Briefe & Tagebücher öffnen intime Einblicke in vergangene Zeiten und persönliche Gedankenwelten. Ob große Denker, Künstler oder Alltagsmenschen – ihre Aufzeichnungen erzählen authentisch vom Leben, Lieben und Zweifeln. Diese Dokumente berühren durch ihre Nähe, Echtheit und oft überraschende Aktualität. Entdecken Sie jetzt bewegende Originalstimmen und lassen Sie Geschichte lebendig werden!

Frank, Anne Anne Frank Tagebuch
Die weltweit gültige und verbindliche Fassung des Tagebuchs der Anne Frank
  • FISCHER Taschenbuch, 2015
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783596152773
  • Deutsch
  • 33. Aufl.

Die weltweit gültige und verbindliche Fassung des Tagebuchs der Anne Frank, autorisiert vom Anne Frank Fonds Basel.

Das Tagebuch von Anne Frank ist Symbol und Dokument zugleich. Symbol für den Völkermord an den Juden durch die Nazi-Verbrecher und Dokument der Lebenswelt einer einzigartig begabten jungen Schriftstellerin.
Die vorliegende Ausgabe ist die einzige vom Anne Frank Fonds in Basel autorisierte Fassung des Tagebuchs, von dem es eine erste und eine zweite, spätere Version gibt, die beide von Anne Frank selbst stammen. Sie hatte das von ihr über mehr als zwei Jahre geführte Tagebuch zu einem späteren Zeitpunkt überarbeitet, weil die erste Fassung ihren schriftstellerischen Ansprüchen nicht mehr genügte.
Diese Ausgabe enthält den von Anne Frank überarbeiteten Tagebuchtext samt den unverändert aus der ersten Fassung übernommenen Teilen, ohne jene Auslassungen, die Annes Vater Otto Frank aus Diskretion vorgenommen hatte. Mirjam Pressler hat dafür eine neue, dem ungekünstelten Stil des Originals adäquate Übersetzung erarbeitet.
Dieser vollständige Text, dessen Authentizität seit der kompletten Wiedergabe aller Werkfassungen in der kritischen Ausgabe der 'Tagebücher der Anne Frank' (S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1988) unbestritten ist, vermittelt ein eindrucksvolles Bild von Anne Franks Gefühls- und Gedankenwelt und nicht zuletzt von ihren Fortschritten als Schriftstellerin.

»...werde ich jemals Journalistin und Schriftstellerin werden? Ich hoffe es, ich hoffe es so sehr! Mit Schreiben kann ich alles ausdrücken, meine Gedanken, meine Ideale und meine Phantasien.« Anne Frank, 5. April 1944

Überblick über die Versionen der Tagebücher:

Anne Frank hat zwei fragmentarische Tagebuchversionen hinterlassen: Version a und Version b

Version a ist der ursprüngliche Tagebuchtext von Anne Frank.

Version b ist Anne Franks unvollendete Bearbeitung der Tagebuch-Texte, mit der sie eine etwaige Publikation vorbereitet hat. Version b wurde 1986 erstmals publiziert. Seit kurzem wird dieses Fragment als Romanentwurf bezeichnet.

Version c war die erste Fassung des Tagebuchs, die Otto Frank nach dem Krieg 1947 veröffentlichte. Otto Frank, der seine gesamte Familie verloren hatte, bereinigte den Text von Stellen, die für ihn das Andenken an seine Familie schmälerten. Die Version c ist seit 1990 nicht mehr lieferbar.

Version d ist die so genannte Leseausgabe der Tagebücher, die vom Anne Frank Fonds autorisiert wurde und die Versionen a und b in eine Fassung überführt, so dass die Tagebuchtexte ungekürzt zur Verfügung stehen. Diese Version hat die Version c abgelöst und ist seit 1991 die weltweit verbindliche Grundlage für die Übersetzungen des Tagebuchs in über 80 Sprachen, in über 100 Ländern.

Alle Versionen der Tagebücher - außer der Version c - sind in verschiedenen Ausgaben in der Übersetzung von Mirjam Pressler im S. Fischer Verlag lieferbar.

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Zetkin, Clara Clara Zetkin - Die Briefe 1914 bis 1933 (3 Bde.) / Die Briefe 1914 bis 1933
Band 3
Band 3/1 und 3/2: Die Restaurationsbriefe (1924-1933)
  • Dietz, Berlin, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783320024499
  • Deutsch
  • Clara Zetkin - Die Briefe 1914 bis 1933 (3 Bde.) 3
  • zwei Halbbände
Die Historiografie hat von der späten Clara Zetkin ein Bild gezeichnet, das sie mal als desorientierte, betreuungswürdige Greisin zeigt, und mal als willensschwache, ja willfährige Stalinistin. Im Stalinismus wurde sie - ähnlich wie ihre Freundin Rosa Luxemburg - bewusst so hoch auf ein Podest gestellt, dass beide »Geehrten« an Kontur verloren. Mit der Veröffentlichung ihrer Briefe gewinnt die Initiatorin des Internationalen Frauentages (1910) nun ihre eigene Stimme zurück.Clara Zetkin war unter den führenden Persönlichkeiten die Einzige, die sich Stalin nicht unterwarf. Bis zu ihrem Lebensende leistete sie Widerstand - zunehmend isoliert, doch nicht völlig vereinsamt. Der vorliegende Band eröffnet neue, bislang wenig bekannte Einblicke in die Stalinisierung des internationalen Kommunismus. So zeigt sich etwa, wie Clara Zetkins Vertrauter, der spätere DDR-Präsident Wilhelm Pieck, als Leiter des Organisationsbüros des Zentralkomitees der KPD seine eigene Ausstoßung aus der Thälmann-KPD verhinderte - indem er seine engsten Freunde sowie den gesamten Parteibezirk Schlesien ausschloss und damit verriet. Dieses Beispiel steht exemplarisch für die innerparteilichen Mechanismen jener Zeit.Jörn Schütrumpf, geb. 1956, ist Historiker und Publizist. Bis 2017 war er Geschäftsführer des Karl Dietz Verlags Berlin und anschließend bis 2022 Leiter der Fokusstelle Rosa Luxemburg der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
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Ekman, Bertil Verstreute Blätter
Bertil Ekmans nachgelassene Papiere
  • Urachhaus, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783825151317
  • Deutsch
Wer Dag Hammarskjöld verehrt, wird Bertil Ekman lieben. Als 1923 die 'Nachgelassenen Papiere' des früh auf einer Bergtour verstorbenen Ekman von seinen Angehörigen und Freunden herausgegeben wurden, scheinen Sie einen tiefen Eindruck auf den 11 Jahre jüngeren Hammarskjöld gemacht zu haben. Es war insbesondere Ekmans Fähigkeit, das Erlebnis der Einsamkeit in der Natur mit dem Motiv der Gemeinschaft zu verbinden, die den späteren UN-Generalsekretär spürbar beeinflusste. Die Aphorismen, Gedichte und essayistischen Skizzen Ekmans zeugen von derselben intensiven Religiosität, derselben Liebe zur Natur und demselben Menschheitsbewusstsein wie Hammarskjölds 'Zeichen am Weg', denen sie als Modell dienten. Ergänzt um ein Lebensbild, das Ekmans Lehrerin, die Theologin Emilia Fogelklou verfasst hat, ist diese erste deutsche Buchausgabe der 'Verstreuten Blätter' eine geistesgeschichtliche Kostbarkeit.
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Pückler-Muskau, Hermann von Briefe eines Verstorbenen, 4 Teile
Ein fragmentarisches Tagebuch aus Deutschland, Holland, England, Wales, Irland und Frankreich, geschrieben in den Jahren 1826 bis 1829
  • Wallstein, 2026
  • Buch
  • ISBN/EAN: 9783835359543
  • Deutsch
Das Meisterwerk der Reiseliteratur des 19. Jahrhunderts in einer Neuausgabe, erstmals anhand der Originalbriefe ediertDer exzentrische Lebemann Hermann Fürst von Pückler-Muskau erlangte auf Umwegen schriftstellerischen Ruhm: Der Anlass für die ausgedehnte Reise in den Jahren 1826 bis 1829 durch England, Wales und Irland mit dem Schlusspunkt Paris war ein außergewöhnlicher: Nachdem sich Fürst Pücklers Hoffnungen zerschlagen hatten, durch Einheirat in die Familie des preußischen Staatskanzlers Hardenberg zu einem lukrativen Amt zu kommen, und seine Gattin Lucie zu allem Überfluss 1822 im Testament des Vaters unberücksichtigt geblieben war, musste ein Ausweg aus der fürstlichen Finanzmisere gefunden werden. Aufgrund kostspieliger Hobbys wie der Parkgestaltung und einem äußerst extravaganten Lebensstil war sein Schuldenberg inzwischen auf 440.000 Taler angewachsen (nach heutiger Kaufkraft ca. zwanzig Millionen Euro). Es war schließlich die resolute Lucie, die die Idee hatte, sich pro forma scheiden zu lassen, um den nun Exgatten als Mitgiftjäger nach Großbritannien schicken zu können.Von dieser Reise von 1826 bis 1829 berichtet Pückler-Muskau seiner Exfrau in langen, äußerst kurzweiligen und geistvollen Briefen: Ist der Englandaufenthalt vor allem von der süffisanten-unterhaltsamen Beschreibung der dortigen Oberschicht geprägt, verlagert sich in Irland der Schwerpunkt der Reiseberichte auf die beeindruckend realistische Beschreibung von Land und Leuten. Pücklers Stil ist brillant, leichtfüßig und voller Esprit. Er beherrscht die Kunst der Ironie und des Understatements ebenso wie den pointierten Aphorismus. Diese faszinierenden Briefe wurden bereits 1830/31 herausgegeben, freilich ohne den Autor preiszugeben, und waren einer der größten Bucherfolge des 19. Jahrhunderts.
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Landau, Lola; Wegner, Armin T. Geliebter Dämon, 3 Teile
Briefwechsel 1916-1977
  • Wallstein, 2027
  • Buch
  • ISBN/EAN: 9783835337565
  • Deutsch
  • Armin T. Wegner: Ausgewählte Werke in Einzelbänden
»Wir werden unsterblich sein in unseren Werken und in unseren Kindern«, schrieb Armin T. Wegner an Lola Landau am 12. Oktober 1919.Aus einer zufälligen Begegnung und einem Kennenlernen am selben Abend entsteht zunächst ein brieflicher Austausch, dann eine leidenschaftliche Liebesbeziehung zwischen der verheirateten Lola Landau und Armin T. Wegner.Nach Landaus Scheidung folgt die Heirat im November 1920 in Rheinsberg. Der Briefwechsel, Zeugnis einer großen Liebe, beginnt 1916 und endet in Oktober 1977, kurz vor Wegners Tod im Mai 1978. Fast 1.500 Briefe hat das Paar gewechselt, zunächst während seiner Reisen, nach 1933 aus Konzentrationslager, Exil und Emigration. Briefe aus denen Leidenschaft und Liebe sprechen, aber auch Verzweiflung. Es ist auch die Geschichte einer Ehe, die u. a. an den NS-Rassegesetzen scheiterte, er Nichtjude und sie Jüdin. Landau ging als überzeugte Zionistin nach Palästina. Wegner, hin- und hergerissen in seiner Hassliebe zu Deutschland, konnte weder in Nazi-Deutschland noch in Palästina leben.
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Bürger, Gottfried August Briefwechsel
Band 4
1790-1794
  • Wallstein, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835358942
  • Deutsch
  • Briefwechsel 4
Das traurige Ende eines Dichters: beruflich, ökonomisch, erotisch.Die letzten Lebensjahre des Göttinger Professors Gottfried August Bürger sind die traurige Geschichte eines unaufhaltsamen Abstiegs. Sie begannen hoffnungsfroh mit der romantischen Anbahnung der dritten Ehe über einen öffentlich geführten Austausch von Gedichten, versprachen die erhoffte Ruhe und ökonomische Sicherung - und mündeten schließlich in der Katastrophe einer zerrütteten Ehe samt schmutziger Scheidung. Friedrich Schillers vernichtender Angriff gegen den bis dato bewunderten Lyriker zeigte einen ästhetischen Scheideweg der deutschen Lyrik auf, nahm aber Bürger die letzte poetische Kraft zu wirklicher Erneuerung. Auch der Erfolg als Hochschullehrer blieb aus, und die Rückzahlung seiner Schulden ließ sich erst postum regeln. Zudem trug er bereits den Keim der Tuberkulose-Erkrankung in sich, deren Ausbruch ihm die letzten Lebensmonate zu entsetzlicher Qual werden und ihn vereinsamt aus dem Leben gehen ließ.Auch für diesen Band, der den literarischen und lebensweltlichen Teil des Briefwechsels abschließt, gelang es, das bislang bekannte Material der Dokumente quantitativ deutlich zu erweitern und qualitativ zu erneuern, sodass eine abgewogene Beurteilung aller handelnden und leidenden Personen möglich ist - juristisch, moralisch, ästhetisch und ökonomisch.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 18.11.2026
Kükelhaus, Hermann Ein Narr der Held
Briefe und Gedichte 1939 -1943
  • Urachhaus, 2026
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783825172510
  • Deutsch
Ein nachdenklicher junger Mann, der im Dritten Reich und als Soldat an der Ostfront versuchte, Mensch zu bleiben und seinen dichterischen Neigungen zu folgen, ohne sich in Eskapismus zu flüchten: Hermann Kükelhaus schrieb seine Gedichte auf den Rand von Zeitungen, auf Zettel, die er dem Wind überließ, oder gleich in den Sand. Was erhalten geblieben ist, sind vor allem seine Gedichte in den Briefen, die er an Angehörige und Freunde schrieb: philosophisch, aber nicht abgehoben, sensibel aber unsentimental, mit Haltung, aber ohne Pose. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab sein Bruder Hugo, der große Künstler, Handwerker und Pädagoge, eine erste Sammlung im Diogenes Verlag heraus. Versehen mit einem Nachwort des Hermann Kükelhaus-Biografen Albert Vinzens, wird diese intensive lyrische Stimme in einer um zahlreiche Dokumente erweiterten Fassung jetzt wieder zugänglich gemacht.
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Wilhelmy, Anna-Lena Marmeladenglasmomente unter freiem Himmel
Dein Begleiter für Wanderungen, Gedanken und Erinnerungen, die bleiben sollen
  • Kampenwand, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783986602802
  • Deutsch

+++ Aufwendig gestaltete Ausgabe +++

Dieses Buch ist kein Wettlauf.

