Wir in zehn Jahren

Roman | »Gleichzeitig eine intelligente literarische Liebesgeschichte und ein fesselndes Familiendrama« Meg Wolitzer
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Susanne Steufmehl empfiehlt:

Wer immer schon einmal wissen wollte, was nach einem Happyend passiert, ist hier gut aufgehoben. Die Australierin Coralie ist nach London gezogen, um ihren Traum von einer Karriere als Schriftstellerin zu verwirklichen. In einem filmreifen Szenario lernt sie 2013 den geschiedenen Politjournalisten Adam und seine entzückende kleine Tochter Zora kennen. Liebe auf den ersten Blick, die auch dem zweiten standhält. Sie ziehen zusammen und leben glücklich, bis...

Wo andere Storys enden, nimmt diese erst so richtig Fahrt auf, denn die Autorin schaut in regelmäßigen Abständen nach, wie es ihren Protagonisten geht. Und das Liebes- und Familienleben von Coralie und Adam entwickelt sich mit einer Dynamik, die eng mit der politischen und gesellschaftlichen Lage im Königreich verknüpft ist. Immer ist irgendwas los, über das Adam berichten oder Bücher schreiben muss: Brexit, diverse Regierungswechsel und eine Pandemie. Coralies schriftstellerische Ambitionen rücken dabei stetig in den Hintergrund und sie ist voll und ganz mit der Care-Arbeit beschäftigt. Nicht nur für ihre beiden Kinder, sondern auch für das Wohlergehen von Stieftochter, Eltern, Bruder und Ehemann. Sie und Adam verlieren sich dabei zunehmend aus den Augen, bis die schleichende mentale Überforderung ihren Tribut fordert.

Leicht und humorvoll, mit Wärme und Empathie schreibt Jessica Stanley einen Familienroman, mit dem sich viele Lesende werden identifizieren können. Sie gönnt Adam und Coralie ein zweites Happy End, und das ist gut so, denn beide sind mir beim Lesen ans Herz gewachsen und ich hätte es noch weitere 10 Jahre mit dieser chaotischen Familie ausgehalten.

Susanne Steufmehl, Medienberaterin Belletristik und Sachbuch

Artikelbeschreibung

London, 2013: Coralie und Adam begegnen sich an einem Punkt in ihrem Leben, an dem beide mehr Fragen als Antworten haben. Adam ist Politjournalist und hat eine vierjährige Tochter namens Zora, von deren Mutter er getrennt lebt. Coralie ist neu in der Stadt und versucht, als Schriftstellerin Fuß zu fassen. Schnell merken sie, wie viel sie gemeinsam haben: Hals über Kopf verlieben sie sich ineinander. Bald teilen sie sich Wohnung und Leben, gründen schließlich eine Familie. Und dann? Dieser Roman erzählt davon, was nach dem Happy End passiert - den ersten zehn Jahren einer Beziehung. Er erzählt von Überforderung und Versöhnung, von einem Alltag, der neben dem familiären Chaos von den politischen Krisen dieser Zeit geprägt ist: ständig wechselnden Premierministern, Brexit und der Pandemie. Er erzählt von Coralies Versuch, gleichzeitig Stiefmutter, Mutter, Schriftstellerin, Angestellte, Schwester, Freundin, Tochter und Partnerin zu sein, davon, dass man sich manchmal neu erfinden muss, um sich nicht zu verlieren. Und das alles mit einer Wärme, Authentizität und Empathie, dass es nach der Lektüre fast wehtut, die Figuren zurückzulassen.

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Personeninformation

JESSICA STANLEY ist eine australische Autorin, die in London lebt. Sie arbeitete als Journalistin, am Set der TV-Serie 'Neighbours', für eine Gewerkschaft und als Werbetexterin. 'Wir in zehn Jahren' ist ihr zweiter Roman. CLAUDIA VOIT übersetzt aus dem Englischen, u._a. Chris Power, Clare Sestanovich und Maria Tumarkin. Für ihre Arbeit erhielt sie mehrere Stipendien und Auszeichnungen.

Pressestimmen

»Dieser Anti-Instagram-Roman gelingt Stanley durch eine zupackende Art des Erzählens, die sich vor allem durch glänzende Dialoge und eine detailgetreue Darstellung von Politik und Elternschaft äussert.« Peer Teuwsen, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG AM SONNTAG »Ein leichtes und humorvolles Buch.« Anna Ostrowski, HARPERS BAZAAR.DE »Klug und treffend. [...] Der Roman [fängt] das Jungfamilienleben sehr gekonnt ein, mit seinen schönen und unendlich anstrengenden Seiten.« Doris Kraus, DIE PRESSE »Was nach einem Happy End klingt, denkt die australische Autorin Jessica Stanley einfühlsam weiter.« Hannah Heubel, GLOW »Warmherzig und überraschend ehrlich.« Melanie Zingl, WOMAN »Warm, klug und lebensnah.« Christian Sujata, SANITÄTSHAUS MAGAZIN »Mit Empathie, Wärme und Authentizität erzählt der Roman über familiäres Chaos, Überforderung und Versöhnung in Zeiten politischer Krisen wie Brexit und Pandemie.« SUPERILLU »Großartig« ELLE »Fesselndes Familiendrama« SUPERILLU
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