Was ist eine gute Religion?

Zwanzig Antworten
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Buchprofile - Rezension
Wann ist eine Religion gut - gut für die Gläubigen und für die anderen? Ganz unterschiedliche Autoren gehen dieser Frage nach.
Philosophen, Soziologen, Psychologen, Religionswissenschaftler, Schriftsteller und Theologen, u. a. auch Kardinal Lehmann und der evangelische Bischof Huber versuchen aus der Perspektive ihrer wissenschaftlichen Disziplin und aus der persönlichen Haltung heraus auf die Titelfrage zu antworten. Dabei geht es weniger um das Eigentliche des Glaubens, sondern um das Faktum, was Religion tun soll und nicht tun darf. Die grundlegenden Aussagen konzentrieren sich, selbst dort, wo gegen die Religion argumentiert oder sie auf das Ästhetische reduziert wird, auf die Achtung der Freiheit und die gleichberechtigte Anerkennung des Anderen, die Vermeidung der Instrumentalisierung des Namens Gottes und auf den Frieden unter den Religionen. Leser, die sich für den gegenwärtigen Religionsdiskurs interessieren, finden hier einen guten Überblick.
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Artikelbeschreibung

Was ist eine gute Religion?

Religion ist ideologieanfällig. Aber sie ist nicht dasselbe wie Ideologie. Sie muß nicht fundamentalistisch werden, sie kann es. Was ist eine "gute", was eine "schlechte" Religion? Dieser Frage gehen achtzehn Autoren nach, die sich seit längerer Zeit denkend - und teilweise auch ganz praktisch - mit religiösem Glauben beschäftigen.
Die Religionen haben uns in letzter Zeit wieder das Fürchten gelehrt. Sie können unduldsam, fanatisch, selbstherrlich, streitsüchtig und gewalttätig werden. Aber Religionen müssen nicht "schlecht" sein. Ein und dieselbe Religion kann Gewalt predigen und für ein friedliches Miteinander eintreten. Wann ist eine Religion gut - gut für die Gläubigen und für die anderen? Ganz unterschiedliche Autoren - Theologen, Philosophen, Religionswissenschaftler, Psychologen, Soziologen und Schriftsteller - gehen dieser Frage nach. Sie alle eint die Überzeugung, daß keine Religion gut genannt werden kann, die das freie Nachdenken über gute und schlechte Religion verbietet.

Mit Beiträgen von: Karen Armstrong, Jan Assmann, Michael von Brück, Friedrich Wilhelm Graf, Arno Gruen, Susanne Heine, Bischof Wolfgang Huber, Navid Kermani, Karl Kardinal Lehmann, Mark Lilla, Hermann Lübbe, Paul Mendes-Flohr, Chakravarthi Ram-Prasad, Gerhard Schulze, Robert Spaemann, Jochen Teuffel, Michael Theunissen, Christoph Türcke, Uwe Justus Wenzel

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Personeninformation

Uwe J. Wenzel, Dr. phil., war von 1991 - 1998 am Philosophischen Seminar der Universität Basel in Lehre und Forschung tätig. Seit 1989 ist er Autor der "Neuen Zürcher Zeitung", seit 1995 für Geisteswissenschaften und Zeitdiagnose zuständiger Redaktor im Feuilleton.

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