Kein Gipfelrekord.

Kein "höher, schneller, weiter".

Es ist ein Begleiter für all jene, die draußen mehr suchen als nur den nächsten Kilometer.

Für Menschen, die innehalten, durchatmen und die Natur wirklich spüren wollen.

Dieses Wandertagebuch lädt dich ein, deine eigenen Wege festzuhalten - mit echten Touren, echten Gedanken und echten Emotionen.

Es geht nicht darum, perfekt zu dokumentieren, sondern darum, ehrlich zu sein: mit dir selbst, mit deinen Erlebnissen, mit dem, was die Berge in dir auslösen.

Ob kurze Auszeit im Wald oder lange Tage in den Bergen - hier ist Platz für Erinnerungen, Eindrücke und stille Momente.

Für Zweifel und Glück, für Begegnungen und Einsamkeit.

Ein Buch für alle, die draußen nicht nur die Welt entdecken, sondern auch sich selbst.

Und die wissen, dass es manchmal nicht das Ziel ist, das zählt - sondern der Weg dorthin.

Liebevoll ausgestattetes Hardcover im A5-Format

  • Praktisches Gummiband zum sicheren Verschließen
  • Integrierte Stiftschlaufe
  • Lesebändchen für schnelles Wiederfinden wichtiger Seiten
  • Eingearbeitete Innentasche für Erinnerungen, Notizen und kleine Schätze
  • Hochwertiges Hardcover
  • Angenehm leicht und ideal für unterwegs

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 06.08.2026
Kafka, Franz Briefe 1921-1922
Band 5 (Kritische Ausgabe)
  • S. Fischer Verlag GmbH, 2027
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783100381637
  • Deutsch
  • Franz Kafka, Schriften - Tagebücher - Briefe. Kritische Ausgabe
  • 1. Auflage

Die Abschlussbände der großen kommentierten Werkausgabe:
Franz Kafkas Briefe aus den letzten Lebensjahren 1921 bis 1924, herausgegeben von Hans-Gerd Koch


Die Briefe 1921 bis 1924 werden in zwei Bänden erscheinen: »Briefe 1921-1922« (Band 5) erscheint im Herbst 2027; »Briefe 1923-1924« (Band 6) ist für Frühjahr 2028 geplant; nähere Informationen hierzu folgen.


334 Briefe aus den letzten Lebensjahren bis zu Franz Kafkas Tod 1924, sorgfältig kommentiert, samt Ergänzungen und Nachträgen aus den früheren Jahren versammelt der abschließende Band der Werkausgabe. Darunter finden sich 21 hier erstmals veröffentlichte Briefe, sowie 52 Briefe an Kafka und 27 Briefe der Begleiter der letzten Lebenswochen, Dora Diamant und Robert Klopstock, an die Familie Kafkas. Zudem sind erstmals vollständig auch die Gesprächsblätter aufgenommen, auf denen Kafka seine Fragen und Antworten notierte, nachdem ihm die Ärzte ein Sprechverbot auferlegt hatten. Die gesundheitlichen Probleme überschatten die Korrespondenzen, und auch das ewige Ringen um ein gelingendes Leben zwischen Pflichterfüllung, literarischer Berufung und spätem Liebesglück. Nirgendwo kommt man dem, was Kafka mitteilen möchte und dessen Formfindung er anstrebt, so nahe und dringt so tief ein in seine persönlichen Verbindungen und das dialogische Denken wie in den Briefen.

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 27.10.2027
Kafka, Franz Briefe 1921-1922
Band 5 (Kommentierte Ausgabe)
  • S. Fischer Verlag GmbH, 2027
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783100381682
  • Deutsch
  • Franz Kafka, Werke in Einzelbänden in den Fassungen der Handschriften
  • 1. Auflage

Die Abschlussbände der großen kommentierten Werkausgabe:
Franz Kafkas Briefe aus den letzten Lebensjahren 1921 bis 1924, herausgegeben von Hans-Gerd Koch


Die Briefe 1921 bis 1924 werden in zwei Bänden erscheinen: »Briefe 1921-1922« (Band 5) erscheint im Herbst 2027; »Briefe 1923-1924« (Band 6) ist für Frühjahr 2028 geplant; nähere Informationen hierzu folgen.


334 Briefe aus den letzten Lebensjahren bis zu Franz Kafkas Tod 1924, sorgfältig kommentiert, samt Ergänzungen und Nachträgen aus den früheren Jahren versammelt der abschließende Band der Werkausgabe. Darunter finden sich 21 hier erstmals veröffentlichte Briefe, sowie 52 Briefe an Kafka und 27 Briefe der Begleiter der letzten Lebenswochen, Dora Diamant und Robert Klopstock, an die Familie Kafkas. Zudem sind erstmals vollständig auch die Gesprächsblätter aufgenommen, auf denen Kafka seine Fragen und Antworten notierte, nachdem ihm die Ärzte ein Sprechverbot auferlegt hatten. Die gesundheitlichen Probleme überschatten die Korrespondenzen, und auch das ewige Ringen um ein gelingendes Leben zwischen Pflichterfüllung, literarischer Berufung und spätem Liebesglück. Nirgendwo kommt man dem, was Kafka mitteilen möchte und dessen Formfindung er anstrebt, so nahe und dringt so tief ein in seine persönlichen Verbindungen und das dialogische Denken wie in den Briefen.

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 27.10.2027
Lusseyran, Jacques Conversation amoureuse
Gespräch über die Liebe
  • Freies Geistesleben, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783772514746
  • Deutsch
Der mit acht Jahren erblindete Jacques Lusseyran durfte erleben, wie nach dem Erlöschen des äußeren Lichtes eine innere Welt für ihn wahrnehmbar wurde. Fortan nahm er das Leben auf eine andere, vertiefte Art und Weise wahr. Auch die Liebe. In diesem letzten Werk, das erst Jahre nach seinem tragischen, verfrühten Tod erscheinen konnte, führt er mit seiner Frau Marie ein intimes Gespräch, mit rückhaltloser Offenheit und höchster Sensibilität. Gerade durch die Perspektive eines Blinden werden die Phänomene der Liebe zwischen Mann und Frau in allen ihren Schattierungen, geistig wie sinnlich, neu befragt und beleuchtet. Es ist ein dichtes, sehr persönliches Buch, einmalig in den Voraussetzungen seiner Entstehung und zugleich in seinem Gehalt von allgemeiner, unverminderter Bedeutung. Ein Blinder öffnet uns die Augen für die Liebe.
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Duvanel, Adelheid Nah bei dir.
Briefe 1978-1996. Herausgegeben von Angelica Baum
  • btb, 2026
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783442775996
  • Deutsch
»Eines der großartigsten erzählerischen Werke des 20. Jahrhunderts.« (Michael Krüger, DIE ZEIT)

Bis kurz vor ihrem Tod berichtet Adelheid Duvanel der befreundeten Autorin Maja Beutler fast in Echtzeit aus ihrem Leben, monatlich, manchmal täglich. Parallel dazu ihre Korrespondenz mit dem Lektor Klaus Siblewski, der sie bis an ihr Lebensende begleitet, in Krisen zum Weiterschreiben ermutigt, ihr hilft, Werkbeiträge und Stipendien zu erhalten._Lakonisch bis selbstironisch, manchmal aber auch verzweifelt erzählt Adelheid Duvanel aus ihrem schwierigen Alltag, von den Aufenthalten in der Klinik, von der desaströsen Beziehung mit ihrem Mann Joe, von der Drogensucht und Aidserkrankung der Tochter._Aber auch vom Schreiben und Lesen handeln die Briefe, der Figurenkreis der Erzählungen taucht auf, manche Szenen sind sogar wörtlich in die Texte eingegangen.

«Nah bei Dir» ist eine Art Tagebuch in Briefform, ein nüchternes Protokoll über ein schweres, unerträgliches Leben und das erschütternde Selbstporträt einer Autorin, die den widrigsten Umständen lange standhält und ihnen große Kunst abringt.
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Beckett, Samuel German Diaries
28. September 1936 - 1. April 1937 | Samuel Becketts unbestechlicher Blick auf NS-Deutschland | Weltweit erstmals veröffentlicht | Zweisprachige Ausgabe
  • Suhrkamp, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783518429433
  • Deutsch|Englisch

Samuel Beckett hat nur einmal in seinem Leben über längere Zeit Tagebuch geführt, nämlich auf seiner großen Deutschlandreise von September 1936 bis April 1937, die ihn u. a. nach Hamburg, Berlin, Dresden und München führte. Die sechs umfangreichen Hefte fanden sich im Nachlass.

Es handelt sich bei den "Deutschen Tagebüchern" um die letzten bedeutenden Texte des Autors, die noch unveröffentlicht sind. Sie geben Aufschluss über die Entwicklung von Becketts Ästhetik in dessen Auseinandersetzung mit Literatur und mit bildender Kunst. Aber auch über die Motive, die ihn zur Ausweichbewegung dieser Reise veranlassten. Historisch bedeutsam sind sie wegen des unbestechlichen Blicks, den der junge irische Autor als teilnehmender Beobachter auf das Deutschland der frühen Nazijahre wirft.

Den Auswirkungen der NS-Kulturpolitik begegnet Beckett bei der Besichtigung abgehängter Bilder in den Depots von Museen sowie im Gespräch mit Künstlern und Sammlerinnen. Detailgenaue Beobachtungen des Alltags im nationalsozialistischen Deutschland durchziehen die gesamten Aufzeichnungen.

Der erste Band enthält die weltweit erste Veröffentlichung des mit deutschen Wörtern, Wendungen und Sätzen gespickten englischen Originals sowie die deutsche Übersetzung. Neben einem detaillierten, fortlaufenden Sachkommentar bietet Band zwei Einleitung und Nachbemerkungen der Herausgeber und der Übersetzerin, dazu Übersichten und Register, die als Werkzeuge die Tagebücher aufschlüsseln.

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 13.08.2026
Frisch, Max; Suhrkamp, Peter »Und nun zu unseren Fragen!«
Der Briefwechsel | Ein Autor und sein Verleger schreiben Literaturgeschichte. 444 Briefe aus den Jahren 1948 bis 1959 erstmals publiziert
  • Suhrkamp, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783518475751
  • Deutsch
  • Originalausgabe

Neben der Korrespondenz von Max Frisch und Peter Suhrkamp umfasst der Band auch Briefe von Suhrkamps Frau Annemarie Suhrkamp-Seidel sowie von weiteren Verlagsangehörigen. Sie geben Einblick in die kollaborative Arbeitsweise, die für die verlegerische Praxis kennzeichnend ist. Kommentar und Nachwort ordnen die Briefe in ihre biographischen und historischen Zusammenhänge ein.

