Der Schoppenfetzer und die Öchsle-Entführung

Erich Rottmanns dreiundzwanzigster Fall
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Bayern im Buch-Rezension
Erpresser versuchen, die Kommunalpolitik zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
In Würzburg ist die Welt nicht mehr in Ordnung: Habgierige Spekulanten planen, durch unlautere Mittel und mit Geldzuwendungen eine Satzungsänderung der Stadt Würzburg zu verhindern, die traditionelle Weinstuben und andere Lokale unter Schutz stellen will. Doch es regt sich Widerstand: Die Schoppenbrüder bzw. „Schoppenfetzer“ haben vor, Gegenaktionen zu planen und zu organisieren und die Lokalpolitik zu beeinflussen. Nach einer feuchtfröhlichen Geburtstagsfeier legt der ehemalige Kommissar Erich Rottmann, einst tätig bei der Mordkommission, einen Zwischenhalt auf einer Parkbank ein. Als er nach einem kurzen Schläfchen wieder aufwacht, ist sein Hund Öchsle verschwunden. Ein kurz darauf eintreffender Brief macht deutlich: Der Hund wurde entführt, und Rottmann wird unter Druck gesetzt, auf weitere Aktivitäten zu verzichten. Doch die Freunde von Erich Rottmann, allen voran Elvira mit ihrem Hund Schöpple, die bei ihm im Haus wohnt, widersetzen sich und geben nicht nach. Nach einigen Androhungen und Täuschungsmanövern, dem Hund zu schaden, geben die Erpresser schließlich auf, die Kommunalpolitik, besonders der frisch gewählte Bürgermeister, unterstützt die Schoppenbrüder, und die Spekulanten, allen voran der finstere Ali ben Mussad Omar, der dem Hund „ans Leder“ will, stellen ihre Aktivitäten ein und verlagern sie nach Norddeutschland in die schöne Stadt Lüneburg. – Ein skurriler Würzburger Regionalkrimi, der mit seiner spannenden, humorvollen, manchmal nicht ganz realistischen Sichtweise Schmunzeln und Lesefreude hervorruft. Gelungen ist die atmosphärische Darstellung der Weinregion. Landschaft, Dialekt und regionale Eigenheiten werden lebendig und anschaulich geschildert: eine unterhaltsame Hommage an den Weinbau und das Leben dort – gut geeignet für Fans von Regionalkrimis, Weinliebhaber und Freunde der Region.
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Artikelbeschreibung

Ron Schneider, Stammtischgründer der ersten Stunde, hat Geburtstag und hält seine Schoppenbrüder großzügig frei. Weit nach Mitternacht wankt Erich Rottmann mit seinem Hund Öchsle im Gefolge nach Hause. Um Öchsle Gelegenheit zu geben, sich zu erleichtern, macht Rottmann einen Schlenker über die Grünanlagen am Sanderrasen. Da Öchsle den Heimweg im Schlaf kennt, trottet Rottmann vor sich hin, schmaucht seine Bruyére und achtet nicht weiter auf seinen Vierbeiner. Als er zu Hause endlich das Schlüsselloch gefunden hat, will er Öchsle eintreten lassen, ... aber der Rüde ist nicht da. Auch am Morgen taucht er nicht wieder auf. Eine gemeinsame Suche mit Elvira und deren Hund Schöpple bleibt erfolglos. Rottmann ist verzweifelt und schwört, er werde künftig dem Leberkäs entsagen, wenn sein Hund wieder gesund auftaucht. Am Abend findet er in seinem Briefkasten einen Brief vor, der eine Forderung enthält. Jetzt ist klar: Öchsle wurde entführt!

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Hersteller: Echter Verlag
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Personeninformation

Günter Huth, geb. 1949, war Rechtspfleger von Beruf und ist Autor zahlreicher Jugend- und Sachbücher. Mit der Regional-Krimi-Reihe "Der Schoppenfetzer" begeistert er seit Jahren seine Leser. Darüber hinaus zeigt er mit seinen Spessart-Thrillern rund um Simon Kerner und neu mit der Thriller-Reihe um den Scharfschützen Adam Rumpel, dass er auch mit spannungsgeladenen und härteren Stoffen fesseln kann.
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