Die geheime Mission des Kardinals

Roman
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Buchprofile - Rezension
Wie ein syrischer und ein italienischer Kripobeamter versuchen, in Syrien den Mörder eines Kardinals zu fassen - gegen den Widerstand von Geheimdienst und Clans.
Kommissar Barudi - manchen Lesern vielleicht noch bekannt aus "Die dunkle Seite der Liebe" (BP/mp 04/1198) - steht kurz vor seiner Pensionierung und Syrien kurz vor dem Ausbruch des Bürgerkriegs. An die italienische Botschaft in Damaskus wird ein Fass Olivenöl geliefert. Darin befindet sich die grotesk entstellte Leiche des römischen Kardinals Cornaro. Barudi wird bei seinen Ermittlungen von einem eigens angereisten italienischen Kommissar und Mafiaexperten unterstützt. Mancini und Barudi bewegen sich in einem Gewirr aus Zuständigkeiten von fünfzehn Geheimdiensten und in einem Netz aus Lügen, Intrigen, Glauben und Aberglauben. In der Nähe von Aleppo gerät das Ermittlerduo in Lebensgefahr, als die beiden Freunde Islamisten in die Hände fallen. - Wie immer in den Büchern von Rafik Schami verläuft die Handlung nicht linear, sondern mäandert zwischen vielen kleinen Geschichten am Rande des Handlungsfadens entlang. Diesmal kommen zusätzlich noch die Tagebuchnotizen von Barudi hinzu. Das Buch ist getragen von einem melancholischen Grundton und Trauer über die politischen Zustände in Syrien. Hoffnung versprechen Freundschaft und die Liebe. Empfehlenswert für alle, die Schamis Erzählweise mögen und auch für Leser, die sich für Syrien interessieren. Mit Nachfrage ist zusätzlich zu rechnen, weil das Buch im Sommer im Rahmen des ARD Radiofestivals 2019 in vierzig Teilen auch zu hören ist.
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Damaskus 2010. Kommissar Zacharia Barudi, Leiter der Mordkommission, steht drei Monate vor seiner Pensionierung. Ausgerechnet sein letzter Fall ist so heikel, dass er ihm alles abverlangt, was er an Instinkt, Kombinationsgabe und Erfahrung zu bieten hat. Die Leiche des römischen Kardinals Cornaro wird in einem Ölfass an die italienische Botschaft in Damaskus geliefert. Der hochrangige Würdenträger war in einer geheimen Mission des Vatikans unterwegs. Barudi erhält Hilfe aus Rom und gemeinsam mit dem entsandten Mafiaexperten Mario Mancini, wie er selbst klug besonnen und unbestechlich, entwirrt er das Netz aus Lügen, Verschleierungen, falschen Fährten und Intrigen. Rafik Schami reist in diesem Krimi, genau wie in seinem Liebesroman „Sophia“ zurück in ein Land, das es so nicht mehr gibt, und das kommende, bis heute anhaltende Unheil ist in diesem Roman schon deutlich zu erahnen. Sein wunderbar orientalischer Erzählstil prägt diese brillante gesellschaftliche und politische Analyse in Gestalt eines Krimis.
Susanne Steufmehl, Buchberaterin Belletristik und Sachbuch
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Interview zum Buch: LesArt - Die Literatursendung (Münchner Kirchenradio)

Artikelbeschreibung

Ein italienischer Kardinal, eine geheime Mission, ein Mord in Damaskus - der spannende neue Roman vom Meistererzähler Rafik Schami Noch herrscht Friede in Syrien. Die italienische Botschaft in Damaskus bekommt 2010 ein Fass mit Olivenöl angeliefert, darin die Leiche eines Kardinals. Kommissar Barudi will das Verbrechen aufklären; Mancini, ein Kollege aus Rom, unterstützt ihn und wird sein Freund. Auf welcher geheimen Mission war der Kardinal unterwegs? Wie stand er zu dem berühmten Bergheiligen, einem Muslim, der sich auf das Vorbild Jesu beruft? Bei ihrer Ermittlung fallen die beiden Kommissare in die Hände bewaffneter Islamisten. Rafik Schamis neuer Roman erzählt von Glaube und Liebe, Aberglaube und Mord und führt uns tief in die Konflikte der syrischen Gesellschaft und in das berufliche Schicksal und die Liebe eines aufrechten Kommissars.

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