Briefe & Tagebücher öffnen intime Einblicke in vergangene Zeiten und persönliche Gedankenwelten. Ob große Denker, Künstler oder Alltagsmenschen – ihre Aufzeichnungen erzählen authentisch vom Leben, Lieben und Zweifeln. Diese Dokumente berühren durch ihre Nähe, Echtheit und oft überraschende Aktualität. Entdecken Sie jetzt bewegende Originalstimmen und lassen Sie Geschichte lebendig werden!

Frank, Anne Anne Frank Tagebuch
Die weltweit gültige und verbindliche Fassung des Tagebuchs der Anne Frank
  • FISCHER Taschenbuch, 2015
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783596152773
  • Deutsch
  • 33. Aufl.

Die vollständige, weltweit verbindliche Fassung des Tagebuchs der Anne Frank in der ausgezeichneten Übersetzung von Mirjam Pressler

Für Anne Frank war ihr Tagebuch in der Enge des Verstecks Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin, Ventil für Sorgen und Unmutsausbrüche und zugleich Übungsfeld für ihre große schriftstellerische Begabung. Es ist und bleibt das eindringlichste und bewegendste Dokument der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.
Diese Standardausgabe des Tagebuchs von Anne Frank vermittelt ein eindrucksvolles Bild ihrer Lebens-, Gefühls- und Gedankenwelt.

Mit umfangreichem Zusatzmaterial
- zur Biographie Anne Franks,
- zur Geschichte ihrer Familie,
- zum historischen Hintergrund,
- mit einer Zeittafel und
- zahlreichen Fotos

»... werde ich jemals Journalistin und Schriftstellerin werden? Ich hoffe es, ich hoffe es so sehr! Mit Schreiben kann ich alles ausdrücken, meine Gedanken, meine Ideale und meine Phantasien.« Anne Frank, 5. April 1944


Überblick über die Versionen der Tagebücher:

Anne Frank hat zwei fragmentarische Tagebuchversionen hinterlassen: Version a und Version b
Version a ist der ursprüngliche Tagebuchtext von Anne Frank.
Version b ist Anne Franks unvollendete Bearbeitung der Tagebuch-Texte, mit der sie eine etwaige Publikation vorbereitet hat. Version b wurde 1986 erstmals publiziert. Seit kurzem wird dieses Fragment als Romanentwurf bezeichnet.
Version c war die erste Fassung des Tagebuchs, die Otto Frank nach dem Krieg 1947 veröffentlichte. Otto Frank, der seine gesamte Familie verloren hatte, bereinigte den Text von Stellen, die für ihn das Andenken an seine Familie schmälerten. Die Version c ist seit 1990 nicht mehr lieferbar.
Version d ist die so genannte Leseausgabe der Tagebücher, die vom Anne Frank Fonds autorisiert wurde und die Versionen a und b in eine Fassung überführt, so dass die Tagebuchtexte ungekürzt zur Verfügung stehen. Diese Version hat die Version c abgelöst und ist seit 1991 die weltweit verbindliche Grundlage für die Übersetzungen des Tagebuchs in über 80 Sprachen, in über 100 Ländern.
Alle Versionen der Tagebücher - außer der Version c - sind in verschiedenen Ausgaben in der Übersetzung von Mirjam Pressler im S. Fischer Verlag lieferbar.

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Kafka, Franz Briefe 1921-1922
Band 5 (Kommentierte Ausgabe)
  • S. Fischer Verlag GmbH, 2027
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783100381682
  • Deutsch
  • Franz Kafka, Werke in Einzelbänden in den Fassungen der Handschriften
  • 1. Auflage

Die Abschlussbände der großen kommentierten Werkausgabe:
Franz Kafkas Briefe aus den letzten Lebensjahren 1921 bis 1924, herausgegeben von Hans-Gerd Koch


Die Briefe 1921 bis 1924 werden in zwei Bänden erscheinen: »Briefe 1921-1922« (Band 5) erscheint im Herbst 2027; »Briefe 1923-1924« (Band 6) ist für Frühjahr 2028 geplant; nähere Informationen hierzu folgen.


334 Briefe aus den letzten Lebensjahren bis zu Franz Kafkas Tod 1924, sorgfältig kommentiert, samt Ergänzungen und Nachträgen aus den früheren Jahren versammelt der abschließende Band der Werkausgabe. Darunter finden sich 21 hier erstmals veröffentlichte Briefe, sowie 52 Briefe an Kafka und 27 Briefe der Begleiter der letzten Lebenswochen, Dora Diamant und Robert Klopstock, an die Familie Kafkas. Zudem sind erstmals vollständig auch die Gesprächsblätter aufgenommen, auf denen Kafka seine Fragen und Antworten notierte, nachdem ihm die Ärzte ein Sprechverbot auferlegt hatten. Die gesundheitlichen Probleme überschatten die Korrespondenzen, und auch das ewige Ringen um ein gelingendes Leben zwischen Pflichterfüllung, literarischer Berufung und spätem Liebesglück. Nirgendwo kommt man dem, was Kafka mitteilen möchte und dessen Formfindung er anstrebt, so nahe und dringt so tief ein in seine persönlichen Verbindungen und das dialogische Denken wie in den Briefen.

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Kafka, Franz Briefe 1921-1922
Band 5 (Kritische Ausgabe)
  • S. Fischer Verlag GmbH, 2027
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783100381637
  • Deutsch
  • Franz Kafka, Schriften - Tagebücher - Briefe. Kritische Ausgabe
  • 1. Auflage

Die Abschlussbände der großen kommentierten Werkausgabe:
Franz Kafkas Briefe aus den letzten Lebensjahren 1921 bis 1924, herausgegeben von Hans-Gerd Koch


Die Briefe 1921 bis 1924 werden in zwei Bänden erscheinen: »Briefe 1921-1922« (Band 5) erscheint im Herbst 2027; »Briefe 1923-1924« (Band 6) ist für Frühjahr 2028 geplant; nähere Informationen hierzu folgen.


334 Briefe aus den letzten Lebensjahren bis zu Franz Kafkas Tod 1924, sorgfältig kommentiert, samt Ergänzungen und Nachträgen aus den früheren Jahren versammelt der abschließende Band der Werkausgabe. Darunter finden sich 21 hier erstmals veröffentlichte Briefe, sowie 52 Briefe an Kafka und 27 Briefe der Begleiter der letzten Lebenswochen, Dora Diamant und Robert Klopstock, an die Familie Kafkas. Zudem sind erstmals vollständig auch die Gesprächsblätter aufgenommen, auf denen Kafka seine Fragen und Antworten notierte, nachdem ihm die Ärzte ein Sprechverbot auferlegt hatten. Die gesundheitlichen Probleme überschatten die Korrespondenzen, und auch das ewige Ringen um ein gelingendes Leben zwischen Pflichterfüllung, literarischer Berufung und spätem Liebesglück. Nirgendwo kommt man dem, was Kafka mitteilen möchte und dessen Formfindung er anstrebt, so nahe und dringt so tief ein in seine persönlichen Verbindungen und das dialogische Denken wie in den Briefen.

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 27.10.2027
Bürger, Gottfried August Briefwechsel
Band 4
1790-1794
  • Wallstein, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835358942
  • Deutsch
  • Briefwechsel 4
Das traurige Ende eines Dichters: beruflich, ökonomisch, erotisch.Die letzten Lebensjahre des Göttinger Professors Gottfried August Bürger sind die traurige Geschichte eines unaufhaltsamen Abstiegs. Sie begannen hoffnungsfroh mit der romantischen Anbahnung der dritten Ehe über einen öffentlich geführten Austausch von Gedichten, versprachen die erhoffte Ruhe und ökonomische Sicherung - und mündeten schließlich in der Katastrophe einer zerrütteten Ehe samt schmutziger Scheidung. Friedrich Schillers vernichtender Angriff gegen den bis dato bewunderten Lyriker zeigte einen ästhetischen Scheideweg der deutschen Lyrik auf, nahm aber Bürger die letzte poetische Kraft zu wirklicher Erneuerung. Auch der Erfolg als Hochschullehrer blieb aus, und die Rückzahlung seiner Schulden ließ sich erst postum regeln. Zudem trug er bereits den Keim der Tuberkulose-Erkrankung in sich, deren Ausbruch ihm die letzten Lebensmonate zu entsetzlicher Qual werden und ihn vereinsamt aus dem Leben gehen ließ.Auch für diesen Band, der den literarischen und lebensweltlichen Teil des Briefwechsels abschließt, gelang es, das bislang bekannte Material der Dokumente quantitativ deutlich zu erweitern und qualitativ zu erneuern, sodass eine abgewogene Beurteilung aller handelnden und leidenden Personen möglich ist - juristisch, moralisch, ästhetisch und ökonomisch.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 09.12.2026
Hesse, Hermann Auf den Spuren des Steppenwolfs
Die Entstehung- und Wirkungsgeschichte geschildert von Hermann Hesse
  • Suhrkamp, 2027
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783518476246
  • Deutsch
  • Originalausgabe

Wie viel Hesse steckt im Steppenwolf?

Auch hundert Jahre nach seinem ersten Erscheinen 1927 zieht Der Steppenwolf seine Leserinnen und Leser noch immer in den Bann. Doch wie viel von Hermann Hesses eigener Lebenskrise steckt in seiner legendären Figur Harry Haller? Und was erzählt der Steppenwolf über die Zeit, in der er entstand?

Auf den Spuren des Steppenwolfs versammelt Zeugnisse von Hermann Hesse zur Entstehung und Wirkung seines einflussreichsten Romans. Neu zugängliche Briefe, wiederentdeckte Dokumente und autobiografische Berichte eröffnen überraschende Einblicke in sein Leben und sein Schreiben. Sie zeigen, wie eng persönliche Erlebnisse und literarische Fiktion miteinander verwoben sind - bis hin zu Hesses eigener Lebenskrise, in deren Verlauf er nur knapp einen Selbstmordversuch überlebte. So wird sichtbar, wie unmittelbar die Erfahrungen des Autors in die Gestalt Harry Hallers und in einen Roman eingingen, dessen Wirkung bis heute ungebrochen ist.

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 12.05.2027
Pückler-Muskau, Hermann von Briefe eines Verstorbenen, 4 Teile
Ein fragmentarisches Tagebuch aus Deutschland, Holland, England, Wales, Irland und Frankreich, geschrieben in den Jahren 1826 bis 1829
  • Wallstein, 2026
  • Buch
  • ISBN/EAN: 9783835359543
  • Deutsch
Das Meisterwerk der Reiseliteratur des 19. Jahrhunderts in einer Neuausgabe, erstmals anhand der Originalbriefe ediertDer exzentrische Lebemann Hermann Fürst von Pückler-Muskau erlangte auf Umwegen schriftstellerischen Ruhm: Der Anlass für die ausgedehnte Reise in den Jahren 1826 bis 1829 durch England, Wales und Irland mit dem Schlusspunkt Paris war ein außergewöhnlicher: Nachdem sich Fürst Pücklers Hoffnungen zerschlagen hatten, durch Einheirat in die Familie des preußischen Staatskanzlers Hardenberg zu einem lukrativen Amt zu kommen, und seine Gattin Lucie zu allem Überfluss 1822 im Testament des Vaters unberücksichtigt geblieben war, musste ein Ausweg aus der fürstlichen Finanzmisere gefunden werden. Aufgrund kostspieliger Hobbys wie der Parkgestaltung und einem äußerst extravaganten Lebensstil war sein Schuldenberg inzwischen auf 440.000 Taler angewachsen (nach heutiger Kaufkraft ca. zwanzig Millionen Euro). Es war schließlich die resolute Lucie, die die Idee hatte, sich pro forma scheiden zu lassen, um den nun Exgatten als Mitgiftjäger nach Großbritannien schicken zu können.Von dieser Reise von 1826 bis 1829 berichtet Pückler-Muskau seiner Exfrau in langen, äußerst kurzweiligen und geistvollen Briefen: Ist der Englandaufenthalt vor allem von der süffisanten-unterhaltsamen Beschreibung der dortigen Oberschicht geprägt, verlagert sich in Irland der Schwerpunkt der Reiseberichte auf die beeindruckend realistische Beschreibung von Land und Leuten. Pücklers Stil ist brillant, leichtfüßig und voller Esprit. Er beherrscht die Kunst der Ironie und des Understatements ebenso wie den pointierten Aphorismus. Diese faszinierenden Briefe wurden bereits 1830/31 herausgegeben, freilich ohne den Autor preiszugeben, und waren einer der größten Bucherfolge des 19. Jahrhunderts.
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Frank, Anne Tagebuch
  • FISCHER Taschenbuch, 2027
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783596715237
  • Deutsch
  • TB-Jubiläum 2027
  • 1. Auflage

Die vollständige, weltweit verbindliche Fassung des Tagebuchs der Anne Frank in der ausgezeichneten Übersetzung von Mirjam Pressler

Für Anne Frank war ihr Tagebuch in der Enge des Verstecks Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin, Ventil für Sorgen und Unmutsausbrüche und zugleich Übungsfeld für ihre große schriftstellerische Begabung. Es ist und bleibt das eindringlichste und bewegendste Dokument der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.
Diese Standardausgabe des Tagebuchs von Anne Frank vermittelt ein eindrucksvolles Bild ihrer Lebens-, Gefühls- und Gedankenwelt.

