Vermessung der digitalen Welt

Das Kompakthandbuch: Aktivitäten, Player, Märkte, Trends
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Artikelbeschreibung

Heute bündeln die digitalen Medien mehr Aufmerksamkeit als alle Printmedien, Fernseh- und Radiosender zusammengenommen. Unser Leben wird digitaler, und es gibt Millionen von digitalen Angeboten, Webseiten, Plattformen, Apps. Aber wo halten sich die Leute eigentlich auf? Welchen Aktivitäten gehen sie in der digitalen Welt nach? Wie groß ist die Rolle der Big-Tech-Angebote - und wie schlagen sich die unabhängigen Anbieter im Netz?
Die Vermessung des Internets gibt Aufschluss - auf einzigartige Weise übersichtlich, kompakt und zugleich präzise.
Sechs Jahre nach Veröffentlichung des wegbereitenden »Atlas der digitalen Welt« gibt es nun neue auf Grundlage von Realnutzungsmessungen erstellte, ausschließlich hier zugängliche und ausgewertete Daten. Sie werden überrascht sein, wie das Internet in Wirklichkeit aussieht.

»Martin Andree will Social Media als Funktionierende Kraft in der Demokratie sehen, nicht als deren Totengräber - dafür kämpft er.« ZDF

Produktsicherheit

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Personeninformation

Prof. Dr. Martin Andree lehrt Medienwissenschaft an der Universität zu Köln. Er forscht seit mehr als 15 Jahren zur Dominanz von Big Tech. Führende deutsche Medien (u.a. öffentlich-rechtliches Fernsehen und führende Zeitungen) und Konferenzen (u.a. der Digitalgipfel der Bundesregierung) greifen für Beiträge zu diesem Thema regelmäßig auf seine Expertise zurück. Im Jahr 2020 veröffentlichte er den hoch angesehenen »Atlas der digitalen Welt«. Er erhielt den Günter-Wallraff-Sonderpreis für Pressefreiheit und Menschenrechte für das Buch »Big Tech muss weg« (2023).

Prof. Dr. Martin Andree teaches media science at Cologne University in Germany. He has been doing research on the dominance of Big Tech for more than 15 years. Leading German media (including public television and leading newspapers) and conferences (including the Digital Summit of the Federal German Government) regularly call on his expertise for contributions on this subject. In 2020, he published the book »Atlas der digitalen Welt«, which has a strong reputation. He received the Günter Wallraff Special Award for Press Freedom and Human Rights for his book »Big Tech muss weg!« (2023), which has also been published in English (»Big Tech Must Go!«, 2025). He studied in Cologne, Münster, Cambridge and Harvard.

Pressestimmen

»Martin Andree hat eine technische Expertise über den Zustand unserer digitalen Medienwelt entwickelt wie kaum ein anderer, weil er nicht bloße Theorien entwickelt, sondern die Internetnutzung vermessen hat - buchstäblich den ganzen Internetverkehr in Deutschland gemessen und ausgewertet hat.« Christian Rabhansl, Deutschlandfunk

»Sechs Jahre nach dem "Atlas der digitalen Welt" liefert der Kölner Wissenschaftler, der sich als einer der profiliertesten deutschsprachigen Kritiker von Big Tech bewährt hat, die Fortschreibung. Dafür hat Martin Andree die Datenbasis seiner Ausführungen noch einmal verstärkt. Wer wie viel Zeit wo verbringt, welche Rolle Big-Tech-Plattformen dabei spielen und wie sich unabhängige Anbieter dagegen behaupten - all das arbeitet Andree mit viel Liebe zum Datendetail heraus.« Sven Prange, Handelsblatt

»Martin Andree zeigt, dass die digitale Marktkonzentration noch deutlich höher ist, als gemeinhin angenommen wird. Wenn man nämlich nicht nur die Reichweiten betrachtet, sondern auch die Nutzungszeit - denn die ist die entscheidende Währung digitaler Medien. Dass Andree diese Daten beschaffen konnte, ist ein großes Glück, denn derlei granulare Einblicke sind schwer zu erhalten.« Philipp Bovermann, Süddeutsche Zeitung

»Andrees Ansatz ist die Realnutzungsmessung. In seiner Stichprobe befanden sich 8.000 repräsentativ ausgewählte Personen. Das überzeugt und erscheint sinnvoller als die Angabe von Reichweiten. In seiner prägnanten Studie stellt Andree die verschiedenen Nutzungen vor, denen Menschen in der digitalen Weltnachgehen. Alles in allem ist Andrees Studie eine spannende Momentaufnahme und eine sinnvolle Fortschreibung seines "Atlas der digitalen Welt".« Jochen Zenthöfer, FAZ

»Wie weit die allgemeine Konzentration fortgeschritten ist, belegt der Kölner Medienwissenschaftler Martin Andree in seiner jüngsten Vermessung der digitalen Welt. Das einstmals dezentral angelegte Internet gleicht inzwischen einer Landkarte mit wenigen Ballungszentren: Google steuert den Zugang zum Wissen, Meta die sozialen Beziehungen, Amazon den Konsum. Aus Millionen gleichberechtigter Angebote ist ein Oligopol erwachsen.« Leif Kramp, Stephan Weichert, taz


»Mehr Ungleichheit geht kaum. Eine neue Studie zur Nutzung digitaler Medien zeigt: An der Dominanz von Big Tech hat sich nichts geändert.« Harald Staun, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Der Kölner Martin Andree ist nicht der einzige, dem die digitale Übermacht der Tech Konzerne nicht passt - aber er ist einer der mächtigsten Streiter gegen die bestehenden Verhältnisse. Dass es nicht einfach nur ein Gefühl ist, das zeigt der Autor von Bestsellern wie "Big Tech muss weg" und "Krieg der Medien" mit seinem neuen Buch "Vermessung der digitalen Welt".« WDR

»Wem gehört das Internet? Der Kölner Medienwissenschaftler Martin Andree legt in seinem Buch "Vermessung der digitalen Welt" alarmierende Daten vor. Die Zahlen seien für die Demokratie katastrophal, sagt Medienwissenschaftsprofessor Martin Andree, denn diese lebe von Medienvielfalt.« SWR

»Martin Andree ist wieder ganz tief eingetaucht. Zum zweiten Mal legt der Kölner Medienwissenschaftler eine umfangreiche Analyse der Nutzung digitaler Angebote in Deutschland vor. Die Ergebnisse sind in seinem neuen Buch "Vermessung der digitalen Welt" zu lesen. Der umfangreiche Datensatz liefert wertvolle Erkenntnisse quer durch die gesamte Landschaft des Internet.« Klaus Janke, HORIZONT

»Mit "Vermessung der digitalen Welt" legt Martin Andree ein Kompakthandbuch vor, das den Anspruch formuliert, digitale Mediennutzung nicht über Einzelstatistiken, sondern über einen zusammenhängenden Referenzrahmen zu erklären. Der größte Vorzug des Buches liegt in diesem methodischen Ansatz. Es geht nicht um Selbstauskünfte von Nutzer, sondern um gemessenes Verhalten über digitale Angebote, Aktivitäten und Endgeräte hinweg. Damit bietet der Band eine belastbarere Grundlage für Debatten, die sonst häufig von Plattformzahlen, Reichweitenlogiken oder punktuellen Marktstudien geprägt sind.« Elisa Krisper, Internet World Austria
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