In Peter Suhrkamp, dem zwanzig Jahre älteren Verleger aus Deutschland, fand der aufstrebende Schweizer Autor Max Frisch einen Mentor und Freund. Sein Tagebuch 1946-1949 erschien gleich im ersten Programm des 1950 neugegründeten Suhrkamp Verlags. Bis ins Jahr 1959, als der durch die Haft im Konzentrationslager schwer gezeichnete Suhrkamp starb, reicht der umfangreiche Briefwechsel. Der Verleger begleitete die Entstehung von Romanen wie Stiller und Homo faber, hielt mit Kritik nicht zurück und setzte sich für die Verbreitung von Stücken wie Biedermann und die Brandstifter ein. Unter seinen »freundschaftlichen Fittichen« gelang Frisch der Durchbruch zum Weltautor.

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Varnhagen, Rahel Levin Briefwechsel mit Jugendfreunden, 3 Teile
Band 1, 2 und 3
  • Wallstein, 2026
  • Buch
  • ISBN/EAN: 9783835354005
  • Deutsch
  • Edition Rahel Levin Varnhagen
Die Briefwechsel zwischen Rahel Levin Varnhagen und ihren JugendfreundenEine junge Frau im Briefwechsel mit über vierzig Männern. Begonnen wurden sie vor Preußens Niederlage 1806, fortgeführt oft bis in die 1830er Jahre. Eine einzigartige Konstellation von Menschen - keine andere deutschsprachige Schriftstellerin des 18. und 19. Jahrhundert stand mit so vielen Zeitgenossen im Briefwechsel. Vertreten sind Schriftsteller (Adelbert von Chamisso, Charles de Ligne, Jean Paul, Friedrich Schlegel, Ludwig Tieck), Künstler (Hans Genelli, Johann Friedrich Reichardt, Friedrich Tieck), Wissenschaftler (Georg Gropius, Wilhelm und Alexander von Humboldt, Johannes von Müller, Thomas Young,), ein Arzt (David Veit), Bankiers und Kaufleute (Abraham Mendelssohn-Bartholdy, Georg Wilhelm Bokelmann), Diplomaten aus Portugal, Schweden und Spanien (Karl Gustav von Brinckmann, Pedro Felipe de Casa-Valencia, Rodrigo Navarro d'Andrade, Rafael de Urquijo), preußische Militars und Beamte (August Leopold Titus von Möllendorff, Johann Friedrich Sostmann), Hoch- und niedriger Adel aus Deutschland, Frankreich und Osterreich (Alexander von zur Lippe, Prinz Louis Ferdinand von Preußen) und viele andere mehr. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Korrespondenzen einseitig überliefert. Männer hoben damals selten Briefe von Frauen auf, nicht einmal die von Rahel Levin, deren Schreibkunst so oft gelobt wurde: »die Funken ihres Geistes erleuchten weit größere Räume, als bogenlange Dissertationen«, heißt es bei Friedrich Gentz. Durch all diese Korrespondenzen zieht sich eine Frage: Was verbindet die Schreibenden, einen Mann und eine Frau? Ist es Liebe? Ist es Freundschaft? Und wie gehen Männer und Frauen miteinander um, wenn die Frau die intellektuell überlegenere ist? Rahel Levin war die »Freundin, für die ich alle meine Freunde hingäbe«, so Hans Genelli, und Thomas Young schrieb: »zwischen uns existiert so viel von der Liebe als ohne Sinnlichkeit existiren kann«.
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Llovet, Jordi Franz Kafka - Zeichnungen und Notizen
  • Favoritenpresse, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783968492315
  • Deutsch
»Du, ich war einmal ein grosser Zeichner, nur habe ich dann bei einer schlechten Malerin schulmässiges Zeichnen zu lernen angefangen und mein ganzes Talent verdorben. Denk nur! Aber warte, ich werde Dir nächstens paar alte Zeichnungen schicken, damit Du etwas zum Lachen hast. Jene Zeichnungen haben mich zu seiner Zeit, es ist schon Jahre her, mehr befriedigt, als irgendetwas.« So schrieb es Franz Kafka (1883-1924), den die Welt als einen der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts kennt, im Februar 1913 an seine damalige Verlobte Felice Bauer (1887-1960). Kafka interessierte sich als junger Student für Kunst und ihre Geschichte und zeichnete vor allem zwischen 1903 und 1907.

In diesem Buch sehen Sie zahlreiche, erst seit wenigen Jahren bekannte Zeichnungen Kafkas. Der spanische Kafka-Kenner und Autor dieses Buches, Jordi Llovet, schreibt in seinem Vorwort: »Um die Zeichnungen nicht isoliert zu präsentieren, haben wir einige Passagen von Kafka hinzugefügt, die wir seinen Erzählungen, Tagebüchern und seinem Briefwechsel entnommen haben. Diese Fragmente können viel oder wenig mit der Illustration zu tun haben, die sie begleiten. Manchmal fast gar nichts; doch erschien es uns unumgänglich, den Lesern diese Zeichnungen in Verbindung mit Texten anzubieten, da sie das Werk eines Schriftstellers und nicht eines professionellen Grafikers sind, auch wenn Kafka in seinen jungen Jahren daran gedacht hatte, diesen Beruf zu ergreifen.«

Über die Zeichnungen schreibt Autor Llovet: »Man kann nicht behaupten, dass Franz Kafka ein Zeichner von allererster Güte war, weder wenn man die Zeichen- und Malerei-Szene seiner Lebenszeit betrachtet, noch wenn man seine Zeichnungen im stets schwankenden Licht eines objektiven und anachronistischen Maßstabs betrachtet.«

Es gab einen, dem wir letztendlich all das verdanken können: Kafkas Freund, Förderer und Herausgeber Max Brod (1884-1968). Brod, wie Kafka in Prag geboren, war Schriftsteller, Musik- und Theaterkritiker. Auch wenn sein literarisches Werk heute nicht mehr von großer Bedeutung ist, so ist er doch bekannt als Herausgeber und Bewahrer von Kafkas Werken.

1968 starb Max Brod und fortan gehörten Briefe, handschriftliche Manuskripte und Original-Zeichnungen Kafkas seiner Lebensgefährtin und Sekretärin Ilse Ester Hoffe (1906-2007), die er als Erbin eingesetzt hatte. Hoffe lehnte alle Bitten um Veröffentlichung ab, hin und wieder erlaubte sie zumindest das Anschauen - gegen hohe Bezahlung. 1982 willigte sie schließlich in eine Kritische Ausgabe bei S. Fischer ein, allerdings ohne die Zeichnungen, die sie zuletzt in einem Züricher Bankschließfach aufbewahrte - und der Öffentlichkeit weiterhin vorenthielt.

Dann aber änderte sich nach langem Streit vor Gericht die Lage: Die jüdische Nationalbibliothek in Jerusalem erhielt den gesamten Nachlass von Max Brod! Und siehe da: Über 100 unbekannte Zeichnungen Kafkas, in Heften oder auf Zetteln, kamen zutage. Llovet schreibt in seinem Vorwort: »Die Folge dieses verwirrenden und fast unheimlichen Prozesses war, dass das spanischsprachige Publikum erst 2021 alle Zeichnungen Kafkas zu sehen bekam.«
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 15.09.2026
Jünger, Ernst; Hervier, Julien; Pschera, Alexander Jünger und Frankreich - eine gefährliche Begegnung?
Ein Pariser Gespräch. Mit 60 Briefen von Ernst Jünger an Julien Hervier
  • Matthes & Seitz Berlin, 2012
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783882215380
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  • 1. Auflage
Der Briefwechsel Ernst Jüngers mit seinem französischen Übersetzer Julien Hervier. 'Jünger und Frankreich - eine gefährliche Begegnung?' versammelt 60 unveröffentlichte Briefe von Ernst Jünger an seinen Übersetzer Julien Hervier. Sie liefern bisher unbekannte Einsichten in Jünger kontinuierliche Arbeit am Text und geben faszinierende Einblicke in die Jünger-Rezeption in Frankreich. Ein ausführliches Gespräch zwischen dem Jünger-Kenner Alexander Pschera und Julien Hervier erkundet die Ursachen für Jüngers Erfolg in Frankreich, der mit der Aufnahme von Jüngers Texten in die Bibliothèque de la Pléiade seinen Höhepunkt gefunden hat. In diesem Gespräch wird deutlich, wie und warum Jünger die moderne Literatur in Frankreich beeinflusste, aber auch, was Jünger von ihr trennt. So ist das Gespräch auch ein Dialog über Frankreich und Deutschland.
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Walter Benjamin und Roland Barthes
Theoretische Komparatistik zwischen Kritischer Theorie und (Post-)Strukturalismus
  • Wallstein, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835357648
  • Deutsch
Dialoge zwischen den Kulturtheoretikern Walter Benjamin und Roland Barthes in Beiträgen zu Literatur, Film, Oper und Architektur sowie zu Marx, Baudelaire, Proust und Brecht.Während der Literaturwissenschaftler Walter Benjamin (1892-1940) im Umkreis der in Deutschland begründeten Kritischen Theorie publizierte, war der französische Semiologe Roland Barthes (1915-1980) maßgeblich an der Etablierung des (Post-)Strukturalismus beteiligt. Trotz biografischer, historischer und theoretischer Distanz finden sich überraschende Berührungspunkte zwischen beiden Denkern. Beide bereiteten den »material turn« der Geisteswissenschaften vor, indem sie den Zusammenhang von Schreibbedingungen, Arbeitsmethoden und Werkstruktur reflektierten. Beiden studierten Literaturwissenschaftlern gemeinsam war die Erweiterung genuin sprach- bzw. literaturwissenschaftlicher Analysen auf neue Untersuchungsfelder. Sie kritisierten die Vorstellung einer Natürlichkeit gesellschaftlicher Werte und fokussierten die grundlegend geschichtliche, von Produktionsbedingungen abhängige Signatur der Kultur. Der Band versammelt Beiträge zu Film, Fotografie, Roman- und Dramentheorie, Schreibgeste und Formethos, Architektur, Gesang, Oper und Trauerspiel sowie zu Marx, Baudelaire, Proust und Brecht. Dabei werden Konzepte zu Gedächtnis, Mythos, Literatur und Autorschaft des Einen im Licht der Denkfiguren des Anderen neu beleuchtet.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 07.10.2026
Glunk, Anita Frau Grüün lässt nicht locker
  • Appenzeller, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783858829306
  • Deutsch
Frau Grüün hat viel zu sagen. Und viel Meinung. Schliesslich ist seit ihrem letzten Buch einiges passiert, das nicht hätte passieren sollen, und vieles beim Alten geblieben, das sich hätte ändern müssen. Also philosophiert Frau Grüün lustvoll weiter. Sie kommentiert Ereignisse, deckt Missstände auf und kritisiert Ungerechtigkeiten. Unermüdlich und ganz nach ihrem Motto «Nüd logg loo gwönnt», oder auf gut Deutsch: «Mit Ausdauer gelingt es.» In Band zwei aus der Feder ihres Alter Egos versammelt Anita Glunk fünfzig neue Kolumnen aus dem «Gääser Blättli». Witzig und schlagfertig gibt sie Einblick in die grüünsche Art des Denkens - zwischen gesundem Menschenverstand und skurrilen Einfällen.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 02.11.2026
Meißner, August Gottlieb »Ich Prosaist aber rede Wahrheit«
Briefe und Notizbücher 1776-1807
  • Wallstein, 2027
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835315808
  • Deutsch
Zum ersten Mal edierte Quellen zeigen den »Kriminalgeschichten-Meißner« am Schreibtisch.Lange war August Gottlieb Meißner vor allem als Schöpfer der deutschen Kriminalgeschichte bekannt; vergessen waren die Romane, Biographien und die oft an Heinrich von Kleist erinnernde Kurzprosa; kaum im Gedächtnis die wichtige Rolle, die der Prager Professor für Ästhetik für die jungen deutsch- und tschechischsprachigen Dichter hatte. Seine zumeist aus der Prager Zeit (1785-1805) stammenden Briefe und die Notizbücher zeigen einen vielseitigen Schriftsteller des 18. Jahrhunderts bei der Arbeit: beim Festhalten von Lesefrüchten, Gelegenheitsgedichten, adeligen Kriegsanekdoten und des Sprachwitzes der Prager Juden. Er notiert, übersetzt und ordnet, denkt nach, wie man es erzählen könnte; korrespondiert mit Adeligen, Autoren und Verlegern und gründet schließlich selbst einen Verlag. Die erstmals veröffentlichten Texte gewähren Einblicke in Meißners schwierige Existenz zwischen Sachsen, Österreich und Böhmen, die Verhältnisse eines freiwilligen und doch nicht glücklichen Emigranten, dessen Eigenschaft es war, »geschäftig [zu] seyn und Leben für Sinonima zu halten.«
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Nachdruck. Folgt laut Verlag/Lieferant: 09.12.2026
Hennings, Emmy Ausgewählte Briefe II 1928-1948
Kommentierte Studienausgabe
  • Wallstein, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835359666
  • Deutsch
  • Emmy Hennings. Werke und Briefe. Kommentierte Studienausgabe 4,2
Emmy Hennings" Briefe werden als entscheidender Teil ihres Lebenswerkes vorgestellt und mit allen Eigenheiten ungekürzt wiedergegeben.Der zweite Briefband enthält eine Auswahl aus den Briefen von 1928 bis 1948, dem Todesjahr von Emmy Hennings. Der erste Band der Briefe hatte mit dem Tod Hugo Balls (Ende 1927) als einschneidender Zäsur geschlossen. Die rund 200 Briefe des zweiten Bandes zeigen das Leben Emmy Hennings vor allem im Tessin, wo sie in prekären finanziellen Verhältnissen ihre schriftstellerischen Arbeiten fortsetzt. Neben Gedichten und Feuilletonbeiträgen nehmen Erinnerungswerke einen immer breiteren Raum ein, die mit ihrem Buch »Hugo Ball. Sein Leben in Briefen und Gedichten« im Jahr 1930 einsetzen. Weitgehend unbekannt sind Emmy Hennings Tätigkeiten und Äußerungen als Zeitzeugin der 1930er und 1940er Jahre. So fuhr sie z. B. im Frühjahr 1934 nach Berlin, um dort vergeblich zu versuchen, Erich Mühsam aus der KZ-Haft zu befreien.Viele Briefpartnerinnen und -partner von Emmy Hennings sind aus dem ersten Band schon geläufig. In den 1940er Jahren kamen Korrespondenten hinzu, denen Emmy Hennings ihre Erinnerungen an das literarische Leben seit der Jahrhundertwende, an Georg Heym, Jakob van Hoddis und Friedrich Glauser, mitteilte.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 07.10.2026
Meyer, Conrad Ferdinand; Rahn, Johann Rudolf Conrad Ferdinand Meyers Briefwechsel
Band 6
Korrespondenz mit Johann Rudolf Rahn Briefe 1868 bis 1898
  • Wallstein, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835361386
  • Deutsch
  • C. F. Meyers Briefwechsel. Historisch-kritische Ausgabe 6
Ein von tiefer gegenseitiger Sympathie getragener Freundschaftsbriefwechsel zwischen dem bedeutenden schweizerischen Schriftsteller und dem Begründer der Schweizer KunstgeschichteAus der Zufallsbekanntschaft von C. F. Meyer und Johann Rudolf Rahn im Jahr 1868 entwickelte sich schon nach wenigen Jahren eine der engsten Freundschaften des Dichters. In derselben Zeit, in der Rahn als junger Professor an der Universität Zürich (ab 1883 auch am Polytechnikum) zum Begründer der Schweizer Kunstgeschichte aufstieg, wurde der 16 Jahre ältere Meyer zu einem der bedeutendsten Schriftsteller der Schweiz. Rahn spielte auch eine wichtige Rolle in kunsthistorischen Fragen für Meyers literarische Werke, insbesondere bei Meyers beiden letzten Novellen »Die Versuchung des Pescara« und »Angela Borgia«. Auch nach Meyers psychischem Zusammenbruch 1892 besuchte Rahn weiterhin den kranken Freund und schickte ihm bis zu dessen Lebensende seine zahlreichen Aufsätze. An Meyers Grab sprach Rahn die letzten Worte: Meyer »wird kaum je ein populärer Dichter sein; aber er ist ein Gestalter des Lebens wie wenige neben ihm, historischen Lebens namentlich; da ist er der Größte: ein ganzer, edler Künstler, wie er ein tiefer, edler Mensch gewesen ist.«Die Korrespondenz zwischen C. F. Meyer und dem Kunsthistoriker Johann Rudolf Rahn bildet den Abschluss der historisch-kritischen Ausgabe von Meyers Korrespondenzen.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 15.10.2026
Keun, Irmgard Ich lebe in einem wilden Wirbel
Briefe an Arnold Strauss 1933-1947 | Liebesbriefe der großen Autorin
  • Ullstein TB, 2026
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783548074795
  • Deutsch
  • 1. Auflage

