Das Grab der Jungfrau

Kriminalroman
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Buchprofile - Rezension
Unterhaltsamer Archäologiethriller.
Im Angesicht einer Schlange stirbt der Papyrologe und Leiter des Center for the Tebtunis Papyri, Cyrill Knightley, in der US-amerikanischen Universitätsstadt Berkeley. Kurz darauf macht sich sein Nachfolger William Oakbridge auf den Weg nach Rom - im Gepäck ein Dokument, das die Festen des Christentums erschüttern könnte (Mal wieder, wie oft gab es das jetzt schon?). In der Vatikanischen Bibliothek will er versuchen, die Rätsel des Fragmentes zu entschlüsseln. Doch kaum hat er mit den Forschungen begonnen, überschlagen sich die Ereignisse. Ob Wissenschaftler, Bibliothekare, Kleriker, Polizei oder Mafia - es scheint, die ganze Stadt ist auf den Beinen, dieses Dokument, das seinem Besitzer Ruhm und Bürde gleichermaßen bringen könnte, in die Hände zu bekommen. - Der Roman von Stefan von der Lahr folgt unterhaltsam den Geschehnissen in der Ewigen Stadt. Dabei fehlt es manchmal an Komplexität bei der Beschreibung der einzelnen Charaktere und auch die Wendungen sind nicht wirklich überraschend. Dennoch, der Autor verortet seine Handlung irgendwo zwischen Indiana Jones und Robert Langdon und hält so die Leser bei der Stange. Die Auflösung der Geschehnisse macht das Buch besonders interessant.
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Artikelbeschreibung

Rom könnte in diesem Frühjahr so schön sein sonnig, turbulent, sogar inspiriert vom Geist des herannahenden Konzils. Doch leider haben Wissenschaftler, Bibliothekare der Vatikanischen Bibliothek, die Hohe Geistlichkeit, Polizei und Mafia von einem einzigartigen Papyrus aus der Frühzeit des Christentums erfahren. Sein Besitz verheißt Ruhm und Reichtum, stellt aber zugleich fundamentale Glaubenssätze in Frage.
Zunächst sind alle Beteiligten bemüht, sich das wertvolle Schriftstück unauffällig zu beschaffen. Dann aber kommt es zu einem Zwischenfall, der jeden Versuch, die Angelegenheit diskret zu lösen, Makulatur werden lässt - der geheimnisvolle Papyrus verschwindet. Als Commissario Bariello von der römischen Polizei und Monsignor Montebello aus der Vatikanischen Bibliothek gemeinsam versuchen, das jahrtausendealte Dokument wieder aufzutreiben, entbrennt eine mörderische Konkurrenz um das Wissen, das der Papyrus birgt. Aber in dem ausbrechenden Chaos scheint es jemanden zu geben, der alle Fäden in der Hand hält und weder Tod noch Teufel scheut

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Personeninformation

Stefan von der Lahr, geboren 1958, ist promovierter Althistoriker und arbeitet seit über einem Vierteljahrhundert als Lektor im Verlag C.H.Beck. 2015 erschien sein Kriminalroman "Das Grab der Jungfrau".

Pressestimmen

"Ein Archäologiethriller der Sonderklasse."
Denis Scheck

"Stefan von der Lahr (…) versteht es, (…) Fakten und Fiktion spannend zu verbinden.“
Recklinghäuser Zeitung

"Ein Krimi, der auf feine Weise erklärt, warum Italien trotz Berlusconi und ‚Ehrenwerter Gesellschaft‘ (wie sich die Mafia auch nennt) irgendwie funktioniert. Darüber hinaus bekommen wir alles serviert, was Spannung erzeugt.“
Nürnberger Nachrichten, Raimund Kirch

"Stefan von der Lahr bereitet (…) kenntnisreich, gewandt und mit sanfter Ironie ein üppiges, aber schmackhaftes Menü. An Action fehlt es ebenso wenig wie an Toten, Indiana Jones und 007 winken immer wieder schmunzelnd von der Seitenlinie.“
Neue Zürcher Zeitung Online, Thomas Ribi

"Stefan von der Lahr (…) versteht es, Fakten und Fiktion spannend zu verbinden.“
Märkische Oderzeitung

"Die schnörkellose Schreibweise entwickelt einen unwiderstehlichen Sog, den Dan-Brown-Fans (aber nicht nur die) lieben werden.“
freundin

"Ehrgeizige Wissenschaftler, skrupellose Mafiosi, maßlose Kirchenhierarchen... ein Spiel, das dadurch besonderen Charme gewinnt, dass der Autor sich bestens auskennt."
Die Welt, Berthold Seewald
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