Gutenachtgeschichten für Celeste

Ein sehr gruseliges Bilderbuch
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Buchprofile - Rezension
Eine witzige Geschichte über Gruselgeschichten, die nicht gruselig genug sind.
Celeste und Boris bleiben am Abend das erste Mal allein zuhause. Boris soll Celeste ins Bett bringen. Nach dem nicht ganz so gesunden Abendessen schaut Boris unerlaubterweise einen Film für Große und schickt Celeste zum Zähneputzen. Danach wünscht die sich eine Gruselgeschichte. Doch egal, was Boris sich ausdenkt, Celeste findet die Geschichte langweilig, lustig, süß oder traurig. Mal stopft sie sich Taschentücher in die Ohren, mal gefällt ihr die Anzahl der Figuren in der Geschichte nicht, dann spielt sie die Geschichte nach und hat schließlich Durst. Am Ende ist Boris sauer und fordert Celeste auf, selbst eine Gruselgeschichte zu erzählen. Und das tut seine Schwester dann auch. Diesmal ist es Boris, der sich langweilt und einfach einschläft. Die Geschichte wird in zwei sehr unterschiedlichen Stilen dargestellt. Eine der Doppelseiten ist mit witzigen Zeichnungen und den Gesprächen der Geschwister in Sprechblasen in Comicform dargestellt, während die gegenüberliegende Seite jeweils in einer Illustration die Gruselgeschichte zeigt, die Boris sich gerade ausdenkt. Passenderweise sind die Gruselgeschichten von Celeste in Comicform gehalten, was zu ihren doch sehr lustigen Ideen passt. – Dieses Bilderbuch ist keine Gutenachtgeschichte für ängstliche Kinder, denn gruselig ist es auf jeden Fall, auch wenn Celeste anderer Meinung ist. Es ist für alle geeignet, die mutig sind, sich gerne gruseln und gerne lachen. Die Illustrationen laden die Betrachtenden ein, die Gruselgeschichten selbst weiterzuerzählen, denn sie lassen viel Raum für die eigene Fantasie. Dadurch lässt sich das Buch auch hervorragend mit Grundschulkindern in der Büchereiarbeit einsetzen.
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Artikelbeschreibung

Bologna Ragazzi Award 2025: Ein großer Bruder und seine furchtlose kleine Schwester: Das Duo Nikolaus Heidelbach und Ole Könnecke erzählt eine Gutenachtgeschichte zum Mitfiebern, Mitlachen und Sich-MitgruselnDas Einschlafbuch für Mutige. Höchst originell illustriert und mit Witz erzählt von Nikolaus Heidelbach und Ole Könnecke. Heute Abend sind Boris und Celeste allein zu Haus, die Eltern gehen zu den Nachbarn. Boris ist begeistert, endlich Chips und Kekse zum Abendbrot! Celeste will unbedingt noch eine Gutenachtgeschichte hören - und zwar eine richtig gruselige. Nichts lieber als das! Boris weiß von schrecklichen Gespenstern zu erzählen, die nachts auf kleine Mädchen warten ... Langweilig, findet Celeste. Oder von gefährlichen Riesenkröten, die sich heimlich anschleichen. Aber Kröten findet Celeste süß. Sogar über Drachen, menschenfressende Echsen und mehrköpfige Ungeheuer macht sich Celeste lustig. Sie gruselt sich einfach nicht. Bis sie sich selbst eine Geschichte ausdenkt, die Boris dann das Fürchten lehrt.