Die Liebesbriefe an den emigrierten Arzt Arnold Strauss zeigen Irmgard Keun in einem ganz neuen Licht: Eine verschwenderische Frau, die mit dem Herzen denkt und mit dem Verstand fühlt. Hinreißend, charmant und egozentrisch wie ein kleines Kind, bindungsängstlich und treu, klug, aber zu jeder Dummheit bereit. Sie schreibt in diesen überraschend offenen Briefen, die sich wie ein intimes Tagebuch lesen, was sie sonst nirgendwo erzählt hat: über sich selbst, ihre Arbeit, ihre Abhängigkeiten und ihre Hoffnungen. Überdies erzählen die Briefe Geschichten, bissige und amüsante, vom Leben und Überleben im »Dritten Reich« und im Exil.

»Irmgard Keun war die aufregendste und witzigste Autorin der Weimarer Republik.« Zeit online 

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 31.12.2026
Schmidt, Alice Tagebuch aus dem Jahr 1950
  • Suhrkamp, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783518804704
  • Deutsch
Im Jahr 1950 leben Arno und Alice Schmidt immer noch als Kriegsflüchtlinge in großer Armut in Cordingen; Schmidts Debüt Leviathan, erschienen1949, ist kein Publikumserfolg. Sie sparen mühsam das Geld für ein Tandem zusammen, mit dem sie zweimal bis nach Hamburg reisen, um den Rowohlt Verlag zu besuchen und Archivstudien für die Fouqué-Biographie zu betreiben. Ihre Nachbarin Helene Felsch fordert rückwirkend Miete für die Möbel, die sie Schmidts zur Verfügung gestellt hat. Es folgt eine Auseinandersetzung, die mit dem Einsatz eines Gerichtsvollziehers und der Pfändung des Tandems endet. Dann findet sich ein Weg aus dem Elend: Schmidt erhält gemeinsam mit vier anderen Autoren den 'Großen Preis der Mainzer Akademie', der Rowohlt Verlag erwägt nun doch die nächste Veröffentlichung. Außerdem wird die ersehnte Umsiedlung nach Süddeutschland endlich von den Behörden genehmigt. Das Jahr findet seinen Abschluss mit dem Umzug nach Gau-Bickelheim, den der Autor später kaum fiktionalisiert in der Erzählung Die Umsiedler beschreibt.
Alice Schmidt berichtet anschaulich aus dem Alltag in schweren Zeiten. Neben dem Tagebuchtext enthält der Band umfangreiches Material aus den Gerichtsakten zur Möbelmiete, u. a. Arno Schmidts Schriftsätze mit vielen Angriffen auf den gegnerischen Anwalt. Ergänzt wird das Tagebuch mit Fotos der Schmidts aus Cordingen.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 17.11.2026
Rilke, Rainer Maria Briefe an einen jungen Dichter
Band 16
Penguin Klassiker - Mit einem Nachwort von Hanns-Josef Ortheil
  • Penguin Verlag München, 2027
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783328115496
  • Deutsch
  • Penguin Klassiker 16
Rilkes Creative Writing Masterclass

»Denn der Schaffende muss eine Welt für sich sein und alles in sich finden und in der Natur«

Für Rainer Maria Rilke waren Briefe ebenso Orte der Selbstergründung wie der Begegnung. Seine zehn »Briefe an einen jungen Dichter«, die er 1903/04 und 1908 an den jungen Offizier Franz Xaver Kappus schrieb, verbinden persönliche Erfahrungen mit universellen Gedanken über Kunst, Leben und inneres Wachstum. Mit ihrer besonderen Mischung aus Sensibilität und Klarheit gehören sie zu den bedeutendsten und inspirierendsten Briefen der deutschen Literatur.

  • Eines der meistzitierten Werke Rilkes, das Generationen von Schriftstellern inspiriert hat
  • Zahllose Ratschläge zu Kreativität, Lebenskunst und der Bedeutung des eigenen Werks
  • Jetzt in der berühmtesten Klassiker-Reihe der Welt
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 04.01.2027
Hartmann, Armin Mann - geschaffen, geliebt, berufen
Männlichkeit nach dem Herzen Gottes entdecken - ein christlicher Ratgeber für Männer: abseits von Klischees, Rollenbildern und Stereotypen, praxis- und bibelnah
  • Brunnen-Verlag, Gießen;Brunnen Verlag GmbH, 2026
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783765534010
  • Deutsch
Dieses Buch lädt Männer ein, ihre Identität neu zu entdecken: jenseits von Klischees, Rollenbildern oder frommen Stereotypen, aber verwurzelt in der biblischen Wirklichkeit.Wer bin ich -als Mann?In einer Welt, die uns zuruft: "Erschaffe dich selbst!", gerät Identität unter Dauerstress. Mann - geschaffen, geliebt, berufen stellt dem Ideal des Self-made-Man die biblische Perspektive entgegen: Wir sind von Gott geschaffen, also God-made-Men. Aber was bedeutet es, als Mann geschaffen zu sein? Was sagt unsere Biologie über unsere Berufung aus? Welche Rolle spielt der Körper für Identität und Sinn?Mit theologischer Tiefe, seelsorgerlicher Klarheit und ehrlicher Sprache lädt dieses Buch Männer dazu ein, sich den Fragen ihres Schöpfers zu stellen - auch dort, wo es unbequem wird. Es geht um Stärke, die nicht aus Muskeln, sondern aus Charakter erwächst. Um Mut, der sich nicht im Lautsein zeigt, sondern in der Bereitschaft, sich von Gott formen zu lassen.Mit Tiefgang, Klarheit und Mut zur Reibung ruft Armin Hartmann dazu auf: Du musst dich als Mann nicht selbst erschaffen und immer neu erfinden. Sei ein Mann nach dem Herzen Gottes.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 15.09.2026
Spreng, Beatrix Körper-Puzzle
Tagebuch eines Schlaganfalls
  • Wichern-Verlag, 2026
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783889814890
  • Deutsch
Die Autorin erleidet drei Tage nach ihrem 70. Geburtstag einen Schlaganfall. Ihr Tagebuch seit dem 26. März 2024 ist eine überauf pointierte Draufschau auf Körper und Geist. Leicht und jammerlos beschreibt sie, wie sich der Körper hälftig verabschiedet hat, mitsamt Teilen des Gehirns. Aber da hat der Körper die Rechnung ohne den Kampfgeist der Autorin gemacht. Sie lernt und übt fleißig in der Reha und wird Meisterschülerin mit 70 Jahren.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 31.10.2026
Wolf, Ror Briefe und Briefwechsel
  • Schöffling, 2027
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783895619151
  • Deutsch
  • Ror Wolf Werke
  • 1
"Ein Gedankenaustausch, so locker er sein mag, setzt eine gewisse Regelmäßigkeit voraus. Dafür kann ich nicht garantieren. Das einzige, wofür ich garantieren kann, ist die Unregelmäßigkeit. - Was noch? Das Übliche. Ich schreibe Prosa, beklage den Mangel an trinkbarem Rotwein und versuche so gut wie möglich, älter zu werden. - Die Angelegenheit ist durchaus verwirrend, ich möchte jetzt nichts dazu sagen. Die ganze Kulturindustrie ist ja bekanntlich verwirrt und dampft endzeitartig aus allen Löchern."Briefe von und an Leser, Kollegen, Verleger, Journalisten, Freunde und Weggefährten, darunter Korrespondenzen mit Hans Günther Adler, Thomas Bernhard, Hans Magnus Enzensberger, Wilhelm Genazino, Robert Gernhardt, Ludwig Harig, Eckhard Henscheid, Brigitte Kronauer, Franz Mon, Hermann Peter Piwitt, Siegfried Unseld, Peter Weiss, Wolfgang Weyrauch und vielen anderen. Die erste Auswahl aus den umfänglichen Briefwechseln von Ror Wolf erlaubt einen Einblick in die Umstände seiner künstlerischen Produktion."
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 01.01.2027
Sloterdijk, Peter Zeilen und Tage IV - Notizen 2017-2020 (Datierte Notizen 4)
Band 4
  • Suhrkamp, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783518433218
  • Deutsch
  • Datierte Notizen 4

Aus heutiger Sicht erweisen sich die Jahre 2017-2020 als Epochenumbruch, der die alte Welt aus den Angeln hob und eine neue Realität hervorbrachte - eine Zeitenwende vor der Zeitenwende.

In seinen Notizbüchern, in die er seit Jahrzehnten jeden Morgen Überlegungen, Episoden und Kommentare zur Gegenwart niederschreibt, begleitet Peter Sloterdijk diese »große Umstimmung« von der ersten Amtseinführung Donald Trumps bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie - mal distanziert, mal mitten im Geschehen.

