Das Postamt der verlorenen Briefe

Roman - Von der Autorin des internationalen Bestsellers "Die Telefonzelle am Ende der Welt"
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Buchprofile - Rezension
In einem Postamt auf einer abgelegenen japanischen Insel werden verloren gegangene Briefe aufbewahrt – Anlass für eine zauberhafte Geschichte über eine junge Frau, die Antworten sucht.
Die Wissenschaftlerin Risa ist für einen Monat auf die kleine Insel Awashima gekommen, eine japanische Insel, die es tatsächlich gibt und auf der es ein Postamt gibt, in dem Briefe aufbewahrt werden, die nicht zustellbar waren. Sie soll diese Briefe katalogisieren. Von den Bewohner:innen wird sie herzlich empfangen, insbesondere vom jungen Koch des Restaurants. Es stellt sich heraus, dass sie von Kind an von der Vergänglichkeit von Adressen fasziniert war und auch persönliche Gründe für ihre Recherche hat, denn sie sucht verlorene Briefe ihrer verstorbenen Mutter. Während Risa Briefe liest, sortiert und bewahrt, öffnen sich ihr nach und nach die Lebensgeschichten Unbekannter: von Liebe und Schuld, von Verlust und Hoffnung, von all dem, was Menschen nicht auszusprechen wagen. Gleichzeitig beginnt auf der Insel eine zarte Annäherung an eine neue Liebe. Die Geschichte ist ein Loblied/Abgesang auf die Post und das Briefeschreiben, ein nostalgischer Rückblick auf Vergangenes in unserer digitalen Welt. Auch die Sprache ist altmodisch: Protagonisten werden mit „Herr“ und „Frau“ eingeführt. Unterbrochen wird die Geschichte in kursiver Schrift mit anrührenden Briefen, die verloren gingen. Ein poetischer Roman über die Macht des Schreibens, über zu Papier gebrachte Gefühle und die tröstliche Vorstellung, dass keine Geschichte jemals ganz verloren geht. Ein Wohlfühlbuch für alle, die an die Kraft der Worte glauben mit vielen Lebensweisheiten für alle, die dem Alltag (ein wenig) entfliehen möchten.
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Artikelbeschreibung

Ein bezaubernder Roman über die Kraft des Schreibens und das Wunder, das entstehen kann, wenn Menschen sich begegnen.

Auf einer fast vergessenen Insel im japanischen Seto-Binnenmeer steht ein außergewöhnlicher Ort: das Postamt der verlorenen Briefe. Hier landen Schreiben ohne gültige Adresse - Briefe an Verstorbene, Verlorenes, an das eigene frühere Ich oder an Menschen, die man sich in der Nähe wünscht.

Die junge Wissenschaftlerin Risa kommt für einen Arbeitsaufenthalt nach Awashima. Offiziell, um Ordnung in das wachsende Archiv dieser Botschaften ohne Empfänger zu bringen. In Wahrheit aber folgt sie einer sehr persönlichen Hoffnung: Inmitten all dieser fremden Worte sucht sie nach Spuren ihrer eigenen Vergangenheit - und nach Antworten auf Fragen, die sie seit ihrer Kindheit begleiten.

Während Risa Briefe liest, sortiert und bewahrt, öffnen sich ihr nach und nach die Lebensgeschichten Unbekannter: von Liebe und Schuld, von Verlust und Hoffnung, von all dem, was Menschen nicht auszusprechen wagen. Gleichzeitig beginnt auf der stillen Insel eine zarte Annäherung an neues Leben, neue Liebe - und an sich selbst.

Das Postamt der verlorenen Briefe ist ein poetischer, tief berührender Roman über die Macht des Schreibens, unaussprechlicher, aber zu Papier gebrachter Gefühle und die tröstliche Vorstellung, dass keine Geschichte jemals ganz verloren geht. Ein Buch für alle, die an leise Wunder glauben - und an die Kraft der Worte.

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Personeninformation

Laura Imai Messina wurde in Rom geboren. Mit dreiundzwanzig Jahren zog sie nach Japan. Ihr Studium an der University of Foreign Studies schloss sie mit dem Doktortitel ab, mittlerweile arbeitet sie als Dozentin an verschiedenen Universitäten. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Tokio. Ihr Roman »Die Telefonzelle am Ende der Welt« stand in Italien und Großbritannien wochenlang auf der Bestsellerliste und wurde in 25 Länder verkauft. Laura Imai Messinas Romane zählen zu den meistübersetzten italienischen Büchern weltweit. Judith Schwaab, Jahrgang 1960, studierte Italienische Philologie. Sie ist Lektorin und Übersetzerin aus dem Englischen und Italienischen, unter anderem von Anthony Doerr, Daniel Mason, Jojo Moyes, Sue Monk Kidd, Maurizio de Giovanni und Stefania Auci. Für ihre Übersetzung von Chimamanda Ngozi Adichies "Blauer Hibiskus" erhielt sie 2020 den Internationalen Hermann-Hesse-Preis.
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