Mit umfangreichem Zusatzmaterial
- zur Biographie Anne Franks,
- zur Geschichte ihrer Familie,
- zum historischen Hintergrund,
- mit einer Zeittafel und
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»... werde ich jemals Journalistin und Schriftstellerin werden? Ich hoffe es, ich hoffe es so sehr! Mit Schreiben kann ich alles ausdrücken, meine Gedanken, meine Ideale und meine Phantasien.« Anne Frank, 5. April 1944


Überblick über die Versionen der Tagebücher:

Anne Frank hat zwei fragmentarische Tagebuchversionen hinterlassen: Version a und Version b
Version a ist der ursprüngliche Tagebuchtext von Anne Frank.
Version b ist Anne Franks unvollendete Bearbeitung der Tagebuch-Texte, mit der sie eine etwaige Publikation vorbereitet hat. Version b wurde 1986 erstmals publiziert. Seit kurzem wird dieses Fragment als Romanentwurf bezeichnet.
Version c war die erste Fassung des Tagebuchs, die Otto Frank nach dem Krieg 1947 veröffentlichte. Otto Frank, der seine gesamte Familie verloren hatte, bereinigte den Text von Stellen, die für ihn das Andenken an seine Familie schmälerten. Die Version c ist seit 1990 nicht mehr lieferbar.
Version d ist die so genannte Leseausgabe der Tagebücher, die vom Anne Frank Fonds autorisiert wurde und die Versionen a und b in eine Fassung überführt, so dass die Tagebuchtexte ungekürzt zur Verfügung stehen. Diese Version hat die Version c abgelöst und ist seit 1991 die weltweit verbindliche Grundlage für die Übersetzungen des Tagebuchs in über 80 Sprachen, in über 100 Ländern.
Alle Versionen der Tagebücher - außer der Version c - sind in verschiedenen Ausgaben in der Übersetzung von Mirjam Pressler im S. Fischer Verlag lieferbar.

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 24.02.2027
Frisch, Max; Suhrkamp, Peter »Und nun zu unseren Fragen!«
Der Briefwechsel | Ein Autor und sein Verleger schreiben Literaturgeschichte. 444 Briefe aus den Jahren 1948 bis 1959 erstmals publiziert
  • Suhrkamp, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783518475751
  • Deutsch
  • Originalausgabe

Neben der Korrespondenz von Max Frisch und Peter Suhrkamp umfasst der Band auch Briefe von Suhrkamps Frau Annemarie Suhrkamp-Seidel sowie von weiteren Verlagsangehörigen. Sie geben Einblick in die kollaborative Arbeitsweise, die für die verlegerische Praxis kennzeichnend ist. Kommentar und Nachwort ordnen die Briefe in ihre biographischen und historischen Zusammenhänge ein.

In Peter Suhrkamp, dem zwanzig Jahre älteren Verleger aus Deutschland, fand der aufstrebende Schweizer Autor Max Frisch einen Mentor und Freund. Sein Tagebuch 1946-1949 erschien gleich im ersten Programm des 1950 neugegründeten Suhrkamp Verlags. Bis ins Jahr 1959, als der durch die Haft im Konzentrationslager schwer gezeichnete Suhrkamp starb, reicht der umfangreiche Briefwechsel. Der Verleger begleitete die Entstehung von Romanen wie Stiller und Homo faber, hielt mit Kritik nicht zurück und setzte sich für die Verbreitung von Stücken wie Biedermann und die Brandstifter ein. Unter seinen »freundschaftlichen Fittichen« gelang Frisch der Durchbruch zum Weltautor.

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Landau, Lola; Wegner, Armin T. Geliebter Dämon, 3 Teile
Briefwechsel 1916-1977
  • Wallstein, 2027
  • Buch
  • ISBN/EAN: 9783835337565
  • Deutsch
  • Armin T. Wegner: Ausgewählte Werke in Einzelbänden
»Wir werden unsterblich sein in unseren Werken und in unseren Kindern«, schrieb Armin T. Wegner an Lola Landau am 12. Oktober 1919. Aus einer zufälligen Begegnung und einem Kennenlernen am selben Abend entsteht zunächst ein brieflicher Austausch, dann eine leidenschaftliche Liebesbeziehung zwischen der verheirateten Lola Landau und Armin T. Wegner. Nach Landaus Scheidung folgt die Heirat im November 1920 in Rheinsberg. Der Briefwechsel, Zeugnis einer großen Liebe, beginnt 1916 und endet in Oktober 1977, kurz vor Wegners Tod im Mai 1978. Fast 1.500 Briefe hat das Paar gewechselt, zunächst während seiner Reisen, nach 1933 aus Konzentrationslager, Exil und Emigration. Briefe aus denen Leidenschaft und Liebe sprechen, aber auch Verzweiflung. Es ist auch die Geschichte einer Ehe, die u. a. an den NS-Rassegesetzen scheiterte, er Nichtjude und sie Jüdin. Landau ging als überzeugte Zionistin nach Palästina. Wegner, hin- und hergerissen in seiner Hassliebe zu Deutschland, konnte weder in Nazi-Deutschland noch in Palästina leben.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 31.03.2027
Kükelhaus, Hermann Ein Narr der Held
Briefe und Gedichte 1939 -1943
  • Urachhaus, 2026
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783825172510
  • Deutsch
Ein nachdenklicher junger Mann, der im Dritten Reich und als Soldat an der Ostfront versuchte, Mensch zu bleiben und seinen dichterischen Neigungen zu folgen, ohne sich in Eskapismus zu flüchten: Hermann Kükelhaus schrieb seine Gedichte auf den Rand von Zeitungen, auf Zettel, die er dem Wind überließ, oder gleich in den Sand. Was erhalten geblieben ist, sind vor allem seine Gedichte in den Briefen, die er an Angehörige und Freunde schrieb: philosophisch, aber nicht abgehoben, sensibel aber unsentimental, mit Haltung, aber ohne Pose. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab sein Bruder Hugo, der große Künstler, Handwerker und Pädagoge, eine erste Sammlung im Diogenes Verlag heraus. Versehen mit einem Nachwort des Hermann Kükelhaus-Biografen Albert Vinzens, wird diese intensive lyrische Stimme in einer um zahlreiche Dokumente erweiterten Fassung jetzt wieder zugänglich gemacht.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 15.11.2026
Didion, Joan Notizen für John
  • Ullstein TB, 2027
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783548074832
  • Deutsch
  • 1. Auflage

Ein außergewöhnliches Werk der Autorin von Das Jahr magischen Denkens und Blaue Stunden

Im November 1999 begann Joan Didion, einen Psychiater aufzusuchen, weil ihre Familie, wie sie einem Freund schrieb, "ein paar harte Jahre" hinter sich hatte. Die wöchentlichen Sitzungen notierte sie in einem Tagebuch, das sie für ihren Ehemann John Gregory Dunne anlegte. Ihre Gedanken und Gespräche kreisen um das herzzereißend komplexe Verhältnis zu ihrer Tochter Quintana, um die Alkoholsucht ihrer Tochter, um die Prägungen durch ihre Kernfamilie, ihr literarisches Schaffen und nicht weniger als die Frage nach ihrem Vermächtnis, oder, wie Didion sagte, "was es wert gewesen ist."

In Zeilen für John erforscht Joan Didion mit der für ihr Werk typischen Aufrichtigkeit, Präzision und Klarheit ihr Vermächtnis. Sie hinterlässt eine unvergleichlich intime und ehrliche Betrachtung der Elternschaft.

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 25.02.2027
Ich küsse Dich Millionen Mal. Liebesbriefe großer Männer
So schön kann man »Ich liebe dich« sagen. Inspirierende Worte aus Briefen von Beethoven, Kafka, Marx, Bismarck, Rilke, Keats u.v.a.
  • Anaconda, 2027
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783730617298
  • Deutsch
Zeitlose Liebeserklärungen, Romantik und große Gefühle

Liebe in Worte zu fassen ist eine Kunst für sich: Es geht mit Witz und Charme oder heiligem Ernst, selbstbewusst forsch oder mit zitternder Hand. Liebesbriefe sind ein Spiegel der Seele, und die ist gerade im siebten Himmel oder zu Tode betrübt. Dieser Band versammelt gefühlvolle Botschaften aus allen Epochen. Dichter und Künstler, Politiker und andere große Männer des öffentlichen Lebens zeigen sich hier von ihrer zarten, empfindsamen Seite.

  • Sammlung echter Liebesbriefe berühmter Persönlichkeiten
  • So schön kann Man(n) »Ich liebe dich« sagen!
  • Inspirierende Worte der Liebe aus Briefen von Beethoven, Bismarck, Kafka, Marx, Rilke, Keats, Wilde, Freud, Max Weber, Tucholsky uvm
  • »Sans phrase der Deinige von Kopf bis zur Zehe. Küsse lassen sich nicht schreiben. Leb wohl. Bismarck.« An Johanna von Puttkamer
  • »Erschrecken Sie nicht, dass ich Ihnen einen Brief schreibe und sogar einen Liebesbrief, verzeihen Sie mir die unordentliche und unanständige Form desselben, denn ich bin gegenwärtig in einer solchen Verwirrung, dass ich unmöglich einen wohlgesetzten Brief machen kann.« Gottfried Keller an Luise Rieter
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 12.05.2027
Ekman, Bertil Verstreute Blätter
Bertil Ekmans nachgelassene Papiere
  • Urachhaus, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783825151317
  • Deutsch
Wer Dag Hammarskjöld verehrt, wird Bertil Ekman lieben. Als 1923 die 'Nachgelassenen Papiere' des früh auf einer Bergtour verstorbenen Ekman von seinen Angehörigen und Freunden herausgegeben wurden, scheinen Sie einen tiefen Eindruck auf den 11 Jahre jüngeren Hammarskjöld gemacht zu haben. Es war insbesondere Ekmans Fähigkeit, das Erlebnis der Einsamkeit in der Natur mit dem Motiv der Gemeinschaft zu verbinden, die den späteren UN-Generalsekretär spürbar beeinflusste. Die Aphorismen, Gedichte und essayistischen Skizzen Ekmans zeugen von derselben intensiven Religiosität, derselben Liebe zur Natur und demselben Menschheitsbewusstsein wie Hammarskjölds 'Zeichen am Weg', denen sie als Modell dienten. Ergänzt um ein Lebensbild, das Ekmans Lehrerin, die Theologin Emilia Fogelklou verfasst hat, ist diese erste deutsche Buchausgabe der 'Verstreuten Blätter' eine geistesgeschichtliche Kostbarkeit.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 16.11.2026
Pauly, Angelika UweHerz
8 Wochen auf der Intensivstation zwischen Leben und Tod
  • Carow Verlag, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783944873879
  • Deutsch


Was als harmloser Husten beginnt, entwickelt sich innerhalb weniger Tage zu einem dramatischen Kampf um Leben und Tod. In "UweHerz" dokumentiert die Autorin Angelika Pauly schonungslos und zutiefst berührend eine der schwersten Zeiten ihres Lebens: Acht Wochen bangt sie um ihren Mann Uwe.

Nach einer Not-Operation am Herzen, dem Einsatz der Herz-Lungen-Maschine (ECMO) und tagelangem Koma gleicht Uwes Genesungsweg einer Achterbahnfahrt aus winzigen Fortschritten und unbequemen Rückschlägen. Doch dieses Buch ist mehr als nur ein medizinisches Protokoll. Es ist das intime Tagebuch einer Ehefrau, die nicht nur um das Leben ihres Mannes kämpft, sondern auch gegen ihre eigenen Dämonen: schwere Panikattacken und eine lähmende Angststörung, die jede Fahrt in die Klinik zu einer enormen Überwindung machen.

Während die eigenen Kinder sich in dieser existenziellen Krise abwenden und mit eisigem Schweigen glänzen, erfährt sie unerwartete Wärme und Unterstützung durch das Klinikpersonal, Taxifahrer und Nachbarn. "UweHerz" ist ein rohes, ungeschöntes und mutiges Zeugnis über die Fragilität des Lebens, die Abgründe familiärer Konflikte und die unglaubliche Kraft die eine Frau entwickeln kann, die sie weitermachen lässt, auch wenn das Leben ihr Steine in den Weg wirft.

Ein Buch, das aufrüttelt, tief bewegt und zeigt welche Opfer Frauen für Ihre Männer jeden Tag bringen.

