Der Friedenssucher

Band 2
Für Kinder ab 9 Jahren und alle Menschen auf der Suche nach Frieden
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Buchprofile - Rezension
Aktualisiertes Kinderbuch zum Thema Frieden anhand von Bildern der Kunstgeschichte.
Ein kleiner Vogel sucht in einem Museum nach dem Frieden – Kunstwerke unterschiedlicher Epochen zeigen verschiedene Aspekte rund um das Thema Frieden, vor allem aus Sicht des Christentums. Aus einem Bild – der künstlerischen Darstellung der Friedensvision aus dem Buch Jesaja – steigen der Löwe und das Lamm heraus und begleiten fortan den kleinen Vogel auf seiner Suche durch das Museum. Am Ende gibt es für den Vogel einen Moment der Selbsterkenntnis: Er selbst ist eine Taube – vielleicht sogar eine Friedenstaube? "Den Frieden habe ich gesucht und dabei am Ende auch mich selbst gefunden. Nun kann ich neu vom Frieden erzählen und mich begeistert für ihn einsetzen", sagt die Taube. Der Aachener Religionspädagoge hat sein Kinderbegleitbuch zur Ausstellung des Bistums Münster "Frieden. Wie im Himmel so auf Erden" (2018/2019) leicht überarbeitet und im Kösel Verlag 2023 neu herausgebracht. Anlass dafür war die Erfahrung, dass auch hierzulande immer mehr Kinder mit dem Thema Krieg in Berührung kommen: Durch geflohene Kinder aus Syrien oder Afghanistan und vor allem aus der Ukraine. Das Buch folgt den Fragen, warum Menschen Kriege führen; warum es so schwer ist, Frieden zu schaffen und warum Gott so viel Leid zulässt. Besonders die Hinweise darauf, was Religion für den Friedenserhalt leistet, machen das Buch so bemerkenswert. Ausgewählte Kunstwerke aus unterschiedlichen Epochen geben Hinweise, warum der Frieden zwischen Menschen fragil und schwer zu erhalten ist. Das Buch ist mit Zeichnungen von Barbara Nascimbeni farbig illustriert. Den Hauptteil der Illustrationen bilden die Abbildungen der Kunstwerke aus den unterschiedlichen Epochen bis hin zu zeitgenössischer Kunst. Diese Abbildungen sind allerding durch das Format des Buches ziemlich klein geraten. Das Buch ist ideal, um mit Kindern ab 8 Jahren und Erwachsenen gemeinsam betrachtet zu werden. Es lädt ein, über den Frieden zu sprechen. Sehr gerne empfohlen.
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Artikelbeschreibung

Die Friedensbotschaft - so aktuell wie nie zuvor

Frieden - das wünschen sich derzeit alle.

Kriege in fernen Ländern, aber auch direkt vor der »Haustür« in Europa. Aufrüstung, Radikalisierung, Extremismus - es scheint, als sei der große Traum vom friedlichen Zusammenleben in weite Ferne gerückt.

Auch der kleine Vogel in diesem Buch fliegt auf seiner Suche nach Frieden schon ziemlich lange und erschöpft umher. Mit letzter Kraft fliegt er in ein Museum und holt Lamm und Löwe aus ihrem Bild vom Jesaja-Tierfrieden heraus. Die beiden zeigen dem Vogel auf ihrem Streifzug durch das menschenleere Museum Bilder von erhofftem und missglücktem Frieden. Dabei lernt der kleine Vogel nach und nach die christliche Friedensbotschaft verstehen, er gewinnt immer mehr an Stärke und Selbstvertrauen und kommt am Ende zu einer entscheidenden Einsicht ...

Ausstattung: Mit zahlreichen Illustrationen und Abbildungen von Kunstwerken

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Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
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Personeninformation

Rainer Oberthür, geb. 1961, lebt mit seiner Frau in Aachen und hat zwei erwachsene Kinder. Er ist Dozent für Religionspädagogik (seit 1989) am Katechetischen Institut des Bistums Aachen und Autor zahlreicher erfolgreicher Bücher für Kinder und Erwachsene. Zudem arbeitet er in Projekten an Grundschulen als Religionslehrer, um seine Ideen mit Kindern in der Praxis zu entwickeln und anzuwenden. Er war 18 Jahre stellvertretender Direktor des Katechetischen Instituts und 22 Jahre im wissenschaftlichen Beirat der religionspädagogischen Zeitschrift Katechetische Blätter. Katrin Egbringhoff, geb. 1980, lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Münster. Dort arbeitet sie seit 2019 als Referentin für die Domkammer des St.-Paulus-Doms und als Kunstvermittlerin für das LWL-Museum für Kunst und Kultur. Bereits vor dieser Zeit war sie für das Bistum Münster als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Ausstellung »Frieden. Wie im Himmel so auf Erden?« tätig. Ihre ersten Berufsjahre verbrachte sie als Mitarbeiterin der Kunstvermittlung in der Kunsthalle Emden und betreute dort vor allem partizipative Besucherprojekte und die Entstehung von zwei Museumspublikationen für Kinder. Elisabeth Lange, geb. 1981, lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Münster. Sie ist dort seit 2019 Referentin für die Domkammer des St.-Paulus-Doms sowie seit 2014 Kunstvermittlerin in der Dompädagogik und im LWL-Museum für Kunst und Kultur. Sie betreute die Entstehung eines inklusiven »Lesetasthörbuchs« in stellvertretender Leitung. Neben kuratorischer Tätigkeiten am Felix-Nussbaum-Haus, Osnabrück, war sie für das Bistum Münster als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Ausstellung »Frieden. Wie im Himmel so auf Erden?« tätig. Barbara Nascimbeni, geb. 1969, wuchs in Italien auf. Nachdem sie in Mailand und Darmstadt studierte, illustriert sie seit 1999 Bücher und arbeitet mit namhaften Verlagen auf der ganzen Welt zusammen.

Pressestimmen

»sehr ambitioniert« Martina Steinkühler (Der Evangelische Buchberater 01/2024)
Mehr von Oberthür, Rainer; Egbringhoff, Katrin; Lange, Elisabeth

Bewertungen

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