Célestine und die kleinen Wunder von Paris

Roman
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Buchprofile - Rezension
In einem eleganten Pariser Viertel freundet sich ein reicher Abiturient mit einer alten Stadtstreicherin an.
Sie ist schmutzig, meist betrunken und beschimpft lautstark Passanten, die keinen Franc für sie übrighaben. Doch da ist etwas an der alten, obdachlosen Célestine du Bac, das den verschlossenen Martin unweigerlich anzieht. Von seinem erfolgreichen, alleinerziehenden Vater meist ignoriert, hat sich der 18-Jährige in seine innere Welt zurückgezogen, die er nur mit seinem geliebten Hund Germinal teilt. Sein Blick auf die Welt ist zwar scharfsinnig, aber er scheut zu enge Kontakte und schreibt – inspiriert von Émile Zola – heimlich an seinem ersten Roman. Die vom Leben auf der Straße gezeichnete Célestine ist zunächst misstrauisch und weiß die hartnäckige Zuwendung und respektvolle Fürsorge des Jungen nicht einzuschätzen. Doch allmählich bröckelt ihr Widerstand, und es entwickelt sich eine intensive Vertrautheit zwischen diesen beiden einsamen Menschen. – Mit viel Charme, Sprachwitz und in einer nostalgisch anmutenden Atmosphäre erzählt die französische Autorin eine Geschichte, die einen äußerst unbequemen Blick auf die Schattenseiten der glanzvollen französischen Hauptstadt wirft. Den Roman schrieb de Rosnay bereits 1991 und man merkt ihm sein Alter wegen des völligen Fehlens von Smartphones und social media durchaus an. Trotzdem war es eine gute Idee, das Manuskript aus einem Karton im Keller zu befreien und erstmals zu veröffentlichen, denn Célestine und Martin sorgen für ein unterhaltsames und warmherziges Lesevergnügen. Der Roman schließt den Kreis vom Erwachsenwerden zum Lebensende und ist für alle Büchereien empfehlenswert.
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In einem elegantes Pariser Viertel schließen ein reicher Abiturient und eine alte Stadtstreicherin eine enge Freundschaft.

Sie ist schmutzig, meist betrunken und beschimpft lautstark Passanten, die ihr nichts geben wollen. Doch da ist etwas an der alten, obdachlosen Célestine du Bac, das den verschlossenen Martin unweigerlich anzieht. Von seinem erfolgreichen, alleinerziehenden Vater meist ignoriert, hat sich der 18-Jährige in seine innere Welt zurückgezogen, die er nur mit seinem geliebten Hund Germinal teilt. Sein Blick auf die Welt ist zwar scharfsinnig, aber er scheut enge Kontakte und schreibt lieber an seinem Roman. Die vom Leben auf der Straße gezeichnete Célestine ist zunächst misstrauisch und weiß die hartnäckige Zuwendung und respektvolle Fürsorge des Jungen nicht einzuschätzen. Doch allmählich bröckelt ihr Widerstand und es entwickelt sich eine intensive Vertrautheit zwischen diesen beiden einsamen Menschen. Mit viel Charme, Sprachwitz und in einer nostalgisch anmutenden Atmosphäre erzählt die französische Autorin Tatiana de Rosnay eine Geschichte, die auch einen unbequemen Blick auf die Schattenseiten der glanzvollen französischen Hauptstadt wirft. Den Roman schrieb sie bereits 1991 und man merkt ihm sein Alter durchaus an. Trotzdem war es eine gute Idee, das Manuskript aus dem Karton im Keller zu befreien und erstmals zu veröffentlichen.

Susanne Steufmehl, Buchberaterin Belletristik und Sachbuch
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In einem elegantes Pariser Viertel schließen ein reicher Abiturient und eine alte Stadtstreicherin eine enge Freundschaft.

Sie ist schmutzig, meist betrunken und beschimpft lautstark Passanten, die ihr nichts geben wollen. Doch da ist etwas an der alten, obdachlosen Célestine du Bac, das den verschlossenen Martin unweigerlich anzieht. Von seinem erfolgreichen, alleinerziehenden Vater meist ignoriert, hat sich der 18-Jährige in seine innere Welt zurückgezogen, die er nur mit seinem geliebten Hund Germinal teilt. Sein Blick auf die Welt ist zwar scharfsinnig, aber er scheut enge Kontakte und schreibt lieber an seinem Roman. Die vom Leben auf der Straße gezeichnete Célestine ist zunächst misstrauisch und weiß die hartnäckige Zuwendung und respektvolle Fürsorge des Jungen nicht einzuschätzen. Doch allmählich bröckelt ihr Widerstand und es entwickelt sich eine intensive Vertrautheit zwischen diesen beiden einsamen Menschen. Mit viel Charme, Sprachwitz und in einer nostalgisch anmutenden Atmosphäre erzählt die französische Autorin Tatiana de Rosnay eine Geschichte, die auch einen unbequemen Blick auf die Schattenseiten der glanzvollen französischen Hauptstadt wirft. Den Roman schrieb sie bereits 1991 und man merkt ihm sein Alter durchaus an. Trotzdem war es eine gute Idee, das Manuskript aus dem Karton im Keller zu befreien und erstmals zu veröffentlichen.

Erstausstrahlung April 2024

Linda Burkhard, Redakteurin Münchner Kirchenradio

Artikelbeschreibung

Die zauberhafte Geschichte eines ungleichen Freundespaars in den Straßen von Paris

Martin ist ein verschlossener Achtzehnjähriger. Seit seine Mutter nach einem Flugzeugunglück verschollen ist, lebt er mit seinem Vater und dessen junger Freundin in Paris. Seine besten Freunde sind sein Hund und sein Klassenkamerad Oscar, der neben dem lang aufgeschossenen Martin wie ein Zwerg wirkt. Eines Tages lernt Martin eine Stadtstreicherin kennen. Célestine hat wie Martin ein Faible fürs Schreiben. Zudem scheint sie eine Gabe zu besitzen: Ob es darum geht, Lottozahlen vorauszusagen oder einen Verlag für Martins Roman zu finden, Célestine gelingt es! Und selbst auf die Frage, wo Martins Mutter sein könnte, hat sie eine Antwort. Martin macht sich kurzentschlossen auf den Weg. In Marokko lernt Martin die Liebe kennen, und es gelingt ihm, den Tod seiner Mutter zu akzeptieren. Dank Célestine, die ihm beibrachte, die Wunder des Lebens zu erkennen.

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Kontakt: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Personeninformation

Tatiana de Rosnay lebt als Tochter einer Engländerin und eines französischen Biologen in Paris. Sie hat bisher vierzehn Romane geschrieben, von denen sieben ins Deutsche übersetzt wurden. Ihr größter Erfolg war »Sarahs Schlüssel«. De Rosnays Romane wurden weltweit über 13 Millionen Mal verkauft. Mehrere wurden verfilmt, neben »Sarahs Schlüssel» auch »Moka« und »Boomerang«. »Celestine du Bac« eroberte auf Anhieb die Herzen der Leser*innen und die französischen Bestsellerlisten. Nathalie Lemmens, geboren 1976, stammt aus dem deutschsprachigen Teil Belgiens. Sie studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf und übersetzt seitdem aus dem Französischen, Englischen und Niederländischen, u.a. Jean-Christophe Rufin, Adam Zamoyski und Gustaaf Peek.

Pressestimmen

»Ein modernes Märchen, so charmant wie 'Die fabelhafte Welt der Amelie'!« Amazon Leserstimme
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