Produktsicherheit

Hersteller: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Anschrift: Kolbergerstr. 22
DE-81679 München
Kontakt: info@hanser.de

Personeninformation

Nikolaus Heidelbach, 1955 geboren, zählt zu den großen deutschen Illustratoren der Gegenwart. Er wurde u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für »Königin Gisela« (2006) und dem Sonderpreis zum Deutschen Jugendliteraturpreis für sein Gesamtwerk ausgezeichnet. 2024 erschien bei Hanser sein Bilderbuch »Gutenachtgeschichten für Celeste«, das er zusammen mit Ole Könnecke entwickelt hat. Ole Könnecke, 1961 geboren, wuchs in Schweden auf und lebt in Hamburg. Seit 1990 hat er über 40 Bücher gestaltet, für die er mehrfach mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurde. Bei Hanser erschienen u.a. das erfolgreiche Bilderbuch »Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm« (Text: Rafik Schami), die »Anton«-Bücher, »Das große Buch der Bilder und Wörter« (2010), »Das große Bilderbuch der ganzen Welt« (2014), »Elvis und der Mann mit dem roten Mantel« (2016), »Sport ist herrlich!« (2017), »Desperado« (2019), »Dulcinea im Zauberwald« (2021), »Hört sich gut an - 50 Instrumente und wie sie klingen« (2022, mit Tonbeispielen von Hans Könnecke), »Max - Memoiren eines Schulanfängers« (2022, Text: Jan Weiler), »Buddeln, baggern, bauen - Kleine Geschichten von großen Maschinen« (2023), »Gutenachtgeschichten für Celeste« (2024, zusammen mit Nikolaus Heidelbach) und »Hämmern, sägen, schrauben - Frau Schaf baut ein Haus und alle helfen mit« (2025). 2026 folgt sein Kinderbuch »Der letzte Zauberspruch«.

Pressestimmen

»Könnecke zeichnet einen Geschwisterwettstreit, und Heidelbach malt Bilder zu dem, was der große Bruder der kleinen Schwester weismachen will. Ungeheuer (komisch).« Buchempfehlung zu Weihnachten von Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.11.2025 "Die Kinderbuchautoren- und Illustratoren Nikolaus Heidelbach und Ole Könnecke haben einen völlig unterschiedlichen Stil, der hier auf kreative Weise zusammenfindet. ... Ein echtes Buchkunstwerk für Kinder ab vier." Katharina Mahrenholtz, NDR Kultur, 04.01.2025 "Wirklich toll zum Vorlesen. Die Gruselbilder laden dazu ein, sich beim Vorlesen gemeinsam neue Gruselgeschichten auszudenken. Tolle Illustrationen treffen auf eine witzige Geschichte, ein echter Kinderbuch-Schatz!" Rouven Reichert, Falter, 12.11.2024 "Die spaßigsten Gruselgeschichten ever. ... Ein Spaß auf zwei Ebenen, auf zwei Illustrationsebenen, sehr witzig und sehr gruselig." Ute Wegmann, Deutschlandfunk, 02.11.2024 "Nikolaus Heidelbach ist bekannt für akribisch gemalte Phantastik, aber in 'Gutenachtgeschichten für Celeste' sind seine Monster der kleinen Schwester Celeste nie gruselig genug. ... Als Parallelführung in zwei sehr unterschiedlichen Illustrationsstilen und als Experiment des Geschichtenerfindens zeigt das Gemeinschaftswerk aufs Komischste, wie Bilderbücher postmoderne Medienspiele feiern." Hans ten Doornkaat, Neue Zürcher Zeitung, 09.11.2024 "Kinder können das Gruseln gut ab, wenn die Eltern nicht dabei sind. ... In all diesen Bildern ist so eine lustige Diskrepanz zwischen der eigentlich komischen Situation, die da geschildert wird und der Technik, mit der das geschildert wird. Das ist das, was den großen Reiz ausmacht." Frank Meyer, Deutschlandfunk Kultur "Leseart", 29.10.2024 "Gruseln war gestern ... Heidelbach und Könnecke, zwei Meister ihres Fachs, variieren mit den Gutenachtgeschichten für Celeste ein Motiv aus Grimms Hausmärchen und stellen es vom klassisch hohlen Jungskopf der Vorlage auf sehr bewegliche kleine Mädchenfüße." Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.12.2024
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