Für ein Leben

Roman
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Buchprofile - Rezension
Zwei sehr unterschiedliche Frauen begegnen sich in Berlin zur Zeit des Mauerfalls.
"Für ein Leben" erzählt die Geschichte der Ärztin Niki und der angehenden Schauspielerin Lu. Die Leben der beiden Frauen könnten kaum unterschiedlicher sein, als sich ihre Wege in Berlin zur Zeit des Mauerfalls kreuzen. Niki ist behütet bei ihren Hippie-Eltern in Mexiko aufgewachsen, Lu hat einen alkoholkranken Vater, der nie über den Tod seiner Frau hinweggekommen ist und vor dessen Anfällen sie sich bei einem Nachbarn versteckt. Woelk erzählt das schonungslos und drastisch. Phasenweise wirkt der Plot arg konstruiert, aber spannend ist der über 600 Seiten lange Roman schon. Eingeschränkte Leseempfehlung, vor allem für größere Bestände geeignet.
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Artikelbeschreibung

DER NEUE GROSSE ROMAN VON ULRICH WOELK

Eingebettet in die Geschichte von Niki und Lu erzählt Ulrich Woelk in diesem fesselnden, episodenreichen und weit-gefächerten Roman nicht nur eine deutsche Geschichte der letzten fünfzig Jahre und die sehr unterschiedlicher Lebens-entwürfe, er zeichnet auch ein atemberaubendes Bild von der geheimnisvollen Verschlungenheit des Lebens. Was ist die verborgene Spielregel unseres Lebenslaufes und wer sind wir, wenn wir lieben? Woelks Roman Für ein Leben ist ein grandioses Leseabenteuer.
Als die junge Berliner Ärztin Niki Lamont kurz nach dem Mauerfall aufgrund einer Fehldiagnose einem jungen Mann beinahe schweren Schaden zufügt, ahnt sie nicht, dass sie ihn einmal heiraten wird. Auch die Umstände ihres Wiedersehens Jahre später sind mehr als ungewöhnlich, ebenso wie der Verlauf der Hochzeitsnacht. Niki, geboren in Afghanistan, aufgewachsen in Indien und Mexiko als Kind deutscher Hippies, lernt, ebenfalls im Krankenhaus, die etwas jüngere Lu kennen, deren Vater sich nach dem Tod der Mutter regelmäßig ins Koma trinkt. Die Begegnung der zwei Frauen, beide gewissermaßen elternlos, hat Folgen, die sie niemals erwartet hätten ...

  • Ein großartiges Leseabenteuer
  • Vom Autor von "Der Sommer meiner Mutter"
  • In der Begegnung zweier Frauen spiegelt sich deutsche Geschichte der letzten 50 Jahre
  • Zwischen Indien und Berlin-Wedding, Lourdes und Mexiko - die Geschichte von Niki und Lu

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Personeninformation

Ulrich Woelk lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Er studierte Physik und Philosophie. Sein erster Roman "Freigang" erschien 1990. Zuletzt veröffentlichte er mit großem Erfolg den Roman "Der Sommer meiner Mutter", der auf der Longlist des deutschen Buchpreises stand und in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Für die Fertigstellung von "Für ein Leben" erhielt Ulrich Woelk den Alfred-Döblin-Preis.

Pressestimmen

"Ein Liebesroman und eine Reise durch die deutsche Geschichte der vergangenen 50 Jahre“ Focus

"So klug und so komisch zugleich unterhalten neuere deutsche Prosaautoren ihre Leser selten."
Der Spiegel

"Aberwitziges, weit gefächertes und ausgesprochen unterhaltsames Epos." WDR 3

"Meisterhaft verwebt Ulrich Woelk (…) zwei abenteuerliche Lebensgeschichten mit ihren vielen, teils tragischen, teils komischen Persönlichkeiten und Erzählsträngen. (…) Ein schillernder, mitreißender Roman mit einer großen Sogkraft!“
5plus, Katharina Murmann

"Für ein Leben in Glück und Normalität müssen [Niki und Lu] sich durch ihre biografischen Prägungen kämpfen und an der Berliner Kunstszene abarbeiten – mit ganz unterschiedlichem Ausgang. Sie dabei zu begleiten macht den Reiz dieses veritablen Pageturners aus." tip Berlin, Thomas Hummitzsch

"Dieser Roman (plädiert) durch seine schiere Existenz für Offenheit und Liberalität (…) Ulrich Woelk (…) erfasst die Atmosphäre der Zeit dabei ausgezeichnet." Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg

"Ulrich Woelk zeichnet ein detailliert ausgeschmücktes Gesellschaftspanaroma mit bürgerlichen und alternativen Lebensformen, schicksalhaften Biografien in der Zeit zweier deutscher Staaten und der Suche nach der sexuellen Identität." Rolling Stone, Gérard Otremba

"Als allmächtiger Autor ist (Woelk) der Schöpfer einer Fiktion wundersamer Verstrickungen von Menschen in Kummer und Glück, in Wahn und Verschrobenheit, in Talent und Versagen." Nürnberger Nachrichten, Herbert Heinzelmann

"Sinnlich, sprachlich virtuos schildert er eine ungewöhnliche Liebesgeschichte in Berlin, eingebettet in ein halbes Jahrhundert Nachkriegsgeschichte." HÖRZU

"Sprachlich messerscharf formuliert und äußerst sensibel beobachtet ist dieses tragisch-komische, aber pralle Panorama unserer Lebensentwürfe."
Rheinische Post, Eckart Erdmann

"Großartiger Roman."
Die Rheinpfalz, Gabriele Weingartner

"Ein fesselnder Roman, der Leserin und Leser gefangen nimmt und nicht loslässt, unterhält und bewegt und nie, nie langweilig ist: Lesen!"
Solinger Tageblatt, Rainer Francke
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