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Zetkin, Clara Clara Zetkin - Die Briefe 1914 bis 1933 (3 Bde.) / Die Briefe 1914 bis 1933
Band 3
Band 3/1 und 3/2: Die Restaurationsbriefe (1924-1933)
  • Dietz Verlag Berlin GmbH, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783320024499
  • Deutsch
Die Historiografie hat von der späten Clara Zetkin ein Bild gezeichnet, das sie mal als desorientierte, betreuungswürdige Greisin zeigt, und mal als willensschwache, ja willfährige Stalinistin. Im Stalinismus wurde sie - ähnlich wie ihre Freundin Rosa Luxemburg - bewusst so hoch auf ein Podest gestellt, dass beide 'Geehrten' an Kontur verloren. Mit der Veröffentlichung ihrer Briefe gewinnt die Initiatorin des Internationalen Frauentages (1910) nun ihre eigene Stimme zurück.Clara Zetkin war unter den führenden Persönlichkeiten die Einzige, die sich Stalin nicht unterwarf. Bis zu ihrem Lebensende leistete sie Widerstand - zunehmend isoliert, doch nicht völlig vereinsamt. Der vorliegende Band eröffnet neue, bislang wenig bekannte Einblicke in die Stalinisierung des internationalen Kommunismus. So zeigt sich etwa, wie Clara Zetkins Vertrauter, der spätere DDR-Präsident Wilhelm Pieck, als Leiter des Organisationsbüros des Zentralkomitees der KPD seine eigene Ausstoßung aus der Thälmann-KPD verhinderte - indem er seine engsten Freunde sowie den gesamten Parteibezirk Schlesien ausschloss und damit verriet. Dieses Beispiel steht exemplarisch für die innerparteilichen Mechanismen jener Zeit.Jörn Schütrumpf, geb. 1956, ist Historiker und Publizist. Bis 2017 war er Geschäftsführer des Karl Dietz Verlags Berlin und anschließend bis 2022 Leiter der Fokusstelle Rosa Luxemburg der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
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Glunk, Anita Frau Grüün lässt nicht locker
  • Appenzeller, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783858829306
  • Deutsch
Frau Grüün hat viel zu sagen. Und viel Meinung. Schliesslich ist seit ihrem letzten Buch einiges passiert, das nicht hätte passieren sollen, und vieles beim Alten geblieben, das sich hätte ändern müssen. Also philosophiert Frau Grüün lustvoll weiter. Sie kommentiert Ereignisse, deckt Missstände auf und kritisiert Ungerechtigkeiten. Unermüdlich und ganz nach ihrem Motto «Nüd logg loo gwönnt», oder auf gut Deutsch: «Mit Ausdauer gelingt es.» In Band zwei aus der Feder ihres Alter Egos versammelt Anita Glunk fünfzig neue Kolumnen aus dem «Gääser Blättli». Witzig und schlagfertig gibt sie Einblick in die grüünsche Art des Denkens - zwischen gesundem Menschenverstand und skurrilen Einfällen.
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Wolf, Ror Briefe und Briefwechsel
  • Schöffling, 2027
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783895619151
  • Deutsch
  • Ror Wolf Werke
  • 1
"Ein Gedankenaustausch, so locker er sein mag, setzt eine gewisse Regelmäßigkeit voraus. Dafür kann ich nicht garantieren. Das einzige, wofür ich garantieren kann, ist die Unregelmäßigkeit. - Was noch? Das Übliche. Ich schreibe Prosa, beklage den Mangel an trinkbarem Rotwein und versuche so gut wie möglich, älter zu werden. - Die Angelegenheit ist durchaus verwirrend, ich möchte jetzt nichts dazu sagen. Die ganze Kulturindustrie ist ja bekanntlich verwirrt und dampft endzeitartig aus allen Löchern."Briefe von und an Leser, Kollegen, Verleger, Journalisten, Freunde und Weggefährten, darunter Korrespondenzen mit Hans Günther Adler, Thomas Bernhard, Hans Magnus Enzensberger, Wilhelm Genazino, Robert Gernhardt, Ludwig Harig, Eckhard Henscheid, Brigitte Kronauer, Franz Mon, Hermann Peter Piwitt, Siegfried Unseld, Peter Weiss, Wolfgang Weyrauch und vielen anderen. Die erste Auswahl aus den umfänglichen Briefwechseln von Ror Wolf erlaubt einen Einblick in die Umstände seiner künstlerischen Produktion."
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Einstein, Albert Warum Krieg?
Der Briefwechsel mit Sigmund Freud und andere Ausführungen
  • Kampa Verlag, 2027
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783311101642
  • Deutsch
  • 1

1932 wurde Albert Einstein vom Völkerbund, dem Vorläufer der Vereinten Nationen, eingeladen, einen Brief an einen Zeitgenossen über ein Thema seiner Wahl zu verfassen. Einstein entschied, sein Schreiben an Sigmund Freud zu adressieren, und stellte die prägnante Frage: »Warum Krieg?« Der Briefwechsel, erstmals im Jahr von Hitlers Machtergreifung auf Deutsch, Englisch und Französisch erschienen, gehört längst zu den grundlegenden und berühmtesten Texten des Pazifismus des 20. Jahrhunderts. In diesem Band wird er um wichtige Essays und Zitate von Albert Einstein über Krieg und Frieden, Abrüstung und internationale Kriegssicherung ergänzt, die von seinem Engagement für eine Welt zeugen, in der Fremdenhass und Nationalismus durch ein vereintes Europa und, mehr noch, durch eine Völkergemeinschaft ersetzt werden. Denn Albert Einstein war nicht nur einer der wichtigsten Wissenschaftler des letzten Jahrhunderts - er verstand seine Bekanntheit auch für eine Herzensangelegenheit zu nutzen: Frieden.

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 17.03.2027
Rilke, Rainer Maria Briefe an einen jungen Dichter
Band 16
Penguin Klassiker - Mit einem Nachwort von Hanns-Josef Ortheil
  • Penguin Verlag München, 2027
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783328115496
  • Deutsch
  • Penguin Klassiker 16
Rilkes Creative Writing Masterclass

»Denn der Schaffende muss eine Welt für sich sein und alles in sich finden und in der Natur«

Für Rainer Maria Rilke waren Briefe ebenso Orte der Selbstergründung wie der Begegnung. Seine zehn »Briefe an einen jungen Dichter«, die er 1903/04 und 1908 an den jungen Offizier Franz Xaver Kappus schrieb, verbinden persönliche Erfahrungen mit universellen Gedanken über Kunst, Leben und inneres Wachstum. Mit ihrer besonderen Mischung aus Sensibilität und Klarheit gehören sie zu den bedeutendsten und inspirierendsten Briefen der deutschen Literatur.

  • Eines der meistzitierten Werke Rilkes, das Generationen von Schriftstellern inspiriert hat
  • Zahllose Ratschläge zu Kreativität, Lebenskunst und der Bedeutung des eigenen Werks
  • Jetzt in der berühmtesten Klassiker-Reihe der Welt
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 04.01.2027
Johnson, Uwe Briefwechsel mit den Leipziger Freunden. 1955-1984, 5 Teile
Werke. Rostocker Ausgabe. Historisch-kritische Ausgabe der Werke, Schriften und Briefe. Dritte Abteilung. Briefe (5 Teilbände)
  • Suhrkamp, 2027
  • Buch
  • ISBN/EAN: 9783518430705
  • Deutsch
Während seines Studiums in Leipzig fand Uwe Johnson einen Freundeskreis, den er noch 1980 als »seltenes lebensgeschichtliches Geschenk« bezeichnete. Von 1955 bis zu seinem Tod 1984 wurden in diesem Kreis allein mit Johnson knapp 1.300 Briefe gewechselt, von denen bisher nur wenige veröffentlicht waren. Sie werden hier erstmals in einer vollständigen, umfangreich kommentierten Edition vorgelegt.
Während Johnson und der Sprachwissenschaftler Klaus Baumgärtner der DDR den Rücken kehrten, blieben der Sprachwissenschaftler Manfred Bierwisch, der Musikwissenschaftler Eberhardt Klemm und der Kunsthistoriker Joachim Menzhausen und wurden - ebenso wie ihre Freunde im Westen - zu Koryphäen ihrer Fächer. Sie alle kommen hier zu Wort und tauschen sich über ihre beruflichen Belange und die politischen Zeitläufte ebenso aus wie über ihre Freundschaft, ihre Reise- und Lektüreerlebnisse, ihr Leben.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 12.05.2027
Hennings, Emmy Ausgewählte Briefe II 1928-1948
Kommentierte Studienausgabe
  • Wallstein, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835359666
  • Deutsch
  • Emmy Hennings. Werke und Briefe. Kommentierte Studienausgabe 4,2
Emmy Hennings' Briefe werden als entscheidender Teil ihres Lebenswerkes vorgestellt und mit allen Eigenheiten ungekürzt wiedergegeben.Der zweite Briefband enthält eine Auswahl aus den Briefen von 1928 bis 1948, dem Todesjahr von Emmy Hennings. Der erste Band der Briefe hatte mit dem Tod Hugo Balls (Ende 1927) als einschneidender Zäsur geschlossen. Die rund 200 Briefe des zweiten Bandes zeigen das Leben Emmy Hennings vor allem im Tessin, wo sie in prekären finanziellen Verhältnissen ihre schriftstellerischen Arbeiten fortsetzt. Neben Gedichten und Feuilletonbeiträgen nehmen Erinnerungswerke einen immer breiteren Raum ein, die mit ihrem Buch »Hugo Ball. Sein Leben in Briefen und Gedichten« im Jahr 1930 einsetzen. Weitgehend unbekannt sind Emmy Hennings Tätigkeiten und Äußerungen als Zeitzeugin der 1930er und 1940er Jahre. So fuhr sie z. B. im Frühjahr 1934 nach Berlin, um dort vergeblich zu versuchen, Erich Mühsam aus der KZ-Haft zu befreien.Viele Briefpartnerinnen und -partner von Emmy Hennings sind aus dem ersten Band schon geläufig. In den 1940er Jahren kamen Korrespondenten hinzu, denen Emmy Hennings ihre Erinnerungen an das literarische Leben seit der Jahrhundertwende, an Georg Heym, Jakob van Hoddis und Friedrich Glauser, mitteilte.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 18.11.2026
Frank, Anne Tagebücher - Kommentierte, textkritische Ausgabe
  • S. Fischer Verlag GmbH, 2027
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783103974638
  • Deutsch
  • 1. Auflage

Hierbei handelt es sich um eine frühe Vorabmeldung. In Kürze werden wir an dieser Stelle gerne einen aktuellen Beschreibungstext zur Verfügung stellen.

