Wirtshaussagen zwischen Alpen und Donau

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Bayern im Buch-Rezension
Heitere Sammlung mit alten und neuen Wirtshaussagen.
Wirtshäuser sind nicht nur Orte, an denen es feuchtfröhlich zugeht. Schankstuben, Gaststätten und Schenken sind auch von jeher Schauplätze für allerhand lustige, schaurige und spannende Sagen und Anekdoten gewesen. Gut 60 Wirtshaussagen aus alten Tagen und neuerer Zeit, die zwischen Alpen und Donau spielen, hat der Autor hier zusammengetragen oder selbst erzählt. In 12 Kapiteln geht es um Begegungen mit Geistern und Gespenstern am Zapfhahn, um grausige Mordsgeschichten, um das Betrügen und Bescheißen beim Wirt, um Raufen und Saufen, um Uappetitliches und Gschmackiges, um Rausch und Heimweg um mysteriös verschwundene Gasthäuser. Da erfährt man die Geschichte der verhexten Kellnerin von Niederthei und liest, was es mit der Schmugglerwirtschaft am Klobenstein auf sich hat. Aber auch, wieso das berümte Münchner Lokal "Donisl" schließen musste oder was ein BWL-Student erlebte, der in Andechs mit der Bierjungfrau zu tun bekam. Aufgelockert wird die Sammlung durch die kauzig-humorvollen Zeichnungen von Bernd Wiedemann. Eine schöne Sammlung für alle Freunde bayerischer Volksliteratur. Geeignet für die Abteilungen "Bavarica", "Märchen und Sagen" vor allem von bayerischen Bibliotheken.
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Artikelbeschreibung

Das Wirtshaus. Nicht nur ein Ort zum Ausschank von Getränke und zur Abgabe mehr oder weniger gut zubereiteter Speisen. Außerdem auch ein Ort, wo Sagen, Geschichten, Lieder und Gedichte eine Heimat haben. Das wird in diesem Band zu bayerischen Wirthaussagen eindrücklich klar. Unheimliche Gestalten, seltsame Truden, schaurige Hexen auf Ofenbänken, Geschichten über Mord und Totschlag, Geister und Gespenster, Untote und Teufelstänze - schaurig-schön gehts zu im Wirtshaus von München bis Brixen, vom Bayerischen Wald bis nach Wien.'Immer scho hats Wirtshäuser gebn, wo Menschen zwar neiganga, aber gar nia mehr rauskemma san!'Karl-Heinz Hummel hat alte Sagen und Erzählungen rund um das bayerische Wirtshaus gesammelt und nacherzählt. Außerdem hat er auch neue Geschichten dazu erfunden. Dabei halfen ihm beredte Informanten aus der Sagenwelt: das Grandlmandl und sein Grandlweiberl. Diesen beiden liebenswerten 'Wirtschaftsreisenden' ist er in einem Geistergasthaus in den Isarauen begegnet. Dort haben sie ihm in einer Novembernacht am kuschelig warmen Herdfeuer des Grandlofens wundersame Wirthaussagen erzählt ...Eine berauschende Sagensammlung rund um die Wirtshauskultur zwischen Alpen und Donau, zusammengestellt von Ernst-Hoferichter-Preisträger Karl-Heinz Hummel. In verschiedenen Sektionen erzählt er von Sagen rund um 'Mord und Totschlag', 'Unheimliches und Unwirkliches' und 'Wirtshaus- und Biergeschichtn'. Alles in unverwechselbar bayerischem Idiom geschrieben! Dazu bringt Bernd Wiedemann die Wirtshaussagen durch seine kraftvollen wie verspielten Illustrationen auf eindrucksvolle Weise zum Leben. So entsteht ein grandios-skurriles Leseerlebnis, voller Lust am Erzählen, bissigem Witz und großer Liebe zum Lebensgefühl 'Wirtshaus'. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt bayerischer Wirtshaussagen!

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