Das verborgene Leben der Farben

Roman
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Buchprofile - Rezension
Zwei junge Menschen spiegeln sich in ihrer Liebe wie Komplementärfarben.
Nach ihrem Bestseller „Die Telefonzelle am Ende der Welt“ (BP/mp 21/425) entführt die italienische Autorin, die seit fast 20 Jahren in Tokio lebt, ihre Leser:innen in die japanische Welt der emotionalen Farbdeutung. Zwei besonders sensible junge Menschen, die von Kindesbeinen an mit Übergangszeremonien (Hochzeiten und Beerdigungen) vertraut sind und die beide eine besondere Gabe haben, sind die Protagonisten dieser märchenhaften Liebesgeschichte. Die junge Mio, die im familiären Atelier für Hochzeitskimonos aufwächst, ist eine Tetrakromatin, verfügt also über einen vierten Sehzapfen und kann somit ein extrem breites Farbspektrum erfassen. Sie ist glücklich mit ihrer Arbeit bei „Pigment“, einem Farbengeschäft für Künstlerbedarf und Inneneinrichtung in Tokio (gibt es wirklich). Der junge Beerdigungsunternehmer Aoi, der das Geschäft von seinem Vater übernommen hat, besitzt ein außergewöhnliches Einfühlungsvermögen und kann damit sein Gegenüber auf den ersten Blick verstehen. Als Aoi sein Beerdigungsinstitut neu streichen lassen möchte, lernen sich die beiden jungen Leute kennen und verlieben sich. Doch das Kennenlernen ist nicht ganz zufällig, denn Aoi kennt die ganze Wahrheit um den leiblichen Vater von Mio. Als diese die Wahrheit über ihre Mutter und ihren leiblichen Vater erfährt, beginnt ein langer Weg aus Verwirrung und Enttäuschung, um diese Liebe zu retten und zu leben. – Einfühlsame, farbenprächtige, fernöstliche Geschichte über den Wert der Familie und der Liebe, aber auch eine Geschichte über Verlust, Trauer und Abschied. Und ganz viel Farbwissen. Gerne empfohlen.
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Diese Geschichte zeigt die buntesten Facetten des Lebens und lässt den Leser sogar den Tod mit anderen Augen sehen. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil und die Schauplätze in Japan entführen einen in eine ganz andere Welt. Es ist ein Buch, welches tief berührt und nachdenklich macht. Noch nie habe ich beim Lesen so viel über Farben nachgedacht und dass nichts, was wir sehen, wirklich objektiv betrachtet wird. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, und vor allem eine unbedingte Leseempfehlung!

Sarah Mayr, Buchhändlerin

Artikelbeschreibung

Ein großstädtisches Märchen, das die Macht hat, uns zu verzaubern - von der Autorin des internationalen Bestsellers "Die Telefonzelle am Ende der Welt"

Mitternachtsschwarz mit einem Hauch von Mond, Indigo, das nach Heidelbeere riecht, Pfirsichgelb kurz vor der Reife: Mio versteht es, alle Farben der Welt einzufangen und zu benennen. In dem Atelier, in dem ihre Familie Hochzeitskimonos mit alten, seit Generationen überlieferten Symbolen näht und bestickt, lernte sie von klein auf die Bedeutung der Details und entdeckte das verborgene Leben der Farben. Seitdem sind Farben ihr Alphabet, ihr geheimer Schlüssel zur Welt. Aoi hingegen begleitet Beerdigungszeremonien: Er bereitet diejenigen vor, die von dieser Welt gehen, und kümmert sich um jene, die bleiben. Er besitzt die seltene Sensibilität, sein Gegenüber auf den ersten Blick zu verstehen. Als sich Mios und Aois Wege kreuzen, spiegeln sie sich wie zwei Komplementärfarben. Sie scheinen perfekt füreinander, doch ihre Begegnung war kein Zufall.

Laura Imai Messina versteht es meisterhaft, die magische Kraft des Alltäglichen freizulegen. Und Japan, der Ort der Gegensätze, ist die ideale Projektionsfläche dieser Magie. So werden auf den Straßen von Tokio, der zukunftsgewandten Stadt, immer noch die alten Rituale einer tausendjährigen Kultur gelebt, wie die Übergangszeremonien von Hochzeit und Beerdigung. »Das verborgene Leben der Farben« ist ein großstädtisches Märchen, das die Macht hat uns zu verzaubern.

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Personeninformation

Laura Imai Messina wurde in Rom geboren. Mit dreiundzwanzig Jahren zog sie nach Japan. Ihr Studium an der University of Foreign Studies schloss sie mit dem Doktortitel ab, mittlerweile arbeitet sie als Dozentin an verschiedenen Universitäten. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Tokio. Ihr Roman »Die Telefonzelle am Ende der Welt« stand in Italien und Großbritannien wochenlang auf der Bestsellerliste und wurde in 25 Länder verkauft. Laura Imai Messinas Romane zählen zu den meistübersetzten italienischen Büchern weltweit. Judith Schwaab, Jahrgang 1960, studierte Italienische Philologie. Sie ist Lektorin und Übersetzerin aus dem Englischen und Italienischen, unter anderem von Anthony Doerr, Daniel Mason, Jojo Moyes, Sue Monk Kidd, Maurizio de Giovanni und Stefania Auci. Für ihre Übersetzung von Chimamanda Ngozi Adichies "Blauer Hibiskus" erhielt sie 2020 den Internationalen Hermann-Hesse-Preis.

Pressestimmen

»Jede Seite ein Lesegenuss!« Brigitte
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