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 27.10.2027
Meißner, August Gottlieb »Ich Prosaist aber rede Wahrheit«
Briefe und Notizbücher 1776-1807
  • Wallstein, 2027
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835315808
  • Deutsch
Zum ersten Mal edierte Quellen zeigen den »Kriminalgeschichten-Meißner« am Schreibtisch. Lange war August Gottlieb Meißner vor allem als Schöpfer der deutschen Kriminalgeschichte bekannt; vergessen waren die Romane, Biographien und die oft an Heinrich von Kleist erinnernde Kurzprosa; kaum im Gedächtnis die wichtige Rolle, die der Prager Professor für Ästhetik für die jungen deutsch- und tschechischsprachigen Dichter hatte. Seine zumeist aus der Prager Zeit (1785-1805) stammenden Briefe und die Notizbücher zeigen einen vielseitigen Schriftsteller des 18. Jahrhunderts bei der Arbeit: beim Festhalten von Lesefrüchten, Gelegenheitsgedichten, adeligen Kriegsanekdoten und des Sprachwitzes der Prager Juden. Er notiert, übersetzt und ordnet, denkt nach, wie man es erzählen könnte; korrespondiert mit Adeligen, Autoren und Verlegern und gründet schließlich selbst einen Verlag. Die erstmals veröffentlichten Texte gewähren Einblicke in Meißners schwierige Existenz zwischen Sachsen, Österreich und Böhmen, die Verhältnisse eines freiwilligen und doch nicht glücklichen Emigranten, dessen Eigenschaft es war, »geschäftig [zu] seyn und Leben für Sinonima zu halten.«
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Nachdruck. Folgt laut Verlag/Lieferant: 09.12.2026
Varnhagen, Rahel Levin Briefwechsel mit Jugendfreunden, 3 Teile
Band 1, 2 und 3
  • Wallstein, 2026
  • Buch
  • ISBN/EAN: 9783835354005
  • Deutsch
  • Edition Rahel Levin Varnhagen
Die Briefwechsel zwischen Rahel Levin Varnhagen und ihren JugendfreundenEine junge Frau im Briefwechsel mit über vierzig Männern. Begonnen wurden sie vor Preußens Niederlage 1806, fortgeführt oft bis in die 1830er Jahre. Eine einzigartige Konstellation von Menschen - keine andere deutschsprachige Schriftstellerin des 18. und 19. Jahrhundert stand mit so vielen Zeitgenossen im Briefwechsel. Vertreten sind Schriftsteller (Adelbert von Chamisso, Charles de Ligne, Jean Paul, Friedrich Schlegel, Ludwig Tieck), Künstler (Hans Genelli, Johann Friedrich Reichardt, Friedrich Tieck), Wissenschaftler (Georg Gropius, Wilhelm und Alexander von Humboldt, Johannes von Müller, Thomas Young,), ein Arzt (David Veit), Bankiers und Kaufleute (Abraham Mendelssohn-Bartholdy, Georg Wilhelm Bokelmann), Diplomaten aus Portugal, Schweden und Spanien (Karl Gustav von Brinckmann, Pedro Felipe de Casa-Valencia, Rodrigo Navarro d'Andrade, Rafael de Urquijo), preußische Militars und Beamte (August Leopold Titus von Möllendorff, Johann Friedrich Sostmann), Hoch- und niedriger Adel aus Deutschland, Frankreich und Osterreich (Alexander von zur Lippe, Prinz Louis Ferdinand von Preußen) und viele andere mehr. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Korrespondenzen einseitig überliefert. Männer hoben damals selten Briefe von Frauen auf, nicht einmal die von Rahel Levin, deren Schreibkunst so oft gelobt wurde: »die Funken ihres Geistes erleuchten weit größere Räume, als bogenlange Dissertationen«, heißt es bei Friedrich Gentz. Durch all diese Korrespondenzen zieht sich eine Frage: Was verbindet die Schreibenden, einen Mann und eine Frau? Ist es Liebe? Ist es Freundschaft? Und wie gehen Männer und Frauen miteinander um, wenn die Frau die intellektuell überlegenere ist? Rahel Levin war die »Freundin, für die ich alle meine Freunde hingäbe«, so Hans Genelli, und Thomas Young schrieb: »zwischen uns existiert so viel von der Liebe als ohne Sinnlichkeit existiren kann«.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 18.11.2026
Walter Benjamin und Roland Barthes
Theoretische Komparatistik zwischen Kritischer Theorie und (Post-)Strukturalismus
  • Wallstein Verlag GmbH, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835357648
  • Deutsch
Dialoge zwischen den Kulturtheoretikern Walter Benjamin und Roland Barthes in Beiträgen zu Literatur, Film, Oper und Architektur sowie zu Marx, Baudelaire, Proust und Brecht.Während der Literaturwissenschaftler Walter Benjamin (1892-1940) im Umkreis der in Deutschland begründeten Kritischen Theorie publizierte, war der französische Semiologe Roland Barthes (1915-1980) maßgeblich an der Etablierung des (Post-)Strukturalismus beteiligt. Trotz biografischer, historischer und theoretischer Distanz finden sich überraschende Berührungspunkte zwischen beiden Denkern. Beide bereiteten den 'material turn' der Geisteswissenschaften vor, indem sie den Zusammenhang von Schreibbedingungen, Arbeitsmethoden und Werkstruktur reflektierten. Beiden studierten Literaturwissenschaftlern gemeinsam war die Erweiterung genuin sprach- bzw. literaturwissenschaftlicher Analysen auf neue Untersuchungsfelder. Sie kritisierten die Vorstellung einer Natürlichkeit gesellschaftlicher Werte und fokussierten die grundlegend geschichtliche, von Produktionsbedingungen abhängige Signatur der Kultur. Der Band versammelt Beiträge zu Film, Fotografie, Roman- und Dramentheorie, Schreibgeste und Formethos, Architektur, Gesang, Oper und Trauerspiel sowie zu Marx, Baudelaire, Proust und Brecht. Dabei werden Konzepte zu Gedächtnis, Mythos, Literatur und Autorschaft des Einen im Licht der Denkfiguren des Anderen neu beleuchtet.
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Hachmann, Dietlinde Eine deutsch-indische Liebesgeschichte: Mein Wunscherbe Band 1 und 2. Reise-Dokumentation über die Gründerin der Deutsch-Indischen Gesellschaft in Hamburg e.V., 2 Teile
  • Acabus, 2018
  • Buch
  • ISBN/EAN: 9783862826636
  • Deutsch
  • Mein Wunscherbe 1-2
  • Originalausgabe
Die unglaubliche Liebesgeschichte einer Hamburgerin und eines Inders Mitte des 20. Jahrhunderts!15 Jahre hat es gedauert, bis Dietlinde Hachmann das Erbe ihrer Mutter, die 1954 in Hamburg die Deutsch-Indische Gesellschaft gegründet hat, öffnen konnte. Fotoalben, Unterlagen und jede Menge Briefe kamen zum Vorschein, Zeugnisse vom Aufenthalt ihrer Mutter in Indien im Jahr 1956. Das Paket enthielt die Antwort auf die Frage nach dem Bild in ihrem Schlafzimmer, welches den Inder Deboo vor dem Himalaya-Gebirge zeigt.Die Briefe aus dem "Wunscherbe" erzählen zwei ergreifende Liebesgeschichten und den Beginn der ungewöhnlichen Reise von Lieselotte Hachmann nach Indien zur "Liebe ihres Lebens".Auch das Wiedersehen der beiden im zweiten Teil übertrifft alle Erwartungen. Es folgen aufregende Wochen voller Gefühle und Erlebnisse. Der Höhepunkt ist eine gemeinsame Reise durch den Himalaya, und der Leser erhält atemberaubende Einblicke ins Land der Träume!
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Wird besorgt
Schmidt, Alice Tagebuch aus dem Jahr 1950
  • Suhrkamp, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783518804704
  • Deutsch
Im Jahr 1950 leben Arno und Alice Schmidt immer noch als Kriegsflüchtlinge in großer Armut in Cordingen; Schmidts Debüt Leviathan, erschienen1949, ist kein Publikumserfolg. Sie sparen mühsam das Geld für ein Tandem zusammen, mit dem sie zweimal bis nach Hamburg reisen, um den Rowohlt Verlag zu besuchen und Archivstudien für die Fouqué-Biographie zu betreiben. Ihre Nachbarin Helene Felsch fordert rückwirkend Miete für die Möbel, die sie Schmidts zur Verfügung gestellt hat. Es folgt eine Auseinandersetzung, die mit dem Einsatz eines Gerichtsvollziehers und der Pfändung des Tandems endet. Dann findet sich ein Weg aus dem Elend: Schmidt erhält gemeinsam mit vier anderen Autoren den 'Großen Preis der Mainzer Akademie', der Rowohlt Verlag erwägt nun doch die nächste Veröffentlichung. Außerdem wird die ersehnte Umsiedlung nach Süddeutschland endlich von den Behörden genehmigt. Das Jahr findet seinen Abschluss mit dem Umzug nach Gau-Bickelheim, den der Autor später kaum fiktionalisiert in der Erzählung Die Umsiedler beschreibt.
Alice Schmidt berichtet anschaulich aus dem Alltag in schweren Zeiten. Neben dem Tagebuchtext enthält der Band umfangreiches Material aus den Gerichtsakten zur Möbelmiete, u. a. Arno Schmidts Schriftsätze mit vielen Angriffen auf den gegnerischen Anwalt. Ergänzt wird das Tagebuch mit Fotos der Schmidts aus Cordingen.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 17.11.2026
Sloterdijk, Peter Zeilen und Tage IV - Notizen 2017-2020 (Datierte Notizen 4)
Band 4
  • Suhrkamp, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783518433218
  • Deutsch
  • Datierte Notizen 4

Aus heutiger Sicht erweisen sich die Jahre 2017-2020 als Epochenumbruch, der die alte Welt aus den Angeln hob und eine neue Realität hervorbrachte - eine Zeitenwende vor der Zeitenwende.

In seinen Notizbüchern, in die er seit Jahrzehnten jeden Morgen Überlegungen, Episoden und Kommentare zur Gegenwart niederschreibt, begleitet Peter Sloterdijk diese »große Umstimmung« von der ersten Amtseinführung Donald Trumps bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie - mal distanziert, mal mitten im Geschehen.

Skeptisch und heiter, schonungslos und weltbejahend taxiert er die Umwälzung etablierter politischer Ordnungen, die neue Faszination für große Staatslenker wie Trump und Macron, betrachtet die Abendstimmung der letzten Merkel-Jahre und die Kraftlosigkeit des Alten Europa. Ob bei einem Festakt zum Reformationsjubiläum, vor einer Versammlung von Anti-Aging-Gynäkologen oder bei der konzentrierten Lektüre, Sloterdijk navigiert durch die medialen Erregungsstürme und lässt die Umrisse eines größeren Zusammenhangs aufscheinen, die für jede Künstliche Intelligenz noch lange außer Sichtweite sein werden. Ein großes Geschenk für alle Mitdenkenden: das Notizbuch als Goldstaubfilter.

Dieses Buch ist Teil der Serie Datierte Notizen.
Seit Anfang der siebziger Jahre hält Peter Sloterdijk jeden Morgen Gedanken, Erlebnisse und Kommentare zum Zeitgeschehen fest. In dieser Reihe veröffentlicht der berühmte Philosoph ausgewählte Einträge aus seinen datierten Notizen.

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 17.11.2026
Jünger, Ernst; Jünger, Friedrich Georg Ich vermisse das Gespräch mit Dir
Briefwechsel 1915 - 1977
  • Klett-Cotta, 2027
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783608988536
  • Deutsch
  • 1. Auflage 2027

Ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte in einem herausragenden Briefwechsel

Der faszinierende Briefwechsel der Brüder Ernst und Friedrich Georg Jünger ist eine literarische Entdeckung. Beide korrespondierten seit dem Ersten Weltkrieg über sechzig Jahre hinweg miteinander: zu eigenen und fremden Werken, zu Zeitgenossen, zu gesellschaftlichen Entwicklungen. Mit dieser Publikation liegt einer der großen Briefwechsel der Literaturgeschichte erstmals vor und bietet ein unvergleichliches Zeugnis deutscher Geistesgeschichte.
Die enge Verbindung der Brüder Jünger bildet das Zentrum dieses biographisch, werkgeschichtlich und politisch bedeutsamen Briefwechsels. Besonders intensiv und spannend war die Korrespondenz im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Überliefert sind rund 1100 Briefe aus der Zeit zwischen 1915 und 1977, aus denen die Herausgeber Detlev Schöttker und Christoph Hesse ca. 350 Briefe ausgewählt und kommentiert haben. Das Ergebnis ist eine Publikation von bedeutendem literarischem Rang und hohem Erkenntnisgewinn.

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 15.05.2027
Keun, Irmgard Ich lebe in einem wilden Wirbel
Briefe an Arnold Strauss 1933-1947
  • Ullstein TB, 2026
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783548074795
  • Deutsch
  • 1. Auflage

Die Liebesbriefe an den emigrierten Arzt Arnold Strauss zeigen Irmgard Keun in einem ganz neuen Licht: Eine verschwenderische Frau, die mit dem Herzen denkt und mit dem Verstand fühlt. Hinreißend, charmant und egozentrisch wie ein kleines Kind, bindungsängstlich und treu, klug, aber zu jeder Dummheit bereit. Sie schreibt in diesen überraschend offenen Briefen, die sich wie ein intimes Tagebuch lesen, was sie sonst nirgendwo erzählt hat: über sich selbst, ihre Arbeit, ihre Abhängigkeiten und ihre Hoffnungen. Überdies erzählen die Briefe Geschichten, bissige und amüsante, vom Leben und Überleben im »Dritten Reich« und im Exil.

»Irmgard Keun war die aufregendste und witzigste Autorin der Weimarer Republik.« Zeit online 

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 31.12.2026
Meyer, Conrad Ferdinand; Rahn, Johann Rudolf Conrad Ferdinand Meyers Briefwechsel
Band 6
Korrespondenz mit Johann Rudolf Rahn Briefe 1868 bis 1898
  • Wallstein, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783835361386
  • Deutsch
  • C. F. Meyers Briefwechsel. Historisch-kritische Ausgabe 6
Ein von tiefer gegenseitiger Sympathie getragener Freundschaftsbriefwechsel zwischen dem bedeutenden schweizerischen Schriftsteller und dem Begründer der Schweizer KunstgeschichteAus der Zufallsbekanntschaft von C. F. Meyer und Johann Rudolf Rahn im Jahr 1868 entwickelte sich schon nach wenigen Jahren eine der engsten Freundschaften des Dichters. In derselben Zeit, in der Rahn als junger Professor an der Universität Zürich (ab 1883 auch am Polytechnikum) zum Begründer der Schweizer Kunstgeschichte aufstieg, wurde der 16 Jahre ältere Meyer zu einem der bedeutendsten Schriftsteller der Schweiz. Rahn spielte auch eine wichtige Rolle in kunsthistorischen Fragen für Meyers literarische Werke, insbesondere bei Meyers beiden letzten Novellen »Die Versuchung des Pescara« und »Angela Borgia«. Auch nach Meyers psychischem Zusammenbruch 1892 besuchte Rahn weiterhin den kranken Freund und schickte ihm bis zu dessen Lebensende seine zahlreichen Aufsätze. An Meyers Grab sprach Rahn die letzten Worte: Meyer »wird kaum je ein populärer Dichter sein; aber er ist ein Gestalter des Lebens wie wenige neben ihm, historischen Lebens namentlich; da ist er der Größte: ein ganzer, edler Künstler, wie er ein tiefer, edler Mensch gewesen ist.«Die Korrespondenz zwischen C. F. Meyer und dem Kunsthistoriker Johann Rudolf Rahn bildet den Abschluss der historisch-kritischen Ausgabe von Meyers Korrespondenzen.
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 31.10.2026
Hesse, Hermann »Wandlungsfähig das Neue erleben«. 1908-1958. Nachlese
Die Briefe. Band 10
  • Suhrkamp, 2027
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783518433454
  • Deutsch

Der Abschluss der großen Hesse-Briefausgabe

Die Ausgabe versammelt rund ein Zehntel der überlieferten Korrespondenz und macht damit einen eigenständigen, ebenso facettenreichen wie aufschlussreichen Teil von Hesses Schaffen zugänglich.

