Langsame Jahre

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Buchprofile - Rezension
Ein Autor erinnert sich an seine Jugendjahre im Baskenland der 60er Jahre.
Baskenland: Fernando Aramburu erzählt, wie er als achtjähriger Junge in den 60er Jahren zu Verwandten nach San Sebastian geschickt worden ist. Seine Eltern waren arm, und so findet der jüngste Sohn Unterschlupf bei seinem Onkel und seiner Tante. Die hat das Sagen! Der Junge teilt sich das Zimmer mit seinem Cousin, der sich der ETA anschließt. Eines Tages taucht er unter. Damit nicht genug, erwartet die Cousine Nachwuchs. Zur Schande der ganzen Familie kommen gleich mehrere Männer als Vater in Betracht ... - Wer den genialen Roman "Patria" (BP/mp 18/381) gelesen hat, die große Familiensaga, wird auch von diesem Buch begeistert sein. Es wird aus der Perspektive des Jungen und des Autors erzählt. Neben den Erinnerungen liest man die Ideen des Autors, die sich dann in seinem Buch wiederfinden. Als Ergänzung zu "Patria" und für all diejenigen, die mehr darüber wissen wollen, wie ein Buch entsteht. (Übers.: Willi Zurbrüggen)
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Artikelbeschreibung

Ein achtjähriger Junge wird von seinen Eltern zu Verwandten gesckickt, sie selbst können ihn nicht mehr ernähren. In San Sebastián erwartet ihn eine typisch baskische Familie der sechziger Jahre: Die Tante hat das Sagen, ihr Mann kriegt den Mund nicht auf. Die Cousine und der Cousin suchen auf verschiedene Weisen neue Freiheiten, von denen die Eltern nichts wissen. Der Junge beobachtet mit den staunenden Augen eines Kindes, wie mühevoll es ist, seinen eigenen Weg zu finden. Doch als er seine Chance bekommt, nutzt er sie.
In "Langsame Jahre" wird beschrieben, wie die Geschehnisse, die in Aramburus Erfolgsroman "Patria" einzelne Familien und schließlich das ganze Land auseinanderbrechen lassen, ihren Anfang nehmen.

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