Bitte registrieren oder melden Sie sich an, um Ihre Merklisten zu verwalten.
Was passiert, wenn wir unsere Komfortzone verlassen und mutig in die Welt hinausziehen? In 40 Texten von Wagnissen, Wundern, Aufbrüchen und Neuanfängen nimmt Susanne Niemeyer ihre Leser mit auf diese Reise. Sie sucht als Begleiter Menschen, die "Trotzdem!" sagen und neugierig auf die Überraschungen des Alltags sind. Ihre Geschichten laden dazu ein, Neues zu wagen, die eigene Kreativität zu entdecken und sich selbst darüber bewusst zu werden, was glücklich macht und erfüllt. Das Buch ist ein überraschender Wegweiser für die Fastenzeit, aber auch weit darüber hinaus. Loslassen, sich zeigen, Fühlen, Lieben, Glauben, Ausprobieren: entlang dieser Begriffe schreibt Susanne Niemeyer ihre kurzen Geschichte und Parabeln und illustriert sie mit handgezeichneten Wegweisern. Sie sagt selbst: "Natürlich weiß ich, dass es böse Menschen und finstere Abgründe auf der Welt gibt. Sie gab es schon immer. Jedes Märchen erzählt davon. Aber es erzählt eben auch von mutigen Menschen, die in die Welt hinaus ziehen und darauf vertrauen, dass es Rettung gibt. So ein Mensch will ich sein." Darum mag Susanne Niemeyer Pilgerwege und Tortenbuffets, Flashmobs und die Stille eines Klosters, Hochseilgärten und Bleistifte auf weißem Papier, Gregorianische Gesänge und Abendmahl mit Käsebrot, unerklärbare Momente von Glück und Neuanfänge. "Lass mal fühlen und nicht denken. Lass mal Gott wirken und nicht erklären, warum er gerade stumm ist. Lass mal fragen, anstatt zu wissen. Lass mal singen, ohne gleich zu reflektieren, ob das jetzt Kitsch ist oder Hochkultur oder ob Bach das besser konnte. Lass mal schweigen und nicht noch ein Gebet sprechen, das Gott erklärt, was er tun sollte, damit die Welt besser wird; so ganz unverbindlich, falls er senil geworden ist mit den Jahren. Lass mal hören, wo unser Herz schlägt und ob es noch schlägt. Könnte doch sein, dass es längst aufgegeben hat, mangels Beachtung. Lass mal hören, wie ein anderes Herz schlägt, eines, das dich aus dem Takt bringt. Lass mal schauen, was für Träume über den anderen Körpern schweben und ob das nicht geht: Zusammen träumen trotz der Unterschiede." (Susanne Niemeyer) Also: Raus aus der Komfortzone! Etwas Neues wagen, das man schon immer mal ausprobieren wollte und sich auf das Abenteuer Freiheit einlassen. Ob man darin eine Meisterin wird oder nur mal reinschnuppern will, spielt keine Rolle. Auch nicht, ob es einen objektiv messbaren Nutzen hat. Mut, Aufmerksamkeit und Neugier mitbringen, der Anfangsgeist steuert Begeisterung bei. Abgemacht?
Physik und Religion gelten zu Unrecht als zwei völlig getrennte Welten. Anselm Grün und sein Bruder Michael Grün, ehemaliger Physik- und Mathematiklehrer, zeigen in diesem Buch, dass der Dialog zwischen Quantenphysik und Religion nicht nur sinnvoll, sondern auch fruchtbar sein kann. Verständlich und unterhaltsam beschreiben beide die Schnittstellen und zeigen, dass Religion und Wissenschaft oft nur zwei Seiten einer Medaille sind. Dieses Buch zeigt, dass beide - Physik und Religion - den Menschen Wege zur Lebensbewältigung und verschiedene Zugänge zur Erkenntnis der Wahrheit bieten können.