Eine Nachlese der seit Beginn der Editionsarbeit neu aufgetauchten Schreiben vervollständigt diese Dokumentation seines Lebens und Austausches mit den Zeitgenossen.

Obwohl zahlreiche Briefe durch die beiden Weltkriege und auf andere Weise unwiederbringlich verloren gingen, zeichnet sich nun ein Gesamtbild ab, das auch künftige Funde kaum mehr grundlegend verändern dürften.

Mit Verzeichnissen sämtlicher der in den zehn Bänden dieser Ausgabe vorkommenden Korrespondenzpartner sowie der in Hesses Schreiben erwähnten Personen, Orte und Werke des Dichters schließt der letzte Band ab und erlaubt damit eine vielseitige Orientierung.

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 03.03.2027
Thoreau, Henry David Tagebuch VI
Band 6
  • Matthes & Seitz Berlin, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783957571755
  • Deutsch
  • Die Tagebücher von Henry David Thoreau 6
  • 1. Auflage

20 Jahre lang notierte Henry David Thoreau fast täglich morgens und abends Beobachtungen zur Natur, aber auch Überlegungen zu Politik und dem kulturellen Tagesgeschehen. Der durch sein Buch Walden weltberühmt gewordene Autor tritt in seinem bei Matthes & Seitz Berlin in 12 Bänden herausgegebenen Tagebuchwerk als aufmerksamer Kommentator des Zeitgeschehens auf, der für seine Überzeugungen auch öffentlich einsteht. Der von Rainer G. Schmidt herausgegebene und von Jared Sexton mit einem Nachwort versehene Band VI kreist zentral um die Übel der Sklaverei und des Imperialismus. In ihrer engen Verstrickung sah Thoreau eine maßgebliche Voraussetzung für den Übergang vom Merkantilismus zum Industriekapitalismus. Von der Einführung der Baumwollentkörnungsmaschinen zur Kreditfinanzierung lebte Thoreau in einer Zeit rasender Entwicklung, die er aufmerksam konstatierte und kritisierte, insbesondere durch sein Eintreten gegen die Sklaverei.

»Thoreaus Hauptwerk war nicht Walden, sondern sein zwei Millionen Wörter umfassendes Tagebuch.« - Andrea Wulf, THE ATLANTIC

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Spreng, Beatrix Körper-Puzzle
Tagebuch eines Schlaganfalls
  • Wichern Verlag, 2026
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783889814890
  • Deutsch
Die Autorin erleidet drei Tage nach ihrem 70. Geburtstag einen Schlaganfall. Ihr Tagebuch seit dem 26. März 2024 ist eine überauf pointierte Draufschau auf Körper und Geist. Leicht und jammerlos beschreibt sie, wie sich der Körper hälftig verabschiedet hat, mitsamt Teilen des Gehirns. Aber da hat der Körper die Rechnung ohne den Kampfgeist der Autorin gemacht. Sie lernt und übt fleißig in der Reha und wird Meisterschülerin mit 70 Jahren.
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Fehlt kurzfristig am Lager
Llovet, Jordi Franz Kafka - Zeichnungen und Notizen
  • Favoritenpresse, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783968492315
  • Deutsch
»Du, ich war einmal ein grosser Zeichner, nur habe ich dann bei einer schlechten Malerin schulmässiges Zeichnen zu lernen angefangen und mein ganzes Talent verdorben. Denk nur! Aber warte, ich werde Dir nächstens paar alte Zeichnungen schicken, damit Du etwas zum Lachen hast. Jene Zeichnungen haben mich zu seiner Zeit, es ist schon Jahre her, mehr befriedigt, als irgendetwas.« So schrieb es Franz Kafka (1883-1924), den die Welt als einen der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts kennt, im Februar 1913 an seine damalige Verlobte Felice Bauer (1887-1960). Kafka interessierte sich als junger Student für Kunst und ihre Geschichte und zeichnete vor allem zwischen 1903 und 1907.

In diesem Buch sehen Sie zahlreiche, erst seit wenigen Jahren bekannte Zeichnungen Kafkas. Der spanische Kafka-Kenner und Autor dieses Buches, Jordi Llovet, schreibt in seinem Vorwort: »Um die Zeichnungen nicht isoliert zu präsentieren, haben wir einige Passagen von Kafka hinzugefügt, die wir seinen Erzählungen, Tagebüchern und seinem Briefwechsel entnommen haben. Diese Fragmente können viel oder wenig mit der Illustration zu tun haben, die sie begleiten. Manchmal fast gar nichts; doch erschien es uns unumgänglich, den Lesern diese Zeichnungen in Verbindung mit Texten anzubieten, da sie das Werk eines Schriftstellers und nicht eines professionellen Grafikers sind, auch wenn Kafka in seinen jungen Jahren daran gedacht hatte, diesen Beruf zu ergreifen.«

Über die Zeichnungen schreibt Autor Llovet: »Man kann nicht behaupten, dass Franz Kafka ein Zeichner von allererster Güte war, weder wenn man die Zeichen- und Malerei-Szene seiner Lebenszeit betrachtet, noch wenn man seine Zeichnungen im stets schwankenden Licht eines objektiven und anachronistischen Maßstabs betrachtet.«

Es gab einen, dem wir letztendlich all das verdanken können: Kafkas Freund, Förderer und Herausgeber Max Brod (1884-1968). Brod, wie Kafka in Prag geboren, war Schriftsteller, Musik- und Theaterkritiker. Auch wenn sein literarisches Werk heute nicht mehr von großer Bedeutung ist, so ist er doch bekannt als Herausgeber und Bewahrer von Kafkas Werken.

1968 starb Max Brod und fortan gehörten Briefe, handschriftliche Manuskripte und Original-Zeichnungen Kafkas seiner Lebensgefährtin und Sekretärin Ilse Ester Hoffe (1906-2007), die er als Erbin eingesetzt hatte. Hoffe lehnte alle Bitten um Veröffentlichung ab, hin und wieder erlaubte sie zumindest das Anschauen - gegen hohe Bezahlung. 1982 willigte sie schließlich in eine Kritische Ausgabe bei S. Fischer ein, allerdings ohne die Zeichnungen, die sie zuletzt in einem Züricher Bankschließfach aufbewahrte - und der Öffentlichkeit weiterhin vorenthielt.

Dann aber änderte sich nach langem Streit vor Gericht die Lage: Die jüdische Nationalbibliothek in Jerusalem erhielt den gesamten Nachlass von Max Brod! Und siehe da: Über 100 unbekannte Zeichnungen Kafkas, in Heften oder auf Zetteln, kamen zutage. Llovet schreibt in seinem Vorwort: »Die Folge dieses verwirrenden und fast unheimlichen Prozesses war, dass das spanischsprachige Publikum erst 2021 alle Zeichnungen Kafkas zu sehen bekam.«
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Ebner, Jeannie Ausgewählte Briefe
  • Edition Atelier, 2027
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783990651667
  • Deutsch
Ausgewählte Briefe von und an u.a. Jeannie Ebner, H. C. Artmann, Thomas Bernhard und Marlen Haushofer.
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Graf von Königsmarck, Philipp Christoph; von Braunschweig-Lüneburg, Sophie Dorothea »Viel glücklicher als die Götter«
Briefwechsel 1690-1693
  • Wallstein, 2026
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783835362369
  • Deutsch
Der Briefwechsel zwischen Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg und Philipp Christoph Graf von Königsmarck eröffnet ein intimes wie berührendes hochbarockes Panorama aus hochadeliger Perspektive.Die Korrespondenz von Prinzessin Sophie Dorothea und Graf Königsmarck ist eine der berühmtesten aus dem späten 17. Jahrhundert.Die beiden hatten sich kennengelernt, als sich der Graf in Militärdiensten am Hannoverschen Hof verdingte. Rasch entwickelte sich zwischen den beiden ein Liebesverhältnis, das vier Jahre lang währte. Dann verschwand Graf Königsmarck spurlos. Vermutlich wurde er ermordet. Die Prinzessin hingegen wurde schuldhaft geschieden und auf Schloss Ahlden bis zu ihrem Lebensende 32 Jahre lang inhaftiert.In den Briefen stehen Liebe und Sexuelles selbstverständlich neben Anekdoten und Spöttereien über hohe und niedrige Personen, Verse aus Opern, Lieder und Gedichte. Zu lesen ist über extreme Gefühle der Zuneigung oder der Eifersucht. Daneben werden Alltägliches, Familien- und andere Sorgen und Nachrichten von Kriegsschauplätzen ausgetauscht oder auch heimliche Stelldicheins verabredet.Die erhaltenen Briefe, die in Archiven im schwedischen Lund und in Berlin lagern, werden in diesem Band in deutschsprachiger Übertragung vollständig wiedergegeben und ausführlich kommentiert.
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Taubes, Jacob; Rütters, Axel Krisis
Der Briefwechsel mit Axel Rütters Nebst Materialien und Dokumenten herausgegeben von Herbert Kopp-Obersterbrink
  • CEP Europäische Verlagsanstalt, 2024
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783863931629
  • Deutsch
Jacob Taubes und Axel Rütters kannten sich aus der Zusammenarbeit im Suhrkamp Verlag, wo Taubes Mitherausgeber der Theorie-Reihe war und Rütters Leiter der wissenschaftlichen Abteilung des Verlags. Der Briefwechsel setzt ein, nachdem Rütters bei Suhrkamp gekündigt hatte, um zusammen mit Karl Markus Michel, der seit 1961 Lektor bei Suhrkamp war, die Autoren- und Verlagsgesellschaft Syndikat zu gründen. Jacob Taubes war ein leidenschaftlicher Berater und Initiatorvon Buchprojekten. Auch wenn er Suhrkamp verbunden blieb, interessierte er sich für die Verlagsarbeit von Axel Rütters, zu dessen näherem Freundeskreis Schülerinnen und Schüler von Taubes gehören. Da er geradezu rastlos zwischen Berlin, Jerusalem und Paris unterwegs war, wurde für ihn Frankfurt zu einer Art Drehkreuz, wo er häufig bei Rütters und seiner Familie Station machte. 2023 jährt sich sein Geburtstag zum 100. Mal. Die Korrespondenz steht im Zeichen einer dreifachen Krise: Einer Krise der Institution Universität, in der sich nach dem linken Aufbruch neue Verkrustungen herausgebildet hatten, einer Krise der etablierten Universitätsphilosophie, von der Taubes meinte, sie sei an ihr Ende gekommen und "langweile" ihn, und der Krise eines rastlosen, sich selbst verzehrenden Lebens. Dass sich Jacob Taubes lange Zeit mit einem Zeitschriftenprojekt beschäftigte, das zunächst Kassiber, dann aber Krisis heißen sollte, bekommt in der Rückschau etwas Symbolisches.
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Wird besorgt
Mishani, Dror Fenster ohne Aussicht
Tagebuch aus Tel Aviv
  • Diogenes, 2024
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783257073089
  • Deutsch
Mit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ist auch für den Schriftsteller Dror Mishani mit einem Schlag alles anders. Zwischen Luftalarm, Diskussionen mit den Teenagerkindern am Küchentisch, Freiwilligenarbeit auf Salatfeldern und dem Versuch, auch in Kriegszeiten Alltag zu leben und zu schreiben, hält Dror Mishani fest, wie der Gaza-Krieg die israelische Gesellschaft und seine Familie verändert - und hält daran fest, dass das Leid auf beiden Seiten aufhören muss.
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Kljutscharjowa, Natalja Tagebuch vom Ende der Welt
Band 2781
  • Suhrkamp, 2023
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783518127810
  • Deutsch
  • edition suhrkamp 2781
  • Originalausgabe

Der Morgen des 24. Februar 2022 beginnt für Natascha wie jeder andere Tag. Und dann steht am Schultor die Deutschlehrerin ihrer Kinder und weint. Seit Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine führt Natascha ein Tagebuch und notiert, was sich in ihr und um sie herum abspielt. Wie sich in ihr lähmende Angst, Scham und Entsetzen breitmachen, während ringsum das Leben weitergeht, als sei nichts geschehen. Wie Einzelne sich trotz drohender drakonischer Strafen zum Protest auf die Straße wagen. Wie das Leiden der Ukraine wahrgenommen wird (oder auch nicht). Und wie die Sprache, das Gespräch unter Druck gerät - wie kann man noch reden und miteinander sprechen in einem Land, das den Gebrauch von immer mehr Wörtern verbietet?

