Mörderisches Nürnberg

Band 4
Ein Franken-Krimi
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Bayern im Buch-Rezension
Krimi, bei dem die Ermittler mit der dunklen Vergangenheit der ehemaligen Reichsstadt konfrontiert werden.
Im Prolog wird Johannes Reiter von Kernburg, ein Ritter des Johanniterordens, vorgestellt, der kurz vor dem Angriff der Türken auf Malta beschließt, seinem Bruder einen Brief zu schreiben, in dem er ihn bittet, in seinem Namen eine Stiftung zu gründen. Sein Bruder erfüllt die Bitte und gründet 1565 in Nürnberg die Stiftung "Heiliger Geist zu Malta". Eine erste Andeutung einer Querverbindung zu dieser Stiftung erfährt man aktuell, als es kurz vor Weihnachten, ausgelöst durch plötzlichen Eisregen, einen schlimmen Unfall mit zwei Leichen in einem demolierten Krankenwagen der Malteser gibt, wobei nur der Fahrer auch Opfer des Crashs geworden ist. Der Unfallfahrer hat ein außergewöhnliches Tattoo mit religiösen Bezügen auf dem Rücken. Kommissar Tobias Bellinghausen und seine Kollegin Sandra Knobloch von der Kripo Nürnberg haben sich kaum mit dem seltsamen Fall angefreundet, da gibt es einen grausigen Fund auf dem St.-Rochus-Friedhof: Ein jüngst Verstorbener liegt nicht allein in seinem Sarg! Soll auf diese Art ein Mord vertuscht, eine Leiche entsorgt werden? Nach und nach kommen sie einer Verbrecherbande immer näher, die Leichen als "Material" für medizinische Tätigkeiten benutzt. Querverbindungen nach Malta werden immer deutlicher, bis in einer spannenden Schlussszene der Kopf der Bande nach einer Flucht durch das Nürnberger Tunnelsystem gefasst werden kann.
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Artikelbeschreibung

Kurz vor Weihnachten auf der B4 zwischen Erlangen und Nürnberg: Plötzlicher Eisregen, ein schlimmer Unfall, zwei Leichen im demolierten Krankenwagen der Malteser - doch nicht beide Toten sind auch Opfer des Crashs. Kommissar Tobias Bellinghausen und seine Kollegin Sandra Knobloch von der Kripo Nürnberg haben sich kaum mit dem seltsamen Fall angefreundet, da gibt es einen grausigen Fund auf dem St.-Rochus-Friedhof: Ein jüngst Verstorbener liegt nicht allein in seinem Sarg! Soll auf diese Art ein Mord vertuscht, eine Leiche entsorgt werden? Und was hat das auffallende Tattoo mit den religiösen Symbolen auf dem Rücken des Unfallfahrers zu bedeuten? Kenntnisreich und gespickt mit viel Lokalkolorit führt Werner Rosenzweig sein sympathisches Ermittler-Duo tief in die Vergangenheit der Freien Reichsstadt Nürnberg und scheut dabei auch nicht vor den dunklen Kapiteln in der Geschichte der Frankenmetropole zurück.

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Personeninformation

Werner Rosenzweig wurde 1950 in der kleinen mittelfränkischen Stadt Herzogenaurachgeboren. Seine berufliche Laufbahn führte ihn auf alle fünf Kontinente. 2009 begann er mit dem Schreiben von Regionalkrimis. Heute lebt, wohnt und arbeitet der Autor in dem kleinen fränkischen Dorf Röttenbach, dem Tor zum Aischgrund. Die Tatorte in Nürnberg kennt er seit seiner Jugend wie seine Westentasche.
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