Rhapsodie in Blau

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Buchprofile - Rezension
Erinnerung an jüdisch-italienische Emigrantenschicksale während des Zweiten Weltkriegs.
Nachdem Mussolini 1938 in Italien die Rassengesetze erlässt, beschließt das Ehepaar Goldstein, ihre Kinder Andrea und Magda nach New York zu schicken. In ihrem neuen Domizil in der Bronx gewöhnen sie sich rasch ein. Doch Andrea kann seine Heimat nicht vergessen. In der US-Armee schreibt er sich als Sanitätsoffizier ein und kehrt nach Italien zurück, was ihm 1945 in der Schlacht in Apennin zum Verhängnis wird. Frei nach einem Roman und dem Briefwechsel mit Andreas Cousine Cati entwirft Andrea Serio ein Schicksal aus biografischen Bruchstücken. George Gershwins Jazz-Klassiker fungiert nicht nur als Titel, sondern generiert gleichsam den melancholischen Tonfall der häufig großformatigen, stimmungsvollen Impressionen. Dialoge verwendet Serio nur reduziert. Stärker setzt er auf Reden und Briefauszüge innerhalb der in weiten Zeitsprüngen entwickelten, teils unchronologischen Handlung. Die oft in Blau getauchten Buntstiftzeichnungen verbinden geschickt poetische und tragische Momente. Für größere Bestände empfehlenswert.
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Artikelbeschreibung

Triest 1938. Ein unbeschwerter Sommer fu¿r den jungen Andrea Goldstein, der letzte fu¿r lange Zeit. Denn in Italien erlässt Mussolini die Rassengesetze, Juden verlassen das Land. Das rastlose, schillernde New York der 40er-Jahre wird zur neuen Bleibe fu¿r Andrea - jetzt Andrew. Und doch lässt Europa ihn nicht los. Ein bewegendes Einzelschicksal vor dem Hintergrund der Weltgeschichte und den unsterblichen Klängen George Gershwins.

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