Mit feinem Ohr kartographiert Kljutscharjowa die Sphäre des Inoffiziellen in Russland - das Tagebuch vom Ende der Welt ist ein mutiges Zeugnis, das uns Einblick in eine mittlerweile geschlossene Gesellschaft gewährt.

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Campan, Henriette Das kurze und verschwenderische Glück der Königin Marie Antoinette
Die Aufzeichnungen ihrer Kammerfrau Henriette Campan
  • Beck, 2025
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783406837159
  • Deutsch
Das kurze Leben der schönen und tragischen Königin

Was wir über Marie Antoinette, Tochter Kaiserin Maria Theresias und Königin von Frankreich, wissen, wissen wir aus den Memoiren ihrer Kammerfrau Henriette Campan. Sie blieb der schillernd-schönen und tragischen Königin bis an ihr Lebensende treu. Ihre Erinnerungen erzählen von einer versunkenen Epoche und Welt, von einer der radikalsten Umbruchzeiten der Weltgeschichte. Der preisgekrönte Romancier und Übersetzer Hans Pleschinski legt Henriette Campans einzigartige Memoiren in neuer Übersetzung vor. Genial kommentiert und mit einem klugen Vor- und Nachwort versehen.

Im Oktober 1768 trat Henriette Genet, spätere Campan, ein Amt an, das ihr Leben prägen und ihr mehr als einmal fast den Tod bringen sollte. Henriette war in eine der radikalsten Umbruchzeiten der Weltgeschichte hineingeboren worden, die Zeit der französischen Revolution und des Aufstiegs von Napoleon zum Kaiser der Franzosen. Im hohen Alter gab sie in ihren Erinnerungen Auskunft über eine versunkene Epoche und Welt, über bedeutsame Affären, über todbringende Missgeschicke und immer wieder aufkeimende Hoffnungen.
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Scholl, Sophie Sophie Scholl. Eine Kostbarkeit für immer
Edition der Tagebücher (1937-1943)
  • Buch & media, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783962335397
  • Deutsch
Ringen um WahrheitSophie Scholl (1921-1943) schrieb während ihrer Jugendjahre bis kurz vor ihrem Tod Tagebuch. Sie hinterließ damit einen eindringlichen Abdruck ihres Ringens um geistige Wahrheit. In ihren Selbstzeugnissen wird ihr Weg unmittelbar erfahrbar¿- von der 16-Jährigen, die von starken Gefühlsschwankungen umhergeworfen wird, bis zur 21-Jährigen, die die Lügen und das Vernichtungsstreben des Nationalsozialismus durchschaut und entlarvt.Erstmals ist es mit der von Regina Reisch herausgegebenen Edition möglich, alle überlieferten Tagebücher in durchgehender Form zu lesen. Mehr als 80 Jahre lang waren diese nur ausschnittsweise zugänglich oder noch gar nicht publiziert. Vollständige, möglichst originalgetreue Wiedergaben der Einträge und eine transparente Kennzeichnung editorischer Eingriffe der Herausgeber fehlten bisher. Die vorliegende Ausgabe bietet nun eine verlässliche Textgrundlage für Historiker, Autoren sowie alle Interessierten.
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Marboe, Golli Notizen an Tobias
Gedanken eines Vaters zum Suizid seines Sohnes
  • Residenz Verlag, 2021
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783701735143
  • Deutsch
Es klingelt an der Tür der Familie Marboe im 4. Stock. "Da ist was mit Tobias!" "Ja, er ist nebenan. Wir richten gerade das Gästezimmer für ihn her." "Nein, es ist was mit ihm unten auf der Straße!" Seit diesem Nachmittag des 26. 12. 2018 ist das Leben der Familie Marboe nicht mehr, wie es war.Golli Marboe ist das Schlimmste passiert, was einem Vater passieren kann. Das eigene Kind hat sich das Leben genommen - ein Tabuthema für die Öffentlichkeit. In "Notizen an Tobias" schreibt Marboe über das erste Jahr der Trauer und den Versuch, das Unfassbare zu begreifen. Es ist ein sehr offenes und berührendes Buch.
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Nachshon Levin, Yael; Reich, Anja Getauschte Heimat
Ein Jahr zwischen Berlin und Tel Aviv
  • Aufbau-Verlag, 2019
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783351037970
  • Deutsch
  • 1. Auflage

Eine Freundschaft in Briefen zwischen Berlin und Tel Aviv. "Ach, Yael, ich würde jetzt gerne mit dir reden. Es ist Abend, ich sitze in der neuen Wohnung, höre auf die fremden Geräusche und denke an Berlin." "Anja, seit wir begonnen haben, uns zu schreiben, finde ich Worte für das Gefühl von Fremdheit, das mich seit unserem Umzug begleitet." Yael Nachshon Levin lebt als Sängerin und Künstlerin in Berlin, wo sie die Journalistin Anja Reich kennenlernt. Diese, gebürtige Berlinerin, geht kurz darauf als Korrespondentin nach Israel, in Yales Heimatstadt Tel Aviv. Und so beginnt ein Briefwechsel über die getauschte Heimat, aus dem sich eine tiefe Freundschaft entwickelt. Als Anja Reich Berlin verlässt, um für zwei Jahre nach Tel Aviv zu gehen, lässt sie auch ihre Nachbarin Yael Nachshon Levin zurück. Diese lebt erst seit Kurzem in Berlin, und Tel Aviv ist ihre Heimat. Die beiden beschließen, sich zu schreiben: Über ihre Erfahrungen mit der getauschten Heimat, über das Fremde und das Vertraute, über Israel und Deutschland. Das heißt auch: Über Terror und Antisemitismus, über die Frage nach Sicherheit für die Familie und danach, was Heimat heute bedeutet. Ein beeindruckendes Gespräch in Briefen über zwei Länder, die vieles verbindet und für die der Dialog wichtig ist.

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Wagner, Cosima; Ludwig II., König von Bayern Cosima Wagner und Ludwig II. von Bayern. Briefe
Eine erstaunliche Korrespondenz
  • BUCH & media;Allitera Verlag, 2019
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783962331337
  • Deutsch
  • 1. Aufl.
Schon als junger Mann schwärmte Ludwig II. für die Musik Richard Wagners. Zum König gekrönt, holte er den mittellosen Komponisten nach München, für Wagner der Wendepunkt seines Lebens. Der Briefwechsel zwischen König Ludwig II. und Wagners Frau Cosima erhellt das biografische Zwielicht der Jahre 1865 bis 1869. Es sind die Jahre der "heimlichen" Ehe Wagners mit Cosima, der Uraufführung seiner epochemachenden Werke "Tristan" und "Meistersinger" sowie des Ringens um ein eigenes Opernhaus.
Die Herausgeberin Martha Schad hat die zahlreichen Anspielungen und Zitate entschlüsselt und so die Bedeutung dieses erstaunlichen Briefwechselns deutlich gemacht, der zugleich einen neuen Zugang zur Person Richard Wagners eröffnet.
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Feuchtwanger, Edgar; Cox, Antonia Dear Parents
Letters from a Child in Exile; Edgar Feuchtwanger in England 1939
  • PalmArtPress, 2026
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783962582630
  • Englisch
In 1939, 14-year-old Edgar Feuchtwanger fled from National Socialist Germany to England. His parents initially stayed behind in Munich. The letters he wrote to them, initially in German and then in English, are published here for the first time. In a conversation with his daughter Antonia Cox, the 100-year-old described how he made the most of his early days in England. In her foreword, editor Anja Tuckermann describes the lifethreatening situation in Germany and uses additional documents to show how the family got along in England.
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Nearing, Helen; Nearing, Scott Ein gutes Leben leben
Die ersten 20 Jahre in Vermont 1932-1952
  • Pala-Verlag, 2018
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783895662072
  • Deutsch
  • überarb. Aufl.

Bestseller der 1980er-Jahre und wegweisende Inspiration für eine Generation junger Menschen, die vom Ausstieg träumten: Helen und Scott Nearing waren Vorbilder für Tausende, die einen Weg suchten abseits von vorgegebenen Lebenswegen und übergestülpten Werten. Sie protestierten mit ihrem ganzen Leben gegen den Krieg als Mittel zur Lösung von Konflikten, gegen die Zerstörung der Umwelt, gegen die Wegwerfgesellschaft und ihren Konsum, gegen ein System der sozialen und wirtschaftlichen Diskriminierung.
In den USA der 1930er-Jahre gab es keinen Platz für Menschen wie Helen und Scott. Anstatt sich mit dem Zustand der Welt abzufinden und den nahenden Zweiten Weltkrieg als notwendiges Übel hinzunehmen, setzten sie sich vehement für eine Welt ohne Kriege, Ausbeutung und Kinderarbeit ein. 1932, auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise, beschlossen sie, ihre Vorstellungen vom guten Leben in die Praxis umzusetzen, und zogen in die Berge von Vermont. Ihre Erfahrungen aus 50 Jahren alternativen Lebens mit Selbstversorgung und Leben auf dem Land - von den ersten 20 Jahren berichtet dieses Buch lesen sich wie gerade heute erlebt. Ein Mut machendes Buch für alle, die selbst auf der Suche nach Alternativen sind.

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Annette Kolb: Zwischen uns
Briefe der Freundschaft
  • BUCH & media, 2026
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783962335274
  • Deutsch
Das facettenreiche, scharf beobachtende und bewegte Leben der in München geborenen Annette Kolb (1870-1967) zeigt sich besonders in ihren privaten Briefwechseln. Sie eröffnen einen persönlichen Blick auf eine mutige, emanzipierte Frau und überzeugte Pazifistin, deren leidenschaftliches Engagement zeitlebens der deutsch-französischen Freundschaft und dem Frieden und der Verständigung beider Länder galt. Auch Paris ehrt Annette Kolb mit zwei Gedenkplaketten an ihren ehemaligen Wohnstätten.Der vorliegende Band vereint sowohl Briefe von Annette Kolb als auch Schreiben ihrer Freunde und erweitert die von Albert M. Debrunner und Cornelia Michél 2019 herausgegebene Edition »Annette Kolb - Ich hätte Dir noch so viel zu erzählen« inhaltlich und thematisch.Die Korrespondenzen enthalten zahlreiche originelle und aufschlussreiche Briefe, unter anderem werden erstmals zwei Briefe von Thomas Mann an Annette Kolb veröffentlicht. Insgesamt umfasst die Auswahl in diesem Band rund 184 Briefe.
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Donati, Alba Ein Garten voller Bücher
Mein toskanisches Märchen | Ein bibliophiles Geschenk für alle, die Bücher lieben
  • Berlin Verlag, 2023
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783827014672
  • Deutsch
  • Auflage

Vom Glück, mit Büchern zu leben

"Das Cottage hat zwölf Quadratmeter und ein Fenster, das auf den Prato Fiorito hinausgeht. Auf der Fensterbank, auf einem kleinen schmiedeeisernen Pult, liegen immer abwechselnd drei Bücher: Der Garten der Virginia Woolf, Emily Dickinsons Herbarium und Alice im Wunderland, die Ausgabe mit den Illustrationen von John Tenniel. Es ist ein Damenfenster, und wer hereinkommt, fotografiert es."

Die wahre Geschichte der vielleicht kleinsten, charmantesten Buchhandlung Europas - und eines Dorfes, das nicht sterben will.

Als die Dichterin Alba Donati verkündet, ihr Traum sei es, in ihrem sterbenden Heimatdorf einen Buchladen zu eröffnen, schütteln alle nur mit dem Kopf. Doch mitthilfe von Crowdfunding und dein paar »Wundern« entsteht in einem Gärtchen am Hang tatsächlich eine zauberhafte kleine »Literaturhütte« - und fällt nur wenige Wochen später einem Brand zum Opfer. Aber in einem toskanischen Dorf ist man nicht allein!

So erleben wir mit, wie Alba mit Nachbar:innen und Freund:innen noch einmal neu anfängt und wie die Libreria sopra la Penna zum magischen Ort für Literaturfans aus aller Welt wird.

In bibliophiler Ausstattung - ein besonderes Geschenk für alle Buchliebhaber.

