
Artikelbeschreibung
Über Jahrzehnte hat Helga Feddersen (1930-1990) nur wenig Persönliches über sich preisgegeben. Stattdessen ließ sie sich auf komische Auftritte reduzieren, obwohl die gut ausgebildete, ehrgeizige Schauspielerin deutlich mehr konnte. Zur Generation der »Kriegskinder« gehörend, wurde ihre Kindheit durch die NS-Zeit geprägt. Eine wichtige Rolle spielte in dieser Zeit für sie der jüdische Nachbarsjunge und Spielgefährte Edgar. Irrigerweise ging Feddersen später davon aus, dass Edgar und seine Familie im Holocaust umgekommen seien. Doch Edgar lebt. Der Autor hat den heute 92-Jährigen aufgespürt, ihn getroffen und mit ihm über Helga Feddersen gesprochen.Feddersen arbeitete sich im männerdominierten Showbusiness ganz nach oben. Dabei musste sie zahlreiche Krisen und Krankheiten überstehen, darunter eine schwere Tumoroperation im Gesicht, die die Künstlerin dauerhaft entstellte. Trotz allem blieb sie eine Optimistin.
Produktsicherheit
| Hersteller: | Osburg |
| Anschrift: |
Heimhuder Straße 81 DE-20148 Hamburg |
| Kontakt: | info@osburgverlag.de |
Personeninformation
Matthias Christoph Schmoock, geb. 1963, hat Anglistik, Geschichte und Erziehungswissenschaften studiert und zu einem stadtgeschichtlichen Thema promoviert. Er ist seit 30 Jahren Redakteur beim »Hamburger Abendblatt«, hat Bücher, Rezensionen und diverse Magazinbeiträge geschrieben, zum Beispiel über Auswanderung, und »Lost Places« in Hamburg. Zu seinen Werken zählt auch die Biografie Der Jahrhundertmann über den Unternehmer Werner Otto.
Mehr zum Thema
Schlagwörter
Bewertungen
Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.