Goethes letzte Reise, Großdruck

Großdruck
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Buchprofile - Rezension
Sorgfältig recherchiertes literarisches Porträt des Dichterphilosophen, ausgehend von der letzten Reise Goethes.
Für sechs Tage weilt Goethe 1831, gemeinsam mit seinen Enkeln Walther und Wolfgang, im thüringischen Ilmenau. "... die Gegend ist herrlich...", schrieb er bereits 1776 und fasste damals, unterstützt von Großherzog Carl August, den Entschluss, der bettelarmen Gegend durch die Wiederbelebung des Bergbaus eine Zukunft zu geben. Die Vision des jungen Staatsmannes, Dichters und Naturwissenschaftlers erfüllte sich nicht. Warum also sucht er während seiner letzten Reise die Stätte einer Niederlage auf? Der betagte Goethe stellt sich der Last der Erinnerungen und ist zugleich dankbar dafür, dass ihm sein "poetisches Sinnen und Schaffen" über ernste Krisen hinweg geholfen hat. Schicksalsschläge in produktive Kraft umzusetzen, auch im Alter die Chance einer Neuorientierung zu erkennen und den Menschen als Teil des Universums zu begreifen - diese philosophische Lebenseinstellung spiegelt Sigrid Damm in konkreten Situationen wider. Um der Fülle des authentischen Materials gerecht zu werden, verknüpft sie das Ereignis der letzten Reise Goethes mit vielfältigsten Rückerinnerungen. - Auch wenn die Autorin bisweilen der Versuchung unterlegen ist, zu viele Detailinformationen an den Leser weiterzugeben, ein lesenswertes, informatives Buch.
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Artikelbeschreibung

Viele Male hat Goethe im Lauf seines Lebens Ilmenau, sein thüringisches Arkadien, aufgesucht, zuletzt wenige Monate vor seinem Tod im August 1831. In jenen sechs Tagen, die den Handlungsrahmen für Sigrid Damms Buch abgeben, hält Goethe Rückschau auf sein Leben, erinnert sich an seine Frau Christiane, an die böhmischen Bäder, wo er zum letztenmal die Liebe erlebte, bis er, zurückgewiesen von der jungen Ulrike von Levetzow, sich seines Alters verzweifelt bewußt wird. Wie in allen ihren Büchern bringt uns Sigrid Damm auch den Alltag nahe: Goethe als großzügiger Gastgeber, der sein culinarisches Regiment mit Seltenheiten illustriert. Sie schildert bisher kaum berührte Seiten in Goethes Leben: sein schwieriges Verhältnis zu seinem Sohn in den letzten Jahren und das freudige zum kleinen Volk im zweiten Grade, zu seinen Enkeln, die er verwöhnt und für die er - nach dem Tod des Sohnes - die Vaterstelle einnimmt.»Ein erstaunlich intimes Psychogramm, eine letztlich lebensumspannende Studie.« Der Spiegel»Ein einfühlsames, kluges Buch über den späten Goethe.« Literarische Welt»Sigrid Damms tiefe Verbundenheit mit Goethe spricht unaufdringlich aus jeder Zeile.« Die Welt»Sigrid Damms Kunst ist es, genau zu beobachten und uns mit großer erzählerischer Kraft Alltagsdetails, Sozialgeschichte und Biografien nahezubringen.« Brigitte

Großdruck-Bücher sind in großer Schrift gedruckt und daher sehr gut lesbar. Sie bieten zusätzlichen Komfort und ermöglichen Ihnen, Ihre Lieblingslektüre zu genießen - selbst wenn Ihre Sehfähigkeit beeinträchtigt ist.

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Personeninformation

Damm, SigridSigrid Damm, in Gotha/Thüringen geboren, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin und Mecklenburg. Die Autorin ist Mitglied des P.E.N. und der Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur. Sie erhielt für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Feuchtwanger-, den Mörike- und den Fontane-Preis.

Pressestimmen

»Damms Buch, eine anmutige, kunstvolle Erzählung von wunderbarer Leichtigkeit, findet so schnell nichts Ebenbürtiges. Mit Liebe, mit Sinn für das Winzige, das scheinbar nebensächliche Detail stellt es einen Goethe vor uns hin, wie man ihn sonst nicht zu sehen bekommt. Das Steife und Unzugängliche, alles Marmorne hat er hier verloren.« Klaus Bellin neues deutschland
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