Die Entdeckung der Langsamkeit

Band 700
Roman | Eines der Bücher, die man gelesen haben muss
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Buchprofile - Rezension
Roman über den englischen Seefahrer und Nordpolforscher John Franklin (1786 - 1847).
Hauptgestalt dieses farbigen und mit erzählerischem Talent gestalteten Romans ist die historische Gestalt des 1786 in England geborenen John Franklin, der 1847 im Packeis zwischen Grönland und Kanada verschollen ist. Der von Natur aus langsame John, der für seine Überlegungen und sein Handeln mehr Zeit als andere braucht, aber konsequent vorging, wurde Seemann und brachte es bis zum Kapitän. Er unternahm mehrere Forschungsreisen, um die Nordwestpassage zu finden, war Gouverneur in Tasmanien und fand schließlich seinen Tod auf einer Reise im Nordmeer. Von Leben, Erlebnissen und Taten dieses seltsamen Mannes, der auch in der Liebe ein Muster an Langsamkeit war, erzählt Nadolny in einer Weise, die einerseits ganz den Stil jener Zeit einschließt, andererseits eine deutliche innere Spannung hat, so dass auch anspruchsvolle Leser/innen Freude an der Lektüre dieses historischen Romans haben werden.
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Artikelbeschreibung

Seit seiner Kindheit träumt John Franklin davon, zur See zu fahren, obwohl er dafür denkbar ungeeignet ist, denn in allem, was er tut, ist er extrem langsam. Doch was er einmal erfasst hat, vergisst er nicht mehr. Er geht zur Marine und erlebt den Krieg. Insgeheim aber träumt er von friedlichen Fahrten auf See und von der Entdeckung der legendären Nordwestpassage. Als Kommandant eines Schiffes begibt er sich auf die Suche ... Sten Nadolnys vielfach preisgekrönter Bestseller ist auf den ersten Blick zugleich ein Seefahrerroman, ein Roman über das Abenteuer und die Sehnsucht danach und ein Entwicklungsroman. Doch hat Sten Nadolny die Biografie des englischen Seefahrers und Nordpolforschers John Franklin (1786-1847) zu einer subtilen Studie über die Zeit umgeschrieben.

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Personeninformation

Sten Nadolny, geboren 1942 in Zehdenick an der Havel, lebt in Berlin. Für sein Werk wurde er unter anderen mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis 1980, dem Hans-Fallada-Preis 1985, dem Premio Vallombrosa 1986, dem Ernst-Hoferichter-Preis 1995 und dem Weilheimer Literaturpreis 2010 ausgezeichnet. Nach seinem literarischen Debüt »Netzkarte« erschien 1983 der Roman »Die Entdeckung der Langsamkeit«, der in alle Weltsprachen übersetzt wurde und inzwischen zum modernen Klassiker der deutschsprachigen Literatur geworden ist. Seitdem veröffentlichte Sten Nadolny zahlreiche Romane, unter anderem »Ein Gott der Frechheit«, »Er oder ich« und zuletzt »Das Glück des Zauberers«. Für seinen Familienroman »Weitlings Sommerfrische« bekam er 2012 den Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag.

Pressestimmen

»Nadolny ist ein Erzähler unvergeßlicher Geschichten.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
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