In hundert klugen, witzigen Alltagsaufgaben nähert sich Susanne Niemeyer den großen Begriffen des Lebens: Freiheit und Verantwortung, Tod und Leben, Beten und Beichten, Himmel und Ewigkeit. Mit kleinen Geschichten, Gedankenexperimenten und Alltagsaufgaben. Der bittere Ernst bleibt dabei in der Schublade: Es darf gekritzelt, gegrübelt und gelacht werden. Dieses Buch ist nicht wirklich ein Buch. Es ist ein Experiment. Sie können es natürlich einfach lesen. Spannender wird es aber, wenn Sie es weiterschreiben. Wenn Sie ausprobieren, um die Ecke zu denken, und neugierig schauen, wohin das alles führt. Mit Gott zu rechnen, klingt ein bisschen verrückt. Wer an Mathe denkt, kann aufatmen: Denn die Gleichungen gehen anders. Gott kann man nicht herleiten und auch nicht beweisen (allerdings kann man auch das Gegenteil nicht beweisen). Deshalb geht es auch nicht darum, was richtig ist, sondern was möglich wäre. Was würde es für einen Mittwoch im Februar bedeuten, wenn es Gott gäbe? Und was für den Rest des Lebens? Es gibt hundert Aufgaben für hundert Tage. Kleine Geschichten, Gedankenexperimente und Alltagsversuche. Wer verwegen ist, schreibt, kritzelt, notiert direkt in dieses Buch. Glücklicherweise handelt es sich um ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Man kann also nichts falsch machen. Viel Spaß!
Doris Wagner schildert erstmals ausführlich die unterschiedlichen Facetten des Phänomens manipulativer Seelenführung im Bereich der katholischen Kirche und verdeutlicht diese durch eine Vielzahl realer Fallbeispiele. Dabei thematisiert sie auch die tieferen Ursachen für diese Art des Missbrauchs. Ihr aufrüttelnder Weckruf macht deutlich, dass die katholische Kirche das Phänomen nicht länger ignorieren kann. Gerade auch im Zusammenhang mit der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs gilt es vielmehr, den Blick hierfür zu schärfen. Das Phänomen gefährlicher "Seelenführer" von Sekten oder aus evangelikalen Freikirchen ist bekannt. Dass ähnliche Praktiken auch in der katholischen Kirche vorkommen, ist entweder ein Tabu oder wird toleriert. Dieses Buch beschäftigt sich mit diesem Phänomen in der katholischen Kirche und will vor allem Betroffenen und Verantwortlichen helfen, es zu verstehen. Was genau fügt Menschen sogar in kirchlich anerkannten und teils angesehenen Gemeinschaften und Bewegungen solchen schweren Schaden zu? Und warum ist das in der Kirche überhaupt möglich? Doris Wagner nimmt die Perspektive der Betroffenen ein und versucht die spirituelle Dynamik zu begreifen, die hinter den Geschichten und dem Leid der Opfer steht. Sie bietet damit eine allgemeinverständliche Diskussionsgrundlage für die Auseinandersetzung mit spirituellem Missbrauch in der katholischen Kirche. Indem sie versucht, möglichst anschaulich zu beschreiben, was passiert, wenn Menschen in der Kirche geistlichen Missbrauch erleben, und indem sie konkrete Fälle darstellt, will sie Betroffenen und kirchlichen Verantwortlichen die Problematik bewusst machen. Ihr Anliegen ist es, Erfahrungen zu schildern, Probleme zu benennen, Fragen zu stellen und erste Vorschläge zu machen, wie geistlicher Missbrauch in der Kirche verstanden werden kann, damit das Sprechen darüber überhaupt möglich wird. Geistlicher Missbrauch wird in diesem Debattenbuch als die Verletzung spiritueller Autonomie gedeutet und spirituelle Autonomie als ein grundlegendes Selbstbestimmungsrecht jedes Menschen. Doris Wagner macht einen Vorschlag, was man unter "Spiritualität" und "spiritueller Selbstbestimmung" verstehen könnte - und warum diese Selbstbestimmung so wichtig ist. Daraus wird verständlich, welche verheerenden Folgen die Beschneidung dieser Selbstbestimmung hat und welche Denkmuster und Traditionen sie in der katholischen Kirche ermöglicht und begünstigt. Gleichzeitig erfolgt die Annäherung an die Frage, wie man geistlichem Missbrauch vorbeugen kann und wie Opfer dieses Missbrauchs wieder zu voller spiritueller Autonomie zurückfinden können. Jochen Sautermeister, Professor für Moraltheologie und Direktor des Moraltheologischen Seminars an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn, bekräftig in seinem Nachwort: "Zur Förderung von spiritueller Selbstbestimmung und zur Verhinderung von geistlichem Missbrauch bedarf es neben theologischer und spiritueller Bildung einer Aufklärung über die Strategien und Dynamiken spirituellen Missbrauchs, wie sie von Doris Wagner sensibel und transparent beschrieben worden sind."
