Wenn die Bienen schweigen

Ein atemberaubender Roman über den Untergang der Gesellschaft nach dem Aussterben der Bienen und eine Liebeserklärung an die Kunst und die Fantasie!
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Buchprofile - Rezension
In einer dystopischen Diktatur kämpft eine junge Frau um Freiheit und Selbstbestimmung.
Nach dem ökologischen Kollaps ist eine dystopische Diktatur entstanden, die vor allem junge Mädchen und Frauen einer strengen Reglementierung unterwirft. Im Alter von 11 Jahren werden Mädchen in Camps gezwungen und müssen unter schwierigsten Umständen Obstbäume mit der Hand bestäuben, da die Bienen ausgestorben sind. Nach ihrer ersten Periode verlassen sie das Camp, um nach einer erzwungenen Hochzeit möglichst viele Kinder zu bekommen. Die aufmüpfige Jess, die die Welt vor dieser Apokalypse aus eigentlich verbotenen Büchern kennt und deren rebellische Mutter ihr künstlerisches Talent schon früh gefördert hat, weiß genau, was man mit den für die Bestäubung zur Verfügung gestellten Pinseln erschaffen kann. Das farbenprächtige Bild, das sie eines Nachts an die Mauer des Camps malt, wird zur Keimzelle eines Aufstands, den die Herrschenden mit allen Mitteln zu unterdrücken versuchen. – In starken Bildern erzählt die walisische Autorin von einem in einer Krise entstandenen patriarchalen System, das Mädchen und Frauen ausschließlich nach ihrem Nutzen bewertet und ihnen jegliche Individualität abspricht. Genau diese Individualität, die sich Jess aller Widerstände zum Trotz bewahren kann, wird zum Schlüssel im Kampf um Selbstbestimmung und Freiheit. Ein eindrucksvolles Plädoyer für die Macht der Fantasie und die Hoffnung, dass die Liebe zur Kunst und zum Erzählen von Geschichten stärker ist als alle Unterdrückungsmechanismen.
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Artikelbeschreibung

Die Farben der Rebellion sind bunt!Nachdem die letzte Biene ausgestorben ist, gerät die Welt aus den Fugen. Im Alter von elf Jahren werden Mädchen in Camps gezwungen, wo sie per Hand die Blüten der Obstbäume bestäuben. Kaum gebärfähig, werden sie verheiratet. Jess ist eines dieser Mädchen. Sie kennt die Welt vor dem Kollaps aus Büchern und liebt die Natur. Frei will sie sein, leben! Und schon lange weiß sie, dass Pinsel nicht zum Bestäuben von Pflanzen erfunden wurden. Als sie eines Tages zufällig an Farbtuben gerät, schleicht sie sich aus dem Camp und malt ein leuchtendes Bild an die große Mauer. In den anderen Mädchen entfacht sie damit den Funken der Rebellion. Und einmal gedacht, lässt sich der Gedanke der Freiheit nicht mehr unterdrücken.
'Eine packende Handlung und eine poetische Erzählstimme machen dieses Buch zu etwas Besonderem.' - Kirkus Reviews, starred review'Kunst und Literatur als Mittel zum Überleben und zur Veränderung ... Kraftvoll zurückhaltend und beunruhigend.' - Horn Book'Ein kluges und dunkles Leseerlebnis, das an Margaret Atwoods ¿Der Report der Magd¿ und Ray Bradburys ¿Fahrenheit 451¿ erinnert, mit einer Umweltkrise als Hintergrundfolie und voller wichtiger Themen.'¿ - School Library Journal
  • - Ein bewegendes Ausgangsszenario: die Welt nach dem Aussterben der Bienen- Der Roman verbindet die Belastung der Ökosysteme und die Sorge darum mit einer emotionalen Freundschaftsgeschichte und gesellschaftlichen Fragen - Vom inneren Widerstand zum offenen Aufruhr - über den Kampf gegen ein autoritäres System- Eine Liebeserklärung an die Kunst, die Fantasie und das Erzählen von Geschichten- Mit einer feministischen Botschaft

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Pressestimmen

Eine beklemmende und zugleich hoffnungsvolle Geschichte, getragen von einer poetischen Bildsprache, über Mut und Menschlichkeit. Elisabeth Nibakhsh ORF-Teletext 20260720
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