Dulcinea im Zauberwald

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Buchprofile - Rezension
Märchenhaftes Bilderbuch, in dem ein Mädchen eine Hexe überlistet.
Roter Schlapphut mit breiter Krempe, dicker brauner Schnurrbart und große runde Augen. Dulcinea ist sich sicher, das kann nur ihr Vater sein. Das kleine Mädchen erkennt ihn im Zauberwald sofort. Durchaus beachtlich, denn ansonsten ähnelt er mitnichten seiner bisherigen Gestalt: Eine singende Hexe hat ihn in einen Baum verwandelt. Nun muss sich Dulcinea zur Burg der Übeltäterin durchschlagen und sie irgendwie überlisten, um dem Vater zu retten. Ein Glück hat sie auch an diesem Tag Geburtstag und da darf man sich etwas wünschen. Ein unumstößliches Gesetz, dem sich selbst die genervte Hexe nicht widersetzen kann … Ole Könnecke erzählt und zeichnet ein kleines, feines Märchen mit dem ihm eigenen Charme. Dulcinea ist eine tatkräftige und kluge Heldin, die sich mutig und gewitzt für ihren Vater einsetzt. Die Hexe setzt er divenhaft in Szene. Derart selbstverliebt in ihren eigenen Gesang agiert sie allzu siegesgewiss. Mit ihren überakzentuierten roten Lippen und ihrer weißen Hautfarbe besitzt sie clowneske Züge. Sie könnte auch eine Schwester vom "Joker" sein - natürlich ohne derartig gewalttätig zu werden. Abermals liefert Könnecke eine wunderbar leichtfüßige und lustige, aber durchaus spannende Geschichte. Sehr konzentriert. Alles sitzt. Er liefert tolle Augenblicke bzw. Blickwechsel. Unbedingte Empfehlung für alle Bestände. Wunderbar geeignet auch zum Selbstlesen für Grundschüler/-innen.
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Angelika Rockenbach empfiehlt:

Ein Zauberwald, den man besser nicht betritt, eine böse Hexe, eine finstere Hexenburg, ein Ungeheuer im Burggraben und ein unternehmungslustiger Holzfäller, der auf der Suche nach dem perfekten Baum ist: All das sind die Zutaten für dieses aufregende Abenteuer rund um die mutige kleine Dulcinea und ihren herzensguten Vater, der beim Blaubeersuchen für Dulcineas Geburtstagspfannkuchen von der Hexe überrascht und in einen Baum verwandelt wird. Ein Lieblingsbuch, das vor allem von den wunderbar humorvollen Illustrationen lebt, die diese Geschichte lebendig werden lassen.

Artikelbeschreibung

Wer fürchtet sich vor Hexen? Dulcinea jedenfalls nicht! Ein wunderbares Märchen, meisterhaft illustriert von Ole KönneckeDer dunkle Hexenwald ist gefährlich und sein Betreten verboten. Das hat Dulcinea schon als kleines Kind gelernt. Doch für ihre Geburtstagspfannkuchen ist ihr Vater dort Blaubeeren sammeln gegangen. Hat ihn die Hexe vielleicht verzaubert? Dulcinea zögert keine Sekunde, ihn zu suchen, als er nicht zurückkommt. Entschlossen überwindet sie das dornige Gestrüpp des Waldes. Unerschrocken quert sie den Burggraben voller Ungeheuer. Und mutig erklimmt sie die mit Efeu umrankte Burgmauer - bis sie im Hexenturm steht. Kann sie der Hexe sogar ihr geheimes Buch mit Zaubersprüchen abluchsen? Ihr Vater hätte sie kaum nach der tapferen Dulcinea benannt, wenn sie nicht jeden Hexenbann brechen könnte, um abends mit ihm Geburtstag zu feiern.

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Personeninformation

Ole Könnecke, 1961 geboren, wuchs in Schweden auf und lebt in Hamburg. Seit 1990 hat er über 40 Bücher gestaltet, für die er mehrfach mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurde. Bei Hanser erschienen u.a. das erfolgreiche Bilderbuch »Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm« (Text: Rafik Schami), die »Anton«-Bücher, »Das große Buch der Bilder und Wörter« (2010), »Das große Bilderbuch der ganzen Welt« (2014), »Elvis und der Mann mit dem roten Mantel« (2016), »Sport ist herrlich!« (2017), »Desperado« (2019), »Dulcinea im Zauberwald« (2021), »Hört sich gut an - 50 Instrumente und wie sie klingen« (2022, mit Tonbeispielen von Hans Könnecke), »Max - Memoiren eines Schulanfängers« (2022, Text: Jan Weiler), »Buddeln, baggern, bauen - Kleine Geschichten von großen Maschinen« (2023), »Gutenachtgeschichten für Celeste« (2024, zusammen mit Nikolaus Heidelbach) und »Hämmern, sägen, schrauben - Frau Schaf baut ein Haus und alle helfen mit« (2025). 2026 folgt sein Kinderbuch »Der letzte Zauberspruch«.

Pressestimmen

"Eine der schönsten Geschichten, die Väter ihren Kindern vorlesen können." Sebastian Fischer, Spiegel Online, 15.11.2024 "Zauberhaft. Dulcinea wird man rasch ins Herz schließen. Und keine Sekunde zweifeln, wer sich von den beiden, Hexe oder Dulcinea, am Ende durchsetzen wird." Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.12.2021 "A well-told tale with an indefatigable heroine, and an interplay of words and pictures that feels as if it shares lineage with Quentin Blake and Roald Dahl. A fine winter evening read-aloud, to be enjoyed next to a warm fire with a plate of cookies." Ben Hatke, New York Times, 12.09.2021 "Eine kleine Geschichte, bei der jeder Witz so gut sitzt wie jeder Strich. Klug, überraschend - und überaus glaubwürdig." Kathrin Hörnlein, Die ZEIT, 01.07.2021 "Obwohl diese Geschichte richtig spannend und manchmal sogar ziemlich gruselig ist, gelingt es Ole Könnecke mit seinem Understatement-Sprachwitz, seiner Unaufgeregtheit und seinen humorvollen Bildern, den jungen Lesern die Angst vor dem Unheimlichen zu nehmen und sie in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken." Ulrike Schultheis, Süddeutsche Zeitung, 18.06.2021 "Ein ganz besonderes Vater-Tochter-Buch." Ute Wegmann, Deutschlandfunk, 05.06.2021 "Es ist ein Vergnügen, dem Mädchen im roten Kleid durch den Zauberwald zu folgen ... Es ist bezaubernd zu sehen, mit welchen Kleinigkeiten - der Blickrichtung, dem mit einem Strich gezeichneten Mund - der Illustrator Ausdruck in den kreisrunden Kopf des Kindes mit den kreisrunden Augen zaubert: Vorsicht, Scheinheiligkeit, Empörung und Begeisterung." Fridtjof Küchemann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.04.2021
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