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Handke, Peter Innerer Dialog an den Rändern
Aufzeichnungen 2016-2021
  • Jung und Jung Verlag GmbH, 2022
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783990272633
  • Deutsch
Im vielfältigen Werk Peter Handkes gehören die Journale gewiss zu den Büchern, in denen uns Leserinnen und Lesern der Dichter am nächsten kommt, auch in seinem 'Ideal', in der 'Souveränität eines, der von niemandem etwas will, von niemandem etwas fordert, von niemandem etwas erwartet'. Seine über die Jahre gesammelten Aufzeichnungen sind ein Wunder der Literatur. Handke zitiert darin (auswendig) aus seinen Lektüren, aus Tolstoi, Goethe, Doderer, Simenon, aus der Apostelgeschichte u. a., blättert im bereits knisternden Griechisch-Deutsch-Schulwörterbuch, schreibt an der Obstdiebin, später an Zdenek Adamec und an Das zweite Schwert, zweifelt, wundert sich, horcht, beobachtet mit zartem Blick seine nahe Umgebung und erdichtet wieder und wieder ein 11. Gebot. Wir dürfen ihn durch die Jahre bei all dem begleiten, auch durch die 'Quarantänestille ' der jüngsten Zeit.
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Das Klassenbuch. Großdruck
Geschichte einer Frauengeneration
  • Rowohlt Taschenbuch, 2003
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783499332012
  • Deutsch
Fünfzehn Frauen aus Erfurt führten seit ihrem Abitur im Jahre 1932 ein Tagebuch, in das reihum jede von ihnen Erlebnisse und Gedanken über ihr Leben schreibt. Dieses "Klassenbuch" führt aus zeitgenössischer Perspektive durch die Kriegs- und die Nachkriegszeit des geteilten Deutschlands bis ins Jahr 1976 und schildert die sehr privaten, aber gleichzeitig auch typischen Frauenschicksale - ein einmaliges Zeitdokument.
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Kaiserin Elisabeth ganz privat
Briefe an ihre intimste Vertraute Ida Ferency
  • Buch & media, 2020
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9783962332174
  • Deutsch
  • Allitera
'Meine liebe Ida!Gestern abends bekam ich endlich Deinen ersten Brief und trotzdem (was bei mir selten vorkommt, nicht wahr?) ich nicht in der Stimmung bin zu schreiben - beantworte ich doch sofort Deinen Brief, schon darum, da ich glaube, Du brennst vor Neugierde zu erfahren, was ich seit Samstag Nachmittag mache (...)'Diese Zeilen schrieb Kaiserin Elisabeth ihrer intimsten Freundin und Vertrauten, der Vorleserin Ida Ferenczy de Vecseszék. Wenn sie getrennt waren, hielten die beiden per Briefkorrespondenz engen Kontakt. Elisabeth berichtete dann in einem unterhaltsamen Plauderton ausführlich von ihrer bayerischen Verwandtschaft, ihrer Schwangerschaft mit Marie Valerie und deren Kleinkindzeit, ihren Kuraufenthalten, den Jagden und noch vielem mehr. Durch diese schriftlichen Dokumente gewinnt der Leser einen ganz privaten Einblick in den Alltag der österreichischen Kaiserin.Auszüge aus den Briefen kennt man bereits aus der gängigen Elisabeth-Literatur, nun werden sie von der profunden Sisi-Kennerin Beatrix Meyer in vollem Umfang dem breiten Publikum präsentiert.'Ich entbehre sehr unsere lieben, langen Gespräche in den lila Zimmern, wo wir uns sehr gut unterhalten haben. (...) Und Du? Genießt Du Deinen Urlaub? Kokettierst Du nicht mit Deinen alten und ehemaligen Freunden? Jetzt Gott mit Dir, ich gehe zu meinen Pferden. (...)In Liebe umarmt Dich, meine liebe Ida,Elisabeth'
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Folman, Ari; Guberman, Lena Wo ist Anne Frank - Eine Graphic Novel
  • S. Fischer Verlag GmbH, 2022
  • Hardcover
  • ISBN/EAN: 9783100000798
  • Deutsch
  • 1. Auflage

Jetzt spricht Kitty: Die neue Graphic Novel aus der Welt von Anne Frank nach dem bahnbrechenden Erfolg des »Graphic Diary«.
Ihr Tagebuch hat Anne Frank und ihre Geschichte weltbekannt gemacht. Im Versteck der Familie ist es ihr eine trostspendende Freundin. Anne schreibt an Kitty - die Einzige, der sie ihre Sorgen, Geheimnisse und Ängste anvertrauen kann.
In der neuen, ergreifend illustrierten Graphic Novel wird Kitty in der Jetztzeit lebendig. Die neue Heldin zeigt uns Annes Erinnerungen und Gedanken aus der berührenden Perspektive einer besten Freundin und macht Annes Geschichte so einer neuen Generation zugänglich.
Als Kitty herauszufinden versucht, was mit Anne geschehen ist, nachdem das Tagebuch endet, beginnt eine atemberaubende Spurensuche durch das verheerendste Kapitel der jüngeren Geschichte.

Anne Frank, am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren, emigriert 1933 mit ihren Eltern nach Amsterdam. Nachdem die deutsche Wehrmacht 1940 die Niederlande überfallen und besetzt hat, versteckt sich Anne Franks Familie gemeinsam mit vier anderen in einem Hinterhaus der Firma von Otto Frank. Ihrem Tagebuch vertraut die dreizehnjährige Anne während dieser Zeit ihre Gefühle und Gedanken an, beschreibt ihren Alltag im Versteck und die erdrückende Angst vor der Entdeckung.
Das Tagebuch endet am 1. August 1944: Die jüdischen Bewohner des Hinterhauses werden denunziert und drei Tage später verhaftet, die Familie Frank wird nach Auschwitz deportiert und dort getrennt. Anne Frank und ihre Schwester Margot sterben sieben Monate später im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Am 6. Januar 1945 stirbt ihre Mutter Edith in Auschwitz. Otto Frank, der Vater von Anne und Margot, ist der einzige Überlebende aus dem Hinterhaus. Nach dem Krieg erhält er die Tagebücher seiner Tochter und publiziert 1947 erstmals Auszüge daraus. Bis heute ist die Vollversion des Tagebuchs von Anne Frank in über 80 Sprachen veröffentlicht worden.