Skeptisch und heiter, schonungslos und weltbejahend taxiert er die Umwälzung etablierter politischer Ordnungen, die neue Faszination für große Staatslenker wie Trump und Macron, betrachtet die Abendstimmung der letzten Merkel-Jahre und die Kraftlosigkeit des Alten Europa. Ob bei einem Festakt zum Reformationsjubiläum, vor einer Versammlung von Anti-Aging-Gynäkologen oder bei der konzentrierten Lektüre, Sloterdijk navigiert durch die medialen Erregungsstürme und lässt die Umrisse eines größeren Zusammenhangs aufscheinen, die für jede Künstliche Intelligenz noch lange außer Sichtweite sein werden. Ein großes Geschenk für alle Mitdenkenden: das Notizbuch als Goldstaubfilter.

Dieses Buch ist Teil der Serie Datierte Notizen.
Seit Anfang der siebziger Jahre hält Peter Sloterdijk jeden Morgen Gedanken, Erlebnisse und Kommentare zum Zeitgeschehen fest. In dieser Reihe veröffentlicht der berühmte Philosoph ausgewählte Einträge aus seinen datierten Notizen.

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 17.11.2026
Einstein, Albert Warum Krieg?
Der Briefwechsel mit Sigmund Freud und andere Ausführungen
  • Kampa Verlag, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783311101642
  • Deutsch
  • 1

1932 wurde Albert Einstein vom Völkerbund, dem Vorläufer der Vereinten Nationen, eingeladen, einen Brief an einen Zeitgenossen über ein Thema seiner Wahl zu verfassen. Einstein entschied, sein Schreiben an Sigmund Freud zu adressieren, und stellte die prägnante Frage: »Warum Krieg?« Der Briefwechsel, erstmals im Jahr von Hitlers Machtergreifung auf Deutsch, Englisch und Französisch erschienen, gehört längst zu den grundlegenden und berühmtesten Texten des Pazifismus des 20. Jahrhunderts. In diesem Band wird er um wichtige Essays und Zitate von Albert Einstein über Krieg und Frieden, Abrüstung und internationale Kriegssicherung ergänzt, die von seinem Engagement für eine Welt zeugen, in der Fremdenhass und Nationalismus durch ein vereintes Europa und, mehr noch, durch eine Völkergemeinschaft ersetzt werden. Denn Albert Einstein war nicht nur einer der wichtigsten Wissenschaftler des letzten Jahrhunderts - er verstand seine Bekanntheit auch für eine Herzensangelegenheit zu nutzen: Frieden.

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 12.11.2026
Thoreau, Henry David Tagebuch VI
Band 6
  • Matthes & Seitz Berlin, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783957571755
  • Deutsch
  • Die Tagebücher von Henry David Thoreau 6
  • 1. Auflage

20 Jahre lang notierte Henry David Thoreau fast täglich morgens und abends Beobachtungen zur Natur, aber auch Überlegungen zu Politik und dem kulturellen Tagesgeschehen. Der durch sein Buch Walden weltberühmt gewordene Autor tritt in seinem bei Matthes & Seitz Berlin in 12 Bänden herausgegebenen Tagebuchwerk als aufmerksamer Kommentator des Zeitgeschehens auf, der für seine Überzeugungen auch öffentlich einsteht. Der von Rainer G. Schmidt herausgegebene und von Jared Sexton mit einem Nachwort versehene Band VI kreist zentral um die Übel der Sklaverei und des Imperialismus. In ihrer engen Verstrickung sah Thoreau eine maßgebliche Voraussetzung für den Übergang vom Merkantilismus zum Industriekapitalismus. Von der Einführung der Baumwollentkörnungsmaschinen zur Kreditfinanzierung lebte Thoreau in einer Zeit rasender Entwicklung, die er aufmerksam konstatierte und kritisierte, insbesondere durch sein Eintreten gegen die Sklaverei.

»Thoreaus Hauptwerk war nicht Walden, sondern sein zwei Millionen Wörter umfassendes Tagebuch.« - Andrea Wulf, THE ATLANTIC

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 01.10.2026
Graf von Königsmarck, Philipp Christoph; von Braunschweig-Lüneburg, Sophie Dorothea »Viel glücklicher als die Götter«
Briefwechsel (1690-1693)
  • Wallstein, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835362369
  • Deutsch
Der Briefwechsel zwischen Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg und Philipp Christoph Graf von Königsmarck eröffnet ein intimes wie berührendes hochbarockes Panorama aus hochadeliger Perspektive.Die Korrespondenz von Prinzessin Sophie Dorothea und Graf Königsmarck ist eine der berühmtesten aus dem späten 17. Jahrhundert.Die beiden hatten sich kennengelernt, als sich der Graf in Militärdiensten am Hannoverschen Hof verdingte. Rasch entwickelte sich zwischen den beiden ein Liebesverhältnis, das vier Jahre lang währte. Dann verschwand Graf Königsmarck spurlos. Vermutlich wurde er ermordet. Die Prinzessin hingegen wurde schuldhaft geschieden und auf Schloss Ahlden bis zu ihrem Lebensende 32 Jahre lang inhaftiert.In den Briefen stehen Liebe und Sexuelles selbstverständlich neben Anekdoten und Spöttereien über hohe und niedrige Personen, Verse aus Opern, Lieder und Gedichte. Zu lesen ist über extreme Gefühle der Zuneigung oder der Eifersucht. Daneben werden Alltägliches, Familien- und andere Sorgen und Nachrichten von Kriegsschauplätzen ausgetauscht oder auch heimliche Stelldicheins verabredet.Die erhaltenen Briefe, die in Archiven im schwedischen Lund und in Berlin lagern, werden in diesem Band in deutschsprachiger Übertragung vollständig wiedergegeben und ausführlich kommentiert.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 07.10.2026
Frank, Anne Tagebücher - Kommentierte, textkritische Ausgabe
  • S. Fischer Verlag GmbH, 2027
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783103974638
  • Deutsch
  • 1. Auflage
34,00 €
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 26.05.2027
Marboe, Golli Notizen an Tobias
Gedanken eines Vaters zum Suizid seines Sohnes
  • Residenz Verlag, 2021
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783701735143
  • Deutsch
Es klingelt an der Tür der Familie Marboe im 4. Stock. "Da ist was mit Tobias!" "Ja, er ist nebenan. Wir richten gerade das Gästezimmer für ihn her." "Nein, es ist was mit ihm unten auf der Straße!" Seit diesem Nachmittag des 26. 12. 2018 ist das Leben der Familie Marboe nicht mehr, wie es war.Golli Marboe ist das Schlimmste passiert, was einem Vater passieren kann. Das eigene Kind hat sich das Leben genommen - ein Tabuthema für die Öffentlichkeit. In "Notizen an Tobias" schreibt Marboe über das erste Jahr der Trauer und den Versuch, das Unfassbare zu begreifen. Es ist ein sehr offenes und berührendes Buch.
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Scholl, Sophie Sophie Scholl. Eine Kostbarkeit für immer
Edition der Tagebücher (1937-1943)
  • BUCH & media, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783962335397
  • Deutsch
Ringen um WahrheitSophie Scholl (1921-1943) schrieb während ihrer Jugendjahre bis kurz vor ihrem Tod Tagebuch. Sie hinterließ damit einen eindringlichen Abdruck ihres Ringens um geistige Wahrheit. In ihren Selbstzeugnissen wird ihr Weg unmittelbar erfahrbar_- von der 16-Jährigen, die von starken Gefühlsschwankungen umhergeworfen wird, bis zur 21-Jährigen, die die Lügen und das Vernichtungsstreben des Nationalsozialismus durchschaut und entlarvt.Erstmals ist es mit der von Regina Reisch herausgegebenen Edition möglich, alle überlieferten Tagebücher in durchgehender Form zu lesen. Mehr als 80 Jahre lang waren diese nur ausschnittsweise zugänglich oder noch gar nicht publiziert. Vollständige, möglichst originalgetreue Wiedergaben der Einträge und eine transparente Kennzeichnung editorischer Eingriffe der Herausgeber fehlten bisher. Die vorliegende Ausgabe bietet nun eine verlässliche Textgrundlage für Historiker, Autoren sowie alle Interessierten.
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Campan, Henriette Das kurze und verschwenderische Glück der Königin Marie Antoinette
Die Aufzeichnungen ihrer Kammerfrau Henriette Campan
  • Beck, 2025
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783406837159
  • Deutsch
Das kurze Leben der schönen und tragischen Königin

Was wir über Marie Antoinette, Tochter Kaiserin Maria Theresias und Königin von Frankreich, wissen, wissen wir aus den Memoiren ihrer Kammerfrau Henriette Campan. Sie blieb der schillernd-schönen und tragischen Königin bis an ihr Lebensende treu. Ihre Erinnerungen erzählen von einer versunkenen Epoche und Welt, von einer der radikalsten Umbruchzeiten der Weltgeschichte. Der preisgekrönte Romancier und Übersetzer Hans Pleschinski legt Henriette Campans einzigartige Memoiren in neuer Übersetzung vor. Genial kommentiert und mit einem klugen Vor- und Nachwort versehen.

Im Oktober 1768 trat Henriette Genet, spätere Campan, ein Amt an, das ihr Leben prägen und ihr mehr als einmal fast den Tod bringen sollte. Henriette war in eine der radikalsten Umbruchzeiten der Weltgeschichte hineingeboren worden, die Zeit der französischen Revolution und des Aufstiegs von Napoleon zum Kaiser der Franzosen. Im hohen Alter gab sie in ihren Erinnerungen Auskunft über eine versunkene Epoche und Welt, über bedeutsame Affären, über todbringende Missgeschicke und immer wieder aufkeimende Hoffnungen.
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Kljutscharjowa, Natalja Tagebuch vom Ende der Welt
Band 2781
  • Suhrkamp Verlag, 2023
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783518127810
  • Deutsch
  • edition suhrkamp 2781
Der Morgen des 24. Februar 2022 beginnt für Natascha wie jeder andere Tag. Und dann steht am Schultor die Deutschlehrerin ihrer Kinder und weint. Seit Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine führt Natascha ein Tagebuch und notiert, was sich in ihr und um sie herum abspielt. Wie sich in ihr lähmende Angst, Scham und Entsetzen breitmachen, während ringsum das Leben weitergeht, als sei nichts geschehen. Wie Einzelne sich trotz drohender drakonischer Strafen zum Protest auf die Straße wagen. Wie das Leiden der Ukraine wahrgenommen wird (oder auch nicht). Und wie die Sprache, das Gespräch unter Druck gerät - wie kann man noch reden und miteinander sprechen in einem Land, das den Gebrauch von immer mehr Wörtern verbietet? Mit feinem Ohr kartographiert Kljutscharjowa die Sphäre des Inoffiziellen in Russland - das Tagebuch vom Ende der Welt ist ein mutiges Zeugnis, das uns Einblick in eine mittlerweile geschlossene Gesellschaft gewährt.
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Mishani, Dror Fenster ohne Aussicht
Tagebuch aus Tel Aviv
  • Diogenes, 2024
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783257073089
  • Deutsch
Mit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ist auch für den Schriftsteller Dror Mishani mit einem Schlag alles anders. Zwischen Luftalarm, Diskussionen mit den Teenagerkindern am Küchentisch, Freiwilligenarbeit auf Salatfeldern und dem Versuch, auch in Kriegszeiten Alltag zu leben und zu schreiben, hält Dror Mishani fest, wie der Gaza-Krieg die israelische Gesellschaft und seine Familie verändert - und hält daran fest, dass das Leid auf beiden Seiten aufhören muss.
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Feuchtwanger, Edgar; Cox, Antonia Dear Parents
Letters from a Child in Exile; Edgar Feuchtwanger in England 1939
  • PalmArtPress, 2026
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783962582630
  • Englisch
In 1939, 14-year-old Edgar Feuchtwanger fled from National Socialist Germany to England. His parents initially stayed behind in Munich. The letters he wrote to them, initially in German and then in English, are published here for the first time. In a conversation with his daughter Antonia Cox, the 100-year-old described how he made the most of his early days in England. In her foreword, editor Anja Tuckermann describes the lifethreatening situation in Germany and uses additional documents to show how the family got along in England.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 30.11.2026
Annette Kolb: Zwischen uns
Briefe der Freundschaft
  • BUCH & media, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783962335274
  • Deutsch
Das facettenreiche, scharf beobachtende und bewegte Leben der in München geborenen Annette Kolb (1870-1967) zeigt sich besonders in ihren privaten Briefwechseln. Sie eröffnen einen persönlichen Blick auf eine mutige, emanzipierte Frau und überzeugte Pazifistin, deren leidenschaftliches Engagement zeitlebens der deutsch-französischen Freundschaft und dem Frieden und der Verständigung beider Länder galt. Auch Paris ehrt Annette Kolb mit zwei Gedenkplaketten an ihren ehemaligen Wohnstätten.Der vorliegende Band vereint sowohl Briefe von Annette Kolb als auch Schreiben ihrer Freunde und erweitert die von Albert M. Debrunner und Cornelia Michél 2019 herausgegebene Edition »Annette Kolb - Ich hätte Dir noch so viel zu erzählen« inhaltlich und thematisch.Die Korrespondenzen enthalten zahlreiche originelle und aufschlussreiche Briefe, unter anderem werden erstmals zwei Briefe von Thomas Mann an Annette Kolb veröffentlicht. Insgesamt umfasst die Auswahl in diesem Band rund 184 Briefe.
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Donati, Alba Ein Garten voller Bücher
Mein toskanisches Märchen | Ein bibliophiles Geschenk für alle, die Bücher lieben
  • Berlin Verlag, 2023
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783827014672
  • Deutsch
  • Auflage

Vom Glück, mit Büchern zu leben

"Das Cottage hat zwölf Quadratmeter und ein Fenster, das auf den Prato Fiorito hinausgeht. Auf der Fensterbank, auf einem kleinen schmiedeeisernen Pult, liegen immer abwechselnd drei Bücher: Der Garten der Virginia Woolf, Emily Dickinsons Herbarium und Alice im Wunderland, die Ausgabe mit den Illustrationen von John Tenniel. Es ist ein Damenfenster, und wer hereinkommt, fotografiert es."

