Essen und essen lassen

Endlich zu einem entspannteren Umgang mit unserer Ernährung finden - Schluss mit Food Noise und Ernährungskult!
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Buchprofile - Rezension
Zwei Journalistinnen rufen scharfzüngig und witzig zu mehr Toleranz gegenüber unserem Essverhalten auf.
Um es gleich vorwegzunehmen: Dieses Buch entlarvt und hält den Lesenden den Spiegel vor! Denn aktuell erleben wir eine Bedeutungsüberfrachtung des Essens – Essverhalten wird sogar mit dem Charakter verknüpft und der moralische Zeigefinger erhoben. Die Autorinnen berichten aus eigener Erfahrung, lassen Ernährungstrends, Ideologien und die Prägung des Elternhauses einfließen. Ihr Credo: Essen nicht bewerten, nicht jeden Toast auf Nährwerte analysieren und ganz wichtig: kein Kommentar zu einem anderen Körper – niemals. Ohne aus den Augen zu verlieren, dass es Erkrankungen gibt, die mit Essen verbunden sind, plädieren die Autorinnen dafür, über das Thema gelassener und offener zu sprechen, ohne zu verurteilen – mehr Genuss, weniger Kontrolle. Abschließend haben sie zehn „Hacks“ zusammengestellt, die den Leser:innen helfen können, sich von starren Ernährungsregeln zu lösen und die Tonalität dahingehend zu verändern. Das Buch ist klug und aufrüttelnd geschrieben und stellt eine absolute Bereicherung als Diskussionsgrundlage zu unserer Esskultur dar.
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Artikelbeschreibung

»... das wichtigste Ernährungsbuch des Jahres.« Prof. Dr. Martin Smollich, Autor und Ernährungswissenschaftler

»Ein so heilsames wie empowerndes Buch, das hilft, Prägungen und Glaubenssätze rund um Ernährung aufzuspüren und zu einem liebevolleren Umgang mit sich selbst zu finden.« Nora Imlau, Journalistin und Autorin

»Dieses Buch ist das Gegenmittel, das wir in Zeiten von Skinny-Tok und Schlankheitswahn brauchen.« Antonia Wille, Journalistin und Autorin


Food Noise, What I Eat in a Day-Videos und Selbstoptimierungskult: Mehr denn je sitzen bei uns heute falsche Glaubensätze über Ernährung mit am Tisch, die wir von Kindesbeinen an eingetrichtert bekommen. Essen ist für viele längst mehr als eine Notwendigkeit oder reiner Genuss.

Dabei haben das undurchsichtige Geflecht aus irreführenden Werbebotschaften sowie das ständige Nachdenken und Urteilen über Essen, in der Regel wenig mit wirklichem Wohlbefinden zu tun. Essen und essen lassen ist damit sowohl eine überfällige Wutschrift gegen die allgegenwärtige Bedeutungsüberfrachtung von Ernährung in unserer Gesellschaft, als auch wohltuendes Comfort Food in Buchform. Es ist an der Zeit, dass wir endlich ein druck- und ideologiefreies Verhältnis zu Ernährung finden.

  • Dieses aufklärende Debattenbuch räumt mit Mythen auf und sorgt für Klarheit in Kopf und Bauch
  • »Unser Bild von Ernährung ist ein echtes kollektives Hindernis fürs Wohlergehen!« - endlich Schluss mit Food Noise
  • Für Leser*innen von Melodie Michelberger oder Bas Kast

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Personeninformation

Marlene Borchardt ist Journalistin und Autorin. Sie schreibt u. a. für DIE ZEIT über mentale Gesundheit und Familie und berät Medienhäuser. Sie schrieb den wissenschaftsjounalistischen Blog »ZuckerzeitTyp4« über Schwangerschaftsdiabetes und wurde 2020 vom Medium Magazin als Hidden Star ausgezeichnet. Sie liebt Essen und spricht gerne über Ernährungskults - notfalls auch ungefragt. Nora Burgard-Arp ist mehrfach ausgezeichnete Wissenschaftsjournalistin. Sie schreibt vor allem für das Gesundheitsressort von DIE ZEIT über Psychologie und Ernährung. Sie hat bereits einen Roman »Wir doch nicht« und ein Kinderbuch »Flauschig Mauschig« veröffentlicht, mit denen sie durch die Schulen des Landes reist und politische Aufklärung sowie Präventionsarbeit gegen Essstörungen betreibt.

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