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Kafka, Franz Franz Kafka: Briefe an Milena
Liebeskorrespondenz der Prager Moderne: unerfüllte Liebe, existenzielle Angst und intime Prosa
  • Musaicum Books, 2022
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9788027251445
  • Deutsch
Franz Kafkas "Briefe an Milena" versammelt eine der eindringlichsten Korrespondenzen der modernen Literatur: die zwischen Kafka und Milena Jesenská, seiner Übersetzerin, Vertrauten und unerreichbaren Geliebten. In diesen Briefen verbinden sich Selbstanalyse, zarte Leidenschaft und existenzielle Angst zu einer Prosa von äußerster Präzision. Ihr Stil ist zugleich intim und literarisch hoch reflektiert; er steht im Kontext der Prager Moderne, des Expressionismus und jener Sprachskepsis, die Kafkas gesamtes Werk prägt. Kafka, 1883 in Prag geboren, schrieb aus einer Lebenslage heraus, die von Krankheit, beruflicher Entfremdung, familiärem Druck und jüdisch-deutscher kultureller Zwischenstellung bestimmt war. Milena wurde für ihn nicht nur Adressatin, sondern Resonanzraum seines Denkens. Die Briefe zeigen, wie eng bei Kafka Liebe, Schuld, Körperbewusstsein und Schreiben miteinander verwoben sind, und erhellen viele Motive seiner Erzählungen und Romane. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die Kafka nicht nur als Autor dunkler Parabeln, sondern als verletzlichen, brillanten Briefschreiber kennenlernen möchten. Es ist ein unverzichtbares Dokument literarischer Moderne und menschlicher Selbstbefragung.
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Arnim, Bettina von Clemens Brentanos Frühlingskranz
Romantische Briefe, Geschwisterbindung und Erinnerungskunst im 19. Jahrhundert
  • Musaicum Books, 2022
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9788027255429
  • Deutsch
Clemens Brentanos Frühlingskranz ist weniger eine konventionelle Biographie als ein kunstvoll arrangiertes Erinnerungsbuch: Aus Jugendbriefen, Reflexionen und erzählerischen Übergängen formt Bettina von Arnim ein dichterisches Denkmal für ihren Bruder Clemens Brentano. Der Text verbindet dokumentarische Briefprosa mit romantischer Selbstdeutung, familiärer Intimität und poetischer Stilisierung. Im Kontext der deutschen Romantik erscheint das Werk als Archiv der Empfindsamkeit, der Geschwisterbindung und jener ästhetischen Geselligkeit, aus der Brentanos frühe dichterische Welt hervorging. Bettina von Arnim, geborene Brentano, war selbst eine zentrale Gestalt der Romantik: Schriftstellerin, Sammlerin von Stimmen, Vermittlerin zwischen privater Erinnerung und öffentlicher Literatur. Ihre Nähe zu Clemens, ihre Ehe mit Achim von Arnim und ihr ausgeprägtes Interesse an Briefen als literarischer Form prägten dieses Buch entscheidend. Nach Clemens' Tod wird das Werk zugleich Trauerarbeit, Familienchronik und bewusste Rettung eines geistigen Nachlasses. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die romantische Literatur nicht nur als Epoche, sondern als Lebensform verstehen möchten. Es bietet einen seltenen Einblick in die Entstehung dichterischer Identität und zeigt Bettina von Arnims eigenwillige Kunst, Erinnerung in Literatur zu verwandeln.
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Tieck, Ludwig William Lovell
Ein frühromantischer Briefroman über Verführung, Schauer und die nihilistische Krise moderner Innerlichkeit
  • Musaicum Books, 2022
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9788027261215
  • Deutsch
Ludwig Tiecks Roman "William Lovell" entfaltet die Geschichte eines jungen Engländers, dessen empfindsame Selbstbeobachtung in Skepsis, moralische Entwurzelung und zerstörerische Leidenschaft umschlägt. In Briefen und Reflexionen, mit deutlichen Bezügen zum Schauerroman, zur Empfindsamkeit und zum europäischen Bildungsroman, untersucht das Werk die Verführungskraft ästhetischer Existenz und die Krise eines Ichs, das Freiheit mit Bindungslosigkeit verwechselt. Tiecks Sprache verbindet psychologische Feinzeichnung mit romantischer Ironie und dunkler atmosphärischer Spannung. Tieck, eine zentrale Gestalt der Frühromantik, schrieb "William Lovell" in einer Zeit, in der Aufklärung, Sturm und Drang und romantische Subjektphilosophie miteinander rangen. Seine Beschäftigung mit Shakespeare, Cervantes, Märchenstoffen und zeitgenössischer Philosophie schärfte seinen Blick für Maskenspiel, Illusion und die Brüchigkeit persönlicher Identität. Der Roman spiegelt daher nicht nur jugendliche Radikalität, sondern auch Tiecks frühe Auseinandersetzung mit Nihilismus, Kunstreligion und gesellschaftlicher Konvention. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die den Ursprung moderner Innerlichkeit in der deutschen Literatur verfolgen möchten. "William Lovell" ist kein bloßes Zeitdokument, sondern ein anspruchsvoller, beunruhigend aktueller Roman über Selbstinszenierung, Verführung und den Preis grenzenloser Autonomie.
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Heyking, Elisabeth von Briefe die ihn nicht erreichten
Unerfüllte Liebe und weltpolitische Erschütterungen im Diplomatenmilieu der Kaiserzeit
  • Musaicum Books, 2019
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9788027261871
  • Deutsch
Elisabeth von Heykings "Briefe, die ihn nicht erreichten" entfaltet sich als kunstvoll komponierter Briefroman, in dem intime Selbstenthüllung und weltpolitische Erschütterung einander durchdringen. Die an einen abwesenden Geliebten gerichteten Schreiben verbinden die Analyse einer unerfüllten Leidenschaft mit scharfen Beobachtungen aus dem diplomatischen und kolonialen Milieu um 1900. Im Kontext des Fin de Siècle steht das Werk zwischen psychologischem Gesellschaftsroman, weiblicher Bekenntnisliteratur und politisch sensibilisierter Reiseliteratur; sein Stil ist elegant, kontrolliert und von melancholischer Klarheit. Die Autorin, Elisabeth von Heyking, war durch Herkunft, Bildung und Ehe mit der europäischen Diplomatenwelt eng verbunden. Aufenthalte in China, Japan und verschiedenen Hauptstädten gaben ihr Einblick in jene internationalen Kreise, deren Konventionen, Blindheiten und moralische Zwänge sie literarisch präzise erfasst. Ihre Erfahrung als Beobachterin am Rand der Macht erklärt die Verbindung von persönlicher Empfindung und historischer Diagnose, die diesen Roman trägt. Zu empfehlen ist dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die einen leisen, doch eindringlichen Klassiker der deutschen Moderne entdecken möchten. Es bietet nicht nur eine bewegende Liebesgeschichte, sondern auch ein Dokument kultureller Selbstbefragung in einer Epoche imperialer Gewissheiten und privater Verluste.
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Wilde, Oscar De Profundis: Metaphysische Schriften & Briefe aus dem Gefängnis
Gefängnisbriefe aus Reading über Leid, Schuld und spirituelle Selbsterkenntnis
  • Musaicum Books, 2019
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9788027265855
  • Deutsch
De Profundis: Metaphysische Schriften & Briefe aus dem Gefängnis versammelt Oscar Wildes erschütternde Reflexionen aus der Haft und zeigt einen Autor, der seine Ästhetik der Schönheit in eine Ethik des Leidens überführt. Im Zentrum steht der lange Brief an Lord Alfred Douglas: zugleich Anklage, Selbstprüfung, spirituelle Meditation und literarisches Bekenntnis. Wildes Prosa verbindet rhetorische Eleganz mit biblischen, klassischen und philosophischen Bezügen und steht im Kontext des Fin de Siècle, doch überschreitet sie dessen Dandytum durch existentielle Tiefe. Oscar Wilde, 1854 in Dublin geboren, war Dramatiker, Erzähler, Essayist und eine der glänzendsten Figuren der viktorianischen Kultur. Seine gesellschaftliche Vernichtung nach den Prozessen von 1895 und die zweijährige Zuchthausstrafe in Reading bildeten den unmittelbaren Entstehungshorizont dieser Texte. Die Erfahrung von Demütigung, Isolation und körperlichem Verfall zwang Wilde, seine früheren Vorstellungen von Kunst, Liebe, Schuld und Individualismus neu zu deuten. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Wilde nicht nur als geistreichsten Komödiendichter seiner Epoche, sondern als Denker radikaler Selbsterkenntnis entdecken möchten. Es ist ein Dokument moralischer Verwundung und sprachlicher Souveränität, unverzichtbar für das Verständnis moderner Autobiographie, queerer Literaturgeschichte und spiritueller Krisenprosa.
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Arnim, Bettina von Goethes Briefwechsel mit einem Kinde
Romantischer Briefroman zwischen Schwärmerei, Selbstinszenierung und weiblicher Stimme
  • e-artnow, 2022
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9788027345915
  • Deutsch
Goethes Briefwechsel mit einem Kinde entfaltet in der Form eines kunstvoll arrangierten Briefromans die Begegnung der jungen Bettina Brentano-von Arnim mit dem verehrten Goethe. Aus authentischen Briefen, Erinnerungen und dichterischer Montage entsteht ein Werk zwischen Dokument, Selbstinszenierung und romantischer Poetik. Sein Stil verbindet emphatische Anrede, lyrische Schwärmerei, philosophische Reflexion und spielerische Kühnheit; im literarischen Kontext der Spätromantik befragt es Autorität, Geniekult und weibliche Stimme. Bettina von Arnim, geboren 1785 in eine bedeutende Frankfurter Kaufmanns- und Künstlerfamilie, war Schwester Clemens Brentanos, Ehefrau Achim von Arnims und eine zentrale Gestalt romantischer Salonkultur. Ihre Nähe zu Goethe, ihre Verehrung für dessen Mutter und ihr politisch wie ästhetisch eigenwilliges Temperament prägten dieses Buch. Es ist weniger bloße Erinnerung als bewusste Aneignung kultureller Macht durch eine Autorin, die weibliche Erfahrung literarisch legitimiert. Empfohlen sei dieses Werk allen, die Romantik nicht als entrückte Gefühlswelt, sondern als intellektuelles Experiment verstehen möchten. Es fasziniert durch seine Spannung zwischen Wahrheit und Erfindung, Verehrung und Widerspruch, Nähe und Distanz. Wer Goethe aus ungewohnter Perspektive betrachten und zugleich eine kühne Autorin entdecken will, findet hier eine außergewöhnliche Lektüre.
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Kafka, Franz Briefe an Milena
Intime Korrespondenz über unerfüllte Liebe, Angst und literarische Selbstanalyse in der Prager Moderne
  • e-artnow, 2022
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9788027351312
  • Deutsch
Franz Kafkas "Briefe an Milena" versammelt die zwischen 1920 und 1923 entstandene Korrespondenz mit Milena Jesenská, Übersetzerin, Journalistin und einer der eindringlichsten Adressatinnen seines Schreibens. Die Briefe sind kein bloßes biographisches Dokument, sondern ein literarischer Raum, in dem Begehren, Angst, Krankheit, Sprache und Selbstbeobachtung mit äußerster Präzision verhandelt werden. In ihrer nervösen Klarheit, ihren Paradoxien und abrupten Wendungen stehen sie im Zentrum jener Moderne, die das Ich als fragiles, gefährdetes Gebilde sichtbar macht. Kafka, 1883 in Prag geboren, lebte zwischen deutscher Sprache, jüdischer Herkunft und tschechischer Umgebung; diese kulturelle Zwischenstellung prägte sein Werk ebenso wie sein Beruf in der Versicherungsanstalt, seine Tuberkulose und seine schwierigen Liebesbeziehungen. Milena Jesenská verstand seine Texte früh und übersetzte sie ins Tschechische. Gerade diese geistige Nähe, verbunden mit realer Unerreichbarkeit, machte sie zur idealen Gesprächspartnerin für Kafkas radikale Selbstprüfung. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die Kafka jenseits der kanonischen Erzählungen begegnen wollen. Es zeigt den Autor zugleich verletzlich, analytisch und sprachmächtig. Wer die existenzielle Spannung seines Werks verstehen möchte, findet hier einen unverzichtbaren Schlüssel.
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Heyking, Elisabeth von Briefe die ihn nicht erreichten
Unerfüllte Liebe im Diplomatenmilieu vor dem Boxeraufstand und der Jahrhundertwende
  • e-artnow, 2022
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9788027360321
  • Deutsch
Elisabeth von Heykings Briefe, die ihn nicht erreichten ist ein kunstvoll komponierter Briefroman, der private Empfindung und weltgeschichtliche Erschütterung miteinander verschränkt. In der Form nicht zugestellter Schreiben entfaltet sich eine tragische Liebes- und Lebensgeschichte vor dem Hintergrund diplomatischer Kreise und kolonialer Spannungen in Ostasien, insbesondere der Krisen um 1900. Der Stil verbindet psychologische Feinzeichnung, elegische Melancholie und präzise gesellschaftliche Beobachtung; literarisch steht das Werk zwischen spätem Realismus, Fin-de-siècle-Sensibilität und politisch wacher Reiseliteratur. Die Autorin Elisabeth von Heyking, 1861 geboren, bewegte sich als Ehefrau eines Diplomaten in internationalen Milieus und kannte die Welt, die sie schildert, aus unmittelbarer Erfahrung. Aufenthalte in China und Japan, die Begegnung mit europäischer Machtpolitik sowie ein geschärftes Bewusstsein für kulturelle Fremdheit prägten ihren Blick. Gerade diese biographische Nähe verleiht dem Roman seine Authentizität: Das Persönliche erscheint nie losgelöst vom Historischen, sondern als dessen empfindliches Seismogramm. Empfohlen sei dieses Buch allen Lesern, die historische Romane nicht als bloße Kulisse, sondern als Erkenntnisform schätzen. Es bietet zugleich intime Seelenkunde, Zeitdiagnose und ein bemerkenswertes weibliches Zeugnis imperialer Gegenwart. Wer die Spannung zwischen Liebe, Pflicht, Entfernung und Geschichte verstehen möchte, findet hier ein stilles, eindringliches Werk von bleibender literarischer Würde.
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Braun, Lily Die Liebesbriefe der Marquise
Verbotene Leidenschaft, Briefkultur und weibliche Selbstbehauptung im französischen Adel
  • e-artnow, 2022
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9788027361007
  • Deutsch
In "Die Liebesbriefe der Marquise" gestaltet Lily Braun ein fein nuanciertes Bild weiblicher Empfindung in einer Welt, in der Liebe, Standespflicht und gesellschaftliche Selbstbehauptung unauflöslich miteinander ringen. Die Briefform erlaubt eine intime, zugleich kunstvoll reflektierte Darstellung von Begehren, Enttäuschung und moralischer Selbstprüfung. Literarisch steht das Werk in der Tradition des europäischen Briefromans und der psychologischen Gesellschaftsprosa, verbindet jedoch historische Eleganz mit moderner Sensibilität für Geschlechterrollen. Lily Braun, 1865 als Amalie von Kretschmann in ein preußisch-aristokratisches Milieu geboren, wurde zu einer der markantesten Stimmen der deutschen Frauenbewegung und des sozialdemokratischen Reformdenkens. Ihre eigene Biographie - der Bruch mit ständischen Erwartungen, ihr Engagement für weibliche Bildung, Erwerbsarbeit und rechtliche Gleichstellung - schärfte ihren Blick für die Zwänge, unter denen Frauen Gefühle und Lebensentwürfe formulieren mussten. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die historische Stoffe nicht als bloße Kostümierung, sondern als Spiegel moderner Konflikte begreifen. Es bietet stilistische Feinheit, gesellschaftliche Beobachtung und eine eindringliche Untersuchung der Frage, wie viel Freiheit in der Sprache der Liebe möglich ist.
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Luxemburg, Rosa Briefe aus dem Gefängnis
Politische Haft, Naturbeobachtung und geistige Freiheit im Ersten Weltkrieg
  • Sharp Ink, 2023
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9788028344825
  • Deutsch
Briefe aus dem Gefängnis versammelt Rosa Luxemburgs während ihrer Haft im Ersten Weltkrieg entstandene Korrespondenz, besonders an Sophie Liebknecht, und zeigt ein Werk an der Schwelle zwischen politischem Dokument, Naturbeobachtung und existenzieller Selbstbehauptung. Der Stil ist von erstaunlicher Spannweite: analytische Klarheit steht neben lyrischer Empfindsamkeit, revolutionäre Nüchternheit neben zarter Aufmerksamkeit für Tiere, Pflanzen, Licht und Jahreszeiten. Im literarischen Kontext gehören diese Briefe zur großen europäischen Gefängnisliteratur, doch ihr Rang liegt gerade darin, dass politisches Bewusstsein und intime Wahrnehmung untrennbar werden. Rosa Luxemburg, 1871 in Zamosc geboren, war Ökonomin, marxistische Theoretikerin, Internationalistin und eine der bedeutendsten Stimmen der deutschen Sozialdemokratie und später des Spartakusbundes. Ihre wiederholte Inhaftierung wegen antimilitaristischer Haltung und Kritik am Krieg bildet den unmittelbaren Entstehungshorizont der Briefe. Die Texte spiegeln eine Denkerin, die Isolation nicht mit geistigem Rückzug beantwortet, sondern mit einer vertieften Ethik der Solidarität und Aufmerksamkeit. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Luxemburg nicht nur als politische Ikone, sondern als große Prosaistin kennenlernen wollen. Es eröffnet einen Zugang zu Mut, Verletzlichkeit und geistiger Freiheit unter Bedingungen staatlicher Gewalt und bleibt dadurch von ungebrochener Aktualität.
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Flaubert, Gustave Gesammelte Briefe an George Sand
Literarische Freundschaft, Realismus und Kunstdebatten im 19. Jahrhundert
  • Sharp Ink, 2023
  • Softcover
  • ISBN/EAN: 9788028347840
  • Deutsch
Diese Sammlung vereint Flauberts Briefe an George Sand, die ein außergewöhnliches Dokument literarischer Selbstverständigung im 19. Jahrhundert bilden. Zwischen persönlicher Vertrautheit und ästhetischer Kontroverse entfalten sie Flauberts Poetik der Genauigkeit: das Ringen um den vollkommenen Satz, die Forderung nach Unpersönlichkeit, die Skepsis gegenüber Sentimentalität und politischer Vereinnahmung. Im Dialog mit Sands humanistischem Idealismus erscheint der Realismus nicht als bloße Wirklichkeitsabschrift, sondern als strenge Kunstform. Gustave Flaubert, 1821 in Rouen geboren, lebte als bürgerlicher Einzelgänger, dessen Erfahrungen mit Provinz, Krankheit, Reisen und literarischen Skandalen sein Werk prägten. Nach Madame Bovary wurde er zum Prüfstein moderner Erzählkunst; zugleich blieb er ein zweifelnder Arbeiter am Stil. Die Briefe an Sand zeigen ihn unverstellt: verletzlich, ironisch, gelehrt, von der Niederlage Frankreichs 1870 und den Spannungen seiner Zeit tief beunruhigt. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Flaubert nicht nur als Romancier, sondern als Denker der Literatur begreifen möchten. Es eröffnet Einblick in Werkstatt, Freundschaft und Epoche und macht verständlich, wie aus moralischer Distanz, Sprachdisziplin und leidenschaftlicher Wahrheitsliebe moderne Prosa entstand.
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