Die wahre Geschichte der vielleicht kleinsten, charmantesten Buchhandlung Europas - und eines Dorfes, das nicht sterben will.

Als die Dichterin Alba Donati verkündet, ihr Traum sei es, in ihrem sterbenden Heimatdorf einen Buchladen zu eröffnen, schütteln alle nur mit dem Kopf. Doch mitthilfe von Crowdfunding und dein paar »Wundern« entsteht in einem Gärtchen am Hang tatsächlich eine zauberhafte kleine »Literaturhütte« - und fällt nur wenige Wochen später einem Brand zum Opfer. Aber in einem toskanischen Dorf ist man nicht allein!

So erleben wir mit, wie Alba mit Nachbar:innen und Freund:innen noch einmal neu anfängt und wie die Libreria sopra la Penna zum magischen Ort für Literaturfans aus aller Welt wird.

In bibliophiler Ausstattung - ein besonderes Geschenk für alle Buchliebhaber.

zum Artikel
22,00 €
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Wagner, Cosima; Ludwig II., König von Bayern Cosima Wagner und Ludwig II. von Bayern. Briefe
Eine erstaunliche Korrespondenz
  • BUCH & media;Allitera Verlag, 2019
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783962331337
  • Deutsch
  • 1. Aufl.
Schon als junger Mann schwärmte Ludwig II. für die Musik Richard Wagners. Zum König gekrönt, holte er den mittellosen Komponisten nach München, für Wagner der Wendepunkt seines Lebens. Der Briefwechsel zwischen König Ludwig II. und Wagners Frau Cosima erhellt das biografische Zwielicht der Jahre 1865 bis 1869. Es sind die Jahre der "heimlichen" Ehe Wagners mit Cosima, der Uraufführung seiner epochemachenden Werke "Tristan" und "Meistersinger" sowie des Ringens um ein eigenes Opernhaus.
Die Herausgeberin Martha Schad hat die zahlreichen Anspielungen und Zitate entschlüsselt und so die Bedeutung dieses erstaunlichen Briefwechselns deutlich gemacht, der zugleich einen neuen Zugang zur Person Richard Wagners eröffnet.
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Kaiserin Elisabeth ganz privat
Briefe an ihre intimste Vertraute Ida Ferency
  • BUCH & media;Allitera Verlag, 2020
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783962332174
  • Deutsch
Dieses Buch beinhaltet erstmals die vollständige Briefkorrespondenz der österreichischen Kaiserin Elisabeth mit ihrer intimsten Freundin und Vertrauten, der Vorleserin Ida Ferenczy de Vecseszék. Wenn sie getrennt waren, hielten die beiden per Briefkorrespondenz engen Kontakt. Elisabeth berichtete dann in einem unterhaltsamen Plauderton ausführlich von ihrer bayerischen Verwandtschaft, ihrer Schwangerschaft mit Marie Valerie und deren Kleinkindzeit, ihren Kuraufenthalten, den Jagden und noch vielem mehr. Durch diese Dokumente gewinnt der Leser einen ganz privaten Einblick in den Alltag der österreichischen Kaiserin. Auszüge aus den Briefen kennt man bereits aus der gängigen Elisabeth-Literatur, nun werden sie von der profunden Sisi-Kennerin Beatrix Meyer in vollem Umfang dem breiten Publikum präsentiert.
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Handke, Peter Innerer Dialog an den Rändern
Aufzeichnungen 2016-2021
  • Jung und Jung Verlag GmbH, 2022
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783990272633
  • Deutsch
Im vielfältigen Werk Peter Handkes gehören die Journale gewiss zu den Büchern, in denen uns Leserinnen und Lesern der Dichter am nächsten kommt, auch in seinem 'Ideal', in der 'Souveränität eines, der von niemandem etwas will, von niemandem etwas fordert, von niemandem etwas erwartet'. Seine über die Jahre gesammelten Aufzeichnungen sind ein Wunder der Literatur. Handke zitiert darin (auswendig) aus seinen Lektüren, aus Tolstoi, Goethe, Doderer, Simenon, aus der Apostelgeschichte u. a., blättert im bereits knisternden Griechisch-Deutsch-Schulwörterbuch, schreibt an der Obstdiebin, später an Zdenek Adamec und an Das zweite Schwert, zweifelt, wundert sich, horcht, beobachtet mit zartem Blick seine nahe Umgebung und erdichtet wieder und wieder ein 11. Gebot. Wir dürfen ihn durch die Jahre bei all dem begleiten, auch durch die 'Quarantänestille ' der jüngsten Zeit.
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Das Klassenbuch. Großdruck
Geschichte einer Frauengeneration
  • Rowohlt Taschenbuch, 2003
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783499332012
  • Deutsch
Fünfzehn Frauen aus Erfurt führten seit ihrem Abitur im Jahre 1932 ein Tagebuch, in das reihum jede von ihnen Erlebnisse und Gedanken über ihr Leben schreibt. Dieses "Klassenbuch" führt aus zeitgenössischer Perspektive durch die Kriegs- und die Nachkriegszeit des geteilten Deutschlands bis ins Jahr 1976 und schildert die sehr privaten, aber gleichzeitig auch typischen Frauenschicksale - ein einmaliges Zeitdokument.
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Folman, Ari; Guberman, Lena Wo ist Anne Frank - Eine Graphic Novel
  • S. Fischer Verlag GmbH, 2022
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783100000798
  • Deutsch
  • 1. Auflage

Jetzt spricht Kitty: Die neue Graphic Novel aus der Welt von Anne Frank nach dem bahnbrechenden Erfolg des »Graphic Diary«.
Ihr Tagebuch hat Anne Frank und ihre Geschichte weltbekannt gemacht. Im Versteck der Familie ist es ihr eine trostspendende Freundin. Anne schreibt an Kitty - die Einzige, der sie ihre Sorgen, Geheimnisse und Ängste anvertrauen kann.
In der neuen, ergreifend illustrierten Graphic Novel wird Kitty in der Jetztzeit lebendig. Die neue Heldin zeigt uns Annes Erinnerungen und Gedanken aus der berührenden Perspektive einer besten Freundin und macht Annes Geschichte so einer neuen Generation zugänglich.
Als Kitty herauszufinden versucht, was mit Anne geschehen ist, nachdem das Tagebuch endet, beginnt eine atemberaubende Spurensuche durch das verheerendste Kapitel der jüngeren Geschichte.

Anne Frank, am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren, emigriert 1933 mit ihren Eltern nach Amsterdam. Nachdem die deutsche Wehrmacht 1940 die Niederlande überfallen und besetzt hat, versteckt sich Anne Franks Familie gemeinsam mit vier anderen in einem Hinterhaus der Firma von Otto Frank. Ihrem Tagebuch vertraut die dreizehnjährige Anne während dieser Zeit ihre Gefühle und Gedanken an, beschreibt ihren Alltag im Versteck und die erdrückende Angst vor der Entdeckung.
Das Tagebuch endet am 1. August 1944: Die jüdischen Bewohner des Hinterhauses werden denunziert und drei Tage später verhaftet, die Familie Frank wird nach Auschwitz deportiert und dort getrennt. Anne Frank und ihre Schwester Margot sterben sieben Monate später im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Am 6. Januar 1945 stirbt ihre Mutter Edith in Auschwitz. Otto Frank, der Vater von Anne und Margot, ist der einzige Überlebende aus dem Hinterhaus. Nach dem Krieg erhält er die Tagebücher seiner Tochter und publiziert 1947 erstmals Auszüge daraus. Bis heute ist die Vollversion des Tagebuchs von Anne Frank in über 80 Sprachen veröffentlicht worden.

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Folman, Ari; Polonsky, David Das Tagebuch der Anne Frank
Graphic Diary. Ausgezeichnet mit dem Leipziger Lesekompass 2018
  • S. Fischer Verlag GmbH, 2018
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783103972535
  • Deutsch
  • 7. Aufl.

Anne Franks Tagebuch, weltbekannt und geliebt, liegt jetzt in einer völlig neuen Fassung vor: »Das Tagebuch der Anne Frank: Graphic Diary. Umgesetzt von Ari Folman und David Polonsky« ist eine einzigartige Kombination aus dem Originaltext und lebendigen, fiktiven Dialogen, eindrücklich und einfühlsam illustriert von Ari Folman und David Polonsky. Beide bekannt für ihr Meisterwerk »Waltz with Bashir«, das u.a. für den Oscar nominiert war. So lebendig Anne Frank über das Leben im Hinterhaus, die Angst entdeckt zu werden, aber auch über ihre Gefühle als Heranwachsende schreibt, so unmittelbar, fast filmisch sind die Illustrationen. Das publizistische Ereignis zum 70. Jahrestag der Erstveröffentlichung, autorisiert vom Anne Frank Fonds Basel.

»Ari Folman und David Polonsky ist es auf eine unglaublich intelligente und einfühlsame Art gelungen das Tagebuch zu illustrieren und eine eigene fundierte, gefühlsbetonte und immer wieder auch witzige Interpretationen hinzuzufügen. Ich bin begeistert!«
Mirjam Pressler

Das Tagebuch der Anne Frank. Graphic Diary in der Kategorie 10-14 Jahre in den LEIPZIGER LESEKOMPASS 2018 aufgenommen werden.

Ari Folman ist Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Er wurde 1962 als Sohn polnischer Holocaust-Überlebender in Haifa geboren. Als junger israelischer Soldat erlebte er 1982 den Ersten Libanonkrieg mit. Über die teils autobiografischen traumatischen Erlebnisse drehte er 2008 den animierten Dokumentarfilm Waltz with Bashir, der als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert wurde, den Europäischen Filmpreis und den César erhielt.

David Polonsky, geboren 1973 in Kiew, ist ein preisgekrönter Illustrator und Comiczeichner. Weltbekannt wurde er durch seine Zeichnungen fu¨r den Animationsfilm »Waltz with Bashir« und die gleichnamige Graphic Novel. Er unterrichtet an Israels angesehener Kunstakademie Bezalel in Jerusalem.

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Nearing, Helen; Nearing, Scott Ein gutes Leben leben
Die ersten 20 Jahre in Vermont 1932-1952
  • Pala-Verlag, 2018
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783895662072
  • Deutsch
  • überarb. Aufl.

Bestseller der 1980er-Jahre und wegweisende Inspiration für eine Generation junger Menschen, die vom Ausstieg träumten: Helen und Scott Nearing waren Vorbilder für Tausende, die einen Weg suchten abseits von vorgegebenen Lebenswegen und übergestülpten Werten. Sie protestierten mit ihrem ganzen Leben gegen den Krieg als Mittel zur Lösung von Konflikten, gegen die Zerstörung der Umwelt, gegen die Wegwerfgesellschaft und ihren Konsum, gegen ein System der sozialen und wirtschaftlichen Diskriminierung.
In den USA der 1930er-Jahre gab es keinen Platz für Menschen wie Helen und Scott. Anstatt sich mit dem Zustand der Welt abzufinden und den nahenden Zweiten Weltkrieg als notwendiges Übel hinzunehmen, setzten sie sich vehement für eine Welt ohne Kriege, Ausbeutung und Kinderarbeit ein. 1932, auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise, beschlossen sie, ihre Vorstellungen vom guten Leben in die Praxis umzusetzen, und zogen in die Berge von Vermont. Ihre Erfahrungen aus 50 Jahren alternativen Lebens mit Selbstversorgung und Leben auf dem Land - von den ersten 20 Jahren berichtet dieses Buch lesen sich wie gerade heute erlebt. Ein Mut machendes Buch für alle, die selbst auf der Suche nach Alternativen sind.

