegenwart, hat für ein Kindersachbuch zweiundfünfzig Instrumente in Wort und Bild versammelt ... . Die Beschreibungen sind knapp, informativ und voller Überraschungen. ... Das Ergebnis ist ein Hierarchie-Umsturz und eine Aufforderung, all die eher obskuren Instrumente einmal auszuprobieren, denen man hier vielleicht zum ersten Mal von Nahem begegnet." Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 18.12.22 "Mal humorvoll, mal elektronisch, mal virtuos. ... Man kann sich leicht vorstellen, welch tierischen Spaß Vater und Sohn bei der Entstehung ihres ersten gemeinsamen Buches gehabt haben, sich immer abwechselnd den Ball zwischen Hamburg und München zugeworfen haben. ... Ein launiges, überraschendes Instrumentenbuch ... , in dem bei Weitem nicht nur Kinder etwas lernen können." Marco Mach, Süddeutsche Zeitung, 20.12.22 "Launig erklärt und witzig illustriert werden hier 50 Instrumente, vom Banjo bis zum Theremin, vorgestellt." Andrea Kromoser und Ursula Tichy, Der Standard, 11.12.22 "Mit wunderbaren Zeichnungen. ... Ich finde, schöner kann man Kindern den Zugang zur Musik eigentlich gar nicht erschaffen. Ich bin vollkommen hin und weg von diesem Buch." Elke Heidenreich, WDR 4, 11.12.22 "In witzigen Bildern und Infos von Ole Könnecke und in eigens komponierten Kostproben von Hans Könnecke (mitzuhören über QR-Code) sind die Instrumente die Stars. Klassiker, Jungspunde (das sind die mit einem E vorne dran), alte Bekannte und Überraschungsgäste treten auf. ... Na dann - los!" ELTERN family - Das Magazin für Eltern, 09.11.22 "Es muss tierischen Spaß gemacht haben, den diversen Vertretern der Fauna für dieses Buch die richtigen Instrumente zu verpassen. ... 50 Musikinstrumente stellt Ole Könnecke auf diese Weise vor, ... in coolen comicartigen Zeichnungen. Oft genügen ein paar markante Striche, etwas Farbe, und fertig ist der Soloauftritt. ... Besonders empfehlenswert: das quäkende Kazoo des Krokodils - mit dem man es in 30 Sekunden vom Anfänger zum Virtuosen schafft -, die übermütige Posaune, die fetzige Ukulele und der Heldentenor des Schweinegatten, der sich auch auf der Tonspur selbstironisch in Pose wirft." Christiane Peitz, Der Tagesspiegel, 03.11.22 "Noch ein Musikinstrumentenbuch? Ja, dieses hier hat noch gefehlt ... Es hören sich nicht nur Hans Könneckes per QR-Code abzurufende Kompositionen gut an, dieses Musikbuch hat auch Texte mit einem eigenen Sound, lakonisch, fakten- und pointenreich: Die Ukulele klingt "auf liebenswerte Art komisch", auf einer Orgel werde niemals profane Musik gespielt - "Niemals, hörst Du?" - und die Triangel, erfährt man, kann auch als der oder das Triangel angesprochen werden. Bei den Könneckes spielt sie/ihn/es übrigens der Löwe. Überhaupt die Tiere! Ole Könnecke, ein Meister der Reduktion, zeigt sie im ungewohnten Großformat." Christian Staas, Die ZEIT, 20.10.22
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