Anthony de Mellos meisterhafte Anleitung zu einem Leben frei von Zwängen, frei von Enttäuschungen, frei von Ängsten. Wer den Mut hat, sich darauf einzulassen, wird es erleben. Mit weisheitlichen Geschichten aus der östlichen und westlichen Welt bringt er die Kernthemen des Lebens und damit Leserinnen und Leser auf den sprichwörtlich springenden Punkt.
Unfassbares Leid und grenzenlose Dankbarkeit - Antje Sabine Naegelis Gebete für Lebenslagen sprechen vielen Menschen aus der Seele. Der erfahrenen Psychotherapeutin und Theologin gelingt es, auch für scheinbar unaussprechliches Leid und Sehnsüchte die richtigen Worte zu finden. Ihre Gebetssprache ist unvergleichlich in ihrer Einfühlsamkeit und dichterischen Präsenz. Ihre Gebete ermutigen zu einem Vertrauen, das an dunklen Tagen ebenso trägt wie in Zeiten der Unbeschwertheit. Ein Gebetsbuch, das berührt und Zuversicht schenkt.
Wie kann man die Botschaft Jesu, wie die frühen Christen sie unmittelbar erfahren haben, tiefer verstehen? Wie sich mit ihr so vertraut machen, dass sie unmittelbar anspricht? Anselm Grün lässt die alten Texte neu sprechen. Er legt zentrale Stellen so aus, dass sie in einen Dialog mit dem Leser treten, ihn in der eigenen Suche berühren und in die Tiefe der Seele führen. Das Leben erscheint in einem neuen Licht. Denn die Worte der Bibel wollen Worte des Lebens sein, Worte, die zum Leben führen. Sie wollen helfen, das eigene Leben gut zu leben, den Alltag aus dem Glauben heraus zu bewältigen. Die Bibel ist aber kein Ratgeberbuch. Ihre erste Aufgabe ist nicht, zu sagen, was man tun soll und wie man leben soll. Vielmehr ist die erste Absicht der Bibel, dem Menschen zu sagen, wer er ist. Wenn er erkennt, wer er ist, was sein wahres Selbst ist, dann wird er auch anders leben. "Aus der Fülle neutestamentlicher Texte habe ich nur einige ausgesucht, die mir wichtig erschienen für die Erhellung und die Bewältigung unseres Lebens. Diese Auswahl könnte man ein biblisch inspiriertes Itinerarium für christliches Leben heute nennen: ein orientierendes Begleitbuch auf unserem Weg. Es sind Stellen, die auf das Zentrum des christlichen Glaubens verweisen." (Anselm Grün)
"Wir heutigen Menschen haben einige Übung nötig, um die Anfänge des Betens zu lernen: Wir werden merken, wie viel Mühe es kostet, die Gedanken zu sammeln, ein Wort zu hören oder es nachzusprechen. Und wir werden merken, dass Beten bei uns fast nur noch aus Reden besteht, es ist aber mehr noch ein Hören. Beten kann heißen, einfach nur vor Gott da zu sein oder vor Gott einer Arbeit nachzugehen." Jörg Zink Der Klassiker von Jörg Zink hat in fast fünfzig Jahren vielen Sprachlosen, Laien wie Theologen, zu einer neuen Gebetssprache verholfen, die die biblische Tradition verbindet mit Themen der Gegenwart und persönlichen Glaubensfragen.