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Karfeld, Helmar Die leuchtenden Tage im Garten mit dir
Sieben Jahre mit Dorit.DE
  • Utz Verlag;Literareon, 2022
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783831622207
  • Deutsch
  • Literareon
Helmar Karfeld lernt im Juni 1957 an seiner Schule in Meran Dorit Holzner kennen. Es entwickelt sich eine Liebesgeschichte, an die sich Helmar auch 30 Jahre später noch gern erinnert.
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Müller-Blaser, Ruth Briefwechsel
Geheimnisse lüften und inspirieren lassen
  • Utz Verlag;Literareon, 2024
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783831624270
  • Deutsch
  • Literareon
Zwei Professoren, beide Autoren, Wissenschaftler, Theologen und Philosophen, wenden sich in ihren Schreiben an Ruth Müller-Blaser, um sich mit ihr über ihre Arbeit "Hinführung zur mimetischen Genesung" auszutauschen. In den Briefwechseln werden zutiefst menschliche Probleme wie der Umgang mit Neid besprochen. Diese Anknüpfungen an das alltägliche Leben sind es, was diese Briefwechsel so spannend macht.
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Aus großer Nähe
Band 16
Karl Kraus in Berichten von Weggefährten und Widersachern
  • Wallstein, 2008
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835303041
  • Deutsch
  • Bibliothek Janowitz 16
  • 2. Aufl.
Karl Kraus persönlich in über 300 bekannten und unbekannten Zeugnissen.Im Grunde sei der Schriftsteller Karl Kraus (1874-1936) eine gesellige Natur gewesen, erzählen diejenigen, die ihm nahestanden, und er wird mit der Einsicht zitiert: »Wenn man mit Menschen lachen kann, ist Sympathie und Übereinstimmung gegeben.« - Karl Kraus in neuer Sicht? Es sind jedenfalls keine gesprochenen »Fackel«-Texte, von denen die Schulfreunde, die frühen Mitarbeiter, die Teilnehmer an den geselligen nächtlichen Kaffeehaus-Runden aus dem unmittelbaren Umgang berichten. Auch die Verleger, die Anwälte, Musiker und Schauspieler, mit denen ihn die Arbeit am Schreibtisch und auf dem Podium zusammenführte, schildern erstaunliche Facetten des gefürchteten Satirikers. Da ist viel Komik im Spiel, eine unwiderstehliche Begabung zur Nachahmung von Menschen und Verhältnissen. Gerühmt werden sein Takt, seine Noblesse. Er schöpft die Gedanken aus der Sprache und findet nur auf dem Podium das Leben schön. Weit mehr als 300 gedruckte und unveröffentlichte Quellentexte von Benjamin bis Wittgenstein, von Altenberg, Berg und Brecht über Schönberg bis Viertel wurden hier erschlossen, darunter auch die Bruchstücke zu einer Biographie, die Heinrich Fischer 1936 schreiben sollte, sowie der bewegende Bericht von Helene Kann über das Sterben von Karl Kraus.
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Schlayer, Clotilde Minusio
Band 4
Chronik aus den letzten Lebensjahren Stefan Georges
  • Wallstein, 2010
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835307599
  • Deutsch
  • Castrum Peregrini. Neue Folge 4
Ein Dokument aus nächster Nähe über die letzten Lebensjahre von Stefan GeorgeAm 1. Oktober 1931 traf Stefan George in Minusio ein. Er sollte das Bauerndorf bei Locarno nur noch für wenige Monate verlassen, bevor er dort Ende 1933 starb. Bisher wusste man nur wenig über diese letzte Lebensphase Georges. Clotilde Schlayer berichtet genau von ihr. Fast täglich schrieb sie ihr Erleben Georges in Briefen nieder, aus denen sie nach ihrer Emigration eine Chronik des Lebens im Tessin komponierte. Dieser »Minusio-Roman« stellt dem Leser den alten Dichter in seiner Strickjacke vor Augen, er dokumentiert Alltägliches und Weltbewegendes: Georges Herrschaftswille hatte sich auf das Private zurückgezogen, die Gespräche im eng gezogenen Kreis der verbliebenen Freunde befassen sich aber auch mit den kritischen Themen der Zeit und des »Kreises«, etwa dem Nationalsozialismus und der Judenfeindschaft.
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Gundolf, Friedrich; von Kahler, Erich Briefwechsel 1910-1931, 2 Teile
Band 91
Mit Auszügen aus dem Briefwechsel Friedrich Gundolf - Fine von Kahler
  • Wallstein, 2012
  • Buch
  • ISBN/EAN: 9783835309616
  • Deutsch
  • Veröffentlichungen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt 91
Das Briefgespräch zweier junger Gelehrter und einer ihnen eng verbundenen imponierenden jungen Frau - Fine von Kahler.Zu Beginn ihrer Freundschaft arbeitete Erich von Kahler in Wien noch an seiner Dissertation, während Friedrich Gundolf in Heidelberg sein Shakespeare-Buch schrieb. Gundolf wurde bereits 1916 mit seiner Goethe-Monographie berühmt, wohingegen Kahlers Werk langsamer wuchs. Erst die gegen Max Weber gerichtete Schrift »Der Beruf der Wissenschaft« (1920) machte auch ihn weithin bekannt. Aus dieser unterschiedlichen Veranlagung und aus der - ebenfalls grundverschiedenen - Stellung zu George ergeben sich Spannungen, die Kahlers Ehefrau Fine immer wieder versucht auszugleichen. Gundolf hatte die ungewöhnliche Frau schon vor ihrer Heirat mit Kahler als Medizinstudentin kennengelernt und verehrte sie leidenschaftlich, auch nach der Heirat 1912 blieben sie eng befreundet. Die späteren Briefe sind geprägt durch die wachsende Sorge Kahlers um Gundolfs Geschick, das durch erzwungene Trennung von George und Krankheit eine tragische Wendung nimmt.Der Briefwechsel zwischen Friedrich Gundolf und Erich von Kahler ist nicht nur Spiegel der geistigen Situation der Zeit und aufschlussreiches Dokument über Stefan George und seinen Kreis, sondern vor allem Zeugnis einer menschlichen Begegnung von hohem Rang. Die Edition umfasst die gesamte erhaltene Korrespondenz der Briefpartner und bezieht auch Briefe an und von Fine von Kahler sowie einige Briefe von Kahlers an Gundolfs Witwe Elisabeth (Elli) mit ein.
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Kraus, Karl; Werfel, Franz Karl Kraus - Franz Werfel
Band 18
Eine Dokumentation
  • Wallstein, 2011
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835309838
  • Deutsch
  • Bibliothek Janowitz 18
Die Dokumentation einer der lustvoll-bösartigsten literarischen Fehden im 20. Jahrhundert.Eine dauerhafte Freundschaft hätte sich zwischen Franz Werfel und dem sechzehn Jahre älteren Karl Kraus nach der ersten Kontaktaufnahme wohl entwickeln können. Doch die anfängliche, schwärmerische Verehrung des Jüngeren und das Wohlwollen des Älteren schlugen aus geringfügigem Anlass unvermittelt um in unversöhnliche Gegnerschaft, in eine bis ans Ende ihres Lebens währende Phase der Entfremdung und Feindschaft. Zwar gehört die Fehde zwischen Kraus und Werfel nicht zu den ganz großen, die der Fackel-Herausgeber mit Figuren des öffentlichen Lebens ausgefochten hat, sicher aber zu den am meisten anrührenden. Bei aller Ausweitung ins Exemplarische und Allgemeine verliert sie doch nie den Charakter der privaten Auseinandersetzung, deren nie versagende Antriebe enttäuschte Erwartungen und gekränkte Gefühle sind. Das lustvoll bösartige Wortgefecht wird öffentlich in den literarischen Werken beider Kontrahenten ausgetragen. Die Polemik verbindet sich bei den Kontrahenten, vor allem aber bei Kraus, mit einer heute noch beachtenswerten, geradezu erschreckend aktuellen Kritik an Sprech-, Schreib- und Denkweisen der Zeit. Die Zeugnisse zur Geschichte dieser beschädigten Beziehung haben die Herausgeber gesammelt, chronologisch geordnet und, wo nötig, kommentiert. Es ergibt sich ein Geschichtsbuch ganz eigener Art.
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Rabener, Gottlieb Wilhelm Briefwechsel und Gespräche, 2 Teile
Kommentar
  • Wallstein, 2012
  • Buch
  • ISBN/EAN: 9783835309913
  • Deutsch
Die Briefe und Gespräche des großen deutschen Satirikers und Erfolgsautors im 18. Jahrhundert.G. W. Rabener, einst hochberühmt und in viele europäische Sprachen übersetzt, in seiner Zeit als Briefschreiber ebenso geschätzt wie als Satiriker, ist heute allenfalls noch bekannt als Verfasser des vielgedruckten Briefes über die Zerstörung Dresdens durch preußische Kanonen im Jahre 1760, bei der mit seiner gesamten Habe auch alle ungedruckten Satiren und Freundesbriefe verbrannten. Die vorliegende Sammlung, die auf planmäßig gesuchte, an entlegenen Stellen gedruckte oder in Archiven verborgene Texte zurückgeht, versteht sich als Rückgewinnung eines wichtigen Autors der deutschen Aufklärung. Bekannt war seine Doppelrolle als Satiriker und kursächsischer Steuerbeamter in zuletzt hoher Position. Unbekannt, von ihm selbst und anderen beharrlich verschwiegen und erst durch neu gefundene Briefe fassbar geworden, ist die politische Seite Rabeners, dessen Freundschaft mit Thomas von Fritsch und Friedrich Wilhelm Ferber zum praktischen Engagement auf Seiten der brühlkritischen Opposition Kursachsens geführt hat. Über die in den Briefen reich belegten literarischen Beziehungen zu Hagedorn, Bodmer, Klopstock und dem eigentlichen Freundeskreis der »Bremer Beiträge« hinaus sind es die vielfältigen Reaktionen Rabeners auf die Leiden Sachsens im Siebenjährigen Krieg, die unserer Zeit zu denken geben dürften.
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Arnold, Heinz Ludwig Wilflinger Erinnerungen
Mit Briefen von Ernst Jünger
  • Wallstein, 2012
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835310704
  • Deutsch
Die Erinnerungen von Ernst Jüngers letztem Sekretär und 35 unveröffentlichte Briefe JüngersSchon als Gymnasiast hat sich Heinz Ludwig Arnold brieflich an Ernst Jünger gewandt. Wenig später fragt er in Wilflingen um Rat, ob er den Wehrdienst in der damals noch jungen Bundeswehr leisten soll. Der Antwortbrief, den Greta Jünger im Auftrag ihres Mannes schreibt, ist in der Tendenz nicht überraschend. Es beginnt eine Korrespondenz, die bald in Arnolds Beschäftigung als »Secretarius« mündet. Diese Stellung gewährt Einblicke in Jüngers Position im Literaturbetrieb der Bundesrepublik, seine Haltung gegenüber den Emigranten und seine Sicht auf die Politik in Deutschland, Europa und der Welt. Im Verlauf der Jahre wandelt sich der Blick des Literaturkritikers und Zeitschriftenherausgebers, wird auch kritisch gegenüber dem »Krieger, Waldgänger und Anarchen« um sich in Jüngers letzten Lebensjahren schließlich wieder anzunähern. Neben dem großen Erinnerungsessay des am 1. November 2011 verstorbenen Kritikers Heinz Ludwig Arnold enthält der Band 35 überaus aufschlussreiche Briefe von Ernst Jünger, die hier erstmals gedruckt werden.
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Brunner, Constantin Ausgewählte Briefe
1884-1937
  • Wallstein, 2012
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835310940
  • Deutsch
Zum 150. Geburtstag und 75. Todestag am 27. August erscheinen aus unpublizierten Quellen die leidenschaftlichen Briefe eines Denkers, der sich einer Lebenspraxis verschrieben hatte, die von seiner Philosophie bestimmt war.Der Philosoph und Gesellschaftskritiker Constantin Brunner konzipierte mit seiner 1908 erschienenen »Lehre von den Geistigen und vom Volk« ein Werk, dessen lebenspraktische Intention einen begeisterten und kulturhistorisch bemerkenswerten Anhängerkreis fand, zu dem u. a. Gustav Landauer, Walther Rathenau, Lou Andreas-Salomé oder auch Rose Ausländer zählten. Brunner gehörte zu den frühen Kritikern des Nationalsozialismus, bekämpfte andererseits aber auch den Zionismus als einen falschen politischen Ausweg. 1933 musste er emigrieren, der Kreis seiner Anhänger wurde zersprengt.Brunners Korrespondenz dokumentiert eindrücklich diese Geschehnisse. Aus den 4.000 überlieferten Briefen Brunners wurden für diese Edition die kulturgeschichtlich, philosophisch und literarisch bedeutsamsten ausgewählt und in ihren Bezügen zum Zeitgeschehen und zu Brunners philosophischen Anliegen kommentiert. Sie geben ein anschauliches Bild dieses umstrittenen Denkers, seiner markanten Persönlichkeit, seines unbeirrten Lebensweges und seines nachdrücklichen philosophisch-politischen Anliegens, das überraschend neue Perspektiven auf Denkbewegungen zwischen dem Kaiserreich und der Nazizeit eröffnet.
