Medien machen Marken

Eine Medientheorie des Marketing und des Konsums
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Artikelbeschreibung

Der Getränkehersteller Red Bull verfügt über eine firmeneigene TV-Produktion. Sämtliche Medienformate werden von dort mit selbst produziertem Material versorgt. Schließlich gilt: Alle Marken entstehen aus Medien. Die Medien liefern die Bedingungen für das Phänomen "Marke" - und doch findet dieser Aspekt in der klassischen Marketingliteratur kaum Beachtung. Martin Andree liefert erstmals eine Medientheorie des Marketing. Er zeigt, wie Marken von Medien gemacht, transportiert und visualisiert werden, und wendet dabei aktuelle medientheoretische Modelle an. Wie lassen sich Marken als Medien beschreiben? Und welche Rolle spielt dabei der Markenname? Welche mythischen Symbole sind in Marken aufzuspüren? Wie wandern die Marken durch verschiedene Medien und welche Auswirkungen hat diese Intermedialität? Der Erfolg einer Marke hängt davon ab, wie durchdacht und effektiv die Medien ausgewählt werden, auf welche Weise das Marketing dabei zu verdichteten und faszinierenden Botschaften gelangt und wie geschickt eine Marke auf diese Weise Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann.

Produktsicherheit

Hersteller: Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
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Personeninformation

Prof. Dr. Martin Andree lehrt Medienwissenschaft an der Universität zu Köln. Er forscht seit mehr als 15 Jahren zur Dominanz von Big Tech. Führende deutsche Medien (u.a. öffentlich-rechtliches Fernsehen und führende Zeitungen) und Konferenzen (u.a. der Digitalgipfel der Bundesregierung) greifen für Beiträge zu diesem Thema regelmäßig auf seine Expertise zurück. Im Jahr 2020 veröffentlichte er den hoch angesehenen »Atlas der digitalen Welt«. Er erhielt den Günter-Wallraff-Sonderpreis für Pressefreiheit und Menschenrechte für das Buch »Big Tech muss weg« (2023).

Prof. Dr. Martin Andree teaches media science at Cologne University in Germany. He has been doing research on the dominance of Big Tech for more than 15 years. Leading German media (including public television and leading newspapers) and conferences (including the Digital Summit of the Federal German Government) regularly call on his expertise for contributions on this subject. In 2020, he published the book »Atlas der digitalen Welt«, which has a strong reputation. He received the Günter Wallraff Special Award for Press Freedom and Human Rights for his book »Big Tech muss weg!« (2023), which has also been published in English (»Big Tech Must Go!«, 2025). He studied in Cologne, Münster, Cambridge and Harvard.

Pressestimmen

Medien machen Marken
"Martin Andrees Buch wendet die Erkenntnisse der Medientheorie auf die Mechanismen des Marketings und des Konsums an. Es analysiert nicht nur typische Erzählmuster von Werbung, sondern erläutert, dass Produkte selbst 'aus Medien bestehen' und semantisch angefüllt sind mit Botschaften über Lifestyle, Ideologien und Auffassungen vom richtigen Leben. Weil der Konsument ebendiesen immateriellen Mehrwert kaufen wolle, hält Andree den Vorwurf, Marketing manipuliere, für unangebracht. Man muss diese Sicht nicht teilen, um seine Studie mit großem Gewinn zu lesen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.09.2010)

Wie Medien Marken machen
"Medien sind die Basis für den Markenerfolg ... Martin Andree erklärt das Konzept und zeigt an Beispielen aus der Werbewelt, wie Marken aus Medien entstehen." (Horizont, 30.09.2010)

Marken und Medien
"Der Autor liefert die erste medientheoretische Darstellung des Marketing und zeigt, wie Marken aus Medien gemacht, transportiert und visualisiert werden." (Außenwirtschaft aktuell, 01.10.2010)

Medien machen Marken
"In seinem dritten Buch 'Medien machen Marken' liefert Martin Andree eine anschauliche Medientheorie des Marketings mit vielen spannenden Fallbeispielen, die nicht nur Markenartikel, sondern auch Kulturprodukte und politische Botschaften sowie Celebrity-Marken umfassen." (Wirtschaftswoche, 10.11.2010)

Medien machen Marken
"'Medien machen Marken'" ist eine geistreiche Studie über die Produktion und die Wirkung von Marken. Normalerweise denkt man: Zuallererst sind die Produkte da, über die dann anschließend eine Markenkampagne konzipiert und teuer produziert wird. Aber Andree dreht genau diesen Spieß klassischer Betriebswirtschaft und Werbepsychologie um. Jedes Produkt wird von Anfang an, also bevor es überhaupt entwickelt wird, im Hinblick auf seine Kommunizierbarkeit durch Medien aufgebaut. Damit gehört Marketing in die Medienwissenschaft - wo sich bisher aber niemand darum kümmerte." (SWR2, 07.01.2011)

Medien machen Marken
"Eine Analyse des Zusammenspiels von Marken und Medien; der Autor ist in beiden Welten zu Hause." (Bilanz, 21.04.2011)
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