Menschen sind keine Engel, sie können das Geheimnis des Lebens und des Glaubens nicht in seiner Ganzheit überblicken. Dieses Geheimnis zu respektieren, bedeutet jedoch nicht, zu resignieren. Halík lädt stattdessen dazu ein, den Glauben als Lebensexperiment zu begreifen und die Offenheit des Geistes zu nutzen. Ein eindringliches Buch, das sich nicht nur an überzeugte Christen richtet, sondern auch an Sinnsuchende und Atheisten. Denn Gott begegnet dem Menschen im Leben oft still und im Verborgenen, ohne dass es dieser selbst bemerkt. Tomás Halík spürt diesen Begegnungen nach und erzählt den ständigen Dialog mit Gott. Er skizziert, was der Anruf und der Anspruch Gottes ist und wie der Mensch darauf antworten kann. Sind denn nicht alle Menschen Schauspieler in einem Drama, die auf die begrenzte Bühne und die menschliche, beschränkte Perspektive angewiesen sind, die eben nicht die Perspektive der Engel ist? »Ich denke heute an die Engel, jene unbeobachtbaren Zeugen, jene schweigenden Zuschauer, die von irgendwoher aus den fernen Logen des himmlischen Amphitheaters unser irdisches Wimmeln verfolgen. Was sagen sie zum Theater unserer Geschichte? Unterhalten sie sich gut? Lachen sie? Weinen sie? Klatschen sie? Sind sie gespannt?«? (Thomas Halik)
90 Prozent der Kirchenmitglieder nehmen nicht am Gemeindeleben Teil. Sie zahlen nur für den Rest. Kann das wirklich die Idee einer Kirche sein? Wer zahlt, schafft an. Heißt es. Nur in der Kirche nicht. Ein Fakt, der Kirche ad absurdum führt. Von dieser Diagnose ausgehend zieht Bestsellerautor Erik Flügge zusammen mit David Holte, der selbst aus der Kirche ausgetreten ist, messerscharf Konsequenzen. Er zeigt, weshalb Kirche so zum Scheitern verurteilt ist, was sie ändern muss und wie sie das tun kann. Die beiden Autoren sprechen nicht von abgehobenen Patentrezepten, sondern ganz einfachen und praxisnahen Änderungen. Änderungen, die Kirche wieder zu einer Kirche der Vielen macht und nicht nur zu einer eines kleinen, heiligen Rests. Es geht um eine Kirche, die 90 Prozent ihrer gesamten zur Verfügung stehenden Mittel für die 90 Prozent ihrer Mitglieder aufwendet, die heute nicht am Gemeindeleben teilnehmen. Die 10 Prozent, die heute alles bekommen, sollen in dieser Kirche den Anteil haben, der ihnen entspricht: ein Zehntel vom Ganzen. Das wäre eine Kirche, die wirklich hinausgeht zu den Vielen, statt nur darüber zu reden. Obwohl das Geld anders verteilt wird, soll es in dieser »Kirche der Vielen« um das Thema Glaube gehen und auch darum, Menschen in allen möglichen Lebenslagen beizustehen. Es geht also nicht um eine Kirche, die sich als reiner Dienstleister versteht, sondern um eine Kirche, die all ihre Mittel und Kraft darauf verwendet, den Glauben ihrer Mitglieder zu stärken. Wie lange kann eine Organisation überleben, wenn die meisten Mitglieder, die sie finanziell tragen, keinerlei Nutzen in ihrer Tätigkeit mehr erkennen? So eine Organisation würde Mitglieder verlieren, wahrscheinlich sogar sehr viele Mitglieder. Egal, wie groß ihre Bindungskraft früher gewesen sein mag, wenn eine Organisation heute nichts mehr zum Leben beiträgt, dann wird man sie verlassen. Solch eine Organisation ist die Kirche. Die Leute verlassen sie.