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Bahr, Hermann; von Hofmannsthal, Gerty; Hofmannsthal, Hugo von Briefwechsel, 2 Teile
1891-1934
  • Wallstein, 2013
  • Buch
  • ISBN/EAN: 9783835312173
  • Deutsch
Ein wichtiges Zeugnis der Mentalitäts- und Kulturgeschichte österreichischer Intellektueller und Künstler zwischen 1890 und 1930.Der Briefwechsel zwischen Hermann Bahr und Hugo von Hofmannsthal ist ein herausragendes Dokument der Wiener Moderne. Er liefert die Stichworte, verhandelt die Parolen und Lektüren und kreiert den Gründungsmythos des »Jungen Wien«. Bahr setzt als Kritiker in den Feuilletons Maßstäbe, die auch heute noch gültig sind; beide Autoren sind in Reformprojekte des Theaters involviert, zu denen Hofmannsthal die Dramentexte liefert. Ihre Briefe sind ein Fundus für die Entstehung der Werke, für die zeitgenössische Literatur- und Theaterkritik und für die Geschichte des Theaters. Sie enthüllen ein riesiges Netzwerk an Beziehungen, Verstrickungen und Verwerfungen, in dem viele maßgebende Zeitgenossen versammelt sind.Durch die Integration des gleichzeitigen Briefwechsels Bahrs mit Gerty von Hofmannsthal wird das Männerduo zum Trio mit weiblicher Stimme, in dem sowohl Hofmannsthals Verlobungszeit und Ehe als auch Bahrs Interesse an Gerty von Hofmannsthal vernehmbar werden.
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Pringsheim, Hedwig Tagebücher
Band 2
1892-1897
  • Wallstein, 2013
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835312678
  • Deutsch
  • Hedwig Pringsheim - Tagebücher 2
Ein großbürgerliches Leben in Kunst und Gesellschaft im Münchner fin de siècle.Hedwig Pringsheim, Tochter der Frauenrechtlerin Hedwig Dohm, Ehefrau des Mathematikers Alfred Pringsheim, Mutter von Katia und Schwiegermutter von Thomas Mann, notierte und beurteilte in Tagebüchern, was sie im Laufe von 56 Jahren erlebte. Zwischen 1885 und 1941 geführt, umfassen die Tagebücher die Zeit vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus und dem Schweizer Exil. Vor dem Hintergrund der großen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen spielte sich das großbürgerliche Leben der jüdisch-emanzipierten Pringsheim- und bald auch der Mann-Familie ab. Die Tagebücher verzeichnen ihren Alltag, Lektüre, Reisen, Ausstellungs-, Konzert- und Theaterbesuche sowie Begegnungen mit Persönlichkeiten der gehobenen Münchner und Berliner Gesellschaft, werfen vor allem aber ein authentisches und zuweilen überraschend neues Licht auf Thomas Mann und seine Familie.Die nun vorliegenden ersten beiden Bände der achtbändigen Edition umfassen die Zeit der Etablierung im Arcisstraßen-Palais (Band 1: 1885-1891) und des Gesellschaftsskandals um den Roman ihrer Mutter »Sibilla Dalmar« (Band 2: 1892-1897). Erschlossen werden die einzelnen Bände durch eine den jeweiligen Zeitraum erläuternde Einleitung und diverse Register, darunter ein detailliertes Personenregister.
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Loerke, Oskar; Orlik, Emil »Ich gehe mit Kremserweiß schlafen und stehe mit Zinnoberrot auf!«
Emil Orliks »Kamelbriefe« an Oskar Loerke 1913-1932
  • Wallstein, 2013
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783835313606
  • Deutsch
Bisher unveröffentlichte Briefe veranschaulichen eine innige Freundschaft zweier bedeutender Künstler.Orlik und Loerke, der arrivierte Künstler und der junge Dichter, schlossen Freundschaft vor dem Ersten Weltkrieg. Orliks Malbriefe aus zwei Jahrzehnten werden hier zum erstenmal veröffentlicht. »Kamelbriefe« heißen sie, weil das von beiden geliebte Wüstentier ihr Hauptdarsteller ist. Aus unbekannten Quellen erläutert und dokumentiert, ergeben sie ein buntes Epochenpanorama: Gesellschaft, Kunst und Literatur in der Reichshauptstadt Berlin zwischen Krieg und Nationalsozialismus (die legendäre »Donnerstagsgesellschaft«, der S. Fischer Verlag mit seinen Autoren, die Preußische Akademie der Künste). Orliks Reisen von Japan bis Nordamerika sorgen für den internationalen Horizont.Etwa die Hälfte der 83 erhaltenen Kamelbriefe werden in diesem Band auch als Faksimile wiedergegeben. Der beidseitig bedruckte Umschlag zeigt das erst jüngst aufgefundene zauberhafte Panoramabild aus Oskar Loerkes Gartenhaus.
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Müller, Johannes von »Einen Spiegel hast gefunden, der in allem Dich reflectirt«, 2 Teile
Briefe an Graf Louis Batthyány Szent-Iványi 1802-1803
  • Wallstein, 2014
  • Buch
  • ISBN/EAN: 9783835313835
  • Deutsch
Liebe, Lug und Trug: ein homoerotischer Freundschaftsschwindel aus der Goethezeit.Der Schweizer Gelehrte Johannes von Müller, der als der größte Geschichtsschreiber der Goethezeit galt, wurde 1802/03 in Wien von seinem Schützling Fritz von Hartenberg um sein ganzes Vermögen betrogen. Der junge Mann fingierte Liebesbriefe eines ungarischen Grafen Batthyány und behauptete, mit Müller eine Liebesbeziehung eingehen zu wollen. Müllers Versuche über fast ein Jahr hinweg des Angebeteten habhaft zu werden, endeten mit einem Skandal und einer politischen Intrige, und Müller konnte nur knapp einen Sittlichkeitsprozess abwenden.In dieser als »Hartenberg-Affäre« bekannt gewordenen Geschichte um Hochstapelei und Liebe spiegeln sich anschaulich das Ringen um eine sexuelle Identität um 1800 und die changierenden Begriffe von »Betrug« und »Virtualität« an der Schwelle zur Moderne. Darüber hinaus sind die Briefe ein bewegendes Zeugnis dafür, dass gleichgeschlechtliche Liebe in der Goethezeit über zeitgebundene Vorurteile hinaus weitergedacht wurde.Müllers Liebesbriefe an den vermeintlichen Batthyány liegen nach über 200 Jahren erstmals kritisch ediert, durch umfangreiche Kommentare und Register erschlossen und mit einem ausführlichen Essay eingeleitet vor.
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Meyer, Conrad Ferdinand Korrespondenz C. F. Meyer - Gottfried Keller
Band 1
Briefe 1871-1889
  • Wallstein, 2014
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835314641
  • Deutsch
  • C. F. Meyers Briefwechsel. Historisch-kritische Ausgabe 1
Die Briefedition des großen Realisten C. F. Meyer jetzt im Wallstein Verlag.Der Eröffnungsband der Reihe »C. F. Meyers Briefwechsel« enthält erstmals den gesamten überlieferten Briefwechsel von Conrad Ferdinand Meyer mit Gottfried Keller in photographischer Wiedergabe aller Originalhandschriften. Die insgesamt 58 Briefe, Briefkarten, Visitenkarten und Widmungsexemplare, die von 1871 bis 1889 meist zwischen Kilchberg und Zürich hin- und hergingen, zeugen von der distanziert freundschaftlichen Haltung der beiden »Großen« der schweizerischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Gerade in den Zwischentönen und im Unausgesprochenen liegt ein besonderer Reiz dieses Briefwechsels: beide bemühten sich um Freundlichkeit, ja Freundschaft. Man erlebt einen beinahe werbenden Meyer und einen reservierteren, bisweilen herben Keller, aber trotz der geographischen Nähe und der biographischen Parallelen waren sie zu verschieden, um sich wirklich nahe zu kommen. Im ersten Teil des Bandes wird der ganze Briefwechsel photographisch reproduziert, und jeder abgebildeten Briefseite wird eine originalgetreue typographische Umschrift gegenübergestellt. In einem zweiten Teil werden die Briefe archivalisch beschrieben und Sachzusammenhänge erläutert. Zudem wird der Band durch mehrere Register und Verzeichnisse erschlossen.
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Haessel, Hermann; Meyer, Betsy; Meyer, Conrad Ferdinand Verlagskorrespondenz: Conrad Ferdinand Meyer, Betsy Meyer - Hermann Haessel mit zugehörigen Briefwechseln und Verlagsdokumenten.Tl.2
Band 4.2
Briefe Juli 1874 bis 1879. Mit zugehörigen Briefwechseln und Verlagsdokumenten
  • Wallstein, 2014
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835315464
  • Deutsch
  • C. F. Meyers Briefwechsel. Historisch-kritische Ausgabe 4.2
Eine reiche Quelle des literarischen Lebens im 19. Jahrhundert und das Zeugnis einer über 30 Jahre dauernden, spannungsreichen Autor-Verleger-Beziehung.Die auf acht Teilbände angelegte Edition des weit über 2000 Briefe und Dokumente umfassenden Verlagsbriefwechsels von Conrad Ferdinand Meyer wird mit den Bänden 4.1 und 4.2 eröffnet. Sie enthalten die Korrespondenz zwischen dem Dichter und seiner Schwester Betsy Meyer mit dem Leipziger Verleger Hermann Haessel. Themen sind Meyers literarische Anfänge, von den frühen Übersetzungsprojekten der 1850er-Jahre bis hin zu den ersten Erfolgen der 1870er-Jahre, mit denen ihm der literarische Durchbruch gelang. Ein tiefgreifendes Zerwürfnis zwischen Meyer und Haessel konnte nur durch die Vermittlung von Betsy Meyer wieder überbrückt werden. Nach zögerlicher Wiederannäherung kam es zur Publikation von »Jürg Jenatsch« und »Der Schuß von der Kanzel« bei Haessel, mit denen Meyer seinen Ruf als bedeutender Erzähler festigte. Neben der Korrespondenz von Autor und Verleger sowie zahlreichen erstpublizierten Rezensionen zeigen auch die freundschaftlichen Briefe zwischen Betsy Meyer und Haessel viele lebensweltliche Details des 19. Jahrhunderts.
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78,00 €
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Haessel, Hermann; Meyer, Betsy; Meyer, Conrad Ferdinand Verlagskorrespondenz: Conrad Ferdinand Meyer, Betsy Meyer - Hermann Haessel mit zugehörigen Briefwechseln und Verlagsdokumenten.Tl.3
Band 4.3
Briefe 1880 bis 1882
  • Wallstein, 2015
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835316256
  • Deutsch
  • C. F. Meyers Briefwechsel. Historisch-kritische Ausgabe 4.3
Eine reiche Quelle des literarischen Lebens im 19. Jahrhundert und das Zeugnis einer über 30 Jahre dauernden, spannungsreichen Autor-Verleger-Beziehung.Der dritte Teilband bringt die Edition von C. F. Meyers Verlagsbriefwechsel der Jahre 1880 bis 1882. Ostern 1880 erscheint die Buchpublikation der Novelle »Der Heilige«, die Meyer in literarischen Kreisen endgültig berühmt macht. In den Jahren danach folgen die kleineren Novellen »Plautus im Nonnenkloster« und »Gustav Adolfs Page«. Gleichzeitig sammelt Meyer zum ersten Mal seine verstreuten »Gedichte« in einem Band und findet breite Anerkennung auch als Lyriker. Die bis zur Entstehung des »Heiligen« als Mitarbeiterin so unersetzbar scheinende Schwester Betsy Meyer zieht sich, vor allem aufgrund des gespannten Verhältnisses zu Meyers Ehefrau, für viele Jahre aus dem Leben ihres Bruders zurück, was dazu führt, dass der Vetter Fritz Meyer in seiner Funktion als Sekretär nun verstärkt Eingang in die Verlagskorrespondenz findet.
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